13.2.2026 (ca)
Unter obiger Überschrift berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung gestern (12.2.2026, Ausgabe-Nr. 35, S. 28) über die Vorfestlegung des Standortes und die Ausgestaltung des geplanten Neubaus der Universitätsklinik Augsburg und ging dabei auch kursorisch auf unsere Protestaktion und Wahlprüfsteine ein (vgl. dazu nochmals unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen vom 9.2.2026 bzw. 14.2.2026). Im AZ-Beitrag heißt es:
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„Die Planungen zum Neubau der Universitätsklinik Augsburg – mit einer Milliardeninvestition das auf Jahrzehnte teuerste Bauvorhaben in Augsburg – nehmen konkretere Formen an: Die Stadt Augsburg hat nun ein Planungskonzept vorgelegt, das einen Abriss des Bestandsgebäudes und einen großflächigeren, aber niedrigeren Neubau in Richtung Westheim vorsieht. Am Donnerstag soll der Bauausschuss des Stadtrats das mehrjährige Bebauungsplan-Verfahren starten, das Baurecht für den Neubau schaffen wird. Am Mittwoch gab es am Rande der Einweihung des Intensivzentrums Protest von Naturschützern, die das absehbare Ende des Klinikumsparks beklagen. Mit 48 Metern Höhe wird der Hauptbau, der genau auf den heutigen Patientengarten gebaut werden soll, rund 18 Meter niedriger sein als das aktuelle vierflügelige Bettenhochhaus samt Hubschrauber-Station. Der inzwischen rund 40 Jahre alte Komplex soll abgerissen werden. Der Neubau wird nahe an den Westheimer Ortsrand rücken und zusammen mit dem schon bestehenden Bezirkskrankenhaus eine bauliche Linie bilden. Von Westheim aus soll sich die Gebäudehöhe in drei Stufen von 28 auf 48 Meter aufbauen. Auf dem Hauptgebäude ist ein Hubschrauber-Landeplatz vorgesehen. […] Gegen die Pläne für eine Überbauung des Klinikparks gibt es seit Monaten Widerstand […] Der Bund Naturschutz hatte zuletzt einen Fragenkatalog an die Stadtratsfraktionen aus Augsburg, Stadtbergen und Neusäß geschickt, was den Klinikumspark betrifft. Ein einheitliches Bild ergibt sich aus dem Rücklauf nicht, die Tendenz bei den Mehrheitsfraktionen geht aber in Richtung Neubau im Westen, wie vom Freistaat gewünscht. In der Augsburger Stadtpolitik genießt der Neubau fraktionsübergreifend hohe Priorität. Vorgesehen sind Ersatzpflanzungen und ein Ersatz für den Patientengarten. Es ist zu erwarten, dass Bauausschuss und Stadtrat dem Bebauunsgsplanverfahren für einen Neubau im Westen zustimmen werden. Ein solches Verfahren dauert erfahrungsgemäß mehrere Jahre. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-auf-jahrzehnte-das-teuerste-bauprojekt-plaene-fuer-augsburger-uniklinik-neubau-werden-konkret-113433311
Ob die Vorfestlegung des Standortes ohne Öffentlichkeitsbeteiligung und insbesondere der Randkommunen Neusäß mit Westheim und Stadtbergen rechtmäßig ist, wird nun zu überprüfen sein. Ebenfalls in der Augsburger Allgemeine Zeitung konnte man erfahren, dass sich darum auch die Lokalpolitik bemüht. Im Beitrag „Die SPD Neusäß bleibt am Thema Neubau der Uniklinik dran“ heißt es: „[…] Höhnle (Anm.: Susanne Höhnle, 3. Bürgermeisterin) fordert im Rahmen der anstehenden Bauleitplanung durch die Stadt Augsburg eine ergebnisoffene und intensive Alternativprüfung beider Baufelder und die aktive Beteiligung der angrenzenden Kommunen. […] „Die Stadt Neusäß ist nicht direkt an dem Planungsprozess beteiligt. Aber das Bundes-Baugesetz (BauGB) fordert ein interkommunales Abstimmungsgebot für derartige Vorhaben“, sagt sie und fordert, dass die Stadt Neusäß diese Rechtsposition aktiv und selbstbewusst wahrnehmen müsse.“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/spd-neusaess-fordert-die-stadt-soll-wirklich-in-die-planungen-zur-uniklinik-einbezogen-werden-113415447