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	<description>RSS Feed der Lechallianz</description>
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	<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 21:43:00 +0200</pubDate>
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		    <item>
		        <title>[Werbung] Neuausgabe „Die Alpen – Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft“ von Werner Bätzing</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1351/</link>
		        <description><![CDATA[17.4.2026 (ca)<br />
Der Kulturgeograph, -historiker, -publizist sowie Natur- und Umweltschützer Professor Dr. Werner Bätzing ist mit unseren Allianzen-Mitgliedern Freundeskreis NUK-Team Augsburg und Deutscher Alpenverein (DAV) sehr verbunden. Erst vor kurzem stellte er zusammen mit Co-Autoren*innen und anderen Experten*innen bei einem Festakt in Bad Hindelang die neue Publikation „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“ vor (vgl. dazu nochmal unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 16.3.2026). Und nun gibt es von ihm, der als der bedeutendste Alpenforscher in Europa gilt und demgemäß unter dem Titel „Alpenpapst“ berühmt ist, eine weitere Neupublikation, und dies auf Basis seines bereits sehr bekannten Buches, nämlich „Die Alpen“! Dieses Standardwerk erschien erstmals im Jahr 1984 und wurde mit dem DAV-Literaturpreis ausgezeichnet.<br />
Werner Bätzing beschreibt die Intention zur Neuausgabe wie folgt: „Die erste Auflage dieses Buches erschien im Jahr 1984 (Sendler-Verlag, italienische Ausgabe 1987), die zweite Auflage 1991 (ab jetzt im Verlag C.H.Beck), die dritte Auflage 2003 (italienische sowie französische Ausgabe 2005), die vierte Auflage 2015, und die fünfte Auflage 2026 enthält nun die Ergebnisse meiner inzwischen fast 50-jährigen Beschäftigung mit den Alpen. Die neue Auflage ist notwendig geworden, weil sich in den Alpen eine Menge verändert hat (aktualisierte demographische Entwicklung, Verbreitung von E-Bikes, Klimaerwärmung, neue wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen) und weil inzwischen neue Forschungsergebnisse einen verbesserten Blick auf bestimmte Sachverhalte und Einzelentwicklungen ermöglichen. Auch wenn ich die Gliederung von 2015 weitgehend beibehalten und meine Hauptaussagen nur wenig modifiziert habe, so habe ich mein Alpen-Buch doch wieder so stark verändert, dass es sich de facto um ein neues Buch handelt.“<br />
<br />
Zum Inhalt: Ist die Zerstörung der Alpen als menschlicher Lebens- und Wirtschaftsraum überhaupt noch aufzuhalten? Degenerieren sie zu einem Erlebnispark, zu Transiträumen mit Städtebändern oder zu einer Entsiedlungsregion? Und sorgt die Klimaerwärmung dafür, dass die Alpen unbewohnbar werden? Bätzing schildert in seiner Neuausgabe, wie die Alpen als Lebens- und Wirtschaftsraum und als Kulturlandschaft entstanden sind, wie sie ab 1880 durch Tourismus, Industrie, Wasserkraft, Verstädterung, Verkehr und den Zusammenbruch aller traditionellen Lebens- und Wirtschaftsformen vollständig verändert werden und wie ihre Zukunft bis zum Jahr 2050 aussehen könnte. Die zentrale Fragestellung dabei ist, ob und wie die traditionellen Naturerfahrungen im Alpenraum – Naturveränderungen ohne Umweltzerstörung – gegenüber den Zerstörungen durch das moderne Wirtschaften und Leben so aufgewertet werden können, dass die Alpen eine lebenswerte Zukunft erhalten. Zahlreiche Fotos und Karten veranschaulichen die Argumente des Autors und machen die Lektüre zu einem Erlebnis.<br />
<br />
Die Daten zur Neuausgabe: Werner Bätzing, „Die Alpen – Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft“, 5. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2026, 502 Seiten, mit 17 Tabellen, 30 Karten und 155 farbigen Abb., Hardcover, ISBN 978-3-406-84395-2, Verlag C.H.Beck, Preis 39,90 €. Weitere Informationen und Leseprobe unter:<br />
https://www.chbeck.de/39979463 <br />
<br />
Wer noch mehr und vor allem unmittelbare Informationen möchte, dem sei der Besuch des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins in München empfohlen! Am kommenden Donnerstagabend, 23. April 2026, präsentiert dort Werner Bätzing die Neuausgabe seines Alpen-Buches. Im Gespräch mit Tina Gauß (DAV) stellt der Kulturgeograf die Veränderungen der Alpen in den letzten zehn Jahren ins Zentrum. Er schaut auf Klimaerwärmung, Demografie, Tourismus, Energiewirtschaft sowie die neue Stellung der Alpen in Europa und zeigt, was das für „Die Alpen“ bedeutet. Dabei musikalische Begleitung von Sepp Kloiber und Martin Regnat. Nähere Informationen unter:<br />
https://www.alpenverein.de/museum/programm/veranstaltungen/ buchpraesentation_baetzing]]></description>
		        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 21:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1351/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>100 Jahre Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1350/</link>
		        <description><![CDATA[16.04.2026 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ) informiert zum 100-jährigen Bestehen des Naturschutzgebiets „Stadtwald Augsburg“ und bietet ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm an:<br />
Der Stadtwald Augsburg ist mit ca. 2.200 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Schwaben. Das Gebiet wurde 1926 per „ortspolizeilicher Vorschrift“ zum Pflanzenschutzgebiet erklärt und steht seitdem durchgehend unter Naturschutz. Zum 100-jährigen Jubiläum lädt der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V. (LPVA) in Zusammenarbeit mit dem Naturwissenschaftlichen Verein für Schwaben (NWVS) und der Forstverwaltung der Stadt Augsburg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, bei vielfältigen Veranstaltungen die auch heute noch schützenswerten Arten und Lebensräume im Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg kennen zu lernen. Eine Übersicht über das Veranstaltungsprogramm finden Sie im Programmflyer und im Veranstaltungskalender auf der Internetseite des Umweltbildungszentrums. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.<br />
<br />
Der Flyer ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
Weitere Informationen vom UBZ unter: https://www.ubz-augsburg.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1350/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Pflanz mit!“ – Der Begrünungswettbewerb für ein klimastarkes Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1348/</link>
		        <description><![CDATA[15.4.2026 (ca)<br />
Vom 13.4. bis 30.6.2026 führen das Umweltamt und das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg einen Begrünungswettbewerb durch:<br />
„Machen Sie Ihren Balkon, Garten oder Innenhof, Ihr Dach oder Ihre Fassade zum Begrünungsprojekt. Damit tragen Sie zur Förderung der Klimaanpassung und der Biodiversität bei, und können attraktive Geld- und Sachpreise gewinnen. Es können auch Projekte teilnehmen, die innerhalb der letzten 5 Jahre durchgeführt wurden.“<br />
<br />
Das Anmeldeformular, die Teilnahmebedingungen und alle weiteren Informationen finden sich unter:<br />
https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/klima-energie/klimaanpassung/pflanz-mit]]></description>
		        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 08:51:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1348/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Erneuerbare Energien verteidigen: Demo am 18. April in München</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1346/</link>
		        <description><![CDATA[13.4.2026 (ca)<br />
Ende März berichteten wir vom neuen Klimaschutzprogramm 2026 der Bundesregierung (vgl. nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung „Klimaschutzprogramm 2026 macht Deutschland moderner und unabhängiger von Öl und Gas“ vom 26.3.2026). Das Programm wurde vielfach kritisiert, so insbesondere aufgrund der mangelnden Kohärenz zur aktuellen Wirtschaftspolitik. Denn diese deutet auf eine signifikante Neuausrichtung und Einschränkung bei der Förderung erneuerbarer Energien hin. Unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sind Maßnahmen geplant, die den bisherigen Vorrang für Ökostrom im Netz begrenzen und Subventionen kürzen sollen, um Kosten zu senken und die Energieversorgung zu verstetigen. Der BUND Naturschutz Bayern e.V., mit seinen Orts- und Kreisvereinen im Raum Augsburg unser Mitglied im Rahmen der Naturschutz- und Lechallianz, ruft daher zur Demo auf:<br />
„Wirtschaftsministerin Katherina Reiche greift die Energiewende an – doch quer durch die Gesellschaft formiert sich Widerstand. Den bringen wir am 18. April mit Demos für die erneuerbaren Energien auf die Straße: in Berlin, Hamburg, Köln und München. Seite an Seite demonstrieren Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft: Mieter*innen und Unternehmen, Klimaschützer*innen und das Handwerk. Für saubere Energie, für Unabhängigkeit, gegen fossile Lobbypolitik. Seien Sie dabei!“<br />
<br />
Für die Demo speziell in München unter der Ägide von BUND Naturschutz Bayern e.V., Fridays For Future München, Greenpeace und Umweltinstitut München e.V. lauten die Rahmendaten:<br />
12:00 Uhr Auftakt am Siegestor, Leopoldstraße 2, 80539 München<br />
14:00 Uhr Endkundgebung am Bayrischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Prinzregentenstraße 28, 80538 München<br />
Als Redner*innen zugesagt haben:<br />
Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, der Münchner Astrophysiker Prof. Harald Lesch, Katharina Habersbrunner vom Bündnis Bürgerenergie, Sepp Bichler von der Energiebauern GmbH, der Regensburger Energiesystem-Professor Michael Sterner und die Musiker*innen Hans und Sarah Well alias „Wellbappn“<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://www.bund-naturschutz.de/termine/erneuerbare-energien-verteidigen-demos-am-18-april<br />
und<br />
https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/muenchen/<br />
und<br />
https://www.mynewsdesk.com/de/greenpeace-ev/pressreleases/demonstration-in-muenchen-erneuerbare-energien-verteidigen-3442538]]></description>
		        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:06:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1346/#13</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Lesch und Co: „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“ </title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1345/</link>
		        <description><![CDATA[9.4.2026 (ca)<br />
Vor kurzem haben wir über zwei Neupublikationen von Harald Lesch berichtet, einem der bekanntesten Naturwissenschaftler Deutschlands und zudem Bestseller-Autor und TV-Moderator (vgl. nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung „Harald Lesch klärt auf, und er regt sich auf – zwei neue Bücher!“ vom 20.3.2026). Speziell in unserer Rezension zu dem neuen Buch „Unser Energieverbrauch zum Verstehen und Mitreden“ mit Grundlagenwissen über Energie, Energieverbrauch und Energieerzeugung haben wir auch auf die Vorgängerpublikation „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“ aus dem Jahr 2021 hingewiesen. Dazu gab es von unserer Leserschaft nun etliche Rückfragen, so dass wir an dieser Stelle auch auf dieses interessante Buch dezidiert hinweisen und darüber berichten wollen:<br />
Harald Lesch und seine Mitautoren informieren in diesem durchgängig farbig illustrierten Buch kurz, anschaulich und verständlich, was erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Biomasse, Erwärme und Wasserkraft energietechnisch schaffen und wie sie sich im Vergleich untereinander bewerten lassen. Auch gehen sie auf Exoten wie Gezeiten- und Wellenenergie oder Osmose ein, zudem auf die gegenwärtig wieder stärker thematisierte und auch intendierte Kernspaltung und Kernfusion und ebenso auf die diversen Möglichkeiten der Energiespeicherung wie Batterien, Pumpspeicher oder Power-to-Gas. Erklärt werden einerseits die Grundprinzipien und die jeweiligen Vor- und Nachteile, andererseits die maximal möglichen Beiträge, die diese Energiequellen und Technologien in Deutschland liefern können. In diesem Sinne ist das Buch „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“, welches mittlerweile in der vierten Auflage vorliegt, inhaltlich relativ zeitstabil und demgemäß nach wie vor aktuell. Es ist daher sehr lesenswert, und die Stiftung Buchkunst, die jedes Jahr aus einer großen Zahl von Einreichungen die schönsten und innovativsten Publikationen eines Jahres kürt, hatte es bereits als Preisträger 2022 in der Kategorie Ratgeber/Sachbücher ausgezeichnet.<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Christian Holler / Joachim Gaukel / Harald Lesch / Florian Lesch, „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“, illustriert von Charlotte Kelschenbach, 2021, 4. Aufl., Paperback, Klappenbrosch., Format 13,5x21,5 cm, 176 Seiten, zahlreiche Abb. in Farbe, ISBN 978-3-570-10458-3, C. Bertelsmann in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 18,00 €<br />
<br />
Weitere Informationen und ein Blick ins Buch unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/erneuerbare-energien-zum-verstehen-und-mitreden/978-3-570-10458-3<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:41:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1345/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Erfolge und Ernüchterung im Flussschutz</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1344/</link>
		        <description><![CDATA[1.4.2026 (ca)<br />
Im Rahmen der Weltwasserwoche in Augsburg (vgl. nochmals unsere Ankündigung in der untenstehenden Aktuellen Meldung „Weltwasserwoche in Augsburg vom 16. bis 22. März 2026“ vom 11.3.2026) gab es speziell am Weltwassertag, dem 22.3.2026, die Filmvorführung „I Am the River, the River Is Me“ im Thalia Kino. Wer den beeindruckenden Dokumentarfilm vom jahrzehntelangen Einsatz der Maori für den Schutz des Whanganui River in Neuseeland, dem ersten Fluss weltweit mit dem Status einer Rechtsperson, verpasst hat und/oder Interesse an weiteren Informationen zum Schutz unserer Flüsse möchte, sei eine weitere Filmdokumentation empfohlen. Unsere Partnerorganisation „EuroNatur Stiftung“ berichtet vom Flussschutz in Osteuropa wie folgt:<br />
Vor rund drei Jahren war der Jubel groß, als die Vjosa in Albanien zum Wildfluss-Nationalpark ausgerufen wurde. Doch auf Begeisterung folgte rasch die Katerstimmung. Ob die Regierung in Tirana jemals ein echtes Interesse daran hatte, die Vjosa wirksam zu schützen, scheint rund drei Jahre nach ihrer Ausweisung als Nationalpark fraglich; vielmehr erweckt es den Eindruck, als wolle sich Premierminister Edi Rama nur mit dem Label „Erster Wildfluss-Nationalpark Europas“ schmücken. Ein weiteres Flussjuwel auf dem Balkan ist mindestens ebenso gefährdet wie die Vjosa: die Komarnica in Montenegro. Es gibt Pläne zum Bau eines 172-Megawatt-Wasserkraftwerks am Fluss. Doch der massive Widerstand von lokalen Naturschutzorganisationen, internationalen Wissenschaftlern sowie Rechtsexpertinnen hat das Schlimmste bislang verhindern können. Die bewegende Kurzdokumentation „Komarnica: The Wild That Remains“, die mit Unterstützung von EuroNatur entstanden ist, erzählt in schwelgenden Bildern vom mutigen Widerstand vor allem junger Frauen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, zu dokumentieren, was auf dem Spiel steht. Der Dokumentarfilm ist ein emotionaler Aufruf zum Handeln für alle, die meinen, dass ein wilder Fluss mehr ist als ein bloßer Stromlieferant.<br />
<br />
Der Youtube-Link zum Film „Komarnica: The Wild That Remains“:<br />
https://www.youtube.com/watch?v=WkYvDb4SRTw)<br />
<br />
Weitere Informationen zur EuroNatur Stiftung unter: www.euronatur.org]]></description>
		        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 08:04:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1344/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Im Stadtwald sollen Tausende junge Bäume aus Füssen gepflanzt werden</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1343/</link>
		        <description><![CDATA[30.3.2026 (ca)<br />
Widersinniger Naturschutz in Augsburg: Auf der einen Seite möchte man wichtige Baumbestände zerstören, so das alteingesessene Klinikpark-Biotop mit seinem wertvollen Baumbestand im Rahmen des anstehenden Uniklinik-Neubaus, und das obwohl Alternativen vorhanden wären (s. dazu nochmals untenstehend unsere letzte Berichterstattung „Nachlese Informationsveranstaltung zur Bauleitplanung Uniklinik vom 23.3.2026“ vom 27.3.2026). Andererseits soll nun im Stadtwald Augsburg der stark beschädigte Kiefern-Schneeheide-Wald mittels eines experimentellen Wiederaufforstungsprojekts erhalten werden. Letzteres ist natürlich sehr zu begrüßen und zu loben! Darüber berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung jüngst im Beitrag „23.000 neue Kiefern für den Stadtwald“ (28.3.2026, Ausgabe-Nr. 73, S. 36) wie folgt:<br />
„Auf der Kuhheide setzt das Siechtum ein. Blickt man hier, im Augsburger Stadtwald, gen Himmel, so sieht man neben vereinzelt grünen Nadeln vor allem eines: kahles Geäst. Eigentlich, sagt Forstamtsleiter Jürgen Kircher, standen auf der Kuhheide noch die meisten vitalen Kiefern im Stadtwald. Doch auch hier hat ihre Anzahl seit dem schweren Hagelschlag Ende August 2023 deutlich abgenommen. […] Wie berichtet, wiesen die Bestände nach dem schweren Unwetter massive Schäden auf. Die Hagelkörner schlugen Löcher in die Rinde am Stamm und in den Zweigen. Dort, vermuteten Experten, drangen Diplodia-Pilze ein, die das sogenannte Diplodia-Triebsterben auslösen können. Bereits damals ahnte die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), dass der Hagelschlag nicht der einzige Auslöser gewesen sein kann. Vielmehr vermutete sie eine Kombination an Ursachen. Eine umfassende Analyse brachte Klarheit: Auf zwei Drittel der Zweigproben war der Diplodia-Erreger nachweisbar. Doch dies war nicht alles. Die Kiefern stehen seit Jahren durch kontinuierlich gestiegene Temperaturen, Hitze- und Trockenperioden unter Dauerstress. „Die Kiefer ist sicher nicht der Baum der Zukunft“, sagt Kircher. Dennoch hat sich die Forstverwaltung für ein Pionierprojekt entschieden. Mit einer Ausnahmegenehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) erntete ein Team um Revierleiter Christian Ripperger mehr als hundert Kilogramm Kiefernzapfen in der Region um Füssen. Aus den Samen wurden 23.000 Pflänzchen gezogen, die derzeit in einer Forstbaumschule auf der Schwäbischen Alb wachsen. Ab Herbst – dann sind sie rund 20 Zentimeter groß – werden die Babykiefern laut Kircher in den sogenannten Kernlebensräumen im Haunstetter Wald gepflanzt. Zusätzlich würden Kiefernsamen gesät. In der Kuhheide, wo es noch wenige vitale Kiefern gibt, setzen die Förster auf Naturverjüngung. Die Kiefern sollen selbst Samen abwerfen. „Wir sind positiver gestimmt als noch vor einem Jahr“, sagt Kircher. „Der Nebel lichtet sich, auch wenn wir nicht sicher wissen, ob unsere Strategie aufgeht.“ Förster aus anderen Regionen Deutschlands seien irritiert, wenn sie von der massenhaften Nachpflanzung von Kiefern trotz der veränderten Bedingungen durch den Klimawandel hörten, so Kircher. „Wir machen den Hokuspokus deshalb, weil die seltenen Kiefern-Schneeheide-Wälder so wertvoll sind.“ Naturforscher wie Eberhard Pfeuffer verweisen regelmäßig auf die ausgeprägte Artenvielfalt und den bedrohlichen Rückgang seltener Tiere und Pflanzen. „Wir sehen es als Verantwortung, nicht aufzugeben“, sagt Kircher. Die Pflanzung der 23.000 Kiefern soll im Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten für den gesamten Prozess lägen bei rund einem Euro pro Pflänzchen, also knapp 25.000 Euro, so Kircher. Die Kosten trägt die Stadt. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/der-nebel-lichtet-sich-warum-im-augsburger-stadtwald-23-000-kiefern-gepflanzt-werden-113827471<br />
<br />
Unsere Naturschutzallianz Augsburg wünscht dem Projekt nun viel Erfolg! Zudem hoffen wir, dass die neue Stadtregierung unter der Leitung von Oberbürgermeister Dr. Florian Freund sich ebenso positiv in Hinblick auf den Erhalt des Klinikparks einsetzen wird.<br />
<br />
Fotos: Intakte Königsbrunner Heide im Jahr 2020 versus siechende Königsbrunner Heide (und speziell der Bereich Kuhweide) Ende 2023 © Dr. Eberhard Pfeuffer]]></description>
		        <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 08:54:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1343/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Informationsveranstaltung zur Bauleitplanung Uniklinik vom 23.3.2026</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1341/</link>
		        <description><![CDATA[27.3.2026 (ca)<br />
Wie bereits mehrfach angekündigt und thematisiert (siehe unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen vom 18./ 19./23.3.2026) gab es am vergangenen Montag (23.3.2026) im Augustanasaal eine öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung der Stadt Augsburg zum Neubau der Universitätsklinik Augsburg. Wer gehofft hatte, dass hier die Stadtspitze endlich „Klartext" bietet, wurde enttäuscht. In offizieller Funktion anwesend war aus der Stadtregierung lediglich der amtierende Baureferent Steffen Kercher, der die Veranstaltung pflichtgemäß moderierte. Möglicherweise war dies der Stichwahl zum neuen Oberbürgermeisteramt am Vorabend geschuldet war, denn Eva Weber wird nun von Dr. Florian Freund abgelöst.<br />
Einleitend gab es drei Fachvorträge seitens der Universitätsklinik Augsburg (vertreten von Michael Bungarten, Kaufmännischer Direktor), des Staatlichen Stadtbauamts Augsburg (vertreten von Annette Bubmann, Bereichsleiterin Universitätsbau) und des Stadtplanungsamts Augsburg (vertreten von Alexander Spanjardt, Leiter Team Bebauungsplan), dabei leider mit nur schlecht sichtbaren Lichtbild-Präsentationen und schwacher Lautsprecheranlage. Aus allem wurde dennoch evident, dass die Bauleitplanung hinsichtlich des Baustandortes keineswegs ergebnisoffen erfolgt (was seither immer wieder in Aussicht gestellt wurde, so auch expressis verbis von der Oberbürgermeisterin auf der Stadtratssitzung am 26.2.2026), sondern konzertiert abgestimmt auf das Baufeld „West“ mit Eliminierung des vorhandenen Klinikparks. Einseitig wurden die Entwicklungschancen einer so verorteten Uniklinik, die Standortanalyse mit Fokus auf die Standortkriterien „Kosten“ und „Zeit“, das entsprechende städtebauliche Rahmenkonzept und die korrespondierende Bauleitplanung (i.e. Flächennutzungsplan insbesondere mit den Baufeldern, Erschließungswegen und verbleibenden Grünstrukturen) vorgestellt und erörtert.<br />
<br />
Erhellender, aber nicht zielführend war die anschließende Publikumsdiskussion: Die nahezu ausnahmslos kritischen Redebeiträge und Fragen von Seiten der Naturschutzverbände und anderer Fachexperten, von betroffenen Anwohnern und von Stadträten der Anliegerkommunen und auch der Stadt Augsburg beleuchteten die vielfältigen Schwachstellen eines Neubaus am Standort West. Dabei allen voran die Nichtersetzbarkeit des in Jahrzehnten gewachsenen Klinikpark-Biotops mit seinen ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen, des Weiteren die mangelhafte Infrastruktur für Erschließung, Bebauung und späteren Klinikbetrieb und die damit einhergehenden immensen Belastungen in den Anliegerkommunen, die Standortnähe unmittelbar zu Wohnbebauungen, welche speziell vom lärmintensiven Hubschrauberbetrieb noch mehr tangiert würden als bisher, zudem auch eine Hinterfragung der unvollständigen und gerichteten Standortanalyse mit den vagen und unbelegten Standortkriterien „Kosten“ und „Zeit“. Doch auch übergeordnete und konstruktive Aspekte wurden angesprochen, so die Möglichkeiten einer Nutzflächeneinsparung mit Klinikparkerhalt durch einen entsprechend hohen Geschoßbau des neuen Klinikums oder noch besser die Möglichkeiten eines ganz anderen Standorts, nämlich nahegelegen „auf der grünen Wiese“ bspw. auf den weiten Feldfluren von Stadtbergen mit günstiger Verkehrsanbindung nach Augsburg und ins Umland (d.h. Ackermannstrasse, B300, B17, A8) und zudem mit weitaus breiteren Entwicklungsmöglichkeiten für eine visionäre Universitätsklinik im Sinne des beabsichtigten „Medical Valley“ (d.h. Flächenausdehnung für weitere Medizinfunktionen und korrespondierend mehr Personal, Patienten, Studenten und Baulichkeiten). Doch die wenig überzeugenden und auch ausweichenden Argumente oder eher das Beharrungsvermögen der anwesenden „Klinikums-Lobby“ zeigten, dass für diese Diskussion ein anderes Forum erforderlich sein wird.<br />
<br />
Wir sind nun gespannt, wie der neue Oberbürgermeister Dr. Florian Freund (übrigens ein ausgebildeter Volkswirt, d.h. einer Disziplin mit Blick über die rein betriebswirtschaftliche Perspektive hinaus) mit dieser großen Problematik für die Natur, für die Anliegerkommunen und Anwohner sowie für andere betroffene Interessengruppen umgehen wird. Wir wünschen ihm auf jeden Fall gutes Gelingen im neuen Amt!<br />
<br />
Weitere Informationen seitens der Stadt Augsburg auf „Die Informationsplattform zu Neubauten und Spitzenmedizin am Universitätsklinikum Augsburg“ unter:<br />
https://www.uk-augsburg.de/ueber-uns/bauprojekte/neubau-universitaetsklinikum  <br />
Und die Faktenlage seitens BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg auf der Themenseite „Neubau Uniklinik“ unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka]]></description>
		        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:31:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1341/#15</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Klimaschutzprogramm 2026 macht Deutschland moderner und unabhängiger von Öl und Gas“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1340/</link>
		        <description><![CDATA[26.3.2026 (ca)<br />
Unter diese Überschrift informiert das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) in seiner Pressemitteilung vom 25.3.2026 wie folgt:<br />
„Das Bundeskabinett hat heute das von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Das Programm enthält 67 Maßnahmen, die im Jahr 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen und damit Deutschland moderner und unabhängiger von unsicheren fossilen Importen machen. Insgesamt kann Deutschland so im Jahr 2030 knapp sieben Milliarden Kubikmeter Erdgas und rund vier Milliarden Liter Benzin einsparen. So werden in den anstehenden Ausschreibungen rund 2.000 Windräder mehr ausgeschrieben als bislang vorgesehen. Dazu kommen unter anderem das neue Förderprogramm mit sozialer Staffelung für rund 800.000 Elektroautos und zusätzliche Unterstützung für die Industrie beim Umstieg auf moderne Klima-Technologien. 23 Maßnahmen werden zudem die Wälder, Moore und Böden fit machen im Einsatz gegen den Klimawandel. Für alle neuen Maßnahmen werden zusätzlich insgesamt acht Milliarden Euro für die nächsten vier Jahre bereitgestellt. […].“ Die gesamte Pressemeldung mit weiteren Informationen findet sich unter:<br />
https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/klimaschutzprogramm-2026-macht-deutschland-moderner-und-unabhaengiger-von-oel-und-gas<br />
<br />
Dagegen kann man im „Manager Magazin“ lesen: „[…] Das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm stößt auf breite Kritik von Wirtschaftsverbänden, Umweltorganisationen und der Opposition. […] Kritiker bemängelten am Mittwoch jedoch, das Paket sei unzureichend, basiere auf veralteten Daten und lasse wirksame Maßnahmen vermissen. Insbesondere in den Bereichen Verkehr und Gebäude werde die Klimaschutzlücke eher vergrößert als geschlossen. Grundlegende Zweifel an der Wirksamkeit äußerte der Expertenrat für Klimafragen. Ein wesentlicher Teil der Maßnahmen und deren Einsparpotenzial sei nicht nachvollziehbar. Zudem überschätze die Bundesregierung die Wirkung ihrer Vorhaben und rechne mit veralteten Prognosen. Der Expertenrat gehe davon aus, dass das Klimaziel 2040 nicht erreicht werde. […] Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sprach von einem „rechtswidrigen“ Programm und „klimapolitischer Brandstiftung“. Die DUH werde auf Einhaltung des Klimaschutzziels für das Jahr 2040 pochen und eine neue Klimaschutzklage gegen die Bundesregierung erheben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bezeichnete das Programm als Makulatur. Greenpeace erklärte, die Regierung setze „eher auf Hoffnung als Gewissheit“. Kernpunkt der Kritik ist der Vorwurf, Umweltminister Carsten Schneider (SPD) dürfe zwar einzelne Maßnahmen verkünden, während Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Klimaschutz an anderer Stelle ausbremse. Die geplanten zusätzlichen Windausschreibungen seien zwar ein guter Schritt, würden aber durch Reiches Pläne für ein Netzpaket wieder konterkariert, kritisieren BUND, DUH und die Denkfabrik Agora Energiewende. […] Die Allianz pro Schiene bemängelte, es sei kein tragfähiges Konzept zur Verlagerung von der Straße zur Schiene erkennbar.“ Die gesamte Pressemeldung lesen unter:<br />
https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/klimaschutzprogramm-heftige-kritik-am-klimaschutzprogramm-der-bundesregierung-a-36691fda-6ff2-46f8-8f98-141f3e331326<br />
<br />
Bild: Klimaschutzprogramm 2026 © BMUKN]]></description>
		        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:56:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1340/#19</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Flächenfraß am Klinikpark schreitet weiter voran“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1336/</link>
		        <description><![CDATA[23.3.2026 (ca)<br />
Obwohl die Stadt Augsburg die Bauleitplanung zum Neubau der Universitätsklinik Augsburg am heutigen Montag der Öffentlichkeit erst einmal vorstellen möchte (vgl. dazu unsere Ankündigung in den untenstehenden Aktuellen Meldungen vom 18.3. und 19.3.2026), haben gewisse Bauarbeiten bereits begonnen. Unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg informiert dazu in der aktuellen Pressemeldung „Flächenfraß am Klinikpark schreitet weiter voran“ wie folgt:<br />
„Noch im Januar berichteten wir über Baumfällungen und erste Eingriffe am Rand des Klinikparks […] Inzwischen haben sich die Eingriffe auf den landwirtschaftlichen Flächen südlich angrenzend an das Bezirkskrankenhaus erheblich ausgeweitet. Neben der ursprünglich in Anspruch genommenen Fläche von rund 2.100 m² sind nun auf der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche zwei weitere Bereiche mit jeweils etwa 4.000 m² hinzugekommen. Diese Flächen wurden in den vergangenen Wochen mit schwerem Gerät planiert und großflächig verändert. Die betroffenen Bereiche schließen sich südlich und westlich an die bereits zuvor genutzten Baustelleneinrichtungsflächen für den Anbau "West" an. Damit hat sich der Eingriffsbereich innerhalb kurzer Zeit erheblich vergrößert. Was dabei besonders irritiert: Weiterhin gibt es keine konkreten öffentlichen Informationen, welche Maßnahmen dort konkret durchgeführt werden und wie groß die betroffenen Flächen insgesamt sind. Gleichzeitig gibt es verschiedene Hinweise darauf, dass derzeit umfangreiche Maßnahmen zur technischen Infrastruktur der Uniklinik umgesetzt oder vorbereitet werden. So wurde in der Augsburger Allgemeinen am 28.2. berichtet, dass der Freistaat rund 140 Millionen Euro für die Sicherung der Wasser- und Stromversorgung der Uniklinik bereitstellt. Im Jahresbericht 2025 des Staatlichen Bauamts Augsburg wird der Neubau einer Notstromzentrale mit Gesamtbaukosten von 56 Mio. EUR und einem Baubeginn im Oktober 2026 erwähnt. Ein Blick in den Vorentwurf des Bebauungsplans 306 "Universitätsklinikum Augsburg" liefert hierzu weitere Informationen. Dort wird ausgeführt, dass eine Notstromzentrale im Norden des Plangebietes an der Geschwister-Schönert-Straße geplant sei und dass die technischen Anschlusspunkte des geplanten Klinik-Neubaus über diese Anlage erfolgen sollen. Gerade vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die aktuell sichtbaren Erdarbeiten und Flächeninanspruchnahmen in dieses Gesamtkonzept einzuordnen sind.  […]“<br />
Die gesamte BN-Pressemeldung lesen unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka/beitraege/2026-03-20-flaechenfrass-am-klinikpark-schreitet-weiter-voran<br />
 <br />
Werden hier also „erste Tatsachen“ für den Uniklinikneubau auf dem Baufeld West mit Zerstörung des Klinikparks geschaffen, und dies vor der avisierten ergebnisoffenen Prüfung der Baustandorte? – Sicherlich auch eine wichtige zu erörternde Frage bei der öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung der Stadt Augsburg: heute, Montag 23.3.2026, um 18 Uhr im Augustanasaal im Annahof 4!<br />
<br />
Bild: Flächenfraß am Klinikpark schreitet voran (Fotos und Bearbeitung Dr. Dietmar Kuhlmann, Neusäß, 03-2026)]]></description>
		        <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 07:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1336/#13</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Welttag der Gletscher am 21. März</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1335/</link>
		        <description><![CDATA[21.3.2026 (ca)<br />
Zum heutigen Welttag der Gletscher am 21. März macht der Deutsche Alpenverein auf den dramatischen Rückgang der Gletscher aufmerksam. Aktuelle Messungen zeigen: Die Gletscher in den Ostalpen verlieren weiterhin deutlich an Masse und Länge. Nach neuen Untersuchungen haben die vier letzten deutschen Gletscher innerhalb von nur zwei Jahren mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren. Beim Blaueisgletscher und beim Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Bergen waren es zwischen 2023 und 2025 sogar jeweils circa 45 Prozent. Der Höllentalferner im Zugspitzgebiet hielt sich am stabilsten, er verlor nur neun Prozent der Fläche. Er könnte noch bis in die 2030er Jahre als Gletscher gelten, als letzter in Deutschland. Und am Nördlichen Schneeferner auf der Zugspitze wird gerade der letzte Skilift auf einem deutschen Gletscher abgebaut. Der DAV fordert deshalb ein wirksames Klimaschutzprogramm und setzt sich zugleich für den Schutz der neu entstehenden Gletschervorfelder als wichtige Lebensräume im Hochgebirge ein:<br />
„Der Rückgang der Gletscher ist eines der sichtbarsten Zeichen der Klimakrise. Wenn wir die Alpen als wertvollen Natur- und Lebensraum erhalten wollen, müssen wir beim Klimaschutz deutlich entschlossener handeln“, sagt Wolfgang Arnoldt, Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins. Deshalb hat der DAV gemeinsam mit zahlreichen Umweltorganisationen einen „Appell an die Bundesregierung“ unterzeichnet, beim Klimaschutz entschieden nachzuschärfen. Hintergrund ist das Klimaschutzprogramm, das die Bundesregierung bis zum 25. März 2026 vorlegen muss und das den Klimaschutzpfad bis 2040 verbindlich festlegen soll. Die unterzeichnenden Organisationen warnen, dass Deutschland seine Klimaziele mit den bisherigen Maßnahmen deutlich verfehlt, und fordern ein wirksames Maßnahmenpaket für alle Sektoren. Nur mit konsequentem Klimaschutz lässt sich der dramatische Verlust der Gletscher bremsen und die Auswirkungen für Natur, Gesellschaft und Wirtschaft begrenzen.<br />
<br />
Den gesamten Beitrag lesen und weitere Informationen unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/welttag-der-gletscher-alpenverein-fordert-mehr-tempo-beim-klimaschutz]]></description>
		        <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 06:57:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1335/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Harald Lesch klärt auf, und er regt sich auf – zwei neue Bücher!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1334/</link>
		        <description><![CDATA[20.3.2026 (ca)<br />
Unsere Energie- und Klimapolitik befindet sich derzeit in einem intensiven Spannungsfeld zum Wirtschaftswachstum, das oft als Zielkonflikt wahrgenommen wird, aber auch Chancen für strukturelle Transformationen bietet. Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, und strebt gleichzeitig eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts an. Dazu passend meldet sich nun einer der bekanntesten Naturwissenschaftler Deutschlands zu Wort – der Astrophysiker Harald Lesch, zudem Bestseller-Autor und TV-Moderator! Er vermittelt bereits seit Jahren einer breiten Öffentlichkeit spannendes populärwissenschaftliches Wissen – und er engagiert er sich insbesondere im Kampf gegen den Klimawandel. Gemeinsam mit Co-Autoren nimmt er uns nun in zwei kompakten neuen Büchern dabei mit:<br />
(1) Das Buch „Unser Energieverbrauch zum Verstehen und Mitreden“ bietet Grundlagenwissen über Energie, Energieverbrauch und Energieerzeugung, dabei klar und verständlich präsentiert. Energie zu verbrauchen ist das Selbstverständlichste der Welt, ohne sie geht nichts: Die Industrie kann nicht produzieren, wir kommen nicht von A nach B, und sich mal schnell übers Handy auszutauschen wäre auch nicht möglich. Aber wie viel Energie benötigen wir eigentlich täglich und wofür? Wie schaffen wir es künftig, den Energiebedarf möglichst effizient zu decken, wenn wir auf fossile Brennstoffe verzichten wollen? Wie wirken sich neue Technologien aus? Am Beispiel einer vierköpfigen Familie veranschaulichen die Autoren unseren Energieverbrauch und zeigen wie die Energienutzung der Zukunft aussehen kann. Das richtige Buch für alle, die mitdenken, mitreden und mitentscheiden wollen über unsere Energiewelt der Zukunft. Wie die Vorgängerpublikation „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“ aus dem Jahr 2021 ist das Buch von Charlotte Kelschenbach sehr ansprechend farbig illustriert.<br />
Die Daten zum Buch: Christian Holler / Joachim Gaukel / Harald Lesch / Axel Kleidon, „Unser Energieverbrauch zum Verstehen und Mitreden“, 2026, Paperback, Klappenbrosch., Format 13,5x21,5 cm, 176 Seiten, ISBN 978-3-570-10617-4, C. Bertelsmann in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 20,00 €<br />
Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/unser-energieverbrauch-zum-verstehen-und-mitreden/978-3-570-10617-4#info <br />
<br />
(2) Das zweite Buch „Die Natur ist kein Parteimitglied“ bietet Klartext zum Klimawandel, denn Harald Lesch und Axel Kleidon sind genervt: Ein ums andere Mal versuchen Verantwortliche in Politik und Wirtschaft so zu tun, als könne man die Gesetze der Natur einfach ignorieren. Gern glaubt man in der Politik an technische Harry-Potter-Zaubertricks. Doch die Natur verhandelt nicht, sie ist nicht Partei, sie lässt sich nicht vereinnahmen. Die beiden Autoren erläutern kurz und knapp, was effiziente Energienutzung und Klimaschutz bedeuten, warum Energie entwertet wird und welche Maßnahmen eine Politik ergreifen würde, die begriffen hat, wie die Natur funktioniert. Eine Argumentationshilfe für alle, die ebenso genervt und wütend sind über die Untätigkeit in Sachen Klimawandel.<br />
Die Daten zum Buch: Harald Lesch / Axel Kleidon, „Die Natur ist kein Parteimitglied – Mit den Gesetzen der Physik gegen politische Ignoranz“, 2026, geb. Buch, Pappband, Format 12,5x20,0 cm, 96 Seiten, ISBN 978-3-570-10619-8, C. Bertelsmann in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 14,00 €<br />
Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/die-natur-ist-kein-parteimitglied/978-3-570-10619-8]]></description>
		        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 06:31:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1334/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Kritik im Vorfeld der Infoveranstaltung Bauleitplanung Uniklinik Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1332/</link>
		        <description><![CDATA[19.3.2026 (ca)<br />
Wie berichtet, gibt es am kommenden Montag eine Informationsveranstaltung zur Bauleitplanung des anstehenden Neubaus der Universitätsklinik Augsburg seitens der Stadt Augsburg (s. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 18.3.2026). Heute berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Politik in Neusäß erfährt von Uniklinik-Termin aus der Zeitung“ (19.3.2026, Ausgabe-Nr. 65, Augsburg-Land S. 33) von großem Unmut im Vorfeld:<br />
„Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung, aber dennoch partnerschaftlich, so sollten Neusäß und Stadtbergen an der Planung des Neubaus der Uniklinik Augsburg beteiligt werden. Zumindest war es diese Botschaft, die der Neusässer Bürgermeister Richard Greiner aus den jüngsten Gesprächen mit der Stadt Augsburg im Steuerungskreis mitgenommen hatte. Dass er jetzt aus der Augsburger Allgemeinen erfahren muss, dass am kommenden Montag die einzige Infoveranstaltung der Stadt Augsburg rund um den Ablauf der Bauleitplanung stattfindet, hatte er sich nicht so vorgestellt. Die öffentliche Veranstaltung wird am Montag, 23. März, im Augustanasaal im Annahof stattfinden, Beginn ist um 18 Uhr. Laut der Stadt Augsburg informieren dabei Vertreter der Stadt, des Staatlichen Bauamts und des Universitätsklinikums über den aktuellen Stand der Planung. Überrascht, dass die Stadt Neusäß dazu nicht eigens eingeladen war, war auf der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Neusäß auch CSU-Stadtrat Jörg Roehring, der selbst in der Uniklinik in leitender Funktion tätig ist. „Ich war selbst auf jener Stadtratssitzung in Augsburg, bei der der Beginn der Bauleitplanung beschlossen wurde. Aus dem Baureferat der Stadt Augsburg hieß es damals, man wolle darüber auch in Neusäß und Stadtbergen informieren“, erinnert sich Roehring. Diese Informationen soll es auch geben, konnte Greiner aus einer Rücksprache mit der Stadt Augsburg berichten. So will das Baureferat der Stadt Augsburg am Dienstag, 21. April, in der öffentlichen Sitzung des Neusässer Planungs- und Umweltausschusses über den Stand der Bauleitplanung informieren. Der Stadtrat Neusäß wird dann am Dienstag, 28. April, über mögliche Bedenken und Einwände zur Planung beraten. Diese werden dann im Rahmen des Beteiligungsverfahrens an die Stadt Augsburg gesandt. […] Zuletzt hatten Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtberger Virchowviertels ihre Sorgen geäußert, während der Bauphase im ständigen Baulärm und Baustellenverkehr zu ersticken. Wo der Baustellenverkehr entlangfährt und ob die Anwohner in der Ulmer Landstraße mit mehr Schwerlastverkehr rechnen müssen, sei noch offen, so Bürgermeister Paulus Metz. Auch in Stadtbergen will zu einem späteren Zeitpunkt ein Vertreter des Augsburger Baureferats über den Stand der Planungen berichten.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/neubau-uniklinik-augsburg-buergermeister-greiner-aus-neusaess-vermisst-direkte-informationen-113758641<br />
<br />
Dazu ist zu bemerken: Öffentliche Beteiligung, faktenbasierte Information und Transparenz erfordern eine entsprechend offene, unmittelbare und zeitnahe Kommunikation, die man seitens der Stadt Augsburg respektive Stadtregierung offenbar nicht pflegt. Auch dies sollte bei der Informations- und insbesondere auch Diskussionsveranstaltung am kommenden Montag, den 23.3.2026, dringend zur Sprache kommen. Wir bitten daher um zahlreiche Beteiligung!]]></description>
		        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:11:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1332/#14</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Was kommt auf die Anwohner der Uniklinik zu?“ – Informationsveranstaltung am 23. März 2026</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1331/</link>
		        <description><![CDATA[18.3.2026 (ca)<br />
Unter dieser Überschrift wurden in der letzten Wochenende-Ausgabe der Augsburger Allgemeine Zeitung (vom 14.3.2026, Ausgabe-Nr. 61, Augsburg-Land S. 2) „viele offene Fragen und Angst“ thematisiert, welche der geplante Neubau der Uniklinik Augsburg für die Bevölkerung in den Anliegerkommunen Stadtbergen und Neusäß mit sich bringt. Dort kann man lesen:<br />
„Hämmernder Baulärm, Staub und jede Menge Lastwagen vor der eigenen Haustür – manch ein Bewohner des Virchow-Viertels in Stadtbergen blickt mit großer Sorge auf den geplanten Neubau des Uniklinikums. Gleich neben dem heutigen Krankenhaus soll das neue UKA entstehen. Dafür wird der Bereich westlich des Bestandsgebäudes in Betracht gezogen. Der Neusässer Stadtrat hat sich bereits Gedanken gemacht, inwieweit die Stadt auf die Entwicklungen Einfluss nehmen kann. […] Auch in Stadtbergen hat man das Thema im Blick. Herbert Woerlein, SPD-Stadtratskandidat in Stadtbergen, hat sich während des Wahlkampfes mit Bewohnern des Virchow-Viertels über ihre Sorgen und Nöte unterhalten. Wie er berichtet, haben sie viele Fragen, die er auch an die Stadtverwaltung weitergeleitet hat. Was bedeutet der Neubau der Augsburger Uniklinik für unser Viertel? Welchen Einfluss hat Stadtbergen auf das Projekt? Was kommt auf uns zu, wenn die Bauarbeiten beginnen? Wo wird der Schwerlastverkehr entlangrollen und wie werden die Bewohner im Virchow-Viertel geschützt? Gibt es dann zusätzliche Ampeln oder werden 30er-Zonen eingerichtet? Und wie soll der Verkehr rund um das neu gebaute Klinikum bewältigt werden, wenn es erst einmal in Betrieb gegangen ist? […]“.<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/neubau-des-uniklinikums-in-augsburg-bereitet-den-stadtbergern-sorgen-113655249<br />
<br />
Für diese Fragen, Besorgnisse und gar Ängste sollte am besten die Stadt Augsburg geeignete Antworten, Fakten und Transparenz liefern. Gute Gelegenheit dazu bietet sich in der kommenden Woche: Die Stadt Augsburg führt am Montag, 23. März, um 18 Uhr im Augustanasaal im Annahof 4 eine öffentliche Informationsveranstaltung durch, bei der die Bauleitplanung für den Neubau des Universitätsklinikums vorgestellt werden soll. Vgl. dazu detailliert:<br />
https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/stadtplanung/projekte/neubau-universitaetsklinikum<br />
<br />
Die Naturschutzallianz Augsburg und unsere Partner im Rahmen des breiten Bündnisses „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“ werden dort vor Ort sein und kritische Fragen stellen. Dabei geht es selbstverständlich auch um den Klinikpark mit seinen ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen. Wir freuen uns über zahlreiche Beteiligung beim Besuch dieser Informations- und auch Diskussionsveranstaltung!<br />
<br />
Die Faktenlage seitens BUND Naturschutz Augsburg findet sich auf der Themenseite „Neubau Uniklinik“ unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka]]></description>
		        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:22:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1331/#20</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Neues Buch „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1330/</link>
		        <description><![CDATA[16.3.2026 (ca)<br />
Naturschutz und Landschaftspflege sind eng miteinander verknüpft und verfolgen das gemeinsame Ziel, die biologische Vielfalt, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts sowie die Schönheit und Eigenart von Natur und Landschaft dauerhaft zu sichern. Wenn beides dann auch noch mit Brauchtum und Tradition verknüpft ist, gereicht es zu der großen Ehre, zum Weltkulturerbe ernannt zu werden. Genau so verhält es sich bei der Alpwirtschaft in Bad Hindelang: Die Marktgemeinde im Allgäu wurde bereits im Jahr 2016 für ihre Bemühungen um sanften Tourismus, nachhaltigen Naturschutz und regionale Vermarktung durch die Deutsche UNESCO-Kommission gewürdigt und in das bundesweite Verzeichnis „Immaterielles Kulturerbe“ aufgenommen, dabei hervorgehoben als „Beispiel Guter Praxis der Erhaltung Immateriellen Kulturerbes“. Das Expertenkomitee hob das „Ökomodell Hindelang“ als wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der hochalpinen Allgäuer Alpwirtschaftskultur hervor.<br />
Derzeit engagiert sich die Marktgemeinde zusammen mit anderen Akteuren dafür, dass die Alpwirtschaft des gesamten Alpenraums als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO anerkannt wird. Vor diesem Hintergrund wurde die vergriffene Publikation „Kulturerbe Alpwirtschaft“ aus dem Jahr 2014 in vollständig überarbeiteter und stark erweiterter Form neu herausgebracht, so dass ein völlig neues Buch mit dem Titel „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“ entstanden ist. Drei Jahre arbeiteten 22 Autorinnen und Autoren an dem Band, darunter Experten aus Frankreich, der Schweiz und Österreich. Entstanden ist ein Werk mit 256 Seiten und 230 Fotografien, die – getragen vom täglichen Einsatz der Älplerfamilien und Bergbauern – alle 46 anerkannten Alpen der Marktgemeinde auflistet. Das Themenspektrum des Buches reicht von der Geschichte der Alpwirtschaft über das Allgäuer Braunvieh, den Bau am Berg und die Direktvermarktung, bis hin zu Fragen der Klimaerwärmung und der Rückkehr des Wolfs. Es beleuchtet das religiöse Brauchtum ebenso wie das benannte „Ökomodell Hindelang“, das seit Jahrzehnten Maßstäbe für nachhaltiges Wirtschaften setzt und zeigt, wie eng Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft miteinander verwoben sind. Die Bedeutung des Buches wird auch dadurch unterstrichen, dass der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder ein Vorwort beigesteuert hat. Darüber hinaus kommen im Buch weitere renommierte Personen zu Wort. Dies sind neben Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, der als „Alpenpapst“ bekannt gewordene Prof. Dr. Werner Bätzing, der als der bedeutendste Alpenforscher in Europa gilt, sowie Alfred Ringler, der im Jahr 2024 für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Alpenpreis durch die CIPRA ausgezeichnet wurde. Ferner einige der renommiertesten Wissenschaftler und Fachleute zum Thema Alm- und Alpwirtschaft, nicht zuletzt Staatsminister a.D. Josef Miller und auch Dr. Michael Honisch zur Allgäuer Geschichte der Alpwirtschaft. Zudem bereichern Gastbeiträge zur Alpsaison in der Schweiz, zur Transhumanz im Ötztal mit Sulden und zur Alpwirtschaft in der Chartreuse in Frankreich weitere Kapitel dieses Buches. Besonders hervorzuheben ist das eindrucksvolle und reichhaltige Bildmaterial von Wolfgang B. Kleinert, welches das neue Buch auch wieder zu einem besonderen Hingucker macht!<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Marktgemeinde Bad Hindelang (Hrsg.), „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in  Deutschland“, Format 23,6 x 23,7 cm, 256 Seiten, 230 Fotografien, ISBN 978-3-946917-47-2, Context Verlag Augsburg / Nürnberg, 2026, Preis 29,90 €. Weitere Informationen zum Buch mit Leseprobe unter:<br />
https://www.context-mv.de/buecher-sachbuecher/items/hochalpine-allgaeuer-alpwirtschaftskultur-in-bad-hindelang.html<br />
<br />
Eine Buchpräsentation erfolgte unlängst (3.3.2026) in Form eines Festaktes im Kurhaus von Bad Hindelang. Bildimpressionen dazu und weitere Informationen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter:<br />
www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 09:46:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1330/#19</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Weltwasserwoche in Augsburg vom 16. bis 22. März 2026</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1329/</link>
		        <description><![CDATA[11.3.2026 (ca)<br />
Wasser ist die Grundlage jedes Lebens und somit eine der wertvollsten und schützenswertesten Ressourcen unseres Planeten. Um dies immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, veranlasste die UNO die jährliche Ausrichtung eines internationalen Weltwassertags. Dieser findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. In Augsburg hat der Weltwassertag inzwischen eine besondere Tradition. Aus dem einstigen Ereignis ist seit 2024 ein ganze Weltwasserwoche geworden, die sich dieses Jahr vom 16. bis 22. März mit dem Thema Wasser in all seinen Facetten beschäftigt.<br />
Die Veranstaltung wird vom UNESCO-Welterbe-Büro der Stadt Augsburg, dem Umweltbildungszentrum Augsburg und den Stadtwerken Augsburg organisiert. Unterstützung gibt es von zahlreichen lokalen Partnern wie der Regio Augsburg Tourismus, den städtischen Museen, Buchhandlung am Obstmarkt, Volkshochschule Augsburg, Kunst- und Kulturvermittlung, Zoo-Augsburg, Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftung, Fugger und Welser Erlebnismuseum, Wasserallianz Augsburg, FC Augsburg, UNICEF, LEW sowie dem Freiwilligenzentrum. Neben zahlreichen Führungen, Workshops und Vorträgen bietet die Weltwasserwoche ein buntes und breit gefächertes Angebot, welches mit Formaten wie Krimi-Dinner, Ausstellungen, Schulveranstaltungen und Mitmachaktionen einen zusätzlich bunten Mix bekommt.<br />
<br />
Einen Überblick über alle Veranstaltungen finden sich unter:<br />
https://wassersystem-augsburg.de/de/weltwasserwoche]]></description>
		        <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 07:25:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1329/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Online-Vortrag „Wolfsmanagement und Herdenschutz in Bayern“ beim VzSB</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1328/</link>
		        <description><![CDATA[10.3.2026 (ca)<br />
Die Debatte um den Abschuss von Wölfen in der EU und insbesondere in Bayern durch den BUND Naturschutz ist durch eine Herabstufung des Schutzstatus (von „streng geschützt“ auf „geschützt“) im Jahr 2025 geprägt. Der BN kritisiert erleichterte Abschüsse, öffnete sich jedoch in spezifischen Konfliktfällen (z.B. Weidetiere, wiederholte Risse trotz Herdenschutz) vorsichtig für die „Entnahme“ von Problemwölfen. Trotz der EU-Herabstufung gelten Wölfe in Deutschland weiterhin als geschützte Art. Anfang März 2026 hat der Bundestag jedoch beschlossen, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, was den Abschuss erleichtert.<br />
In diesem Zusammenhang möchten wir auf einen interessanten Online-Vortrag bei unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt (VzSB) aufmerksam machen. Am morgigen Mittwochabend, den 11.3.2026, referieren Nora Blecher vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) und Giulia Kriegel von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in ihrem Vortrag „Wolfsmanagement und Herdenschutz in Bayern“ umfassend über die aktuelle Verbreitung der Wölfe in Bayern, ihrem Management und zu Schutzmaßnahmen für gefährdete Weidetiere. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion!<br />
<br />
Alle Infos und Einwahl unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php<br />
Weitere Informationen seitens LfU unter:<br />
https://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/ wolf/monitoring/index.htm ]]></description>
		        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 06:45:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1328/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „4. Symposium Natur in der Stadt – Lebensräume vom Menschen geschaffen“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1327/</link>
		        <description><![CDATA[9.3.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Freitag (6.3.2026) fand bei wunderbarem Vorfrühlingswetter das ebenso erfreuliche Symposium unserer Allianzen-Mitglieder BUND Naturschutz Kreis- und Ortsgruppe Augsburg und in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Grünordnung u.a. (AGNF) statt (vgl. dazu nochmals unsere Ankündigung mit Programm in der untenstehende Aktuelle Meldung vom 23.2.2026). Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot ein reichhaltiges Themen-Portefeuille. Grußworte und Einstimmungen in die Themen boten zunächst Christine Kamm (Vorständin BN Ortsgruppe Augsburg), Reiner Erben (Umweltreferent der Stadt Augsburg) und Anette Vedder (Amtsleiterin AGNF). Anschließend moderierte Johannes Enzler (Vorstandsmitglied BN Kreisgruppe Augsburg) die Fachvorträge:<br />
Im Themenbereich „Revitalisierung von Fließgewässern“ berichtete Alexander Herz, Projektmanager von der Stadtforstverwaltung, über den Stand und die weitere Vorgehensweise beim EU-geförderten „LIFE-Projekt Stadtwaldbäche”, bei dem es um die ökologische Aufwertung des Stadtwaldbachsystems und der angrenzenden Lebensräume, sprich Auwälder, geht. Zentral ist hierbei die Lech-Anbindung der Stadtwaldbäche. Tatjana Bodmer, Projektleiterin beim Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, berichtete anschließend über die Renaturierung des Lechs, dabei im Besonderen über die Projektierung „Licca liber“ im ersten Abschnitt, d.h. von der Lechstaustufe 23 bei Königsbrunn bis zum Augsburger Hochablass. Dabei wird es vorrangig um die Stabilisierung der Flusssohle, den Hochwasserschutz und auch -rückhalt, die Flussökologie und den Naherholungswert für die Bevölkerung gehen. Aktuell erfolgen die Ausführungsplanungen, die bauliche Umsetzung wird auf rund 20 Jahre taxiert. Ein weiteres interessantes Wasserthema bot die Landschaftsökologin Cornelia Siuda in ihrem Vortrag zum „Lechhauser Moos“, einem einst von nacheiszeitlichen Fließgewässern geschaffenen Niedermoor im Nordosten von Augsburg, aber heute kaum mehr erkennbar. Durch Wiedervernässung und Nutzungsänderung des Moorkörpers könnten zumindest lokal eine CO2-Senkenwirkung und eine moorgerechte Artenvielfalt reaktiviert werden.<br />
In eine ähnliche Richtung gingen die Folgevorträge: Norbert Grenzebach, ein bekannter Demeter-Landwirt aus Hochstadt bei München, berichtete mit großem Verve aus der unmittelbaren Praxis über „Artenreiches Grünland durch Rinderbeweidung“, wobei es um Flächenvernetzung und Samenübertragung durch Weidetieren geht, um eine synergetische Artenviefalt zu erreichen. Christine Kamm warb für eine Flächenentsiegelung im Stadtgebiet durch nachbarschaftliches Engagement mittels „Wettbewerb Abpflastern“, der auf erfolgreiche Vorbilder bereits in anderen Städten rekurriert (z.B. Hamburg) und auf lebenswerte Stadtquartiere, Klima und Artenschutz abzielt. Entsprechende Beispiele für Entsiegelung öffentlicher Flächen mit klimaresilienter Umgestaltung zeigte im weiteren Birgitt Kopp vom AGNF auf, insbesondere die beiden baumbesäumten Klimaoasen im Stadtgebiet, die im Rahmen des Förderprojekts „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg (SMSA)“ aktuell geplant und bald geschaffen werden. Auf eine ganz besondere Oase ging abschließend und sehr leidenschaftlich Dr. Peter Roth (Vorstand BN Kreisgruppe Augsburg) ein in seinem Vortrag „Projekt Wiesenfreu(n)de – eine Grünfläche im Univiertel lebt auf”, der insbesondere auch aufzeigte, dass Eigenverantwortung und Miteinander essenzielle Grundlagen für positive Veränderungen in unserer Um- bzw. Mitwelt sind.<br />
Fazit: Eine reichhaltige und informative Veranstaltung, allen Beteiligten herzlichen Dank!<br />
<br />
Bilder: Impressionen vom „4. Symposium Natur in der Stadt – Lebensräume vom Menschen geschaffen“<br />
Weitere Informationen und Bildimpressionen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:02:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1327/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>UKA: Keinerlei Ergebnisoffenheit – Antwort von Minister Blume – ein Skandal?!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1326/</link>
		        <description><![CDATA[6.3.2026 (ca)<br />
Nun besteht Gewissheit: Die von unserem breiten Bündnis „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“ gebetsmühlenartig geforderte „Ergebnisoffenheit“ bezüglich der Standortwahl des Neubaus der Uniklinik Augsburg (UKA) und die steten Beteuerungen der Stadtregierung, demgemäß zu handeln, sind Makulatur! Eine Anfrage bei Staatsminister Markus Blume und sein nun erfolgtes Antwortschreiben legen offen, dass die Vorfestlegung auf das Baufeld „West“ mit Zerstörung des Klinikparks schon vor langer Zeit entschieden und festgeschrieben wurde. Damit wird offensichtlich, dass nie beabsichtig war, die interessierte Öffentlichkeit und alle Belange, insbesondere die ökologischen, klimarelevante und sozialen Erfordernisse, in das Bauvorhaben einzubeziehen. Unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Augsburg informiert darüber wie folgt:<br />
„In dieser Woche haben wir die Antwort von Staatsminister Markus Blume auf unser Schreiben vom 4. Februar 2026 erhalten. Darin hatten wir eine tatsächlich ergebnisoffene Prüfung der Standortalternativen „Ost“ und „West“ beim Neubau der Universitätsklinik Augsburg gefordert. In seiner Antwort stellt der Staatsminister klar, dass aus Sicht des Ministeriums die ergebnisoffene Prüfung der geeigneten Standorte bereits erfolgt sei und das Baufeld „West“ als vorteilhafter bewertet wurde. Damit wird deutlich, dass die grundlegende Standortentscheidung nach Auffassung des Ministeriums bereits im Juli 2024 intern getroffen wurde – also weit vor Beginn des formellen Bauleitverfahrens und ohne formelle Öffentlichkeitsbeteiligung bzw. Beteiligung der betroffenen Nachbarkommunen.“<br />
Der gesamte Beitrag und die beiden genannten Schreiben an bzw. von Staatsminister Markus Blume sind auf der BN-Webseite einsehbar unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka/beitraege/2026-03-03-antwort-von-staatsminister-blume-bestaetigt-vorfestlegung<br />
<br />
In diesem Zusammenhang sei auch auf die aktuelle Publikation „Standort Uniklinik: Erhärtet sich der Verdacht auf eine Schein-Debatte?“ der DAZ vom 4.3.2026 hingewiesen. Dort heisst es: „[…] Besonders brisant: Der Brief aus München wurde bereits drei Tage vor der entscheidenden Augsburger Stadtratssitzung verfasst. Pettinger (Anm.: ÖDP-Stadtrat Christian Pettinger) hält es für „hochwahrscheinlich“, dass die Oberbürgermeisterin oder Baureferent Steffen Kercher über den Inhalt informiert waren. Es sei kollegiale Praxis, die Stadtführung bei solch wegweisenden Schreiben in Kopie zu setzen. In einer offiziellen Anfrage fordert Pettinger nun Aufklärung: Wusste die Stadtspitze bereits während der Sitzung von Blumes Absage an eine erneute Standortprüfung? Und warum wurde der Stadtrat nicht informiert? Zudem verlangt er Einsicht in die Bewertungen der Staatsregierung, die zur Vorentscheidung pro „West“ geführt haben.“<br />
Den gesamten Beitrag lesen unter:<br />
https://www.daz-augsburg.de/standort-uniklinik-erhaertet-sich-der-verdacht-auf-eine-schein-debatte/]]></description>
		        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 21:38:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1326/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Medical Valley“ – Start des Bauleitverfahrens zum Neubau Uniklinik Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1325/</link>
		        <description><![CDATA[5.3.2026 (ca)<br />
Unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Augsburg informiert über den aktuellen Stand zum Neubau Uniklinik Augsburg in einem Überblicksbeitrag: „Der Augsburger Stadtrat hat am 26.2.2026 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan zum Neubau der Uniklinik gefasst und zugleich die Änderung des Flächennutzungsplans eingeleitet. Mit großer Mehrheit wurde damit das Bauleitverfahren gestartet. Faktisch konzentriert sich die Planung nun auf das Baufeld „West“ – also auf jene Fläche, auf der sich heute der rund 40 Jahre alte Klinikpark befindet. Seit über einem Jahr wird betont, das Verfahren sei „ergebnisoffen“. Der aktuelle Planentwurf und die Debatte im Stadtrat zeichnen jedoch ein anderes Bild: Eine vertiefte Prüfung des alternativen Baufeldes „Ost“ ist nicht vorgesehen. Damit wird eine zentrale Weichenstellung getroffen – mit spürbaren Auswirkungen auf Natur, Stadtklima und die angrenzenden Kommunen.“<br />
Der gesamte Beitrag, der sich eingehend befasst mit der Debatte im Stadtrat und fehlenden Gutachten und offenen Grundlagen, mit dem neuen politischen Leitbegriff „Medical Valley“ und der Eröffnung eines großen planerischen Entwicklungsspielraums sowie mit der weiteren Perspektive im Planungsverfahren und wichtigen Beteiligungsmöglichkeiten, ist auf der BN-Webseite einsehbar unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka/beitraege/2026-03-01-aufstellungsbeschluss-zum-neubau-der-uniklinik <br />
<br />
Bild: Das neue „Medical Valley“ – oder eher „Tal der Tränen“ auf engem Raum und mit unmittelbarer Wohnbebauung, dabei unter Missachtung ökologischer, klimarelevanter und sozialer Belange?!<br />
Quelle: Entwurf Bebauungsplan 306 (Neubau Uniklinik) und Bebauungsplan 300 (Medizinische Fakultät), Klinikpark und angrenzende landwirtschaftliche Flächen sollen komplett bebaut werden (Grafik: Dr. Dietmar Kuhlmann, Neusäß, 02/2026)]]></description>
		        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:11:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1325/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Infrastruktur-Zukunftsgesetz: DAV warnt vor Absenkung von Umweltstandards und Beteiligungsrechten</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1324/</link>
		        <description><![CDATA[4.3.2026 (ca)<br />
Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat vor kurzem (24.2.2026) eine Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein Infrastruktur-Zukunftsgesetz (InfZuG) der Bundesregierung veröffentlicht. Der DAV erkennt das Ziel an, Planungs- und Genehmigungsverfahren effizienter zu gestalten. Der vorliegende Entwurf geht jedoch deutlich über eine Verfahrensmodernisierung hinaus und führt an zentralen Stellen zu einer strukturellen Schwächung von Umweltstandards und Beteiligungsrechten.<br />
Besonders kritisch bewertet der DAV die geplante Neuregelung des Erörterungstermins im Verwaltungsverfahrensrecht. Künftig könnte eine solche Erörterung nur noch stattfinden, wenn sie aus Sicht der Behörde „erforderlich“ ist. Damit würde ein bislang zentrales Instrument der Transparenz und Konfliktlösung zu einer Ermessensentscheidung. Der DAV warnt: Die Erörterung ist kein formaler Zwischenschritt, sondern wesentlich für die fachliche Klärung komplexer Sachverhalte, die Transparenz der Abwägung und die Akzeptanz großer Infrastrukturprojekte. Ihr Wegfall würde Verfahren nicht beschleunigen, sondern Konflikte lediglich verlagern. Der Gesetzentwurf stuft unter anderem Autobahnen, vierspurige Bundesstraßen, Schienenwege und weitere Verkehrsinfrastruktur pauschal als im „überragenden öffentlichen Interesse“ liegend ein. Eine solche generelle Privilegierung ganzer Vorhabenkategorien verschiebt das Abwägungssystem strukturell zulasten von Natur- und Umweltschutz.<br />
<br />
Den gesamten Beitrag lesen und die DAV-Stellungnahme im Wortlaut unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/infrastruktur-zukunftsgesetz-dav-warnt-vor-absenkung-von-umweltstandards-und-beteiligungsrechten]]></description>
		        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:30:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1324/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„AZ-Sonderedition“ zum Neubau Uniklinik Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1323/</link>
		        <description><![CDATA[2.3.2026 (ca)<br />
Die vergangene Wochenende-Ausgabe der Augsburger Allgemeine Zeitung (28.2.2026, Ausgabe-Nr. 49, mit Augsburger Land) bot reichlich Lesestoff zum Thema Neubau Uniklinik Augsburg. In gleich vier Beiträgen, unter anderem mit dem Titel „Kurz vor der Wahl kocht das Thema Uniklinik nochmal hoch“, wurde das jüngste Agieren der Augsburger Stadtregierung, die Problematik der Standortvorentscheidung für die betroffenen Anliegerkommunen sowie der übergeordnete Aspekt einer unsicheren Finanzierung der Maßnahme thematisiert. Insofern könnte man von einer „AZ-Sonderedition“ sprechen. Hier einige Auszüge aus der sehr lesenswerten Ausgabe:<br />
(1) Im Beitrag „Planverfahren für Klinikums-Neubau startet“ (S. 36) kann man lesen: „Der Stadtrat hat am Donnerstag fast einstimmig dafür gestimmt, das Bebauungsplanverfahren für den Neubau der Uniklinik zu starten. Wie berichtet sorgt die drohende Abholzung des Klinikums-Parks für Unmut in Reihen von Naturschützern. Letztlich stimmten aber nur Roland Wegner (V-Partei3) und Bruno Marcon (Augsburg in Bürgerhand) gegen den Verfahrensstart. […]  Das Verfahren dürfte mehrere Jahre dauern, in absehbarer Zeit wird die Öffentlichkeitsbeteiligung starten. Es zeichnet sich schon ab, dass gegen einen rechtskräftigen Bebauungsplan Klage eingereicht werden dürfte. Der Bund Naturschutz merkte bereits an, dass auch dies ein Zeitrisiko darstellen könnte.“<br />
(2) Im Beitrag „Kurz vor der Wahl kocht das Thema Uniklinik nochmal hoch“ (Augsburger Land S. 3) erfährt man: „Die Stadt Augsburg will im Baugenehmigungsverfahren zum Neubau der Uniklinik lediglich das westliche Baufeld vertieft betrachten - ein Umstand, der unter anderem der SPD in Neusäß nicht gefällt. […] Immerhin gebe es doch ein interkommunales Abstimmungsgebot bei Bauvorhaben in direkter Nähe zu Gemarkungsgrenzen. […] So gibt es beim Thema Verkehr einige sehr problematische Stellen, wie den Kreisverkehr zwischen der Augsburger Kobel- und Neusässer Straße sowie der Hauptstraße und der Westheimer Straße in Neusäß. Im Zuge der Bauvorplanung ist auch dort der Verkehr rund um die Uniklinik untersucht worden. Das Ergebnis: Es besteht an dieser Stelle kein Handlungsbedarf. Der Grund sei „nach einer etwas absurden Behördenlogik“ folgender: Hier sei die Leistungsfähigkeit schon so schlecht, dass sie durch den Neubau der Uniklinik nicht mehr schlechter werden kann. […]“<br />
(3) Im AZ-Kommentar (Augsburger Land S. 1) heisst es dazu: „Der Neubau der Uniklinik und die damit verbundenen Auswirkungen beschäftigen weiterhin die Menschen in den Nachbarkommunen Neusäß und Stadtbergen. […] Bei alledem sind die Nachbarstädte zunächst machtlose Zuschauer, was immer ein ungutes Gefühl ist: Formell noch nicht mitreden zu dürfen, aber die Konsequenzen mittragen zu müssen. […] Nicht förderlich sind dabei die vielen ungeklärten Fragen: Können die ohnehin überlasteten Straßen den Baustellen-Verkehr zusätzlich aufnehmen? Wohin mit den riesigen Mengen Erdaushub? Wo kann der Klinikpark ersetzt werden? Welche konkreten Belastungen kommen auf die Anwohner zu? Was passiert mit dem Bestandsgebäude? […]“<br />
(4) Ein Meta-Thema greift der Beitrag „Fragezeichen hinter Augsburgs Uniklinik“ (S. 13) auf: „Auf dem Papier läuft es prächtig für das teuerste Bauvorhaben in der Geschichte Augsburgs, mit dem Bayerns drittgrößte Stadt große Hoffnungen verbindet. Die Stadtpolitik hat jetzt den Weg frei gemacht für das weitere Genehmigungsverfahren für den Neubau der Uniklinik und die Staatsregierung will um die Osterferien herum erklären, wie sie den Milliardenbau stemmen will. […] Doch intern stehen in München große Fragezeichen hinter dem Vorhaben. […] Worum es auch gehen wird, selbst wenn Blume das nicht sagt: Wo lässt sich finanziell abspecken? […]“<br />
<br />
Bild: Der Neubau der Uniklinik ist selbst ein Notfallpatient?!]]></description>
		        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 07:30:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1323/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Klimastreik zur Kommunalwahl</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1322/</link>
		        <description><![CDATA[1.3.2026 (ca)<br />
Fridays For Future Augsburg hatte vor kurzem zum „Klimastreik zur Kommunalwahl“ aufgerufen mit Termin 27. Februar, dem letzten Freitag im Monat. Tags zuvor gab es passenderweise in der Augsburger Allgemeine Zeitung einen zweiseitigen Beitrag mit dem Titel „Zwischen Anspruch und Realität: Wo Augsburg heute beim Klimaschutz steht“ (vom 26.2.2026, Ausgabe-Nr. 47, S. 24-25), in welchem ausführlich mit Text, Schaubildern und Fotos die Situation in Augsburg dargelegt wurde, dabei auch Auszüge aus den Wahlprogrammen der Augsburger Parteienlandschaft. Einleitend und abschließend heißt es in dem Artikel:<br />
„Wo einst Zelte aufgeschlagen waren, ragt nun ein Kran in die Höhe. Das Klimacamp, das bis Sommer 2024 über Jahre den Fischmarkt neben dem Rathaus – je nach politischem Standpunkt – zierte oder verschandelte, scheint vergessen. Es war die Zeit, als Spitzenpolitiker nahezu jeder Couleur Bäume umarmten und die Parteien sich mit Blick auf den Klimaschutz in Superlativen überboten. CSU und Grüne kündigten in ihrem Koalitionsvertrag 2020 an, Augsburg zur „Klimametropole“ machen zu wollen, gar zur „umweltfreundlichsten und klimafreundlichsten Stadt Bayerns“. Nach sechs Jahren Schwarz-Grün sei die Bilanz „bedrückend“, sagt Felix Strobel vom Augsburger Ableger von „Fridays for Future“. […] Klar ist: Kommunaler Klimaschutz bleibt eine Herkulesaufgabe. Die Umsetzung erforderlicher Maßnahmen treffen auf immer knapper werdende Haushaltskassen. Das Klimacamp als tägliche Erinnerung an die Verantwortlichen der Stadt steht nicht mehr. Im öffentlichen Bewusstsein und bei der Mehrheit der Parteien hat Klimaschutz an Relevanz verloren. „Klimaschutz bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die notwendig wäre“, beklagt Felix Strobel von „Fridays for Future“. „Je länger man Maßnahmen nach hinten schiebt, umso teurer wird es für Augsburg.“ Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/klimaschutz-in-augsburg-zwischen-ambitionierten-plaenen-und-realitaet-113437733<br />
<br />
Insofern war es erfreulich, dass sich am Streiktag eine illustre Runde von Unterstützern auf dem Augsburger Rathausplatz versammelte, um den Erforderlichkeiten von kommunalem Klimaschutz öffentlichkeitswirksam Nachdruck zu verleihen! Nach den Kundgebungen der Veranstalter zog die Gemeinschaft bei bestem Vorfrühlingswetter durch die Augsburger Innenstadt und skandierte ihre Forderungen für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, Bäume und Stadtgrün, ÖPNV und Radwege, dabei alles adressiert an die aktuelle Stadtregierung und an eine neue, tatkräftigere Zusammensetzung in naher Zukunft.<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zum „Klimastreik zur Kommunalwahl“ finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 11:05:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1322/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>BN-Pressemitteilung: Stadtrat legt sich auf „West“ fest</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1321/</link>
		        <description><![CDATA[28.2.2026 (ca)<br />
Erwartungsgemäß hatte man sich bei der Augsburger Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag mit den Beschlüssen für den Neubau der Uniklinik Augsburg auf das Baufeld „West“ festgelegt, und dies trotz gewichtiger fachlicher Einwendungen der kleinen ökologischen Parteien (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 27.2.2026). Dieses Ergebnis wurde unmittelbar vom BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg (federführend im breiten Bündnis „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“) in einer Pressemitteilung kommentiert. Kernpunkte dieser Stellungnahme sind:<br />
(1) Die faktische Festlegung auf das Baufeld „West“,<br />
(2) Beschlüsse trotz erneut fehlender zentraler Gutachten in der Beschlussvorlage,<br />
(3) das Thema Stadtklima als beispielhafter Punkt für unzureichend geprüfte Auswirkungen,<br />
(4) sowie weiterhin offene Fragen zur behaupteten Zeitersparnis.<br />
Wir halten eine vergleichende und fachlich belastbare Prüfung des alternativen Baufeldes „Ost“ weiterhin dringend für erforderlich und werden dies im Verfahren mit Nachdruck einfordern.<br />
<br />
Die vollständige Pressemitteilung ist untenstehend im pdf-Format downloadbar. Weitergehende Informationen gibt es unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 08:17:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1321/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Stadtratssitzung zum Neubau der Uniklinik</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1320/</link>
		        <description><![CDATA[27.2.2026 (ca)<br />
Am gestrigen Donnerstag (26.2.2026) tagte der Augsburger Stadtrat in den Räumlichkeiten der WBG Augsburg an der Ackermannstraße, wobei insbesondere die weitere Vorgehensweise beim Neubau der Universitätsklinik Augsburg zu erörtern und abzustimmen war. Angesichts der drohenden Vorfestlegung auf das Baufeld „West“ mit Zerstörung des Klinikparks mit seinen ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen gab es vor Sitzungsbeginn eine spontane und gut öffentlichkeitswirksame Demo unseres Bündnisses „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“ (bestehend aus BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg, Baum-Allianz Augsburg, Naturschutzallianz Augsburg, V-Partei³ u.a.), um die Ratsmitgliedern nochmals auf die Notwendigkeit einer ergebnisoffenen Standortabwägung auf Basis vollständiger Informationen hinzuweisen.<br />
In der Sitzung selbst boten dazu die Stadträte Roland Wegner (V-Partei³) und Bruno Marcon („Augsburg in Bürgerhand“) fachlich fundierte Plädoyers, die Gegenargumente in der Disputation waren indes schwach und ausweichend, aber der Ausgang dennoch determiniert. So hat der Stadtrat dann bei nur zwei Gegenstimmen den Weg für die planungsrechtlichen Voraussetzungen des Neubaus freigemacht. Damit wird nun faktisch das Baufeld „West“ weiterverfolgt. Das vielfach betonte „ergebnisoffene“ Verfahren hinsichtlich der beiden möglichen Standorte ist nicht mehr erkennbar. Die Alternative „Ost“, die den Erhalt des Klinikparks ermöglichen würde, wird voraussichtlich nicht mehr vertieft geprüft werden.<br />
<br />
Ein interessantes „Schaffen von Fakten“, so kurz vor der Kommunalwahl! Deutlich wird, dass sich zwar etliche der etablierten Augsburger Parteien dem Natur- und Klimaschutz verpflichtet sehen und dies in ihren Wahlprogrammen auch umfänglich kommunizieren, doch nur die kleinen ökologischen Parteien handeln hier konsequent.<br />
<br />
Weitergehende Informationen gibt es unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka]]></description>
		        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 10:18:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1320/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] „Klein und wild“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1319/</link>
		        <description><![CDATA[27.2.2026 (ca)<br />
Die Tage werden nun schnell länger, der üppige Schnee der vergangenen Tage ist vielerorts geschmolzen und der Frühling deutet sich an – also die richtige Zeit, sich über die Gartengestaltung Gedanken zu machen! Wer einen naturnahen Garten möchte, aber nur wenig Fläche zur Verfügung hat, für den bietet die neue Buchpublikation „Klein und Wild“ aus dem KOSMOS-Verlag eine Fülle von Anregungen.<br />
IIn diesem Buch entführt die Landschaftsarchitektin und Spiegel-Bestseller-Autorin Simone Kern ihre Leserschaft in das Pflanzenparadies der Naturgärten. Ein richtiger Naturgarten benötigt viel Platz? Keineswegs, denn auch auf kleinem Raum lässt sich ein üppiges Pflanzenparadies kultivieren, das gleichzeitig auch die Artenvielfalt fördert! Leicht verständlich und mit praktischen Musterbeeten und Pflanzlisten für verschiedene Gartenecken zum einfachen Nachpflanzen ist „Klein und wild“ der ideale Begleiter für alle, die ihr kleines Gärtchen in einen üppigen Naturgarten verwandeln möchten. <br />
Die Daten zum Buch: Simone Kern, „Klein und wild – Kleine Gärten naturnah gestalten“, Paperback, 254 x 193 x 12 mm, 128 Seiten, ISBN 978-3-440-17962-8, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH, Preis 20 EUR<br />
<br />
Weitere Informationen mit Leseprobe unter:<br />
https://www.kosmos.de/de/klein-wild_1179628_9783440179628]]></description>
		        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:30:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1319/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Klimastreik zur Kommunalwahl am kommenden Freitag, den 27. Februar 2026</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1318/</link>
		        <description><![CDATA[25.2.2026 (ca)<br />
Fridays for Future (FFF) Augsburg informiert: „Am 8. März sind in Augsburg und ganz Süddeutschland Kommunalwahlen – und wir kämpfen dafür, dass das Thema Klima nicht in den Hintergrund rückt. Denn während die Klimakrise weiter eskaliert, wächst der Druck von rechts und ambitionierter Klimaschutz verliert an öffentlicher Aufmerksamkeit. Entscheidend für ambitionierten Klimaschutz und Klimaanpassung ist aber nicht nur die Bundesregierung. Viele Entscheidungen werden auch von der Stadt getroffen, zum Beispiel in den Bereichen kommunale Wärmewende, klimaneutrale und sozialgerechte Mobilität und Anpassungen an den Klimawandel. Deshalb gehen wir am 27.02. gemeinsam auf die Straße! Auch in Augsburg streiken wir: Freitag, 27. Februar, 16 Uhr, Rathausplatz.“<br />
Zahlreiche Beteiligung ist hilfreich! Es stehen auch spezielle Themen an, z.B. die Neupflanzung sowie der Erhalt von Stadtbäumen mit ihren ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen, so insbesondere auch in Form des Klinikparks im Rahmen des Neubaus der Universitätsklinik Augsburg (vgl. dazu unsere Aktuellen Meldungen und insbesondere die umfänglichen Informationen unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg unter: https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka und) und die Renaturierung des Augsburger Alpenflusses Lech im Rahmen der Projektierung „Licca liber“, dabei gerade auch in Hinblick auf die klimawandelbedingten Niedrig- respektive Hochwasserlagen (vgl. dazu die umfassenden Informationen der Augsburger Lechallianz unter: https://www.lechallianz.de/).<br />
<br />
Weitere Informationen zu FFF und den Klimastreik unter:<br />
https://www.fff-augsburg.de/ und<br />
https://www.instagram.com/fridaysforfuture.augsburg/p/DUaszxCiAfZ/]]></description>
		        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 07:46:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1318/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>4. Symposium zum Thema „Natur in der Stadt – Lebensräume von Menschen geschaffen“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1317/</link>
		        <description><![CDATA[23.2.2026 (ca)<br />
Unsere Allianzen-Mitglieder BUND Naturschutz Kreis- und Ortsgruppe Augsburg veranstalten nunmehr zum vierten Mal ein Symposium zum Thema „Natur in der Stadt“, dabei wieder in Kooperation mit dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg, und lädt dazu alle Interessierten herzlich ein! Die Programmpunkte des Symposiums sind die Revitalisierung der Stadtwaldbäche und speziell die Renaturierung des Lechs mit der Projektierung „Licca liber“, die Bewirtschaftung von Grünland zur Beförderung von Artenvielfalt und auch Klimaschutz sowie die Entsiegelung öffentlicher Flächen und deren naturnahe Gestaltung anhand von aktuellen Praxisbeispielen. Die Rahmendaten zur Veranstaltung lauten:<br />
● Termin: Freitag, 6.3.2026, 9.00 bis 16.30 Uhr<br />
● Ort: Umweltbildungszentrum Augsburg, Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg<br />
● Anmeldung bitte bis 27.2.2026: telefonisch 0821-37695 oder per Email unter augsburg@bund-naturschutz.de<br />
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch zwischen Haupt- und Ehrenamt und mit Ihnen!<br />
<br />
Das komplette Veranstaltungsprogramm mit den vielfältigen Fachvorträgen und Detailinformationen ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.]]></description>
		        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 09:58:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1317/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Grüne haben beim Klimaschutz große Ziele“ – Auch beim Erhalt des Klinikparks?!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1316/</link>
		        <description><![CDATA[22.2.2026 (ca)<br />
In der aktuellen Wochenende-Ausgabe der Augsburger Allgemeine Zeitung (vom 21.2.2026, Ausgabe-Nr. 43, S. 35) liest man unter der Überschrift „Grüne haben beim Klimaschutz große Ziele“ folgendes: „Die Augsburger Grünen haben zwei Wochen vor der Kommunalwahl betont, dass Klima- und Umweltschutz in der nächsten Periode Priorität der Partei bleiben wird. „Wir haben schon immer Bäume umarmt und werden es auch weiterhin tun“, sagte OB-Kandidatin Martina Wild bei einer Pressekonferenz. So soll unter anderem für jedes neu geborene Kind in Augsburg ein Baum gepflanzt werden. […] Doch eine Frage steht im Raum. Kurz vor der Wahl ist es den Grünen wichtig zu zeigen, dass sie „das Original“ beim Klimaschutz seien, wie es Wild nennt. Das Thema hat in Zeiten kriselnder Wirtschaft in der öffentlichen Wahrnehmung an Relevanz verloren. Zudem haben sich kleinere ökologische Parteien aufgetan, die sich als Alternative zu den Grünen positionieren. Wild verweist auf die Erfolge der vergangenen sechs Jahre – etwa Baumpflanzungen, CO2-Restbudget und Hitzeaktionsplan. Nur mit den Grünen werde es weiterhin mehr Begrünung, Entsiegelung und Artenschutz geben, so Wild. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/trotz-klimamuedigkeit-augsburger-gruene-wollen-mit-klassisch-gruenen-themen-punkten-113544711 <br />
<br />
Kann man die Grünen beim Wort nehmen? – Speziell beim Erhalt des Uniklinikparks zeigte man sich gemäß den abgefragten „Wahlprüfsteinen“ unseres Allianzen-Partners BUND Naturschutz Augsburg im Ergebnis ablehnend (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Wahlprüfsteine zum Thema Neubau Uniklinik – Ergebnisse veröffentlicht“ vom 11.2.2026). Nun darf man gespannt sein, wie sich die Grünen am kommenden Donnerstag (26.2.2026) beim formalen Beschluss im Augsburger Stadtrat für den Start des Bauleitverfahrens für den UKA-Neubau entscheiden werden. Bei der Vorfestlegung auf das Baufeld „West“ steht der alteingesessene Klinikpark mit über 1.300 Bäumen und wertvollen ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen zur Disposition, er würde wohl ersatzlos abgeholzt. Wir hoffen daher auf einen Gleichklang der Grünen mit den genannten „kleineren ökologischen Parteien“, so die ÖDP und insbesondere die V-Partei³. Umarmt bitte weiterhin unsere Bäume!<br />
<br />
Umfassende Informationen zum Thema unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka]]></description>
		        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 08:58:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1316/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Neubau Uniklink: Bebauung des Klinikparks politisch festgelegt“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1313/</link>
		        <description><![CDATA[21.2.2026 (ca)<br />
Unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg informiert in seiner aktuellen Mitteilung vom 17.2.2026 zum Neubau der Uniklinik Augsburg und der politisch determinierten Vorfestlegung auf das Baufeld „West“ mit weitreichenden negativen Folgen (vgl. in diesem Zusammenhang auch noch einmal speziell unsere untenstehenden Aktuelle Meldung „Pläne für Uniklinik-Neubau werden konkret“ vom 13.2.2026). Thematisiert werden in dieser Mitteilung folgende wichtigen Aspekte, Argumente und Erforderlichkeiten, die für unser weiteres Engagement zum Erhalt des wertvollen Klinikparks mit seinen ökologischen, klimatischen und sozialen Funktionen bedeutsam sind:<br />
● Behauptete Ergebnisoffenheit hält der Prüfung nicht stand<br />
● Gesamtes Klinikgelände kann fast vollständig bebaut werden<br />
● Neusäß und Stadtbergen bleiben in der Standortfrage zurückhaltend<br />
● Kommunalwahl: Wer steht wirklich für den Erhalt des Klinikparks?<br />
● Wir brauchen Ihre Unterstützung!<br />
<br />
Die komplette Mitteilung mit den Detailinformationen findet sich auf der UKA-Themenseite vom BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg unter: https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka/beitraege/2026-02-17-west-politisch-festgelegt<br />
<br />
Weitergehende Informationen gibt es unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka]]></description>
		        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 07:49:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1313/#14</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Uniklinik Augsburg: Kostenbewusstsein und Kostentransparenz?!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1312/</link>
		        <description><![CDATA[20.2.2026 (ca)<br />
Der Neubau der Uniklinik Augsburg bleibt weiterhin ein interessantes Thema für die Tagespresse. Vor kurzem (18.2.2026) berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Uniklinik muss Pflegemittel für 8900 Euro wegwerfen“ (vom 18.2.2026, Ausgabe-Nr. 40, S. 34) von nicht unerheblichen Kostenmissständen:<br />
„Als „bodenlos“ bezeichnet eine Frau, die anonym bleiben möchte, die Auswirkungen des Umzugs der Intensivstationen an der Uniklinik Augsburg (UKA). Die ehemals am Klinikum tätige Frau spricht von einer „Verschrottung von Pflegemitteln“. Denn: Durch den Neubau des Intensivzentrums sollen laut ihrer Auskunft massig Pflegemittel aus den bisherigen Stationen im Müll landen. Sie fordert eine Erklärung. Wie ein Sprecher des Klinikums auf Anfrage mitteilt, wurden tatsächlich Pflegemittel wie Verbände und Salben entsorgt. Er erklärt, wieso die Materialien nicht weiterverwendet werden können. Die Mittel seien „aus Gründen der Hygiene und Patientensicherheit“ weggeworfen worden, so der Sprecher. „Die Menge der entsorgten Materialien mag für Außenstehende möglicherweise hoch erscheinen. Betrachtet man jedoch den Gesamtumfang des Umzugs eines kompletten Gebäudes mit mehreren großen Intensivstationen sowie einer Überwachungsstation (IMC), relativiert sich sowohl die Menge als auch die damit verbundenen Kosten deutlich“, heißt es in der Mitteilung des Klinikums. Die weggeschmissenen Pflegemittel hatten demnach einen Einkaufswert von rund 8900 Euro. […] Im Vorfeld des Umzuges habe man den Bestand auf 70 Prozent des üblichen Lagerbestandes reduziert, um den späteren Materialverwurf möglichst gering zu halten, ohne die laufende Patientenversorgung zu gefährden. So zu kalkulieren, dass es keinerlei Überschuss gibt, sei nicht möglich gewesen. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/uniklinik-augsburg-muss-nach-umzug-der-intensivstationen-pflegemittel-im-wert-von-knapp-9000-euro-wegwerfen-113471311<br />
<br />
Es ist doch sehr beachtlich, mit welchen großen Planungs- und Kalkulationsunsicherheiten der Klinikbetrieb vonstattengeht und entsprechende Verbrauchsabweichungen, sprich kostenintensiver „Materialverwurf“, hingenommen werden! Wie verhält sich dies erst bei ganz anderen Kalkulationsdimensionen, nämlich den Berechnungen von zeitlichem Aufwand und Errichtungskosten für den Neubau der Uniklinik? Gerade der Aspekt von „Zeit“ und „Kosten“ ist für die Entscheidungsträger der Stadt Augsburg offenkundig von größter Relevanz für ihre Vorfestlegung auf das Baufeld „West“. Man ist sich dabei scheinbar so sicher, dass man auf eine ergebnisoffene Alternativenprüfung verzichten möchte. Davon kann angesichts mannigfaltiger Imponderabilien nur abgeraten werden. Vielmehr wäre eine umfassende und fundierte Varianten-Rechnung unter Einbezug aller Kosten, d.h. der betriebswirtschaftlichen wie auch der „externen“, sprich gesamtgesellschaftlichen Kosten sowie eine Darlegung belastbarer Zeitpläne erforderlich, und dies mit Öffentlichkeitsbeteiligung! Wobei die Alternativenbetrachtung sich nicht nur auf das Baufeld „West“ respektive Baufeld „Ost“ beschränken, sondern auch die einstmals erwogene Sanierung des Bestandsgebäudes wieder in den Blick genommen werden sollte. Gerade letzteres wäre unter dem Aspekt der Kosteneinsparung und speziell auch der Ressourcenschonung, d.h. Müllvermeidung, besonders bedeutsam.<br />
Umfassende Informationen zum Neubau Uniklinik Augsburg finden sich auf der Themenseite vom BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg unter: https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka]]></description>
		        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 08:55:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1312/#18</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„GRÜNE Wassertour Siebentischwald“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1311/</link>
		        <description><![CDATA[19.2.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Samstag (14.2.2026) veranstalteten die Landespartei und die Augsburger Stadtregierungsfraktion der Grünen eine Informationsexkursion durch den Siebentischwald bis an den Lech. Zielsetzung war es, mit der Öffentlichkeit über die besondere Bedeutung des Augsburger Wassersystems, den Schutz des Stadtwaldes sowie aktuelle Herausforderungen der Wasser- und Naturschutzpolitik ins Gespräch kommen. Mit dabei waren auch Fachvertreter der einschlägigen Naturschutzorganisationen, so insbesondere seitens unserer Naturschutz- und Lechallianz Augsburg.<br />
Bei der rund zweistündigen Exkursion konnten etliche Problemfelder angesprochen und unmittelbar vor Ort aufgezeigt werden, so der voranschreitende Artenschwund im Stadtwald, bedingt durch den Klimawandel und die zerstörte „Biotopbrücke“ des verbauten Lechs, die Vernichtung speziell des seltenen und wertvollen Schneeheide-Kiefernbestands durch das Starkwetterereignis mit Hagelschaden und Folgen im Jahr 2023, das anstehende Lech-Renaturierungsprojekt „Licca liber“, welches insbesondere einen Sohle-Durchbruch des Flusses mit gravierenden Folgen für das Augsburger Grund- und Trinkwasser verhindern soll, sowie das geplante Wasserkraftkraftwerk des Energiekonzerns UNIPER mitten im Renaturierungsgebiet, welches weitere Beeinträchtigungen der Fischfauna, allen voran der Lech-Leitfisch „Huchen“, bedeuten würde. Die Entwicklungsprognose zu allem erscheint ungünstig, auch weil dem Natur- und Umweltschutz in der Politik gegenwärtig untergeordnete Bedeutung beigemessen wird. Umso wichtiger ist nun weitergehendes gesellschaftliches Engagement!<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zur „GRÜNE Wassertour: Augsburger Wasserschutz, Stadtwald, Lech und Landespolitik“ finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 15:12:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1311/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Neujahrsempfang der V-Partei³ in Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1310/</link>
		        <description><![CDATA[18.2.2026 (ca)<br />
Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl Anfang März bieten die Neujahrsempfänge der Parteien des Augsburger Stadtparlaments interessante Perspektiven für ihr Engagement gerade auch im Bereich Natur Umwelt Kultur. Am vergangenen Freitag (13.2.2026) gab es dazu schließlich den Neujahrsempfang der V-Partei³ Augsburg im „Augustanasaal“. Darüber berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Mehr Umwelt, weniger Tierversuche und ein Herzensanliegen: Was die V-Partei³ für Augsburg plant“ (vom 16.2.2026, Ausgabe Nr. 38, S. 28) wie folgt:<br />
„Auf ihrem Neujahrsempfang schärften die V-Partei³ und ihr OB-Kandidat Roland Wegner ihr Profil. Mehr Umwelt, weniger Tierversuche und ein Auge auf die Tierhaltung im Zoo verspricht Wegner. Die Partei tritt mit einer voll besetzten Kandidatenliste und einem Frauenanteil von 60 Prozent an. Roland Wegner sitzt seit den Kommunalwahlen 2020 als bisher einziger Vertreter im Augsburger Stadtrat. Konkret geht es im Programm der Partei vor allem um den Erhalt der 1300 Bäume auf der Süd- und Westseite des Uniklinikums. „Wir wollen den Neubau des Klinikums, aber wir wollen ihn auf der Ostseite des jetzigen Klinikkomplexes“, so Wegner, der Verwaltungswirt und Kämmerer der Gemeinde Gablingen ist. Das Gelände mit Seen, Teichen und kleinen Hügeln soll dem Neubau des Uniklinikums weichen. Die Einleitung des Bauleitplanverfahrens soll in der nächsten Woche im Stadtrat beschlossen werden. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-mehr-umwelt-weniger-tierversuche-und-ein-herzensanliegen-was-die-v-partei-fuer-augsburg-plant-113484935<br />
<br />
Unsere Naturschutz- und Lechallianz Augsburg war auch vor Ort, da wir unter Federführung unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz Augsburg dezidiert den Erhalt des Uniklinikparks unterstützen. Dabei gehört die V-Partei³ zu unserem breit angelegten Bündnis „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“. In diesem Sinne gab  es auf dem Neujahrsempfang auch interessante und wichtige Fachvorträge seitens Dr. Ludwig Fink, dem ehemaligen Bürgermeister von Stadtbergen, zur „Zukunft Naturpark Uniklinik – aus kommunaler Sicht“ und vom Lechexperten Dr. Eberhardt Pfeuffer zur „Renaturierung des Lechs“, zudem von der Medizinerin Dr. Rosemarie Lautenbacher zu „Tierversuche in Augsburg – aktueller Stand“.<br />
Fazit: Eine gelungene und informative Veranstaltung! Und auch die ressourcenschonende und tierwohldienliche vegane Verköstigung der Gäste setzte ein Zeichen. Insofern kann man sagen, dass die V-Partei³ konsequent und uneingeschränkt die Belange von Naturschutz, Umweltethik und Politiktransparenz vertritt.<br />
<br />
Gruppenbild der Podiums-Mitwirkenden (vlnr): Dr. Eberhardt Pfeuffer, Marion Buk-Kluger, Dr. Ludwig Fink, die Künstlerin „Ceci“, Roland Wegner und Dr. Rosemarie Lautenbacher<br />
Weitere Bildimpressionen zum Neujahrsempfang der V-Partei³ in Augsburg und zudem zusätzliche Informationen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 07:38:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1310/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Online-Vortrag zum Humusschwund in den Alpen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1309/</link>
		        <description><![CDATA[17.2.2026 (ca)<br />
Vergangene Woche (11.2.2026) gab es den dritten Online-Vortrag 2026 von unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB). Prof. Dr. Dr. Axel Göttlein, Leiter des Fachgebiets Waldernährung und Wasserhaushalt an der TU München, beschäftigt sich seit vielen Jahren auch mit alpinen Waldstandorten. In seinem Vortrag referierte er über die besondere Bedeutung der Humusauflage für den Bergwald der Nördlichen Kalkalpen und dessen Schutzfunktion. Der seit vielen Jahren zu beobachtende Humusschwund läuft nahezu unbemerkt ab, kann aber für die Bewohner des Alpenraumes schlussendlich gravierende Folgen haben.<br />
Der im Vortrag thematisierte Tangelhumus (auch Alpenhumus genannt) ist eine spezielle Humusform, die vor allem in den feucht-kühlen Gebirgslagen der Kalkalpen unter Nadelwald und Krummholz vorkommt. Er fungiert als entscheidender Kohlenstoff-, Nährstoff- und Wasserspeicher für Bergwälder. Aufgrund des Klimawandels und forstlicher Eingriffe ist der Tangelhumus jedoch stark vom Abbau bedroht, was weitreichende Folgen insbesondere für den Wasserhaushalt der Gebirge hat, d.h. Trockenheit respektive Starkwasserereignisse. Wissenschaftler und Forstleute entwickeln Konzepte zur Stabilisierung dieses wertvollen Humus. Dazu gehören Reduzierung von Bodenabtrag und Erosion, Optimierung der Waldstruktur und angepasste Wildbestände, um eine Naturverjüngung zu ermöglichen.<br />
Wer den Online-Vortrag verpasst hat oder eine Vertiefung möchte, dem sei das BR-Youtube-Video „Wegen Klimawandel: Humus-Schwund in den Alpen“ empfohlen: https://www.youtube.com/watch?v=5pTIsgUro2g<br />
<br />
Das weitergehende VzSB Vortragsprogramm findet sich unter: https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php. Und alles weitere zum VzSB unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!]]></description>
		        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 18:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1309/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Uniklinik: Startschuss für Neubau-Planung gefallen“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1308/</link>
		        <description><![CDATA[16.2.2026 (ca)<br />
Entgegen aller sachlich-fachlicher Aufklärungsarbeit und unermüdlicher öffentlichkeitswirksamer Darbietung des BUND Naturschutz Augsburg mit seinem breiten Bündnis „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“ (vgl. dazu nochmals zuletzt unsere untenstehende aktuelle Meldung „Herr Söder, retten sie unseren Klinikpark!“ vom 14.2.2026) hat der Bauausschuss der Stadt Augsburg nun Fakten geschaffen. Darüber berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung jüngst unter oben genannter Überschrift (14.2.2026, Ausgabe-Nr. 37, S. 33). Dort heißt es:<br />
„Der Bauausschuss des Stadtrats hat am Donnerstag einstimmig den Startschuss für das Bebauungsplanverfahren für den Uniklinik-Neubau gegeben. Auf Wunsch des Freistaats, der die Uniklinik bauen wird, konzentriert sich das Verfahren auf das westliche Baufeld, das wegen der Beseitigung des Klinikparks bei Naturschützern umstritten ist. Eine Bebauung im Osten wird im Planungsentwurf nicht mehr vertieft untersucht. Aus dem Naturschutz kommt der Vorwurf, dass es faktisch eine Vorfestlegung gibt, Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) hatte dem immer entgegengesetzt, dass das Verfahren „ergebnisoffen“ sei. Am Donnerstag in der Sitzung betonte auch Baureferent Steffen Kercher (parteilos), dass bis zum Ende des Verfahrens, das erfahrungsgemäß mehrere Jahre dauern dürfte, noch keine endgültige Festlegung vorgenommen wird. […] In der Summe dürfte es somit auf das westliche Baufeld hinauslaufen. Die rechtlich vorgesehene Abwägung wird aber im Hinblick darauf, dass der Bebauungsplan vermutlich mit einer Klage angegriffen wird, wohl besonders akribisch dokumentiert werden. Kercher betonte, dass im Verlauf des Verfahrens alle Behörden, Nachbargemeinden und alle Bürger teils mehrmals Einwendungen und Stellungnahmen vorbringen können. Für das Vorgehen gab es einhellige Zustimmung. Von den Grünen kam die Forderung, dass das Thema Ausgleichsflächen gut berücksichtigt werde. Insgesamt, so CSU, SPD und Bürgerliche Mitte, sei das Vorhaben angesichts der Wichtigkeit der Uniklinik für medizinische Versorgung und wirtschaftliche Chancen aber wichtig. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/uniklinik-augsburg-startschuss-fuer-neubau-planung-gefallen-113466091<br />
<br />
Interessant in diesem Zusammenhang ist ein weiterer AZ-Beitrag mit dem Titel „Stadtwerke suchen Lösungen für Linie 5“ (ebenfalls vom 14.2.2026, Ausgabe-Nr. 37, S. 38), der aufzeigt, dass die erforderliche infrastrukturelle Anbindung des Uniklinik-Neubaus auf einem Westbaufeld alles andere als gesichert ist. Hier kann man erfahren: „Die Stadtwerke bekräftigen, den Bau der Straßenbahnlinie 5 zwischen Hauptbahnhof und Uniklinik vorantreiben zu wollen, sobald der so genannte Lückenschluss in der Rosenaustraße fertig ist. Die Arbeiten für das kurze Gleisstück zwischen dem Westportal des Bahnhofstunnels und der Pferseer Straße sollen Mitte März beginnen und 2027 abgeschlossen sein. Sobald die Hauptbauarbeiten im Mai begonnen haben, werde man die Planungen für die 5er „weiterverfolgen und intensivieren“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Nauerz. […]“ Den gesamten, recht umfangreichen Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/seilbahn-oder-s-bahn-stadtwerke-augsburg-suchen-nach-loesungen-fuer-die-linie-5-113466078<br />
Im AZ-Kommentar dazu stellt man ernüchtert fest: „[…] Konkrete Ideen, wie man die Probleme planerisch in den Griff bekommt, gibt es allerdings nach wie vor nicht. Und eine Finanzierung des Vorhabens scheint, auch wenn Fördergelder fließen sollten, ein ziemlicher Kraftakt zu werden, um es mal optimistisch zu formulieren. […]“ Den gesamten Kommentar online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/kommentar-zur-zukunft-der-linie-5-ein-bekenntnis-aber-keine-loesungen-113470133]]></description>
		        <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 08:34:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1308/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Herr Söder, retten sie unseren Klinikpark!“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1307/</link>
		        <description><![CDATA[14.2.2026 (ca)<br />
Wie berichtet, wurde im Rahmen der Einweihungsfeier des neuen Zentrums für Intensivmedizin an der Uniklinik (sog. „Anbau West“) eine BN-Protestaktion zum Erhalt des gegenüberliegenden Klinikparks organisiert (siehe dazu nochmals die untenstehenden Aktuellen Meldungen „Protest zum Erhalt des Klinikparks am 11.2.2026 und Offener Brief an Wissenschaftsminister Markus Blume“ vom 9.2.2026 und „Pläne für Uniklinik-Neubau werden konkret“ vom 13.2.2026). An dem Protest beteiligte sich das breite Bündnis „Schutzgemeinschaft Augsburger Uniklinikpark“, bestehend aus BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg mit den Ortsgruppen Neusäß/Aystetten und Stadtbergen, Baum-Allianz Augsburg e.V., Naturschutzallianz Augsburg mit ihren zahlreichen Mitgliedsorganisationen, ÖDP KV Augsburg-Land, V-Partei³ Stadt und Landkreis Augsburg, SPD Neusäß sowie Anwohnern und Betroffenen aus den Kommunen Alt-Neusäß, Westheim, Steppach, Stadtbergen mit dem Virchow Quartier und dem Augsburger Stadtteil Kriegshaber. Unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß/Aystetten mit dem Vorsitzenden Hannes Grönninger berichtet nun über die Aktion vom 11.2.2025 wie folgt:<br />
„Knapp 100 Naturschützer sind gekommen um die "hohen Herrn" und Ehrengäste zu empfangen, die zur heutigen Einweihungsfeier in das Augsburger Uniklinikum gekommen sind. Auf einem 15 m langen Transparent war zu lesen: "Herr Söder, retten sie unseren Klinikpark!". Der Ministerpräsident ist nicht vorbei gekommen, und auch Staatsminister Blume hat die Protestierenden kaum wahrgenommen. Viel zu schnell verschwanden die Ehrengäste im Eingangsbereich des Klinikums. Der Protest richtete sich auch in erster Linie an die Augsburgerin Stadträte, die in der morgigen Bauausschuss-Sitzung der Veränderung des Flächennutzungsplanes zustimmen sollen, damit die Voraussetzungen zur Rodung und zum Abbaggern des Klinikpark geschaffen werden können. Noch hoffen die Naturschützer auf ein Umdenken der Augsburger Räte, und vielleicht auf eine Hilfe von fast ganz oben. […]"<br />
Weiterlesen unter: https://www.myheimat.de/augsburg/c-lokalpolitik/herr-soeder-retten-sie-unseren-klinikpark_a3591690 <br />
<br />
Umfassende  Informationen finden sich auf der neu eingerichteten Themenseite „Neubau Uniklinik“ der BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg unter: https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka <br />
<br />
Bild: BN-Protestaktion © Imelda Hönig, Neusäß]]></description>
		        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 08:05:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1307/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Pläne für Uniklinik-Neubau werden konkret“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1306/</link>
		        <description><![CDATA[13.2.2026 (ca)<br />
Unter obiger Überschrift berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung gestern (12.2.2026, Ausgabe-Nr. 35, S. 28) über die Vorfestlegung des Standortes und die Ausgestaltung des geplanten Neubaus der Universitätsklinik Augsburg und ging dabei auch kursorisch auf unsere Protestaktion und Wahlprüfsteine ein (vgl. dazu nochmals unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen vom 9.2.2026 bzw. 14.2.2026). Im AZ-Beitrag heißt es:<br />
„Die Planungen zum Neubau der Universitätsklinik Augsburg – mit einer Milliardeninvestition das auf Jahrzehnte teuerste Bauvorhaben in Augsburg – nehmen konkretere Formen an: Die Stadt Augsburg hat nun ein Planungskonzept vorgelegt, das einen Abriss des Bestandsgebäudes und einen großflächigeren, aber niedrigeren Neubau in Richtung Westheim vorsieht. Am Donnerstag soll der Bauausschuss des Stadtrats das mehrjährige Bebauungsplan-Verfahren starten, das Baurecht für den Neubau schaffen wird. Am Mittwoch gab es am Rande der Einweihung des Intensivzentrums Protest von Naturschützern, die das absehbare Ende des Klinikumsparks beklagen. Mit 48 Metern Höhe wird der Hauptbau, der genau auf den heutigen Patientengarten gebaut werden soll, rund 18 Meter niedriger sein als das aktuelle vierflügelige Bettenhochhaus samt Hubschrauber-Station. Der inzwischen rund 40 Jahre alte Komplex soll abgerissen werden. Der Neubau wird nahe an den Westheimer Ortsrand rücken und zusammen mit dem schon bestehenden Bezirkskrankenhaus eine bauliche Linie bilden. Von Westheim aus soll sich die Gebäudehöhe in drei Stufen von 28 auf 48 Meter aufbauen. Auf dem Hauptgebäude ist ein Hubschrauber-Landeplatz vorgesehen. […] Gegen die Pläne für eine Überbauung des Klinikparks gibt es seit Monaten Widerstand […] Der Bund Naturschutz hatte zuletzt einen Fragenkatalog an die Stadtratsfraktionen aus Augsburg, Stadtbergen und Neusäß geschickt, was den Klinikumspark betrifft. Ein einheitliches Bild ergibt sich aus dem Rücklauf nicht, die Tendenz bei den Mehrheitsfraktionen geht aber in Richtung Neubau im Westen, wie vom Freistaat gewünscht. In der Augsburger Stadtpolitik genießt der Neubau fraktionsübergreifend hohe Priorität. Vorgesehen sind Ersatzpflanzungen und ein Ersatz für den Patientengarten. Es ist zu erwarten, dass Bauausschuss und Stadtrat dem Bebauunsgsplanverfahren für einen Neubau im Westen zustimmen werden. Ein solches Verfahren dauert erfahrungsgemäß mehrere Jahre. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-auf-jahrzehnte-das-teuerste-bauprojekt-plaene-fuer-augsburger-uniklinik-neubau-werden-konkret-113433311<br />
<br />
Ob die Vorfestlegung des Standortes ohne Öffentlichkeitsbeteiligung und insbesondere der Randkommunen Neusäß mit Westheim und Stadtbergen rechtmäßig ist, wird nun zu überprüfen sein. Ebenfalls in der Augsburger Allgemeine Zeitung konnte man erfahren, dass sich darum auch die Lokalpolitik bemüht. Im Beitrag „Die SPD Neusäß bleibt am Thema Neubau der Uniklinik dran“ heißt es: „[…] Höhnle (Anm.: Susanne Höhnle, 3. Bürgermeisterin) fordert im Rahmen der anstehenden Bauleitplanung durch die Stadt Augsburg eine ergebnisoffene und intensive Alternativprüfung beider Baufelder und die aktive Beteiligung der angrenzenden Kommunen. […] „Die Stadt Neusäß ist nicht direkt an dem Planungsprozess beteiligt. Aber das Bundes-Baugesetz (BauGB) fordert ein interkommunales Abstimmungsgebot für derartige Vorhaben“, sagt sie und fordert, dass die Stadt Neusäß diese Rechtsposition aktiv und selbstbewusst wahrnehmen müsse.“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/spd-neusaess-fordert-die-stadt-soll-wirklich-in-die-planungen-zur-uniklinik-einbezogen-werden-113415447]]></description>
		        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 06:51:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1306/#29</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neujahrsempfang der V-Partei³ am 13. Februar 2026</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1305/</link>
		        <description><![CDATA[12.2.2026 (ca)<br />
Am morgigen Freitag, den 13.2.2026, findet der Neujahrsempfang der V-Partei³ statt, unsere politische Unterstützung beim Erhalt des Klinikparks im Rahmen des geplanten Neubaus der Universitätsklinik Augsburg (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „V-Partei³: Naturpark am UKA muss erhalten werden“ vom 28.1.2026). Die Naturschutz- und Lechallianz Augsburg beteiligt sich an der Veranstaltung, indem sich unser Allianzen-Mitglied und Lechexperte Dr. Eberhard Pfeuffer mit einem Fachvortrag zum Naturschutz in Augsburg und speziell zum Lech mit dem anstehenden Renaturierungsprojekt „Licca liber“ einbringen wird. Die Daten zur Veranstaltung:<br />
Neujahrsempfang der V-Partei³, Freitag der 13.02.2026, Beginn 18.00 Uhr, Einlass ab 17.45 Uhr, im Augustanasaal (Im Annahof 4, 86150 Augsburg). Das Programm:<br />
● Bilanz aus dem Stadtrat: Roland Wegner<br />
● Tierversuche in Augsburg – aktueller Stand: Dr. Rosemarie Lautenbacher<br />
● Renaturierung des Lechs: Dr. Eberhardt Pfeuffer<br />
● Zukunft Naturpark Uniklinik – aus kommunaler Sicht: Dr. Ludwig Fink (ehem. Bürgermeister Stadtbergen)<br />
● Moderation: Marion Buk-Kluger<br />
● Musikalische Begleitung: Toni und Ceci<br />
Anmeldungen bitte umgehend an: stadtrat-augsburg@v-partei.de <br />
Detaillierte Informationen unter: https://v-partei.de/neujahrsempfang-in-augsburg/ ]]></description>
		        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 05:51:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1305/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Wahlprüfsteine zum Thema Neubau Uniklinik – Ergebnisse veröffentlicht</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1304/</link>
		        <description><![CDATA[11.2.2026 (ca)<br />
Anfang Januar hatte unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg sogenannte „Wahlprüfsteine“ zum Thema Neubau der Uniklinik an rund 40 Lokalpolitikerinnen und -politiker sowie Landtagsabgeordnete verschickt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Wahlprüfsteine zum Neubau der Uniklinik Augsburg“ vom 14.1.2026). Ziel war es, vor den anstehenden Kommunalwahlen Transparenz über die politischen Positionen zur Standortfrage des Neubaus herzustellen. Der Antworten-Rücklauf ist mittlerweile abgeschlossen und es erfolgte die Auswertung.<br />
In der aktuellen Pressemitteilung vom 6.2.2026 werden nun die Ergebnisse zusammengefasst dargestellt. Die BN-Pressemitteilung ist vollständig im untenstehenden pdf-Fomat downloadbar.<br />
<br />
Zudem sind alle eingegangenen und ausgefüllten Wahlprüfsteine sowie formlose Antworten vollständig und ungekürzt auf der Webseite der Kreisgruppe Augsburg des BUND Naturschutz veröffentlicht unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka/wahlpruefsteine<br />
<br />
Als Schlussfolgerung appelliert der BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg an die politisch Verantwortlichen, bei den anstehenden Entscheidungen größte Sorgfalt und Umsicht walten zu lassen und das weitere Verfahren ergebnisoffen, transparent und ohne Vorfestlegung auf einen Standort zu führen. Die Standortfrage ist von grundlegender Bedeutung für Stadtentwicklung, Klima- und Naturschutz sowie für kommende Generationen.]]></description>
		        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 05:54:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1304/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Baum-Allianz warnt vor Verlust wertvoller Bestandsbäume und falscher Prioritätensetzung</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1303/</link>
		        <description><![CDATA[10.2.2026 (ca)<br />
Die Baum-Allianz Augsburg, unser Partner insbesondere bei den Bemühungen zum Erhalt des Uniklinikparks, warnt vor Verlust wertvoller Bestandsbäume und falscher Prioritätensetzung. Dabei geht es um die Baumpflanzpolitik der Stadt Augsburg und um geplante Bürgerbegehren, welche die Pflanzung 7.000 neuer Stadtbäume und die Schaffung eines Tram-Rings zur Entlastung der Innenstadt bezwecken (vgl. in diesem Zusammenhang nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Baumbestand in der Stadt Augsburg: Neue Bäume pflanzen und bestehende Bäume erhalten!“ vom 7.2.2026). In der Pressemeldung der Baum-Allianz vom 8.2.2026 heißt es dazu wie folgt:<br />
„Selbstverständlich hat die Baum-Allianz gegen die zusätzliche Neupflanzungen von 7.000 Großbäumen keine Einwände, wie die Initiatoren des Bürgerbegehrens “7000 Bäume” es fordern. Nachdem aus diesem Bürgerbegehren aber nicht hervorgeht, wo die 7.000 Bäume – aufgeteilt auf ca. 400 mal 17 Planungsräume – ihren Platz finden sollen, zweifelt die Baum-Allianz an dessen Realisierung. Die Baum-Allianz Augsburg wird allerdings das zweite Bürgerbegehren „Herz-OP für die Tram“ definitiv nicht unterstützen. Zwar begrüßt die Baum-Allianz grundsätzlich jede ernsthafte Diskussion über Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr. Das konkrete Bürgerbegehren zum geplanten Tram-Ring um die Altstadt birgt aber aus Sicht unserer Vereinigung erhebliche Risiken für den Erhalt wertvoller Bestandsbäume und steht damit im Widerspruch zu den Zielen einer klimaresilienten Stadtentwicklung. […]“<br />
Die vollständige Pressemeldung findet sich auf der Webseite der Baum-Allianz unter https://baumallianz-augsburg.de/archive/4468. Nähere Informationen zu beiden Bürgerbegehren gibt es unter https://7000-baeume.de/ und https://tram-ring-natuerlich.de/.<br />
<br />
Wer sich gerne selbst aktiv und auch spontan zum Erhalt von über 1.300 Stadtbäumen und gleichsam Klima- und Artenschutz einsetzen möchte, dem sei die Teilnahme am morgigen BN-Protest zum Erhalt des Uniklinikparks empfohlen! Alle Informationen dazu in unserer untenstehenden Aktuellen Meldung vom 9.2.2026. Die Baum-Allianz Augsburg ist natürlich auch dabei (siehe https://baumallianz-augsburg.de/archive/4474)!]]></description>
		        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:40:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1303/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Protest zum Erhalt des Klinikparks am 11.2.2026 und „Offener Brief“ an Wissenschaftsminister Markus Blume</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1302/</link>
		        <description><![CDATA[9.2.2026 (ca)<br />
Unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg organisiert zum Erhalt des Klinikparks im Rahmen des geplanten Neubaus der Universitätsklinik Augsburg eine Protestaktion und bittet um zahlreiche Beteiligung:<br />
„Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, anlässlich der Eröffnungsfeier des neuen Zentrums für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Augsburg (Anbau „West“) wird der Wissenschaftsminister Markus Blume am 11. Februar in Augsburg neben vielen anderen lokalen Politikern erwartet. Begleitend dazu ruft der BUND Naturschutz gemeinsam mit weiteren Initiativen und Unterstützern zu einem Protest für den Erhalt des Klinikparks auf. Alle weiteren Informationen hierzu finden Sie im Veranstaltungskalender der BN Kreisgruppe Augsburg: augsburg.bund-naturschutz.de/termine/termin/bn-protest-am-11-februar-zum-erhalt-des-klinikparks. Lassen Sie uns ein gemeinsames Zeichen für den Erhalt des Klinikparks setzen.“<br />
Die Protestaktion findet am Mittwoch, 11.2.2026, um 10.30 Uhr am Universitätsklinikum Augsburg (Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Uniklinik/BKH) statt.<br />
<br />
Im Vorfeld wurde an Wissenschaftsminister Markus Blume ein „Offener Brief“ mit der Bitte um eine ergebnisoffene Standortprüfung beim Neubau des Universitätsklinikums Augsburg versendet. Der vollständige BN-Brief ist untenstehenden im pdf-Format downloadbar.]]></description>
		        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 13:01:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1302/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Baumbestand in der Stadt Augsburg: Neue Bäume pflanzen und bestehende Bäume erhalten!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1301/</link>
		        <description><![CDATA[7.2.2026 (ca)<br />
In der Augsburger Allgemeinen Zeitung standen in den vergangen Tagen mehrfach Themen rund um Baumpflanzungen im Stadtgebiet Augsburg im Fokus, so ein Bürgerbegehren der ÖDP und Alt-Augsburg-Gesellschaft zur Pflanzung neuer Bäume, die Baumbilanz der Stadt Augsburg und ihre Pläne zur Begrünung der Innenstadt. Zuletzt wurde im AZ-Beitrag „Stadt meldet kräftigen Zuwachs bei Bäumen“ (vom 5.2.2026, Ausgabe-Nr. 29, S. 26) wie folgt berichtet:<br />
„Die alljährliche Darstellung der Stadt, wie viele Bäume in einer Pflanzsaison gefällt und gepflanzt wurden, läuft im Umweltausschuss stets nach demselben Muster ab. Die schwarz-grüne Stadtregierung ist voll des (Eigen-)Lobes, von ÖDP und Augsburg in Bürgerhand kommt in der Regel Kritik: Es reiche nicht, so deren Tenor. Im jüngsten Umweltausschuss stellte Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) neben einem Zwischenfazit für diese Pflanzsaison eine Gesamtbilanz für die vergangenen Jahre vor. Das Fazit: 988 zusätzliche Bäume seit November 2021. Erben hofft dadurch auch, einem Bürgerbegehren den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wie berichtet, sammeln Alt-Augsburg-Gesellschaft und ÖPD seit vergangener Woche Unterschriften, um bis 2030 rund 7000 zusätzliche Bäume im Stadtgebiet zu pflanzen. Nötig machten dies der Klimawandel und die damit verbundene Aufheizung der Städte, sagte Mitinitiator Christian Pettinger (ÖDP). Erben erklärte nun, dass die in der Baumbilanz dargelegten Zahlen deutlich darstellten, welche Entwicklung Augsburg in den vergangenen Jahren genommen habe. An die 1000 neue Bäume (Obstbaumpflanzungen eingerechnet), 37 Planstellen für Baumpflege (2020 waren es 21) und deutlich mehr Geld. […] Dennoch gebe es auch in der diesjährigen Pflanzsaison einen Wermutstropfen, fuhr Pettinger fort. So bestehe ein deutliches Defizit bei Bäumen in Grünanlagen und am Straßenrand. Tatsächlich wurden laut Zwischenbilanz 141 mehr Bäume gefällt als nachgepflanzt. […]“<br />
<br />
Ergänzend zu den AZ-Berichterstattungen gab es auch Leserbriefe, insbesondere aus den Reihen unserer Naturschutzallianz Augsburg:<br />
Zum AZ-Artikel „20 neue Bäume für die Innenstadt“vom 29. Januar kommentierte  Georg Stiegel: „Das Pflanzen von Bäumen ist grundsätzlich eine gute Sache. Das Geld für die von der Stadt geplanten insgesamt 70 neuen Bäume ist meiner Meinung nach falsch investiert, das Vorhaben reiner Aktionismus. Zur Reduzierung der Aufheizung der Innenstädte im Sommer ist es viel wichtiger, möglichst viele gepflasterte und geteerte Flächen zu entsiegeln und darauf kostengünstige einheimische Bäume wie beispielsweise Eiche, Ahorn, Ulme, Salweide oder Espe zu pflanzen. […]“<br />
Und zum AZ-Artikel „7000 Bäume und ein Tramring gefordert“vom 30. Januar merkte Dr. Dietmar Kuhlmann an: „Die Initiative für 7000 neue Stadtbäume ist grundsätzlich sehr zu begrüßen. Jeder Baum zählt. Eine feste Zahl an Neupflanzungen allein greift jedoch zu kurz, wenn gleichzeitig gesunde, gewachsene Bäume in Augsburg verschwinden, wie z.B. aktuell durch Baumfällungen am Klinikpark (AZ vom 22.1.). Auch eine mögliche Bebauung des Klinikparks für den Neubau der Uniklinik (AZ vom 9.1.) würde den Verlust von über 1300 Bäumen bedeuten, obwohl es einen alternativen Standort gäbe. […]“<br />
<br />
Bild: Uniklinikpark im Frühsommer 2025]]></description>
		        <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 08:29:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1301/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Online-Vortrag mit Dr. Andreas von Poschinger zu „Wie felsenfest sind unsere Alpen?“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1300/</link>
		        <description><![CDATA[6.2.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (4.2.) gab es den zweiten Online-Vortrag 2026 von unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB). Dr. Andreas von Poschinger, Geologe und neuer VzSB-Schatzmeister, bot noch einmal seinen hochinteressanten Vortrag dar, den er bei VzSB-Mitgliederversammlung im Oktober 2025 gehalten hatte. Andreas von Poschinger hat lange Jahre den Arbeitsbereich der Geogefahren beim Geologischen Dienst am Bayerischen Landesamt für Umwelt geleitet. In seinem Vortrag stellte prominente Beispiele von Bergstürzen, Felsstürzen, Steinschlag und Großrutschungen in den Alpen vor, analysierte die möglichen Ursachen und zeigte die direkten und indirekten Folgen dieser Ereignisse auf und wie darauf reagiert werden sollte.<br />
Für alle, die bei diesem hören- und sehenswerten Online-Vortrag nicht dabei waren oder noch einmal gucken wollen: Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist in der VzSB-Mediathek einsehbar unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen/mediathek.php.<br />
Das weitergehende VzSB Vortragsprogramm findet sich unter: https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php. Und alles weitere zum VzSB unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zum VzSB-Online-Vortrag mit Dr. Andreas von Poschinger und auch Zusatzinformationen finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 07:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1300/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Baumfällungen am Klinikpark – Staatliches Bauamt Augsburg antwortet</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1298/</link>
		        <description><![CDATA[30.1.2026 (ca)<br />
Unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz hatte sich wegen der jüngst erfolgten Baumfällungen am Klinikpark im Bereich des Anbaus „West“ mit einer Anfrage an das Staatliche Bauamt Augsburg gewandt. Nachdem zwischenzeitlich die Augsburger Allgemeine Zeitung das Thema aufgegriffen hatte (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Baumfällungen am Klinikpark: Uniklinik muss Wasser- und Stromleitungen erneuern“ vom 21.1.2026), liegt nun eine offizielle Antwort des Staatlichen Bauamts vor.<br />
Kurz zusammengefasst begründet das Staatliche Bauamt die Fällungen mit der Erweiterung bestehender Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen für laufende Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere für die Sanierung des Wasser- und Stromnetzes sowie zur Sicherung der Notstromversorgung. Ein Zusammenhang mit den Planungen für den geplanten Neubau der Uniklinik wird vom Bauamt ausdrücklich verneint. Die detaillierten Antworten des Staatlichen Bauamts sind auf der Webseite des BUND Naturschutz dokumentiert unter:<br />
augsburg.bund-naturschutz.de/uka/beitraege/2026-01-20-baumfaellungen-am-klinikpark<br />
<br />
Diese Auskünfte werden zur Kenntnis genommen, gleichwohl bleiben wesentliche Fragen offen. Insbesondere ist für Außenstehende weiterhin schwer nachvollziehbar, warum nach Abschluss der Bauarbeiten für den Anbau „West“ zusätzliche Flächen in Anspruch genommen werden mussten, obwohl während der langjährigen Bauzeit offenbar ausreichend Bau- und Lagerflächen zur Verfügung standen. Der BUND Naturschutz hat daher bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Augsburg formell Einsicht in die einschlägigen Unterlagen nach dem Umweltinformationsgesetz beantragt.<br />
<br />
Zudem finden sich umfängliche Informationen und regelmäßige Aktualisierungen zur Thematik Uniklinik-Neubau mit Erhalt des Klinikparks auf der Petitions-Webseite unter: https://openpetition.de/zpffm<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 07:29:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1298/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Vortrag „Faszination Lech: Beeindruckende Ökosysteme im Spannungsfeld zwischen Natur und Wasserwirtschaft“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1297/</link>
		        <description><![CDATA[29.1.2026 (ca)<br />
Am 12. Februar 2026, einem Donnerstag, gibt es um 19 Uhr einen interessanten Vortragsabend zum Alpenfluss Lech im Kletterzentrum der DAV-Sektion Augsburg! Nicht erst seitdem das Augsburger Wassermanagement-System im Jahr 2019 zum UNESCO Welterbe erklärt wurde, prägt der Lech die Historie, die Kultur und das Erscheinungsbild der Stadt. Mit faszinierenden Aufnahmen und begleitenden Erzählungen widmet der Landschaftsfotograf und Naturkenner Detlef Fiebrandt vom Lechrain Verlag den Abend einer Hommage an den Flusslauf.<br />
Weitere Informationen und Ticket-Vorverkauf unter: https://www.dav-augsburg.de/events/veranstaltung/Faszination-Lech-Beeindruckende-Okosysteme-im-Spannungsfeld-zwischen-Natur-und-Wasserwirtschaft/126756 <br />
<br />
An dieser Stelle sei auch auf Detlef Fiebrandts neue Publikation hingewiesen, siehe dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“ vom 23.10.2025.<br />
<br />
Bild: Faszination Lech © Detlev Fiebrandt]]></description>
		        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:08:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1297/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„V-Partei³: Naturpark am UKA muss erhalten werden“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1296/</link>
		        <description><![CDATA[28.1.2026 (ca)<br />
Die V-Partei³, politischer Unterstützer beim Erhalt des Klinikparks im Rahmen des geplanten Neubaus der Universitätsklinik Augsburg (UKA), ist bereits im Augsburger Stadtrat vertreten, möglicherweise bald ebenso im Kreisrat im Landkreis Augsburg (siehe dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „V-Partei³ auch zur Kreistagswahl zugelassen“ vom 21.1.2026). Jüngst hat die aufstrebende Partei ihr Wahlprogramm vorgestellt, darüber berichtete die Augsburger Allgemeine in ihrem Beitrag „V-Partei³: Naturpark am UKA muss erhalten werden“ (vom 26.1.2026, Ausgabe-Nr. 20, S. 31). Dort kann man lesen:<br />
„Noch ist Roland Wegner ein Einzelkämpfer für die V-Partei³ im Stadtrat. Das soll sich nach der Wahl ändern. Angestrebt werden weitere Sitze im Gremium. Die Partei setzt nach eigenen Angaben auf eine schlagkräftige Truppe mit dem höchsten Frauenanteil auf der Liste. 13 wesentliche Punkte führt die V-Partei³ in ihrem Kommunalwahlprogramm auf. Als wichtigster Punkt wird der Umweltschutz eingestuft. Er sei „Kern einer verantwortungsvollen Stadtpolitik“, heißt es. […] V-Partei³ steht für Veränderung, Vielfalt und Vegan. Augsburg müsse bei Klimaschutz, Artenschutz und Lebensqualität vorangehen. Die Stadt dürfe nicht weiter Grünflächen opfern, „um kurzfristig vermeintlichen Wohn- und Wirtschaftsbedarf zu befriedigen“, so Wegner. Darum sei wichtig, den Naturpark am Universitätsklinikum zu erhalten: „Gerade in Zeiten des Klimawandels sind solche innerstädtischen Grünräume unverzichtbar.“ Dem Tierschutz fühlt sich die V-Partei³ seit ihrer Gründung verpflichtet. Haus- und Wildtiere müssten konsequent geschützt werden. Gefordert wird die Schließung des Schlachthofs in Augsburg. Tiernummern in Zirkussen sollten ferner untersagt werden. Verboten gehöre zudem die Silvesterböllerei. Die V-Partei³ bezieht eine klare Haltung für eine vollständig tierversuchsfreie Forschung an der Universität Augsburg. Weitere Punkte im Wahlprogramm sind Mobilität und Kultur. Ziel sei es, einen kostenlosen Nahverkehr anzubieten. […] Augsburg benötige eine stabile, finanzielle Kulturförderung, die nicht nur auf einzelne Großprojekte ausgerichtet sei. Die Entwicklung beim Staatstheater werde mit großer Sorge gesehen. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/wahlprogramm-der-v-partei-zur-kommunalwahl-in-augsburg-naturpark-an-der-uniklinik-muss-erhalten-werden-113242680 <br />
<br />
Bild: Infostand der V-Partei³ in der Stadt Augsburg und Wahlplakate für den Landkreis © Roland Wegner]]></description>
		        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 07:52:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1296/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>50 Jahre Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1295/</link>
		        <description><![CDATA[27.1.2026 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) mit Sitz in Laufen an der Salzach feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Wissen, Wandel, Weitblick – Naturschutz gemeinsam gestalten“ blickt Deutschlands erste Naturschutzakademie auf ein halbes Jahrhundert intensiver Bildungs-, Forschungs- und Netzwerkarbeit zurück und richtet den Blick zugleich in die Zukunft.<br />
Die ANL-Direktorin Dr. Barbara Stammel eröffnete das Jubiläumsjahr mit einer Videobotschaft. „Naturschutz ist unsere Lebensversicherung,“ ist Stammel überzeugt. „Intakte Natur, sauberes Wasser und gesunde Böden sind der Garant für Wohlstand und Wohlergehen für alle. Naturschutz braucht Partnerinnen und Partner. Nur so gelingt es, Lebensräume und Arten zu erhalten und Biodiversität zu fördern.“ Stammel sieht die Akademie in der Rolle der Brückenbauerin zwischen Wissenschaft und Naturschutzpraxis. Mit ihren 150 Veranstaltungen, Lehrgängen und Fachtagungen im Jahr, interdisziplinären Projekten und vielfältigen Veröffentlichungen ist sie die zentrale Säule der Wissensvermittlung im amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz. Zukünftig will Direktorin Dr. Stammel die ANL zu einer Denkfabrik und Zukunftswerkstatt im Naturschutz weiterentwickeln. Dafür ist das bestehende Netzwerk mit mehr als 100 Kooperationspartnern sehr wichtig.<br />
<br />
Im Jubiläumsjahr bietet die ANL interessante Veranstaltungen für die Öffentlichkeit an. Am Jubiläumswochenende vom 24.-25. Juli 2026 in Laufen können Besucherinnen und Besucher die Vielfalt der Natur mit allen Sinnen erleben, zum Beispiel bei der Jubiläumsnacht der Natur oder beim Sinfonischen Naturkonzert unter freiem Himmel in Schloss Triebenbach.<br />
<br />
Weitere Informationen zur ANL unter: https://www.anl.bayern.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 08:28:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1295/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Online-Vortrag mit Georg Bayerle zu „Der Alpen-Appel“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1294/</link>
		        <description><![CDATA[26.1.2026 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (21.1.2026) gab es den ersten Online-Vortrag 2026 von unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB). Es referierte der renommierte Filmemacher und Journalist Georg Bayerle, der Alpenbegeisterten aus Sendereihen im Bayerischen Rundfunk („Bergauf-Bergab“, „Rucksackradio“ u.a.), durch seine Filme und seine Bücher seit vielen Jahren bekannt ist. Im Vortrag stellt er sein neuestes Buch „Der Alpen-Appell“ vor. Dieses im Tyrolia-Verlag erschienene Buch haben wir in einer Rezension bereits im Sommer letzten Jahres vorgestellt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 23.7.2025). Es ist mittlerweile vergriffen, aber die zweite Auflage mit einigen redaktionellen Erweiterungen wird gerade auf den Weg gebracht.<br />
Im Online-Vortrag ging Georg Bayerle zunächst mit reichlich Bildmaterial auf die gegenwärtige „Apokalypse“ in den Alpen ein, so die vielfältigen Übernutzungen, der menschengemachte Klimawandel und die resultierenden Naturgefahren und -zerstörungen, und dennoch ein weiterhin „höher, schneller, weiter“, so gerade auch im Rahmen der bevorstehenden Olympischen Winterspiele in den italienischen Alpen und deren aufwändige Infrastruktur und Natureingriffe. Dies alles war sehr anschaulich und ergänzend, denn in der Buchpublikation finden sich nur stellenweise Fotoaufnahmen, dabei durchweg in schwarz-weiß gehalten und damit anlassgerecht. Danach skizzierte er seinen Alpen-Apell, einen Forderungskatalog, mit dem wir unsere Berge noch retten könnten, und stellte diesen den Vortragsgästen zur Diskussion. Dabei meldete sich insbesondere auch der Deutsche Alpenverein zu Wort, an allererster Stelle der Vereinspräsident Roland Stierle. Er legte anhand etlicher Beispiele, so auch speziell dem DAV-Klimaschutzprogramm, dar, dass der Verein bereits seit einiger Zeit reagiere, gerade auch in seiner Funktion als anerkannter Naturschutzverband. Doch an der Geschwindigkeit der Maßnahmen müsse noch gearbeitet werden, es sei ein mühsamer Prozess, die mehr als 1,5 Mio. Mitglieder zu überzeugen. DAV-Vizepräsident Wolfgang Arnoldt ergänzte, dass sich der DAV zudem politisch stärker engagieren müsse, worum man sich gegenwärtig auch auf Bundesebene bemühe. Allerdings sind die Alpen von Berlin sehr weit weg, zudem besitzt Deutschland nur einen 5%-Alpenanteil. Es gab viele weitere Diskussionsbeiträge, die von Dr. Sabine Rösler, der VzSB-Vorsitzenden, moderiert wurden, so etwa ein konzertiertes Zusammenwirken der großen und schlagkräftigen Natur- und Umweltschutzverbände, die Verbesserung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder gar die radikal anmutende These einer Tourismusbeschränkung auf ausgewiesene „Bergsteigerdörfer“. Sie beendete schließlich die Veranstaltung mit dem Ergebnis, dass die Perspektiven des Alpen-Appells immerhin nicht hoffnungslos seien.<br />
<br />
Für alle, die bei diesem hören- und sehenswerten Online-Vortrag nicht dabei waren oder noch einmal gucken wollen: Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist in der VzSB-Mediathek einsehbar unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen/mediathek.php<br />
Das weitergehende VzSB Vortragsprogramm findet sich unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php<br />
Und alles weitere zum VzSB unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zum VzSB-Online-Vortrag mit Georg Bayerle finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:28:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1294/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Messe „Jagen und Fischen 2026“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1293/</link>
		        <description><![CDATA[23.1.2026 (ca)<br />
Am vergangenen langen Wochenende (16.-18.1.2026) fand in der Messe Augsburg die gut besuchte Fach- und Publikumsmesse „Jagen und Fischen 2026“ statt – dabei auch in tragender Funktion unsere Allianzen-Mitglieder Jägervereinigung Augsburg e.V. und Fischereiverband Schwaben e.V., die sich neben ihren Hauptaktivitäten ebenso im breitgefächerten Themengebiet Natur- und Artenschutz engagieren.<br />
Demgemäß gab es eine interessante Podiumsdiskussion mit dem Thema „Die Jagd – Tradition und Moderne oder Tradition vs. Moderne“, wo sich Vertreter*innen von Jagdwissenschaft und Jagdpraxis Argumente austauschten und Konsens suchten in Hinblick auf ein ökologisches und tierwohlgerechtes Jagdwesen, bei der dennoch Tradition und Kulturgut nicht verlustig gehen. Wichtig erscheint insbesondere die Entwicklung einer transparenten Außendarstellung und allgemeinverständlichen Kommunikation. Und die Fischerei präsentierte sich aufwändig mit sehr schön ausgestalteten Aquarien der heimischen Fischwelt, wobei die stark gefährdete Äsche zum „Fisch des Jahres 2026 in Bayern“ auserkoren wurde. Intendiert und unterstützt werden auch daher Schutzmaßnahmen der vielfältig genutzten und dabei ökologisch stark überlasteten Flussläufe mit ihrer Fauna und Flora, so in Augsburg insbesondere die Alpenflüsse Lech und Wertach.<br />
<br />
Weitere Bildimpressionen zur Messe „Jagen und Fischen 2026“ finden sich in den Sozialen Medien unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 06:51:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1293/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>V-Partei³ auch zur Kreistagswahl zugelassen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1291/</link>
		        <description><![CDATA[22.1.2026 (ca)<br />
In unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Kommunalwahl 2026 – Stärkung der demokratischen Meinungsvielfalt“ vom 7.1.2026 hatten wir darum gebeten, die V-Partei³ bei ihre Ambitionen zu unterstützen, bei der anstehenden Kreistagwahl im März zugelassen zu werden. Die benötigten Unterstützungsunterschriften wurden nun anzahl- und fristgerecht erreicht. Darüber und über weitere Aspekte zur Kreistags- und auch Landratswahl berichtet die Augsburger in ihrem aktuellen Beitrag „Sie sind zur Landratswahl zugelassen“ (vom 21.1.2026, Ausgabe-Nr. 16, S. 41). Dort heisst es:<br />
„Diese Kreistags- und Landratswahl hat es in sich: So aufwendig wie noch nie stellen sich die Vorarbeiten vor dem Wahltag am 8. März dar, hat die Wahlleiterin im Landratsamt, Marion Koppe, auf der Sitzung des Wahlausschusses am Dienstag gesagt. Das hat einerseits damit zu tun, dass sich so viele Listen wie noch nie für die Kreistagswahl angemeldet haben. Weiterhin spielt eine Rolle, dass die nötigen Unterlagen einiger Bewerberinnen und Bewerber erst eine Stunde vor Anmeldeschluss abgegeben wurden - oder auch gar nicht mehr kamen. […] Für die Kreistagswahl sind zehn Vorschläge gültig. Weil die Junge Union (JU) und die V-Partei erstmals für den Kreistag kandidieren, mussten sie jeweils 470 Unterschriften von Unterstützern ihrer politischen Ideen einreichen. Beiden ist das gelungen, so Marion Koppe, bei der JU sind es 922 gültige Unterschriften, bei der V-Partei 524. […]“.<br />
<br />
Dies ist erfreulich und zieldienlich! Wie wir bereits dargelegt haben, hat die V-Partei³ insbesondere den Neubau der Universitätsklinik Augsburg und die damit verbundenen ökologischen Belange im Fokus (s. dazu auch die untenstehende Aktuelle Meldung „Baumfällungen am Klinikpark: Uniklinik muss Wasser- und Stromleitungen erneuern“ vom heutigen 22.1.2026). Bei hinreichenden Wahlergebnissen in der Stadt und nun auch im Landkreis Augsburg könnte unser Ansinnen einer ergebnisoffenen Prüfung des Neubaustandorts und eines damit möglichen Erhalts des Klinikparks somit substanziellen politischen Rückenwind bekommen.]]></description>
		        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 09:15:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1291/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Baumfällungen am Klinikpark: „Uniklinik muss Wasser- und Stromleitungen erneuern“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1290/</link>
		        <description><![CDATA[22.1.2026 (ca)<br />
Der Nachfrage unseres Allianzenmitglied BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg bezüglich der Baumfällungen am Klinikpark (vgl. dazu nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung vom 21.1.2026) hat nun die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem heutigen Beitrag „Uniklinik muss Wasser- und Stromleitungen erneuern“ (vom 22.1.2026, Ausgabe-Nr. 17, S. 28) entsprochen, indem hier einige Informationen dazu gebündelt wurden. Dort heisst es:<br />
„Das staatliche Bauamt hat in den vergangenen Tagen auf einer Freifläche westlich der Uniklinik Bäume und Sträucher entfernt. Hintergrund sind Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude. Trotz der Neubaupläne für den Komplex, die frühestens in einigen Jahren angepackt werden, muss der Freistaat die Strom- und Wasserversorgung des inzwischen etwa 40 Jahre alten Großkrankenhauses sanieren, um das Gebäude betriebsfähig zu halten. Auch zur Sicherung und Verbesserung der Notstromversorgung sind Bauarbeiten nötig. Für die Bauarbeiten sind Stellflächen für Material und Container außerhalb des Krankenhauses nötig. Die Rodung sorgte für gewisses Aufsehen. Der Bund Naturschutz forderte Aufklärung vom Bauamt, da es sich um einen größeren Eingriff handelte. Die Naturschutzorganisation ist ohnehin alarmiert, nachdem der benachbarte Klinikumspark im Zuge des Neubaus komplett gerodet werden soll. Roland Wegner, Stadtrat der V-Partei3 sieht in der Rodung schon die Schaffung erster Tatsachen, noch bevor das Bebauungsplan-Verfahren durch den Augsburger Stadtrat überhaupt eingeleitet wurde. „Dieses dem Augsburger Stadtrat nicht bekannte Vorgehen erweckt den Eindruck, dass demokratische Entscheidungsprozesse gezielt unterlaufen, Argumente abgeschwächt und letztlich der Widerstand der Umweltschützer zermürbt werden sollen“, schimpft Wegner. Seitens des Bauamts weist man die Vorwürfe zurück. Die Maßnahme sei schon seit Längerem geplant gewesen und stehe in keinem direkten Zusammenhang mit den Neubauplänen. Die Sanierung sei aber nötig, um die Versorgungssicherheit der Uniklinik sicherzustellen. Die schon seit Jahren bestehende Baustellen-Einrichtungsflächen für den Neubau des neuen Intensivzentrums sei etwas vergrößert worden. „Eine umfangreiche Rodung im Bereich des Patientenparks ist für die beschriebenen Infrastrukturmaßnahmen nicht vorgesehen“, betont das Bauamt. Alle Fällungen seien mit der Naturschutzbehörde abgestimmt gewesen, es seien Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. Wegner griff in einer Presseerklärung die Grünen-Fraktion im Augsburger Stadtrat an, die bereits signalisiert hatte, einem künftigen Neubau der Uniklinik auf Flächen des Parks nicht im Wege stehen zu wollen. Wegner erklärte, er sei enttäuscht, „dass ausgerechnet die Grünen unter ihrem Umweltreferenten Reiner Erben diesen ökologischen Frevel mittragen wollen“. Die Grünen hatten – wie auch die Mehrheit des Stadtrats – deutlich gemacht, dass ein zügiger Neubau wünschenswert sei. Der Freistaat favorisiert aus Zeitgründen einen Bau auf dem Klinikumspark-Areal gegenüber einem Neubau an der Neusäßer Straße. Nennenswerter Widerstand kommt aktuell vom Bund Naturschutz, wobei die Aktivitäten sich auf die Ortsgruppen Stadtbergen und Neusäß konzentrieren. Der Augsburger Ortsgruppe sitzt Grünen-Stadträtin Christine Kamm vor. Kamm sagte, aus Sicht des Augsburger Bund Naturschutz sei ein Erhalt von möglichst vielen Bäumen anzustreben. Man werde im Zuge des Bebauungsplan-Verfahrens aber nicht nur auf die Bäume im Klinikumspark schauen müssen. Es sei auch zu berücksichtigen, wie viele Bäume bei einem Neubau im Osten fallen müssten. Eine sinnvolle Abwägung sei aber erst möglich, wenn Unterlagen auf dem Tisch liegen.“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:42:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1290/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Baumfällungen am Klinikpark – BUND Naturschutz fordert Aufklärung</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1289/</link>
		        <description><![CDATA[21.1.2026 (ca)<br />
Die Standortfrage des Neubaus der Uniklinik ist noch zu klären – es gibt das „Baufeld Ost“ und das „Baufeld West“, wobei bei Realisierung von letzerem der Klinikpark mit seiner wertvollen Fauna und Flora zur Disposition stehen würde. Doch offenbar werden nun Fakten geschaffen, denn vergangene Woche erfolgten umfänglich Baumfällungen in unmittelbarer Nähe des Parks. Unser Allianzenmitglied BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg fordert nun rasche Aufklärung über diesen Vorfall:<br />
„In den vergangenen Tagen wurden im Bereich zwischen dem Fußweg von der Straßenbahnhaltestelle Uniklinik/BKH zum Bezirkskrankenhaus und dem Anbau „West“ auf dem Klinikgelände sämtliche Gehölze gefällt. Nach Einschätzung des BUND Naturschutz waren darunter etwa 15–20 Erlen und Weiden, teilweise mit erheblichen Stammumfängen. Nach Auffassung des BUND Naturschutz fallen einzelne der gefällten Erlen aufgrund ihres Stammumfangs unter die Augsburger Baumschutzverordnung. Unabhängig davon ergibt sich bei Eingriffen dieser Größenordnung zumindest eine Prüf- bzw. Anzeigeerforderlichkeit gegenüber der Unteren Naturschutzbehörde. Die Kreisgruppe Augsburg des BUND Naturschutz hat sich daher mit einem Schreiben an das Staatliche Bauamt gewandt und um Aufklärung gebeten. […]“.<br />
Den gesamte Beitrag online lesen auf der BN-Webseite unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/uka/beitraege/2026-01-20-baumfaellungen-am-klinikpark]]></description>
		        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 08:59:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1289/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Online-Vorträge vom Verein zum Schutz der Bergwelt</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1288/</link>
		        <description><![CDATA[19.1.2026 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB), quasi das „Bayerische Naturschutz-Landesamt“ des Deutschen Alpenvereins, bietet demnächst folgende kostenfreie Online-Vorträge an:<br />
● Mittwoch 21. Januar 2026, 19 Uhr (Online-Vortrag): Georg Bayerle, „Der Alpen-Appell - Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen“<br />
● Mittwoch, 4. Februar 2026, 19 Uhr (Online-Vortrag): Dr. Andreas von Poschinger, „Wie felsenfest sind unsere Alpen?“<br />
● Mittwoch, 11. Februar 2026, 19 Uhr (Online-Vortrag): Prof. Dr. Dr. Axel Göttlein, „Humusschwund in den Alpen gefährdet Waldfähigkeit und Wasserrückhalt“<br />
● Mittwoch, 4. März 2026, 19 Uhr (Online-Vortrag): Barbara de Araujo, „Latschenkiefer unter Druck: Latschengesundheit und ökologische Konsequenzen im Nationalpark Berchtesgaden“<br />
● Mittwoch, 11. März 2026, 19 Uhr (Online-Vortrag): Nora Blecher und Giulia Kriegel, „Wolfsmanagement und Herdenschutz in Bayern“<br />
<br />
Weitere Informationen mit Zugangslink unter:<br />
https://www.vzsb.de/veranstaltungen.php<br />
Alles weitere zum VzSB unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!]]></description>
		        <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 10:51:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1288/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Wahlprüfsteine“ zum Neubau der Uniklinik Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1287/</link>
		        <description><![CDATA[14.1.2026 (ca)<br />
In unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Bund Naturschutz macht Druck für Erhalt des Klinikumsparks“ vom 10.1.2026 haben wir mit dem korrespondierenden AZ-Beitrag bereits erste Informationen unterbreitet. Unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg informiert zum thematisierten Fragenkatalog „Wahlprüfsteine“ nun ausführlich wie folgt:<br />
„Mit der bevorstehenden Einleitung des Bauleitverfahrens durch die Stadt Augsburg tritt die Diskussion um den Neubau der Uniklinik in Augsburg in eine weitere entscheidende Phase. Vor diesem Hintergrund hat der BUND Naturschutz in den vergangenen Tagen sogenannte Wahlprüfsteine an Parteien und Mandatsträger verschickt. Ziel ist es, vor den anstehenden Kommunalwahlen Klarheit darüber zu gewinnen, wie sich die Parteien und ihre Vertreterinnen und Vertreter zur Standortfrage positionieren.<br />
Angeschrieben wurden die Fraktionsvorsitzenden der in den Stadträten von Augsburg, Neusäß und Stadtbergen vertretenen Parteien sowie im Kreistag des Landkreises Augsburg. Zusätzlich haben die Landtagsabgeordneten aus Stadt und Landkreis Augsburg sowie die Ersten Bürgermeister bzw. die Oberbürgermeisterin der drei Städte die Wahlprüfsteine erhalten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob der Neubau – wie derzeit vom Freistaat, der Uniklinik und der Stadt verfolgt – ausschließlich im Westen des bestehenden Klinikums erfolgen soll oder ob auch der Standort im Osten gleichwertig und ergebnisoffen im Verfahren geprüft wird. Eine Bebauung im Westen würde unter anderem die Zerstörung des heutigen Klinikparks bedeuten.<br />
Mit den Wahlprüfsteinen möchten der BUND Naturschutz erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger vor der Wahl nachvollziehen können, welche Positionen Parteien und Mandatsträger zu einem Projekt vertreten, das medizinische Versorgung, Stadtentwicklung sowie Klima- und Naturschutz gleichermaßen betrifft. Die Fragen greifen dabei Themen auf, die in der bisherigen Debatte aus Sicht des BUND Naturschutz nicht ausreichend geklärt sind: die tatsächliche Ergebnisoffenheit des Verfahrens, die städtebauliche und verkehrliche Eignung der Standorte, die klimatischen und ökologischen Folgen einer Bebauung im Westen sowie die Frage einer überörtlichen Raumverträglichkeitsprüfung. Der BUND Naturschutz hofft nun auf eine rege Beteiligung aller Parteien an der Befragung.“<br />
<br />
Auf der Webseite des BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg finden sich die „Wahlprüfsteine“ komplett zum Download, dort werden demnächst auch die eingehenden Antworten veröffentlicht:<br />
augsburg.bund-naturschutz.de/uka/wahlpruefsteine<br />
Zudem finden sich zur Thematik Uniklinik-Neubau mit Erhalt des Uniklinikparks umfängliche Informationen und regelmäßige Aktualisierungen auf der Petitions-Webseite unter: https://openpetition.de/zpffm]]></description>
		        <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 07:17:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1287/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Jagen und Fischen 2026</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1286/</link>
		        <description><![CDATA[12.1.2026 (ca)<br />
Ende der Woche findet in der Messe Augsburg die Fach- und Publikumsmesse „Jagen und Fische 2026“ statt (16.-18.1.2026). „Natur erleben.“, so lautet das diesjährige Motto. Mitvertreten sind dort unsere Allianzen-Mitglieder Jägervereinigung Augsburg e.V. und Fischereiverband Schwaben e.V.. Neben ihren Hauptaktivitäten Jagen bzw. Fischen sind beide Vereine stark engagiert im breitgefächerten Themengebiet Natur- und Artenschutz.<br />
Neu ist in diesem Jahr die Fliegenwerferzone für Hobby-Angler in Halle 1. Besucher können hier nicht nur Vorführungen erleben, sondern unter Anleitung erfahrener Profis selbst erste Versuche mit der Fliegenrute unternehmen. Im Anglerforum ist außerdem die Universität Rostock vertreten, die in Vorträgen und an ihrem Messestand eine innovative Form der Fischzucht vorstellt: die Aquaponik, ein komplexes Kreislaufsystem, das Hydro- und Aquakultur miteinander verbindet. Auch das Freigelände ist wieder Teil des Programms. Die Greifvogel-Flugshow findet am Samstag und Sonntag statt. Der Zukunftswald bringt ein Stück Natur in die Messehalle und zeigt anschaulich die Entwicklung des Waldes. Ergänzt wird das Angebot durch Filmpremieren, Fachvorträge, ein Gewinnspiel mit Sachpreisen der Aussteller, einen Entdecker-Guide für Kinder sowie weitere Mitmachaktionen.<br />
<br />
Weitere Informationen zur Fach- und Publikumsmesse Jagen und Fischen 2026 unter: www.jagenundfischen.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:39:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1286/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Bund Naturschutz macht Druck für Erhalt des Klinikumsparks“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1285/</link>
		        <description><![CDATA[10.1.2026 (ca)<br />
Unter dieser Überschrift informierte die Augsburger Allgemeine Zeitung gestern (9.1.2026, Ausgabe-Nr. 6, S. 30) über die weiteren Aktivitäten unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg im Vorfeld der Kommunalwahlen und insbesondere des anstehenden Bauleitverfahrens zum Neubau der Uniklinik im Frühjahr. Dabei geht es um sogenannte „Wahlprüfsteine“, einen Fragenkatalog, mit welchem Klarheit gewonnen werden soll, wie sich die Parteien und ihre Vertreterinnen und Vertreter zur Standortfrage positionieren. Im AZ-Beitrag heisst es dazu:<br />
„Der Bund Naturschutz fordert zwei Monate vor der Kommunalwahl von den Augsburger Parteien, sich eindeutig zu positionieren, was die Zukunft des Parks an der Uniklinik betrifft. Wie berichtet ist vorgesehen, den geplanten Neubau der Uniklinik westlich des BestandsKomplexes auf Ackerflächen und dem Parkgelände zu errichten. Dafür müsste der Patientengarten mit seinen rund 40 Jahre alten Bäumen gerodet werden. Das Bebauungsplan-Verfahren, das die Überlegungen des Freistaats in Baurecht überführen würde, soll wohl im Frühjahr starten. […] Wie Ludwig Fink, Vorsitzender der Stadtberger Ortsgruppe des Bund Naturschutz und früherer Stadtberger Bürgermeister, sagt, sollten die Parteien Farbe bekennen, wie sie zur Thematik stehen. Neben der westlichen Variante wurde auch die Möglichkeit geprüft, im Osten auf dem Areal der früheren Kinderklinik entlang der Neusässer Straße neu zu bauen. Dafür gäbe es unter anderem städtebauliche Gründe, allerdings führt der Freistaat ins Feld, dass man dort länger brauchen werde und das neue Intensivzentrum im Westen, das aktuell gebaut wird, nicht mehr nutzbar wäre. Die Fraktionen aus dem Augsburger, Neusässer und Stadtberger Stadtrat bekamen vor wenigen Tagen einen Fragenkatalog zugeschickt, dessen Antworten der Bund Naturschutz veröffentlichen will. Abgefragt wird dort unter anderem, ob die Parteien die Erwartung haben, dass ein Bebauungsplanverfahren tatsächlich ergebnisoffen die Varianten gegeneinander abwägt, ob sie vom Freistaat konkrete Zeitpläne für beide Varianten vorgelegt bekommen haben und wie sie dazu stehen, dass mit einem Neubau im Westen die Ortsränder von Augsburg und Westheim miteinander verschmelzen würden. […] Da der Park mit dem Aushub des Bestandsgebäudes modelliert wurde, wären rund 40.000 Lkw-Ladungen Erdreich abzutransportieren, heißt es von den Naturschützern, versehen mit der Frage, ob das den Stadträten bekannt sei. Bei Diskussionen im Augsburger Stadtrat wurde bisher mehrheitlich immer Rückenwind für einen Neubau im Westen des Krankenhauses signalisiert. […]“.<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-bund-naturschutz-macht-druck-fuer-erhalt-des-klinikumsparks-113123472]]></description>
		        <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 09:59:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1285/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Kommunalwahl 2026 – Stärkung der demokratischen Meinungsvielfalt</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1284/</link>
		        <description><![CDATA[7.1.2026 (ca)<br />
In unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Weitere politische Unterstützung aus dem Landkreis zum Erhalt des Uniklinikparks“ vom 3.12.2025 hatten wir bereits berichtet, dass bei den im März 2026 anstehenden Kommunalwahlen speziell die V-Partei³, derzeit vertreten im Augsburger Stadtrat, weitergehend aktiv werden möchte, indem sie erstmals im Landkreis Augsburg zur Wahl antritt und dabei insbesondere auch den Neubau der Universitätsklinik Augsburg und die damit verbundenen ökologischen Belange im Fokus hat. Dazu benötigt die Partei Unterstützungsunterschriften für die Kreistagswahlzulassung, die noch bis zum 17.1.2026 von Bürger*innen im Landkreis Augsburg ihrem jeweiligen Rathaus abgegeben werden können.<br />
Unsere Naturschutzallianz Augsburg begrüßt dieses Engagement der V-Partei³ und bittet alle Befürworter zum Erhalt des Uniklinikparks, die benannten erforderlichen Unterstützungsunterschriften zu leisten!<br />
<br />
Der vollständige Flyer der V-Partei³ zur Kreistagstagswahl in Augsburg mit allen Informationen ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
<br />
Umfänglich und mit regelmäßiger Aktualisierung zur Thematik Uniklinik-Neubau mit Erhalt des Uniklinikparks informiert unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz unter: https://openpetition.de/zpffm]]></description>
		        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 07:15:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1284/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Heimische Bäume und Sträucher im Klimawandel</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1281/</link>
		        <description><![CDATA[2.1.2026 (ca)<br />
Seitens unserer Partnerorganisation „Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL)“ gibt es in der ANL-Schriftenreihe „Anliegen Natur“ (Ausgabe 48 (1), 2026) eine interessante Publikation. Darum geht es:<br />
Standortangepasste Bäume und Sträucher in der Stadt fördern ihre positiven Effekte für Klima, Artenvielfalt und Mensch. Im Projekt „Regionale Empfehlungen für bayerische Städte: Heimische Bäume und Sträucher im Klimawandel“ wurden Listen von Bäumen und Sträuchern mit hohem ökologischem Wert für bayerische Städte und Klimaregionen entwickelt. In Steckbriefen werden diese stadttauglichen Gehölze für die Praxis der städtischen Grünplanung oder des Gartenbaus beschrieben und dafür sensibilisiert, Standort und Wurzelraum in die Artauswahl einzubeziehen.<br />
<br />
Die korrespondierende Publikation von Carolin Klar und Wolfram Adelmann mit Titel „Heimische Bäume und Sträucher im Klimawandel – Regionale Empfehlungen für bayerische Städte“ ist unter folgendem link downloadbar:<br />
https://doi.org/10.63653/suhs2523]]></description>
		        <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 10:37:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1281/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Mit dem Nahverkehr können wir kein Geld verdienen“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1279/</link>
		        <description><![CDATA[22.12.2025 (ca)<br />
Über Problematik der logistischen Infrastruktur für den geplanten Neubau der Uniklinik, sprich eine weitere Straßenbahnlinie 5, haben wir kurzem berichtet (s. nochmals untenstehenden Beitrag „Für neue Tramlinien ist der Zug erst mal abgefahren“ vom 11.12.2025). Nun informierte die Augburger Allgemeine Zeitung vor kurzem in ihrem Beitrag „Mit dem Nahverkehr können wir kein Geld verdienen“ (vom 17.12.2025, Ausgabe-Nr. 290, S. 30) über die weitere Diskussion im Augsburger Stadrat:<br />
„Die SPD fordert von der Augsburger Stadtregierung zügig Klarheit, was die aktuellen Planungen und Perspektiven zur Linie 5 betrifft. SPD-Rat Dirk Wurm kündigte in der Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag an. Man wolle noch im Februar – und somit vor der Kommunalwahl – wissen, welche Szenarien die Stadtwerke geprüft, verworfen und noch übrig haben. Der Neubau der Straßenbahnlinie vom Hauptbahnhof zur Uniklinik ist seit Jahren geplant, verschiebt sich wegen technischer Schwierigkeiten und der finanziellen Lage aber und ist in den kommenden Jahren auch nicht absehbar. […] Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) verwahrt sich gegen den Spott, der zuletzt aufkam, nachdem die Stadtwerke über zukünftige alternative Möglichkeiten zum traditionellen Nahverkehr nachdachten, etwa eine Magnetschwebebahn. Ob so etwas komme, sei ungewiss, aber den Stadtwerken verbieten zu wollen, auch mal andere Lösungen zumindest anzuschauen, sei engstirnig, so Weber. […] Auch Weber machte, wie Tage zuvor schon Stadtwerkechef Rainer Nauerz, deutlich, dass aktuell das Geld für den Straßenbahnausbau fehle. In den vergangenen Jahrzehnten hätten die Stadtwerke fast eine halbe Milliarde Euro in den Nahverkehrsausbau gesteckt. So werde es nicht weitergehen können. „Wir müssen jetzt auch mal überlegen, wie die Stadtwerke Geld verdienen können. Mit dem Nahverkehr können wir kein Geld verdienen“, so Weber. Wenn der Nahverkehr weiter betrieben werden solle, müsse im Energiebereich trotz schwieriger Rahmenbedingungen Geld erwirtschaftet werden. Der Investitionsbedarf sei in Zukunft in diesem Feld. Man treibe die Planungen zur 5er dennoch voran, sei aber auf bessere Förderung angewiesen. […]“.<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-ob-weber-mit-dem-nahverkehr-koennen-wir-kein-geld-verdienen-112993838<br />
<br />
Bild: Der Bestandsbau der Uniklinik mit der Straßenbahnlinie 2, bei welcher es wohl bleiben wird.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 21:15:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1279/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Lechfeld- und Naturmuseum gründen WG“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1278/</link>
		        <description><![CDATA[19.12.2025 (ca)<br />
Unser Allianzen-Mitglied „Naturmuseum Königsbrunn“ ist gegenwärtig in einer ungünstigen Situation. Die Neubauten des „Forum Königsbrunn“ auf dem Areal der ehemaligen Königstherme, deren Resträumlichkeiten bislang vom Naturmuseum und anderen genutzt werden konnten, stehen an. Das Forum ist eine Maßnahme im Rahmen der Königsbrunner „Vision Zentrum 2030“ zur Schaffung eines identitätsstiftenden Orts in der Mitte. Dazu berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Lechfeld- und Naturmuseum gründen WG“ (vom 21.11.2025, Ausgabe-Nr. 268, Augsburger Land S. 43). Dort heisst es:<br />
„Es steht nicht gut um das Königsbrunner Naturmuseum: Es muss umziehen, raus aus den Resten der ehemaligen Königstherme. Der Umzug hat Einfluss auf ein anderes Museum: Das Lechfeldmuseum wird kleiner, denn es muss Räume hergeben. Rebecca Ribarek, Leiterin des Kulturbüros, sagte in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses: „Wir haben lange überlegt, es war nicht ganz so leicht.“ In den Resten der ehemaligen Königstherme gebe es enorme Temperaturschwankungen. Zusammen mit der dort problematischen Feuchtigkeit schade das den Exponaten. „Immer wieder fallen Heizungen aus“, so Ribarek. Dass das Museum, nach Besucherzahlen das mit Abstand beliebteste in Königsbrunn, während des Neubaus des geplanten Forums in der Therme bleibe, sei ausgeschlossen. Das Forum ist der nach aktuellem Stand 46 Millionen Euro teure Ort für Veranstaltungen und Museen, der an den Resten der ehemaligen Königstherme entstehen soll. Während der Bauarbeiten, so Ribarek, müsste das Naturmuseum sowieso ausziehen, der Zugang wäre nicht mehr möglich. […] Für das Großprojekt drängt die Zeit. Der zentrale Bestandteil von Königsbrunns „Vision Zentrum 2030“muss bis 2030 fertig werden, damit weit mehr als die Hälfte der Kosten von Förderungen abgedeckt werden. […] Aber zunächst steht der Umzug an. Der Zeitplan sieht vor, dass das Naturmuseum Anfang 2026 schließt und im März oder etwas später dann teilweise im Lechfeldmuseum wiedereröffnet. Dort soll es rund 200 von insgesamt knapp 700 Quadratmetern bekommen. Dem Naturmuseum zugeschlagen werden Eingangsbereich, vorderer Gang, Heimatvertriebenen-Bereich, sowie die Räume Glaube, Handarbeit und Spielzimmer des Lechfeldmuseums. Einen großen Teil des Umzugs wird der Trägerverein des Naturmuseums stemmen müssen. Die Stadt plant keine Mittel ein, um den Umzug zu finanzieren. Auch personelle Unterstützung der Stadt ist kaum vorgesehen. Die verfügbaren Ressourcen werden laut Verwaltung für die Planung des Forums benötigt. […]“. Den gesamten Beitra online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/lechfeldmuseum-und-naturmuseum-muessen-sich-in-koenigsbrunn-die-raeume-teilen-112778865<br />
<br />
Ein sehr bedauerlicher Umstand! Denn erst Ende 2024 wurde das Naturmuseum Königsbrunn mit einem neuen Projektraum zum Lebensraum Lechtal ausgestattet. Alle Arbeiten und Mühen waren in gewisser Weise umsonst. Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen, zunächst in einer „Wohngemeinschaft“ mit dem Lechmuseum und später im neuen Forum Königsbrunn. Wir wünschen dem Team des Naturmuseums unter der Leitung des Vorsitzenden Günther Groß nun alles Gute bei der Bewältigung der aufwändigen Umzugsarbeiten in Etappen. Besser wäre natürlich eine zeitliche Koordination mit dem Neubau gewesen.<br />
Weitere Informationen zum Naturmuseum Königsbrunn unter:<br />
https://www.naturmuseum-koenigsbrunn.de/<br />
<br />
Bild: Neuer Projektraums im Naturmuseum Königsbrunn zum Thema „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lechtal“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 07:24:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1278/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Das neue Bayerische Wassergesetz</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1277/</link>
		        <description><![CDATA[17.12.2025 (ca)<br />
Vor kurzem wurde das neue Bayerische Wassergesetz auf den Weg gebracht. Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete im Vorfeld mehrfach über die anstehende Novelle – und zuletzt am vergangenen Freitag in ihrem Beitrag „Wasser vor allem für Privatleute teurer“ (vom 12.12.2025, Ausgabe-Nr. 286, S. 10) wie folgt:<br />
„Das Bayerische Wassergesetz ist verabschiedet, der Wassercent als Zusatzabgabe auf den Wasserverbrauch kommt: Der Landtag stimmte am späten Mittwochabend mit der Regierungsmehrheit von CSU und Freien Wählern der Vorlage der Staatsregierung zu. […] Im Grundsatz sieht das Gesetz eine einheitliche Entnahme-Gebühr von zehn Cent pro Kubikmeter für alle Wasser-Verbraucher vor - doch es gelten viele Sonderregeln. So gibt es eine Freimenge von 5000 Kubikmetern pro Jahr. Privatpersonen profitieren davon jedoch nicht: Die Freimenge gilt nur für Wasserversorger, Zweckverbände und Nutzer eigener Brunnen sowie für die Industrie. Bei einem durchschnittlichen privaten Wasserverbrauch von knapp 140 Litern pro Person und Tag soll die Belastung der Privathaushalte bei rund fünf Euro pro Kopf und Jahr liegen. Fällig wird der neue Wassercent ab 1. Juli 2026. […] Das neue Wassergesetz regelt aber nicht nur die Einführung des Wassercents. Beim Hochwasserschutz sollen Städte und Gemeinden künftig nur noch 20 Prozent der Kosten tragen anstatt bisher bis zu 50 Prozent. Technische Maßnahmen zum Hochwasserschutz sollen zudem als überragendes öffentliches Interesse bei der Planung bevorzugt werden. Umweltschützer befürchten deshalb Interessenkonflikte mit dem Naturschutz. [...] Im Landtag kritisierte der Grünen-Abgeordnete Patrick Friedl, dass die Förderung von Grundwasserneubildung oder die Renaturierung von Mooren als Reaktion auf zunehmende Trockenheit und Klimawandel in dem Gesetz keine Rolle spielten. Auch die erwarteten rund 70 Millionen Euro jährlich aus dem Wassercent würden wohl nicht für solche Anpassungsmaßnahmen verwendet werden, befürchtet er: Im neuen Haushaltsplan bis 2027 finde sich dafür jedenfalls „kein Extra-Geld“.“<br />
<br />
Man merkt, es besteht dringender Bedarf an Korrekturen! Die Novelle des Bayerischen Wassergesetzes tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft. Weitere Informationen seitens des Bayerischen Umweltministeriums sind verfügbar unter:<br />
https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/novelle_baywg/<br />
<br />
Bild: Trinkwasserbrunnen beim Bismarckturm in Steppach]]></description>
		        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1277/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Anthologie „Wir dachten, wir könnten fliegen“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1275/</link>
		        <description><![CDATA[12.12.2025 (ca)<br />
Neben der Klimakrise gibt es bekanntlich auch die Biodiversitätskrise, also das massive und beschleunigte Artensterben sowie der Verlust genetischer Arten- und Ökosystemvielfalt, hauptsächlich verursacht durch menschliche Aktivitäten wie Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung, Übernutzung und eben dem Klimawandel, was in der Fachwelt als weitaus gravierender erachtet wird. Vor kurzem ist Matthias Jüglers Anthologie „Wir dachten, wir könnten fliegen“ erschienen – ein außergewöhnliches literarisches Projekt, welches 19 der renommiertesten Stimmen der aktuellen deutschsprachigen und internationalen Literatur versammelt. Sie alle setzen sich darin auf sehr persönliche, kraftvolle und poetische Weise mit dem Verlust von Arten und unserem Umgang mit der Natur auseinander, dabei stets mit dem Blick auf das, was diese Verluste über uns und unsere Welt erzählen. <br />
Die Autorinnen und Autoren sind T.C. Boyle, John Burnside, Alex Capus, Daniela Dröscher, Elena Fischer, Charlotte Gneuß, Kim de l’Horizon, John Ironmonger, Helen Macdonald, Katerina Poladjan und Henning Fritsch, Melanie Raabe, Julia Schoch, Katrin Schumacher, Clemens J. Setz, Antje Rávik Strubel, Jackie Thomae, Iida Turpeinen, Caroline Wahl, Iris Wolff. Sie fragen: Wie lebten verschwundene Tiere und Pflanzen? Was machte sie einzigartig? Und was wurde ihnen zum Verhängnis? Ein Beispiel: Der Schwertstör aus dem Jangtse, bis zu drei Meter lang, 500 kg schwer, 2020 für ausgestorben erklärt – Opfer von Fleischfang und Lebensraumzerstörung. Sein Verschwinden ist nur eines von vielen. Denn weltweit droht in den nächsten Jahrzehnten das Aus bis zu einer Million Arten, mit gravierenden Folgen für unser Ökosystem und uns Menschen. In seinem Vorwort mit einem Exkurs zu Darwin schreibt der Herausgeber: „Wir, die wir auf der Erde leben, sind alle Betroffene, ausnahmslos. Auch wenn es schmerzt, sich das eingestehen zu müssen. Jeder von uns, unsere Vorfahren und deren Vorfahren – wir alle dachten, wir könnten fliegen.“ Begleitet durch farbige Illustrationen von Barbara Dziadosz gibt das Buch mit seinen 19 Beiträgen den verschwundenen Arten ein Gesicht und holt sie aus der Anonymität in unser Bewusstsein.<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Matthias Jügler (Hrsg.), „Wir dachten, wir könnten fliegen – 19 Geschichten über den Verlust der Arten und die Kraft der Literatur“, gebundenes Buch mit SU, 256 Seiten, 17x24 cm, 19 farbige Abb., ISBN 978-3-328-60453-2, Verlag Penguin / Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 32 €<br />
Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:<br />
https://www.penguin.de/buecher/wir-dachten-wir-koennten-fliegen/buch/9783328604532<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 08:02:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1275/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Für neue Tramlinien ist der Zug erst mal abgefahren“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1274/</link>
		        <description><![CDATA[11.12.2025 (ca)<br />
Zum Thema Neubau Uniklinik und Standortaspekte (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende letzte Aktuelle Meldung „Weitere politische Unterstützung aus dem Landkreis zum Erhalt des Uniklinikparks“ vom 3.12.2025) ergeben sich jetzt weitere Probleme, nämlich im Hinblick auf die logistische Infrastruktur. Offenbar fehlt hier schlichtweg die Finanzierung. In der Augsburger Allgemeine Zeitung kann man im Beitrag „Für neue Tramlinien ist der Zug erst mal abgefahren“ (vom 11.12.2025, Ausgabe-Nr. 285, S. 26) wie folgt lesen:<br />
„In absehbarer Zukunft ist in Augsburg ein Ausbau des Straßenbahnnetzes nicht absehbar. Zwar bleiben eine Reihe von Straßenbahnprojekten wie die Linie 5 zur Uniklinik, Verlängerungen der Linie 1 nach Hochzoll bzw. Hammerschmiede oder eine Straßenbahnlinie durch den Innovationspark in der neuen strategischen Nahverkehrsplanung für den Raum Augsburg erhalten. Den Stadtwerken fehlt für eine Umsetzung aber das Geld. Man könne durchaus weiter planen, so Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Nauerz. „Wir beschäftigen uns ständig damit, wie wir das Angebot verbessern können. Die andere Frage ist aber: Können wir uns das leisten?“ Mit den aktuellen Förderinstrumenten seien neue Linien - abgesehen vom 150 Meter langen Lückenschluss am westlichen Bahnhofstunnel, der nun angepackt wird - aus Stadtwerke-Sicht nicht finanzierbar. Die Linie 5 stehe weiter auf der Projektliste, angesichts gestiegener Baukosten sei der Eigenanteil aber nicht stemmbar. […] Um einstweilen einen Ersatz für die Linie 5 anbieten zu können, ist eine Umstrukturierung des Busnetzes geplant. Die Stadtbuslinie 32 soll demnach nicht mehr über die Kriegshaberstraße fahren, sondern weiter auf der Bgm.-Ackermann-Straße bis zum PR-Platz Augsburg-West verkehren und dort zur Uniklinik abbiegen. Gleichzeitig sollen die Regionalbuslinie 500 und 506 aus dem westlichen Umland übers Klinikum geführt werden, die Haltestellen Markgrafenstraße und Gieseckestraße in Kriegshaber bedienen und dann ohne allzu viele Zwischenstopps auf der Ackermann-Straße an den Hauptbahnhof fahren. Hier ist eine neue Haltestelle in der Rosenaustraße auf der Westseite des Bahnhofs geplant. „Mit einer solchen Maßnahme können wir den Nahverkehr jetzt stärken“, so Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle (CSU). Neue Straßenbahnlinien würden, selbst wenn man mit Vollgas plane, nicht in fünf Jahren fertig sein. Ein Expressbus könne aber eine Vorstufe sein. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/fuer-neue-tramlinien-in-augsburg-ist-der-zug-erst-einmal-abgefahren-112967237<br />
<br />
Die Kriterien „Zeit und Kosten“, welche die Entscheidungsträger bei der Standortfrage des Uniklinikneubaus hinsichtlich des von ihnen priorisierten „Standorts West“ anführen, werden somit immer mehr fraglich.<br />
<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 09:56:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1274/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Jubiläum 125 Jahre VzSB mit Symposium und Festabend</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1272/</link>
		        <description><![CDATA[8.12.2025 (ca)<br />
Ein krönender Abschluss des Jubiläumsjahres unserer Partnerorganisation „Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB)“ fand am vergangenen Montag (2.12.2025) in den Räumlichkeiten des Alpinen Museums auf der Praterinsel in München statt. In diesem besonderen Jahr gab es bereits etliche Highlights, so insbesondere diverse Naturexkursionen im Alpenvorland, die Beteiligung an den wichtigen Demo-Veranstaltungen gegen das „Dritte Bayerische Modernisierungsgesetz“ mit seinen Beeinträchtigungen der Bergwelt und dann das VzSB-Jahrbuch als stattlicher und inhaltsreicher Doppelband 2025/26. Dies wurde nun noch getoppt mit dem Symposium und Festabend im Alpinen Museum, in Kooperation mit CIPRA Deutschland und unterstützt vom Deutschen Alpenverein!<br />
Geladen waren alle Mitglieder, Unterstützer und Stakeholder des VzSB aus Nah und Fern, so auch einige Mitglieder unserer beiden Allianzen. Und so versammelte sich bereits am frühen Morgen eine illustre Gemeinschaft, um dem hochaktuellen und facettenreichen Symposium mit dem interessant-provokanten Titel „Von der Gutenberg- zur Zuckerbergwelt – Die smarte Transformation des alpinen Raums und ihre Folgen“ beizuwohnen. Die modernen Medien nehmen die Bergsteiger an die Hand und navigieren sie sicher und unbeschwert durch gefährliche Welten. Aber wissen die Bergsteiger wirklich, wo sie sind? Was ist, wenn sie orientierungslos orientiert sind? Wenn ja, was bedeutet das für den Alpinismus und den alpinen Naturschutz? Fallen alle Tabus? Zur Beantwortung dieser Fragen gab es ein Potpourri an hochkarätigen Fachvorträgen zu Detailthemen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Interessenlagen (i.e. Medienwirtschaft und Plattformanbieter, einschlägige Natur- und Umweltschutzverbände, Fachdisziplinen wie Naturschutz- und Umweltrecht, Psychologie und Soziologie, Umweltökonomie und -ethik). Das ganze kulminierte schließlich am späten Nachmittag in einer Podiums- und Publikumsdiskussion mit Vertretern der Presse, Alpen- und Naturschutzvereinen und Outdoor-Plattformen, bei der die konträren Standpunkte, aber auch Synergien der Interessengruppen nochmals pointiert dargelegt und diskutiert wurden.<br />
Fazit: Die digitalen Medien sind da, und wir müssen damit verantwortungsvoll umgehen. Insofern wurde mit dem Symposium eine gute Ausgangslage geschaffen, um in den weiteren Dialog zu treten zur Erlangung allgemeinwohldienlicher Lösungen. Zentral wird hierbei möglicherweise die Konzeption „Digitize the Planet“ sein mit ihrer Intention, Schutzgebiete und Räume der Outdooraktivitäten digital zu vereinen. Der anschließende Festabend mit Grußworten von Roland Stierle (DAV-Präsident), Uwe Roth (Präsident CIPRA International) und Dr. Christian Barth (Amtschef des Bayerischen Umweltministeriums) sowie experimentell-musikalischer Untermalung des Klarinettisten Fred Guntermann richtete den Fokus noch einmal auf die 125 Jahre des VzSB. Und beim kulinarischen Ausklang konnte man in Begegnungen und Gesprächen die großartige Veranstaltung Revue passieren lassen.<br />
An diese Stelle möchten wir allen Beteiligten nochmals herzlich danken. Und nun wünschen wir dem VzSB weiterhin gutes Gelingen, möglichst nochmals 125 Jahre und mehr!<br />
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.vzsb.de Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
<br />
Bild: Der „moderne KI-Bergsteiger“ vom VzSB-Veranstaltungsflyer<br />
Weitere Informationen und eine detaillierte Bilderschau zur Veranstaltung findet sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 08:49:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1272/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Weitere politische Unterstützung aus dem Landkreis zum Erhalt des Uniklinikparks</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1271/</link>
		        <description><![CDATA[3.12.2025 (ca)<br />
Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen im neuen Jahr gibt es weitere politische Unterstützung zum Erhalt des Uniklinikparks, dessen Existenz durch den intendierten Neubau der Universitätsklinik Augsburg am ungünstigen „Standort West“ zur Disposition steht. Nach dem Engagement der SPD (vgl. dazu nochmals unsere letzte Berichterstattung in der untenstehenden Aktuellen Meldung „Infoveranstaltung zum Neubau Uniklinik mit der SPD“ vom 14.11.2025) wird nun auch die V-Partei³ aktiv, welche erstmals im Landkreis Augsburg zur Wahl antreten möchte und dabei unter anderem den Klinik-Neubau im Fokus hat. Die Schwabmünchner Allgemeine berichtet heute darüber wie folgt:<br />
„Die V-Partei³ - der Name steht für „Veränderung. Vielfalt und Vegan“ - hat ihre Liste für die Kreistagswahl im Landkreis Augsburg aufgestellt und tritt damit erstmals im zweitgrößten Landkreis Bayerns zur Kommunalwahl an. Nachdem die Partei seit 2020 mit ihrem Bundesvorsitzenden Roland Wegner im Augsburger Stadtrat vertreten ist, folgt nun der Schritt in die Kreispolitik – „mit klaren Zielen und einer hoch motivierten Mannschaft […] Ein zentrales Anliegen der V-Partei³ ist die Zukunft des neuen Universitätsklinikums. Als Mitfinanzierer des Uniklinik-Betriebes soll der Landkreis Augsburg eine aktivere Rolle bei der Standortentscheidung spielen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die V-Partei³ sei aktuell die einzige Partei, die sich klar für den Erhalt des rund acht Hektar großen Klinikparks zwischen Augsburg, Neusäß und Stadtbergen ausspricht. Der Park sei ein wertvoller Erholungsort für Patientinnen und Patienten, Lebensraum für zahlreiche Tierarten und eine bedeutende Kaltluftentstehungszone. „Eine Bebauung würde nicht nur verheerenden ökologischen Schaden anrichten, sondern auch die Lebensqualität im Stadt-Land-Gebiet beeinträchtigen“, so die Spitzenkandidatin Andrea Abold. Für die V-Partei³ kommen mehrere Möglichkeiten für die Bebauung infrage. Zum einen das Baufeld im Osten der aktuellen Klinik, aber auch Flächen im Landkreis Augsburg nahe zur Stadtgrenze. Die gute Erreichbarkeit und das immer größer werdende Einzugsgebiet auch durch die Insolvenz der Kreisklinik Wertingen würden dafür sprechen, die Standortfrage nochmal neu zu bewerten und den Landkreis Augsburg dabei aktiver einzubinden. […] Um als Neuling zur Kreistagswahl zugelassen zu werden, benötigt die V-Partei³ insgesamt 370 Unterstützungsunterschriften, die ab 10. Dezember bis 17. Januar in den Rathäusern (Meldeämter) der jeweiligen Heimatgemeinden im Landkreis Augsburg zu den jeweiligen Öffnungszeiten erbracht werden können.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/v-partei-nominiert-ihre-kreistagsliste-112917464 <br />
<br />
Unsere Naturschutzallianz Augsburg begrüßt dieses Engagement der V-Partei³ und bittet alle Befürworter*innen zum Erhalt des Uniklinikparks, die benannten erforderlichen Unterstützungsunterschriften für die Kreistagswahlzulassung zu leisten!<br />
Umfängliche Informationen zur Thematik seitens unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz unter: https://openpetition.de/zpffm]]></description>
		        <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 21:54:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1271/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Bilanz des Gletscher-Jahres 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1266/</link>
		        <description><![CDATA[27.11.2025 (ca)<br />
Der Klimawandel ist in den Alpen aufgrund des sichtbaren Rückgangs und Schmelzens der Gletscher sehr präsent. Und unmittelbare Auswirkungen ergeben sich auch in Augsburg gerade über die Verbindung mit dem Alpenfluß Lech und seiner Wasserversorgung. Die Gesellschaft für ökologische Forschung (GÖF) fotografiert bereits im 26. Jahr Gletschervergleiche und gehört damit zu den Pionieren der vergleichenden Gletscherfotografie. Zum Ende des diesjährigen „UN-Jahres zum Erhalt der Gletscher“ lud die GÖF zusammen mit Greenpeace Deutschland sowie der Alpenschutzkommission CIPRA zu einem besonderen Vortrag am 25.11.2025 nach München ein. Wilfried Haeberli, der profilierte Schweizer Gletscherforscher und emeritierte Professor für Physische Geographie an der Universität Zürich, referierte über „Verändertes Hochgebirge – Wie gehen wir damit um?“. Er war der erste Direktor des World Glacier Monitoring Service (WGMS) und die treibende Kraft für die langfristige Permafrostüberwachung in der Schweiz sowie weltweit. Der Vortrag wurde begleitet von Kurzbeiträgen von Sylvia Hamberger und Wolfgang Zängl von der GÖF, Vera Baumert vom Greenpeace-Landesbüro Bayern und Axel Doering, dem CIPRA-Präsident Deutschland. Die alarmierende Bilanz:<br />
Seit dem Jahr 2000 schrumpfen die Gletscher in den Alpen massiv. Die Schmelze hält unvermindert an, wie GÖF und Greenpeace Bayern mit neuen Foto-Zeitreihen und historischen Aufnahmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz belegen. Der letzte der vier verbliebenen Gletscher in Bayern wird voraussichtlich 2035 verschwunden sein. „Der Weckruf, der vom Internationalen Jahr zum Erhalt der Gletscher ausgehen sollte, ist ungehört verhallt. Der unwiederbringliche Verlust der bayerischen Alpengletscher macht deutlich, dass die Klimakrise mit ihren gravierenden Folgen den Freistaat längst erreicht hat“, sagte Vera Baumert. Von 1850 bis 2000 halbierte sich nach Berechnungen des Gletscherforschers Wilfried Haeberli die Gletscherfläche der Alpen. Nach der Jahrtausendwende beschleunigte sich der Eisverlust. „Die Veränderungen werden immer schneller, sind für die Zukunft schon weitgehend vorgegeben und für Generationen unumkehrbar“, sagte Haeberli. Mit 39 Prozent Masseverlust zwischen 2000 und 2023 verzeichnen die Alpen weltweit die schnellsten Schmelzraten. In den vergangenen zehn Jahren stiegen die jährlichen Verluste stark an. Verglichen mit historischen Bildern sind viele Gletscher heute nur noch traurige Eisreste. Seit dem Jahr 2000 macht die GÖF diese Entwicklung durch eine alpenweite Fotodokumentation sichtbar. Das Gletscherarchiv der Gesellschaft sammelt Aufnahmen vom selben Standort und verdeutlicht den Rückgang der Gletscher durch Bildreihen und den Vergleich mit historischen Fotos. „Alles begann 1999 mit einer Postkarte des Morteratsch-Gletschers von 1911“, erinnert sich GÖF-Mitgründerin Sylvia Hamberger. „Es ist erschreckend und traurig, wie sich die Schmelzrate gerade in den vergangenen Jahren beschleunigt. Die Fotos von 2024 und 2025 zeigen, wie unsere verfehlte Klimapolitik der alpinen Gletscherwelt den Todesstoß versetzt.“ CIPRA-Präsident Axel Doering verfolgt den Verlust eines der letzten bayerischen Gletschers, den Nördlichen Schneeferner an der Zugspitze, aus nächster Nähe: „Ich fotografiere den Schneeferner jedes Jahr. Es ist bedrückend, wie aus einem stolzen Gletscher ein Bild des Jammers wurde, das nur noch wenige Jahre Bestand hat. Nicht nur das Bild des Gletschers ändert sich, auch sein Schmelzwasser wird im Sommer in den Bächen fehlen.“ Vera Baumert forderte daher landespolitische Konsequenzen aus der fortschreitenden Gletscher-Schmelze: „Bayerns Klimaneutralität auf das Jahr 2045 zu verschieben, ist unverantwortlich. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder muss beim Klima Tempo machen, statt zu bremsen. Wir brauchen jetzt einen naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien und einen klimafreundlichen Umbau von Wald- und Landwirtschaft.“<br />
<br />
Weitere Informationen und Gletscherbilder unter:<br />
 https://www.greenpeace.de/klimaschutz/klimakrise/berge-eis-gletscher-schmelzen und www.gletscherarchiv.de<br />
Bilder: Gletschervergleich Schneeferner-Gletscher in Deutschland, 1. Januar 1910 respektive 5. August 2025 © GÖF]]></description>
		        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 08:13:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1266/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>DAV-Hauptversammlung 2025 in Passau: Die Ergebnisse</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1265/</link>
		        <description><![CDATA[25.11.2025 (ca)<br />
Am 21. und 22. November 2025 fand in Passau die Hauptversammlung unseres Allianzenpartners Deutscher Alpenverein statt. Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeitstagung, zu der rund 600 Delegierte aus rund 280 Sektionen anreisten, war unter anderem die Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts:<br />
Mit großer Mehrheit hat sich die Hauptversammlung erneut entschieden, den ambitionierten Kurs des DAV im Klimaschutz beizubehalten – und dies entgegen dem aktuellen Mainstream (siehe insbesondere die Ergebnisse der ebenfalls am Wochenende zum Abschluss gebrachten UN-Klimakonferenz COP30 in Belem)! Bereits 2021 hat die DAV-Hauptversammlung beschlossen, bis 2030 klimaneutral zu sein. Im Klimaschutzkonzept wurde festgeschrieben, wie der DAV dieses Ziel erreicht: mit einer verbandsweiten Emissionsbilanzierung, Selbstverpflichtungen, DAV-internem CO2-Preis und Zwischenzielen. Im vergangenen Jahr wurde das Konzept sowie die Förderrichtlinien des Klimafonds durch den ehrenamtlich besetzten Klimabeirat evaluiert und ein Vorschlag zur Aktualisierung entwickelt, der auf der diesjährigen Hauptversammlung mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Das Ergebnis bestätigt das intensive Engagement des DAV im Bereich Klimaschutz: Der DAV-interne CO2-Preis bleibt bis 2027 bei 140 € pro Tonne, um weiterhin zweckgebundene Mittel für Klimaschutz in den Sektionen bereitzustellen. Für den Zeitraum danach wird sich die Hauptversammlung erneut mit dem CO2-Preis befassen. Zudem wurden Änderungen in der Förderrichtlinie ebenfalls mit großer Mehrheit angenommen – am wichtigsten dabei: Es gibt deutlich mehr Klimaschutz-Maßnahmen, die gefördert werden können, zum Beispiel PV-Anlagen. Für die Sektionen stehen damit konkrete Vorschläge mit bestimmten Fördersätzen zur Verfügung, um einen Anreiz für möglichst effektive Emissionsreduktion zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass sich der DAV auch mit den weiteren Maßnahmen befasst, nämlich dem CO2-Ausgleich nicht vermeid- und verminderbarer Restemissionen, siehe dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025.<br />
<br />
Alle weiteren Informationen zur DAV-Hauptversammlung 2025 finden sich in der Pressemitteilung unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/ueber-den-dav/struktur-des-dav/hauptversammlung-des-dav/dav-hauptversammlung-2025<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 13:55:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1265/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Ende einer Ära“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1264/</link>
		        <description><![CDATA[24.11.2025 (ca)<br />
Unter dieser Schlagzeile berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrer Wochenendausgabe (vom 22.11.2025, Ausgabe-Nr. 269, S. 19) über den Wechsel an der obersten Führungsspitze unseres Allianzenmitglieds BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), dem größtem und ältestem Natur- und Umweltschutzverband in Bayern. Hier heisst es:<br />
„[…] Das Ende seiner Amtszeit hat sich Richard Mergner definitiv anders gewünscht. Nach rund siebeneinhalb Jahren verabschiedet sich der Diplom-Geograf am Wochenende bei der Mitgliederversammlung in Fürth von seinem Chefposten beim BN. „Ich muss mich tatsächlich aufgrund von anhaltenden Post-Covid-Symptomen jetzt vordringlich um meine Gesundheit kümmern“, sagt er. Wer Mergner kennt, weiß, wie schwer ihm dieser Schritt fällt. Denn eigentlich war seine Agenda noch lange nicht zu Ende. Doch seit einer Corona-Erkrankung vor rund einem Jahr warf er alle Pläne über den Haufen, musste sich der gebürtige Unterfranke ins Private zurückziehen. Als Redner, Netzwerker, Organisator und Demonstrant war Mergner praktisch permanent durchs Land gereist, hatte zahllose Kilometer dafür per Bahn zurückgelegt. „Mir fällt der Abschied nach zwei Wahlperioden und über 35 Jahren Tätigkeit auf nahezu allen Ebenen im Bund Naturschutz nicht leicht“, sagt Mergner. „Aber die Funktion des Landesvorsitzenden erfordert hundertprozentige Energie und hohe Präsenz, was ich derzeit nicht in der Lage bin zu leisten. Wir nutzen damit auch die Gelegenheit, einen Generationenwechsel einzuleiten.“ In Mergners Fußstapfen soll der amtierende Landesbeauftragte Martin Geilhufe treten. Der 41-Jährige ist schon lange einer der wichtigsten Köpfe im BN und steht vor einer schwierigen Aufgabe. Denn in der aktuellen politischen Debatte fristen Klima-, Umwelt- und Naturschutz kein einfaches Dasein. Angesprochen auf die größten Erfolge des BN während seiner Amtszeit sagt Mergner: „Eine lang ersehnte Zeitenwende und sicherlich einer der größten Erfolge des BN überhaupt war die Abschaltung des letzten Atomkraftwerks in Bayern mit Isar 2 am 15. April 2023.“ Auch die Fortschritte bei der erneuerbaren Energie seien ein großer Erfolg. Die Liste der Erfolge lässt sich beliebig verlängern: vom Engagement für das am meisten unterstützte Volksbegehren in der Geschichte Bayerns, „Rettet die Bienen“, über das Ende der Planungen für eine Skischaukel am Riedberger Horn bis hin zu gestoppten Verordnungen zum Abschuss von Wölfen oder Fischottern. […]<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/bund-naturschutz-warum-die-aera-von-bayerns-naturschuetzer-mergner-endet-112828959<br />
<br />
Wir wünschen Richard Mergner alle Gute!<br />
Bild: Vorsitzender des Bundes Naturschutz Bayern, Richard Mergner, Aug. 2024 © Wikipedia]]></description>
		        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 07:39:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1264/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Globaler Klimastreik in Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1261/</link>
		        <description><![CDATA[18.11.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Freitag (14.11.2025) war Halbzeit bei der 30. Weltklimakonferenz, die vom 10. bis 21. November 2025 in Belem / Brasilien stattfindet, dabei jedoch mit ungünstigen Aussichten. Aus diesem Grund fand genau an diesem Tag wieder einmal ein Globaler Klimastreik statt, der in Augsburg um 15 Uhr am Königsplatz begann mit Ansprachen von Vertretern unterschiedlicher Umwelt- und Naturschutzverbände wie FridaysForFuture, Parents4Future und BUND Naturschutz in Bayern (BN).<br />
Als Hauptredner fungierte Johannes Enzler vom BN und gleichsam engagierter Mitstreiter in unserer Augsburger Naturschutz- und Lechallianz! Seine Kritikpunkte waren insbesondere das abgeschwächte Klimaziel für 2040, eine vernachlässigte Unterstützung für Menschen und Gebiete, die besonders unter der Klimakatastrophe leiden, und die Klimapolitik Deutschlands. Anschließend folgte ein Marsch durch die Innenstadt, der wieder am Königsplatz mit einer aufmunternden Abschlussrede endete. Die Teilnehmerzahl war leider überschaubar, man spricht von rund 400 Demonstranten*innen. Dennoch wurde ein Zeichen gesetzt ganz im Sinne von Thilo Bodes „RESIST!“ (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Buchrezension „RESIST! Aufruf zum Widerstand“ vom 12.11.2025). Zudem waren zahlreiche Vertreter aus unseren beiden Allianzen und Partnerorganisationen wie Greenpeace Augsburg anwesend.<br />
<br />
Bilder: Johannes Enzler vom BUND Naturschutz in Bayern (BN) bei seiner kritisch-konstruktiven Ansprache<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 07:19:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1261/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Infoveranstaltung zum Neubau Uniklinik mit der SPD</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1259/</link>
		        <description><![CDATA[14.11.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Sonntag (9.11.2025) informierte der SPD-Ortsverein Neusäß zusammen mit der SPD-Landtagsabgeordneten Anna Rasehorn die Bevölkerung über den aktuellen Sachstand zum Neubau der Uniklinik Augsburg, die möglichen Standorte und die damit verbundenen Problemstellungen, so insbesondere auch eine Vernichtung des Naturjuwels Uniklinikpark (vgl. dazu nochmals unsere zahlreichen untenstehenden Aktuellen Meldungen, zuletzt der Beitrag „Zweiter Offener Brief an den Augsburger Stadtrat zur Standortentscheidung für den Uniklinik-Neubau“ vom 11.10.2025). Einen ausführlichen Nachbericht zur Infoveranstaltung gibt es von Georg Eller in „Die Augsburger Zeitung (DAZ) - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur“.<br />
Dort heisst es: „Über 80 Bürgerinnen und Bürger aus Neusäß, Stadtbergen und Augsburg trotzen dem kalten Novemberwetter und folgten am 9. November der Einladung von Susanne Höhnle, dritter Bürgermeisterin von Neusäß. Gemeinsam mit Susanne Höhnle, dem Team der SPD Neusäß und der Landtagsabgeordneten Anna Rasehorn (SPD) gaben sie den interessierten Bürgerinnen und Bürgern während eines Rundgangs einen Überblick über den Sachstand zur Planung des Ersatzneubaus der Uniklinik. […] Susanne Höhnle zog folgendes Fazit: Die Menschen wollen wissen, was vor ihrer Haustür passiert. Deshalb fordern sie eine stärkere Beteiligung der Anlieger-Kommunen und der Bürgerinnen und Bürger.“ Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.daz-augsburg.de/spd-neusaess-informiert-ueber-stand-beim-neubau-der-uniklinik/ <br />
Umfängliche Informationen zur Thematik seitens BUND Naturschutz unter:<br />
https://openpetition.de/zpffm <br />
<br />
Bilder: Impressionen von der Infoveranstaltung zum Neubau Uniklinik mit der SPD]]></description>
		        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 06:56:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1259/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Globaler Klimastreik am Freitag 14.11.2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1258/</link>
		        <description><![CDATA[13.11.2025 (ca)<br />
FridaysForFuture (FFF) informiert: „Am 14. November 2025 streiken wir – weil die Klimakrise eskaliert und noch immer nicht das getan wird, was nötig ist. Deutschland trägt als eines der reichsten Länder der Welt eine enorme Verantwortung. Doch statt konsequenten Klimaschutz zu liefern, werden weiter fossile Projekte genehmigt, Konzerne geschützt und internationale Verpflichtungen ignoriert. Während im Globalen Süden schon heute Lebensgrundlagen zerstört werden, werden hier klimapolitische Entscheidungen aufgeschoben oder verwässert. Das ist nicht nur fahrlässig – es ist zutiefst ungerecht.<br />
Klimagerechtigkeit bedeutet: Alle müssen raus aus Kohle, Öl und Gas – schnell, global und sozial gerecht. Es geht um nicht weniger als unsere gemeinsame Zukunft. Wir haben keine Zeit mehr für leere Versprechen. Deshalb gehen wir am 14.11. weltweit und an unzähligen Orten in ganz Deutschland auf die Straße. Wir streiken – für echten Wandel, für internationale Solidarität und für eine Politik, die endlich handelt.“<br />
<br />
In Augsburg findet der Globale Klimastreik um 15 Uhr auf dem Königsplatz statt – zahlreiche Teilnahme erwünscht! Weitere Informationen unter: https://www.fff-augsburg.de/ <br />
Bild: Globaler Klimastreik 14.11. © FFF<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 08:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1258/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] „RESIST! Aufruf zum Widerstand“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1257/</link>
		        <description><![CDATA[12.11.2025 (ca)<br />
Natur, Umwelt und Kultur stehen unter Druck! Aktuell findet die Weltklimakonferenz in Brasilien statt (10. bis 21. November 2025), doch die Aussichten sind nicht günstig: Trotz ehrgeiziger Worte fehlen klare Zusagen. Während die USA gar nicht teilnehmen, erwarten viele von Deutschland mehr Verantwortung und Verlässlichkeit. Und auch die Bemühungen der NGOs scheinen nicht mehr wirksam zu sein, wie man etwa an sinkenden Teilnehmerzahlen bei den Globalen Klimastreiks erkennen kann.<br />
Genau für diese Situation gibt es nun das neue Buch „RESIST! Aufruf zum Widerstand“ von Thilo Bode, einem der profiliertesten und streitbarsten Umwelt- und Verbraucherschutzaktivisten. In seinem Vorwort schreibt er: „Anfang 2017 kletterten sieben Aktivisten von Greenpeace auf einen Baukran in der Nähe des Weißen Hauses in Washington und entrollten in knapp 90 Metern Höhe ein riesiges Transparent, das für ein paar Stunden über dem Haus des mächtigsten Mannes der Welt flatterte. Darauf war ein einziges Wort zu lesen: RESIST. Das Bild hat mich nicht mehr losgelassen, während ich an diesem Buch schrieb. Denn es rührt an die entscheidende Frage, die mein Leben als politischer Aktivist durchzieht: Wie können wir, die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und damit die Zivilgesellschaft, eine ökologische, soziale, gerechte und friedliche Welt schaffen?“ Und er folgert weiter: „Doch obwohl die Lösungen auf dem Tisch liegen, passiert zu wenig. Das muss uns zu denken geben. Meine Schlussfolgerung ist, dass wir, die NGOs als Teil der Zivilgesellschaft, uns wieder auf unsere eigentlichen Stärken besinnen und einsehen müssen, dass unsere »Macht« in der Konfrontation besteht, nicht in der Kooperation. Anstatt Veränderungen über die Teilhabe an der Macht von Regierungen und Konzernen durchzusetzen, müssen wir öffentlich Widerstand leisten, Druck ausüben, die Mächtigen kontrollieren und nicht mit ihnen in Kommissionen, Konferenzen und an »runden Tischen« kooperieren. Und schon gar nicht dürfen wir NGOs uns vom Staat oder von Konzernen finanzieren lassen.“ Also ein hochaktuelles und wichtiges Buch entgegen dem momentanen Zeitgeist, sehr lesenswert!<br />
Zum Autor Thilo Bode: Nach mehreren Jahren in der Entwicklungshilfe und einer Zwischenstation in einem Metallkonzern wurde er Direktor von Greenpeace. Er demonstrierte auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking und wurde verhaftet, sprach vor der UNO-Vollversammlung und trug maßgeblich dazu bei, das EU-Freihandelsabkommen TTIP mit den USA zu verhindern. Er attackierte Lebensmittel- und Ölkonzerne und legte sich mit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann an. Als Chef von Greenpeace und später Foodwatch verantwortete Thilo Bode Kampagnen, die ganze Branchen veränderten. Sein selbstkritischer Blick auf Erfahrungen, unbestreitbare Erfolge und bittere Fehlschläge ist zugleich ein Aufruf zum Widerstand.<br />
Die Daten zum Buch: Thilo Bode, „RESIST! Aufruf zum Widerstand“, Geb. mit SU, 304 Seiten, Größe 13,5x21,5, ISBN 978-3-421-07047-0, DAV-Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 26,00 €<br />
<br />
Weitere Informationen zum Buch und zu Autorenlesungen unter:<br />
https://presse.penguinrandomhouse.de/edition/9783421070470<br />
Und eine Leseprobe unter:<br />
https://www.penguin.de/content/edition/excerpts_extended/Leseprobe_978-3-421-07047-0.pdf]]></description>
		        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 07:37:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1257/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>NANU!-Netzwerktreffen rund um die Sozialen Medien</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1256/</link>
		        <description><![CDATA[11.11.2025 (ca)<br />
Vergangenen Mittwoch (5.11.2025) gab es im Umweltbildungszentrum Augsburg ein Netzwerktreffen unserer Partnerorganisation „Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung - NANU! e.V. (NANU!)“. Thema diesmal waren die Sozialen Medien in Zusammenhang mit den Aspekten Datenschutz, Demokratie und Nachhaltigkeit.<br />
Dazu referierte Natalia Gantner, ehemalige FÖJ`lerin des NANU!-Mitglieds Umweltzentrum Schmuttertal. Sie hatte dazu umfangreich recherchiert, und die Umweltstation im Umweltzentrum verwendet seit ein paar Monaten den alternativen sozialen Dienst „Mastodon“ und ist damit Teilnehmer im sogenannten „Fediverse“, d.h. einem dezentralen, föderierten Netzwerk unabhängiger sozialer Dienste, die über ein gemeinsames Protokoll miteinander kommunizieren können. Natalia Gantner erklärte in einer reichbebilderten Präsentation die Hintergründe und Funktionsweise von Mastodon und erste Anwendungsmöglichkeiten. Ähnlich wie beim Bloggen, wo man regelmäßig Aktualisierungen auf einer Website veröffentlicht, postet man beim „Microblogging“ auf Mastodon kurze Updates in einem Feed auf seinem Profil. Man kann Textbeiträge veröffentlichen und optional Medien wie Bilder, Audio, Video oder Umfragen hinzufügen. Zudem kann man Freunden folgen und neue entdecken. Angedacht ist nun, dass sich weitere NANU!-Mitglieder und auf Sicht eine möglichst große Gemeinschaft von Microbloggern bei Mastadon beteiligen, nähere Informationen unter:<br />
https://joinmastodon.org/de<br />
<br />
Weitere Informationen zu NANU! unter:<br />
https://nanu-augsburg.de/ <br />
Weitere Informationen zum Umweltzentrum Schmuttertal unter:<br />
https://umweltzentrum-schmuttertal.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 07:34:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1256/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Auftaktveranstaltung SGG-Vortragsreihe Wintersemester 2025/26</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1255/</link>
		        <description><![CDATA[7.11.2025 (ca)<br />
Vergangene Woche, am 30.10.2025, fand die Auftaktveranstaltung der Wintersemester-Vortragsreihe unserer Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG) statt. Angekündigt war Prof. Dr. Herbert Scholz (TUM) aus Kempten, der zu den bedeutendsten Geologen Süddeutschlands zählt. Vergangenes Jahr wurde sein großes Engagement mit der Sieben-Schwaben-Medaille vom Bezirk Schwaben gewürdigt. Und so war klar, dass sein Vortrag „Die Entstehung der Nordalpen – kurz, bündig und möglichst einfach erklärt“ bestens besucht wird! Das demgemäß großzahlige Publikum, bestehend aus Fachleuten wie auch aus bloßen Laien, konnte dann im vielbebilderten Vortrag gut nachvollziehen, aus welchen Gesteinen die Allgäuer, Lechtaler und Ammergauer Berge bestehen, welche Gebirgseinheiten man dort differenzieren kann, wodurch sich diese voneinander unterscheiden, wie sie aufgebaut, verfaltet und verschuppt sind, wie sie ausgesehen haben, als sie vor langer Zeit im Urmeer am Rande der Tethys entstanden waren, und welche Entwicklungsschritte dazu geführt haben, dass sie sich so darstellen, wie wir sie heute kennen. Fazit: Ein sehr gelungener Auftakt – Prof. Dr. Herbert Scholz  sowie Prof. Dr. Thomas Schneider, dem Vorsitzenden der SGG, nochmals herzlichen Dank!<br />
<br />
Wer den sehr anschaulichen Vortrag verpasst hat oder gerne Vertiefungen möchte, dem sei die Lektüre „Bau und Werden der Allgäuer Landschaft“ von Professor Scholz empfohlen. Näheres zur Literaturempfehlung sowie weitere Bilder zur Vortragsveranstaltung finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
<br />
An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass die weiteren SGG-Vortragsveranstaltungen inhaltlich ergänzt und zum Teil terminlich verändert wurden. Alle Informationen dazu unter:<br />
https://sgg-augsburg.de/2025/09/25/programmvorschau-fuer-das-wintersemester-2025-26/]]></description>
		        <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 07:54:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1255/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese VzSB-Mitgliederversammlung 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1253/</link>
		        <description><![CDATA[29.10.2025 (ca)<br />
Die Mitgliederversammlung 2025 unserer Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB) stand dieses Jahr im Zeichen des 125-jährigen Vereinsbestehens. Im Laufe des Jahres gab es zu diesem Anlass bereits eine Jubiläumsexkursion ins Wimbachtal im Nationalpark Berchtesgaden, im Dezember folgen dann ein großangelegtes Symposium in Kooperation mit der Alpenschutzkommission CIPRA und ein Festakt in den Räumlichkeiten des Alpinen Museums, wozu die Vorbereitungen bereits laufen. Und so fand die Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag (25.10.2025) wieder einmal ausgelagert im Münchner „EineWeltHaus“ statt.<br />
Der interne Veranstaltungsteil widmete sich den üblichen Aspekten wie Tätigkeitsbericht und Aussprache, Kassenbericht und Rechnungsprüfung sowie Anträge und Wünsche der Mitglieder. Hervorzuheben sind dabei insbesondere die Beteiligungen des VzSB an laufenden Natur- und Umweltverfahren, so die Causa Söllbachaualm alias „Saurüsselalm“ mit ihrer problematischen Nutzung, das „Europäische Gletscher-Manifest“ mit einem Maßnahmenbündel zum Schutz der Alpengletscher, der Widerstand gegen das „Dritte Bayerische Modernisierungsgesetz“ zu Lasten der Bergwelt sowie die erweiterte Unterschutzstellung des denkmalgeschützten Forsthauses Valepp. Und auch die Beteiligungsformate für die Mitglieder und andere Naturschutzinteressierte in Form der etablierten Online-Vorträge, der diversen Naturexkursionen bis hin zum Betätigungen im vereinseigenen Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden wurden thematisiert. Ganz zentral auch das aktuelle VzSB-Jahrbuch, welches unlängst in einer sehr umfangreichen Jubiläums-Doppelausgabe 2024/25 erschienen ist und wieder einmal ein breites Spektrum an hochkarätigen Fachbeiträgen bereitstellt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Verein zum Schutz der Bergwelt – Jubiläums-Jahrbuch 2024/25“ vom 27.8.2025). Wichtig auch eine personelle Veränderung: Der langjährige Vereinsschatzmeister Dr. Wolf Guglhör, der über dieses Amt hinaus den VzSB durch seine Fachexpertise insbesondere zur Forstwirtschaft unterstützte, hat einen Nachfolger gefunden. Der neue Funktionsträger ist nunmehr Dr. Andreas von Poschinger, der ebenso weiteres Fachwissen in den Verein einbringt. Der Geologe und speziell Fachexperte für Hangbewegungen im Alpenraum übernahm daher im zweiten und für Gäste offenen Veranstaltungsteil den Vortrag „Wie felsenfest sind unsere Alpen?“. Hier zeigte er anhand prominenter Beispiele von Felsstürzen, so etwa auch das Ereignis in Blatten im vergangenen Mai 2025, die aktuelle Situation und die mutmaßlichen Ursachen dieser Ereignisse auf, deren direkte und indirekte Folgen, so auch für die Bevölkerung, sowie die Lehren, die man daraus ziehen sollte.<br />
<br />
Fazit: Der Verein zum Schutz der Bergwelt ist auch im Jubiläumsjahr und in der Perspektive sehr gut aufgestellt! Das breite Spektrum an Know-how zum alpinen Natur-, Umwelt- und Kulturschutz und die vielfältigen Aktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten machen eine Mitgliedschaft sehr interessant. Daher sind die meisten DAV-Sektionen korporative Mitglieder. Aber auch Einzelmitgliedschaften und aktive Beteiligung im Vereinsleben sind sehr wünschenswert! Alle Informationen zum VzSB unter: www.vzsb.de <br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:58:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1253/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vortragsveranstaltungen der SGG im Wintersemester 2025/26</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1251/</link>
		        <description><![CDATA[28.10.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG) bietet im Wintersemester 2025/26 folgende Vortragsveranstaltungen an:<br />
(1) Bereits am kommenden Donnerstag, 30.10.2025: Prof. Dr. Herbert Scholz (TU München, LSt. f. Ingenieurgeologie), „Die Entstehung der Nordalpen – kurz, bündig und möglichst einfach erklärt“. Zum Inhalt: Gezeigt wird in diesem Vortrag, aus welchen Gesteinen die Allgäuer, Lechtaler und Ammergauer Berge bestehen, welche Gebirgseinheiten man dort unterscheiden kann, wodurch sich diese voneinander unterscheiden, wie sie aufgebaut, verfaltet und verschuppt sind, wie sie ausgeschaut haben, als sie vor langer Zeit einmal im Meer am Rande der Tethys entstanden waren und welche Entwicklungsschritte dazu geführt haben, dass sie so geworden sind, wie wir sie heute kennen. Wir reden u.a. über ihren Deckenbau, das sukzessive Nordwärtswandern des Gebirges, seine Heraushebung um Kilometerbeträge und seine tiefgründige Abtragung, Prozesse, die bis heute andauern.<br />
(2) Do, 20.11.2025: Dr. Ulrich Mäck (ehem. Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e. V.” in Leipheim), „Nasse Moore auch bei uns – Die Erfolge der ARGE Donaumoos“<br />
(3) Do, 11.12.2025: Dr. Thomas Büttner (Bayer. Landesverein f. Heimatpflege, München, FB Landschaft), „Historische Kulturlandschaftselemente in Bayerisch-Schwaben“ (Arbeitstitel)<br />
(4) Do, 15.01.2026: Dr. Stefan Glaser (Bayer. Landesamt f. Umwelt, Ref. Landesaufnahme Geologie, Naturgefahren), „Steinschlag, Felssturz, Rutschung, Erdfall – Geogefahren in Bayern“<br />
(5) Mi, 28.01.2026: Prof. Dr. Martin Kaufhold (Ordinarius, LSt. f. Mittelalterliche Geschichte, Univ. Augsburg), „955 – Was über die Lechfeldschlacht bekannt ist“ (Arbeitstitel)<br />
<br />
Die Veranstaltungen finden statt an der Universität Augsburg im Informatik-Gebäude „N“ (Universitätsstraße) in Hörsaal N-2045, Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr (Lageplan s.u.). <br />
Weitere Informationen (mit Fortschreibung) unter:<br />
https://sgg-augsburg.de/2025/09/25/programmvorschau-fuer-das-wintersemester-2025-26/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 07:37:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1251/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Bildband „Sterne über Tirol – Die Berge in Nord- und Südtirol bei Nacht“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1250/</link>
		        <description><![CDATA[27.10.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Wochenende (25./26.10.2025) war turnusmäßige Umstellung auf die Winterzeit, und so haben wir nun lange Nächte, in denen es aber auch vieles zu erleben und zu entdecken gibt. Dies gilt für Naturbeobachter und insbesondere für die Sternengucker! Passend dazu ist ganz aktuell im Tyrolia Verlag eine Publikation erschienen, die sich speziell mit dem Sternenhimmel über unserer wunderbaren Bergwelt befasst, also überirdisch schön und beeindruckend alpin!<br />
Norbert Span, preisgekrönter Tiroler Astro- und Bergfotograf, hat in seinem neuen Bildband beides zusammengebracht – wunderbare Bergfotografien und spannendes Sternenwissen: Wo finde ich die schönsten Plätze zur Sternenbeobachtung? Wann leuchtet der erste Stern am Abend? Und was braucht es, um die Milchstraße zu fotografieren? Norbert Span zeigt im Umfeld atemberaubender Kulissen von Hoher Munde, Olperer, Drei Zinnen und anderen berühmten Gipfeln sowie bekannten Bergregionen, wie die spektakulären Aufnahmen gelingen, und erklärt alles Wissenswerte zu himmlischen Sternbildern und Tierkreiszeichen, kosmischen Bewegungen und Planeten, Bergwetter und Lichtverschmutzung, dabei mit vielen Tipps für eigene Fotos!<br />
<br />
Zum Autor: Norbert Span, wohnhaft in Steinach am Brenner, blickte schon im Alter von 14 Jahren durch ein selbst gebautes Teleskop in die Sterne - und fotografiert seit nunmehr 40 Jahren den Nachthimmel über den Alpen. Nach einem Studium der Meteorologie, Glaziologie und Astronomie und anschließender Promotion in Innsbruck drehte er Naturdokumentationen für Sender wie Servus TV, ARTE sowie den SWR und gewann internationale Preise für seine Astrofotografie. Span war maßgeblich an der Planung der ersten Volkssternwarte Tirols beteiligt.<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Norbert Span, „Sterne über Tirol – Die Berge in Nord- und Südtirol bei Nacht“, 200 Seiten, 135 farb. Abb., 24 x 30 cm, gebunden, Tyrolia Verlag, Innsbruck Wien 2025, ISBN 978-3-7022-4302-9, Preis 45 €<br />
Weitere Informationen mit Leseprobe unter:<br />
https://www.tyroliaverlag.at/item?isbn=9783702243029<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 04:54:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1250/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>In eigener Sache: Veränderungen im Vorstand der BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1249/</link>
		        <description><![CDATA[24.10.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Dienstag (21.10.2025) gab es in den Räumlichkeiten des Umweltbildungszentrums Augsburg eine ganz besondere Jahreshauptversammlung der BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg, einem der tragenden Partner in unserer Naturschutz- und Lechallianz: Außer dem Üblichen, wie Tätigkeits- und Kassenberichte, war von besonderem Interesse der Wechsel im Vorstand. Der langjährige 1. Vorsitzende Johannes Enzler legte wie angekündigt sein Amt nieder, um Freiheitsgrade für andere Aktivitäten zu erlangen. Glücklicherweise bleibt er als Funktions- und Know-how-Träger erhalten, nur eben in der zweiten Reihe. Dazu gab es vielfältige Dankes- und auch Wehmutsworte, so von Reiner Erben, dem Umweltreferenten der Stadt Augsburg, von Dr. Martin Geilhufe, dem BN-Landesbeauftragten, von Thomas Frey, dem BN-Regionalreferenten für Schwaben, von Dr. Eberhard Pfeuffer, dem weitbekannten Lechexperten, und natürlich auch vom gesamten Kreisgruppen-Team. Im Weiteren wurden sein Nachfolger und alle weiteren Vorstands- und Amtspositionen turnusmäßig neu bestimmt. Und so wünschen wir nun Peter Roth, dem neuen Kreisvorsitzenden, viel Erfolg, die Vereinsgeschicke zu lenken!<br />
Weitere Informationen zur BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg unter:<br />
https://augsburg.bund-naturschutz.de/kreisgruppe <br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 07:49:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1249/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Bildband „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1248/</link>
		        <description><![CDATA[23.10.2025 (ca)<br />
So lautet der Titel des vor kurzem in den Buchhandel gekommenen Bildbands im Geschenkbuchformat von Detlef Fiebrandt vom Lechrain Verlag, bekannt durch seine Fotografien, Publikationen und Vorträge insbesondere zum Alpenfluss Lech. Sein neues Buch „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“ ist etwas Besonderes: Es rückt die Verbindung zwischen Landschaft und Kultur der vielfältigen Region Außerfern, wie der Bezirk Reutte mit dem Naturpark Tiroler Lech auch genannt wird, in den Mittelpunkt. Ausgehend vom Fernpass führt die Reise durch einen facettenreichen Lebensraum, geprägt von der ursprünglichen Natur und der Bewirtschaftung durch den Menschen über Jahrhunderte hinweg. Mit ausdrucksstarken Fotografien verbindet der Autor kurze informative und besinnliche Texte zur Geschichte, Landschaft und zu den Menschen im Zielgebiet.<br />
Die Daten zum Bildband: Detlef Fiebrandt, „Im Außerfern – Landschaft und Kultur im Bezirk Reutte“, Hardcover, 128 Seiten, 74 ganz- und doppelseitige Landschaftsfotografien, Format 15,3 x 22 cm, ISBN 978-3-942985-35-2, Preis 25 €. Die Publikation ist erhältlich im Buchhandel sowie direkt beim Lechrain Verlag unter:<br />
https://shop.lechrain.com/produkte_Im_Ausserfern.html<br />
 <br />
Am kommenden Mittwoch, 29.10.2025, findet um 19.00 Uhr in der Burgenwelt Ehrenberg, Bretterkapelle, dazu eine Buchpräsentation statt. Nähere Informationen unter:<br />
https://www.ehrenberg.at/de/blog/events/buchvorstellung-2.html<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 10:32:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1248/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ein Tag im Wald – Walderlebnistag 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1246/</link>
		        <description><![CDATA[14.10.2025 (ca)<br />
Am kommenden Samstag, den 18. Oktober, lädt die Augsburger Forstverwaltung von 11 bis 17 Uhr zum Walderlebnistag auf die Wiese vor dem Stempflesee an der Sportanlage Süd ein. Es gibt ein vielfältiges Familienprogramm, u.a. mit Basteln mit Waldmaterialien, dem Wasser-Rad des Umweltbildungszentrums, Höhenrettungsvorführung der Berufsfeuerwehr, Pferderückung, Jagdhunden, Kerzengießen aus Bienenwachs, das Glücksrad der Bayerischen Staatsforsten, Live-Kaffeeröstung etc. Auch das Forstmuseum Waldpavillon hat während des Walderlebnistages geöffnet.<br />
Weitere Information mit dem kompletten Programm unter:<br />
https://www.augsburg.de/kultur/museen-galerien/forstmuseum-waldpavillon<br />
bzw.<br />
https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/freizeit/ausflugsziele/stadtwald/downloads/250909-Walderlebnistag-2025-Programmflyer_WEB.pdf]]></description>
		        <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 07:14:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1246/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Blue City Klimakonferenz 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1245/</link>
		        <description><![CDATA[13.10.2025 (ca)<br />
Den Auftakt zur Bayerischen Klimawoche in Augsburg gab es am vergangenen Freitag (10.10.2025) mit der gut besuchten „Blue City Klimakonferenz 2025“ im Umweltbildungszentrum Augsburg (vgl. dazu nochmals unsere Ankündigung in der untenstehenden Aktuellen Meldung vom 28.9.2025). Unter dem Leitthema und gleichsam der Keynote „Herausforderungen und Chancen – so profitiert Augsburg vom Klimaschutz“ präsentierten Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung und Wirtschaft aktuelle, innovative Klimaschutzmaßnahmen. Nach den Grußworten seitens Umweltreferenten Reiner Erben stellte PD Dr. Simon Meißner vom Wissenschaftszentrum Umwelt an der Universität Augsburg in seiner Keynote die zentralen Aspekte vor. Er zeigte die Diskrepanz zwischen Klimaschutz-Wissen und -Handeln auf, berichtete über den Status quo der grünen Transformation in Augsburg und speziell an der Universität Augsburg, skizzierte aber auch die Chancen der weiteren Umsetzung. Demgemäß widmeten sich die anschließenden Vorträge der Neukonzeption der Klimaschutzberichterstattung in Augsburg, dem Entwicklungsstand und den -perspektiven des städtischen PV-Ausbaus, den facettenreichen technischen Möglichkeiten zum Klimaschutzes, welche das Augsburger Traditionsunternehmens „Everllance“ (vormals MAN) gegenwärtig einsetzt und entwickelt, und dem schon im Sommer erprobten Augsburger Hitzeaktionsplan.<br />
Besonders hervorzuheben ist indes der Vortrag „Neue Wege – Aktion Zukunft plus“ von Philipp Dafe vom Landratsamt München und Ralf Bendel vom Umweltamt Augsburg. Mit der Initiative „Aktion Zukunft plus“ gibt es im Landkreis München und Ebersberg seit einiger Zeit eine Vermittlungseinrichtung, um den regionalen Klimaschutz, aber auch weltweit gemeinschaftlich mittels Crowdfunding zu finanzieren. Dabei können sich Bürger*innen, Unternehmen, Organisationen und Kommunen einer Spende für nachweislich wirksame Klimaschutzprojekte einsetzen. Die Stadt Augsburg beabsichtigt nun, der Initiative in Form einer Kooperation beizutreten, die Vorbereitungen laufen bereits. Dazu gibt es neuerdings den „Augsburger Klimabeitrag“ quasi als Testprojekt, mit dem der lokale Klimaschutz unterstützt werden kann. Dieser Ansatz wurde auf der Blue City Klimakonferenz ebenfalls kurz vorgestellt. Ganz in diesem Sinne richtet unser Allianzen-Partner Deutscher Alpenverein, der mit den DAV-Sektionen Augsburg, Gersthofen und Friedberg in der Region Augsburg sehr präsent ist, aktuell seine Klimaschutzstrategie aus, indem für CO2-Ausgleichsmaßnahmen regionale und naturbasierte Projektierungen angestrebt werden – siehe dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025. Das Startup-Unternehmen CO2-regio ist übrigens unmittelbarer Partner der Münchner „Aktion Zukunft plus“. Sind wir also auf die weiteren Entwicklungen dieser Zukunftsplattform gespannt!<br />
<br />
Fazit: Eine sehr informative Veranstaltung, welche verdeutlichte, dass die „Blue City Augsburg“ beim Klimaschutz auf einem guten Weg ist. Allen Beteiligten herzlichen Dank!<br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux. Zudem wird dort in einer separaten Newsmeldung näher auf den „Augsburger Klimabeitrag“ eingegangen.]]></description>
		        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1245/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Zweiter Offener Brief an den Augsburger Stadtrat zur Standortentscheidung für den Uniklinik-Neubau</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1243/</link>
		        <description><![CDATA[11.10.2025 (ca)<br />
Ende Juli hatte unser Allianzen-Mitglied BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg einen Offenen Brief zur Standortentscheidung für den Uniklinik-Neubau an den Augsburger Stadtrat gesendet (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 21.7.2025), dazu gab es leider wenig Resonanz. Später stellte die V-Partei einen Antrag auf ein entsprechendes Ratsbegehren, welches Ende September abgelehnt wurde, jedoch ohne inhaltliche Diskussion (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 1.10.2025). Dies nimmt der BN nun zum Anlass, nochmals seinen Standpunkt und den aktuellen Diskussionsstand darzulegen, und zwar in Form eines Zweiten Offenen Briefs an den Augsburger Stadtrat (und parallel dazu an die Mitglieder des Kreistags des Landkreises Augsburg, die Stadträtinnen und Stadträte der Anliegerkommunen Neusäß und Stadtbergen sowie an die Abgeordneten des Bayerischen Landtags aus Stadt und Landkreis Augsburg). Gefordert wird eine ergebnisoffene Standortprüfung in folgendem Sinne:<br />
„Im Schreiben machen wir deutlich, dass die Entscheidung über den Standort des Uniklinik-Neubaus aus unserer Sicht längst gefallen ist, obwohl bislang keine gleichwertige und transparente Prüfung der beiden möglichen Baufelder „West“ und „Ost“ stattgefunden hat. Gerade die jüngste Stadtratsdebatte hat gezeigt, dass der Begriff „ergebnisoffenes Verfahren“ von vielen politisch verwendet wird, ohne klar zu benennen, was damit gemeint ist. Für uns bedeutet er stets: auch eine faire und gleichwertige Prüfung beider realistischen Standorte. Wir warnen vor den rechtlichen und planerischen Risiken der bisherigen Vorgehensweise und fordern eine klare politische Positionierung der Parteien – noch vor Beginn des Kommunalwahlkampfes – zur Frage der tatsächlichen Ergebnisoffenheit auch in Bezug auf die Standortwahl. Parallel läuft unsere Petition für ein ergebnisoffenes Verfahren zur Standortwahl weiter. Alle Informationen dazu unter https://www.openpetition.de/uka.“<br />
<br />
Der Zweite Offene Brief an den Augsburger Stadtrat zur Standortentscheidung für den Uniklinik-Neubau ist vollständig untenstehend im pdf-Format downloadbar.]]></description>
		        <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 07:48:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1243/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] 150. Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuchs BERG – ein Jubiläumsband im Zeichen des Wandels</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1242/</link>
		        <description><![CDATA[10.10.2025 (ca)<br />
Die 150. Ausgabe des Alpenvereinsjahrbuchs des Deutschen Alpenvereins, Partner unser Naturschutz- und Lechallianz Augsburg, ist nun erhältlich! Im Jahr 1865, als der erste Band erschien, ging die Kleine Eiszeit gerade zu Ende. Heute verkörpern die rasant schmelzenden Gletscher den Beginn einer neuen Epoche. Der Jubiläumsband steht darum ganz im Zeichen des Wandels:<br />
In den BergFokus genommen wird die Natur, aber auch der Mensch – und wie er mit seinem Denken und Tun die Landschaft verändert hat. Protagonist der BergWelten ist – wie schon im allerersten Jahrbuch – der Großvenediger. Heute diskutieren Bergführer über die aktuellen Verhältnisse am Berg und über die Zukunft des Hochtourengehens. Vorgestellt werden auch ein außergewöhnliches Forschungsprojekt im Nationalpark Hohe Tauern und ein spektakuläres Stück Tourismusgeschichte: die schier unglaublichen Leistungen der Hüttenträger im Virgental. Zwei Porträts von besonderen BergMenschen zeigen, wie spannend es sein kann, generationenübergreifende Lebensgeschichten zu recherchieren. In der Rubrik BergSteigen geht es um die zunehmend prekären Verhältnisse an Viertausendern, um die naturverträgliche Lenkung des Skitourenbooms und um den rasanten Siegeszug des Elektromotors für Mountainbikes. Das BergWissen beschäftigt sich unter anderem mit der Gams und der Frage, ob sie sich im Zuge des Klimawandels zu einer neuen Art entwickeln könnte. Und zum Ausstieg bietet die BergKultur auch noch außergewöhnliche Literatur: von dem Schriftsteller und Büchner-Preisträger Clemens Setz – und von einer Künstlichen Intelligenz.<br />
<br />
Besonders hervorzuheben ist ebenso der sehr lesenswerte BergWissen-Beitrag „Ein dickes Brett. Klimaschutz beim Deutschen Alpenverein“ vom DAV-Altpräsidenten Josef Klenner, der in seiner Amtszeit das DAV-Klimaschutzprogramm auf den Weg brachte und welches gegenwärtig weiterentwickelt wird mit Fokus auf den Aspekt „CO2-Ausgleich“ im Sinne eines „Klimabeitrags“ (s. dazu auch nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025). In der dazu neugegründeten Arbeitsgruppe beim DAV Bundesverband beteiligt sich auch mittelbar unser Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg!<br />
<br />
Die Daten zum Buch: Alpenvereinsjahrbuch BERG 2026, Hardcover, 256 Seiten, ca. 280 farb. Abb. und ca. 50 sw Abb., 26 cm x 21 cm, 1. Auflage, Sprache Deutsch, 2025, Tyrolia Verlag, ISBN 978-3-7022-4320-3, Preis 25 €. Weitere Informationen und ein Blick ins Buch unter: https://shorturl.at/2SuDZ]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 09:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1242/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „Das stille Sterben der Natur“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1241/</link>
		        <description><![CDATA[6.10.2025 (ca)<br />
Vor kurzem legte die Europäische Umweltagentur (EEA) ihren turnusmäßigen Bericht mit dem Titel „Europas Umwelt 2025“ vor. Der Zustand der Umwelt in Europa sei „insgesamt kritisch“ heisst es dort, trotz erheblicher Fortschritte bei der Verringerung der Treibhausgasemissionen und der Luftverschmutzung. Deutlicher drückt sich Jutta Paulus aus, die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament, und spricht von einem „stillen Massensterben“, das Europa erlebe. „Mit jeder totgedüngten Wiese, jedem sterbenden Wald und jedem ausgetrockneten Fluss verlieren wir nicht nur ein Stück Natur, sondern auch das Fundament unserer Ernährungssicherheit“. Verschwinden etwa Bestäuber, „wird Obst und Gemüse unbezahlbar“. In Deutschland sei heute bereits ein Viertel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.<br />
Dies bringt uns nun zurück auf die interessante Veranstaltung „Das stille Sterben der Natur“, welche unlängst (19.9.) in der Stadtbücherei Augsburg stattgefunden hat, organisiert von der Buchhandlung am Obstmarkt und dem Freunde der Stadtbücherei Augsburg e.V. (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Ankündigung in der Aktuellen Meldung vom 14.9.2025). Dort referierte der bekannte Evolutionsbiologe und SPIEGEL-Bestseller-Autor Prof. Dr. Matthias Glaubrecht über das dramatische Artensterben und den einhergehenden Verlust der Biodiversität. Artenverluste zu minimieren, wäre daher die große Herausforderung der nächsten Jahrzehnte. Er stellte die gegenwärtige Fokussierung auf den Klimaschutz in Frage, dabei insbesondere eine Panikmache mit angeblichen Kipppunkten des Klimawandels und somit der „falschen Metapher“. Er sieht die Wurzeln des Übels in der Überbevölkerung und der entsprechenden Übernutzung unserer Ressourcen und Landschaften. Erforderlich sei es daher, bis zum Jahr 2050 mindestens die Hälfte der Erde unter Naturschutz zu stellen. Geld dazu wäre vorhanden. Anstelle in teure Weltraumerforschungsprogramme zu investieren, sollten wir uns lieber um die Erde kümmern. Alle Aspekte hat Glaubrecht in seiner neuen Publikation „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“ festgehalten, im Vortrag wurden die Fakten und Thesen in einer kurzweiligen Bildpräsentation visualisiert. Quasi als „Counterpart“ berichtete anschließend Prof. Dr. Harald Kunstmann, Leiter des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg, in einem Impulsvortrag über den Klimawandel und insbesondere die lokalen Herausforderungen und Möglichkeiten der Bewältigung, etwa die treibhausgasintensive Reisproduktion in Westafrika oder Extremwettereignisse gerade auch bei uns in Augsburg. Die anschließende Podiums- und Publikumsdiskussion, moderiert von Dr. Anja Kalch aus dem Bereich Kommunikationswissenschaften an der Universität Augsburg, diente der Vertiefung der dargestellten Aspekte. Letztlich ist beides wichtig, Artenschutz und Klimaschutz, und dies zeitnah und mit möglichst großen Synergien!<br />
Die Daten zum neuen Buch von Matthias Glaubrecht: „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“, Erscheinungsdatum 16.4.2025, Hardcover, Pappband, 224 Seiten, 13,5x21,5cm, ISBN 978-3-570-10572-6, Verlag C. Bertelsmann / Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 22 €. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.penguin.de/buecher/matthias-glaubrecht-das-stille-sterben-der-natur/buch/9783570105726<br />
<br />
Weitere Informationen und eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 07:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1241/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vortrag „Baumpflege in Zeiten des Klimawandels und der Stadtbegrünung“ am 8. Oktober 2025 </title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1240/</link>
		        <description><![CDATA[2.10.2025 (ca)<br />
Bäume als Kühlelemente in einer überhitzten Innenstadt, als Schattenspender an Gehsteigen und Fahrradwegen und als Garanten der UV-Minderung und Feinstaubfilterung – sie brauchen eine neue Sichtweise auf ihre Erhaltung und damit eine neue Sorgfalt in der Pflege. Welche Ansätze können dazu gefunden werden? Welche althergebrachten Methoden bedürfen einer kritischen Neubewertung?<br />
Zur Klärung dieser Fragen bietet unsere Partnerorganisation Baum-Allianz Augsburg e.V. mit dem Baumexperten Henry Bellosa den Vortrag „Baumpflege in Zeiten des Klimawandels und der Stadtbegrünung“ an. Termin und Ort: Mittwoch, 8. Oktober 2025, 19.00 Uhr im Zeughaus (Zeugplatz 4, 86150 Augsburg), Hollsaal b. Der Vortrag ist kostenlos und wird auf freiwilliger Spendenbasis durchgeführt.<br />
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: https://baumallianz-augsburg.de/archive/4355]]></description>
		        <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 10:09:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1240/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues vom Ratsbegehren zum Neubau Uniklinik Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1239/</link>
		        <description><![CDATA[1.10.2025 (ca)<br />
Im Juni berichteten wir darüber, dass die Augsburger V-Partei ein Ratsbegehren zum geplanten Neubau der Uniklinik Augsburg gestellt hat (vgl. nochmals untenstehenden Aktuellen Beitrag „Anfrage: Erhalt des Klinik-Parks trotz Neubau des UNI-Klinikums“ vom 24.6.2025). Die Augsburger Allgemeine Zeitung stellt nun in ihrem gestrigen Beitrag „Wegner scheitert mit Ratsbegehren zur Uniklinik“ (30.9.2025, Ausgabe-Nr. 225, S. 26) den aktuellen Sachstand dar:<br />
„Die Zukunft des Parks neben der Uniklinik wird kein Thema, über das die Augsburger zur Abstimmung gebeten werden: Der Stadtrat hat eine Bürgerabstimmung fast einstimmig abgelehnt. V-Partei-Stadtrat Roland Wegner hatte gefordert, dass die Stadt über ein sogenanntes Ratsbegehren den Bürgern die Frage vorlegt, ob ein Bebauungsplan für einen Krankenhaus-Neubau eine Abholzung des Patientengartens mit beinhalten soll. Das Bebauungsplan-Verfahren soll im kommenden Jahr starten. […] Verena von Mutius-Bartholy (Grüne) konterte Wegners Vorstoß im Stadtrat, man könne die Debatte über ein Ratsbegehren durchaus beginnen – „vor allem, wenn man die Absicht hat, eine optimale medizinische Versorgung für kommende Generationen zu verhindern“. Die Grünen würden eine Neubebauung im Westen mittragen, fordern nach Möglichkeit aber Ausgleichsflächen in Richtung Kriegshaber. Der Naturschutz werde im Bebauungsplanverfahren eine große Rolle spielen, so von Mutius-Bartholy. Sie äußerte auch Zweifel an der formalen Zulässigkeit der von Wegner formulierten Fragestellung. Auch andere Fraktionen äußerten sich ablehnend zu einem Ratsbegehren. Nach Auskunft von Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) ist der Start des Bebauungsplanverfahrens derzeit für Februar 2026 vorgesehen. Dies bedeutet eine mehrmonatige Verzögerung, da der entsprechende Aufstellungsbeschluss ursprünglich für Ende dieses Jahres angekündigt war. Man müsse die Belange fehlerfrei gegeneinander abwägen, so Weber, die die Ergebnisoffenheit betonte. Sie betonte aber auch ihre Überzeugung, dass die Region hinter dem Vorhaben stehe und die Bürger von dem Neubau profitieren würden.“ Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/plaene-zum-neubau-der-uniklinik-augsburg-v-partei-stadtrat-wegner-scheitert-mit-ratsbegehren-111771091<br />
<br />
Interessant ist die Unterstellung der Grünen, man würde sich per se gegen den Neubau der Uniklinik stellen und somit die medizinische Versorgung in Schwaben gefährden. Wir hoffen nun, dass OB Eva Weber ihre Zusage einhält, und zum Zweck der Ergebnisoffenheit im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens alle Stakeholder in die Standortfrage des Neubaus eingebunden werden. Eine breite Palette an Fachargumenten gegen den Standort West, der eine Vernichtung des Klinikparks mit seinen ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen und eine infrastrukturelle Neuerschließung mit entsprechenden negativen externen Effekten für die Anwohner erforderlich machen würde, liegt längst vor und sollte nun berücksichtigt werden. Siehe dazu die detaillierten Informationen seitens BUND Naturschutz unter: https://openpetition.de/zpffm]]></description>
		        <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 06:21:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1239/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „Bäume statt Asphalt“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1238/</link>
		        <description><![CDATA[30.9.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Samstag (27.9.2025) fand die zweite gemeinsame Veranstaltung mehrerer NGOs und Vereine im Bündnis „Aufbruch zur Klimastadt“ auf dem Vorplatz der Augsburger Stadtbücherei am Ernst-Reuter-Platz statt. Etliche Besucher tauschten sich in anregenden Gesprächen mit den verschiedenen Gruppen aus und nutzten die Veranstaltung, um ihre Meinung zur Forderung nach mehr Grünflächen einzubringen. Künstlerisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das bekannte Klexs-Theater Augsburg. Es präsentierte Auszüge aus dem Programm „Baumgeflüster“, einer Darbietung mit Gesang, Tanz und Live-Musik, die das Anliegen einer grüneren Stadt in den Mittelpunkt stellt.<br />
Interessanterweise gab es bereits am Vortag in der Augsburger Allgemeine Zeitung (26.9.2025, Ausgabe-Nr. 222, S. 30) einen Beitrag mit dem Titel „Die Stadt will den Ernst-Reuter-Platz umgestalten“. Dort heisst es unter anderem: „Die Stadt Augsburg will demnächst eine Neuplanung des Ernst-Reuter-Platzes vor der Stadtbücherei vorstellen. Der Platz war im Zuge des Neubaus der Stadtbücherei umgestaltet worden und gilt aktuell wegen seiner umschließenden Bebauung und der fehlenden großen Bäume als Hitze-Hotspot in der Innenstadt. Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) kündigte am Donnerstag an, dass in Kürze eine Umplanung vorgestellt werden soll, die gemeinsam mit dem Architekturbüro Schrammel, das die Bücherei entworfen hatte, erarbeitet wurde. […]“ Den gesamten Beitrag online lesen unter: <br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/stadt-augsburg-will-ernst-reuter-platz-im-zentrum-umgestalten-111455425<br />
<br />
Es ist also sehr erfreulich, dass sich die Naturschutzbewegung und die Stadt Augsburg hier gleichgerichtet engagieren. Wir sind nun gespannt auf die Umsetzung! Weitere Informationen und Bilder zur Veranstaltung „Bäume statt Asphalt“ gibt es seitens unserer Partnerorganisation Baum-Allianz Augsburg e.V. unter: https://baumallianz-augsburg.de/archive/4371]]></description>
		        <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:01:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1238/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Blue City Klimakonferenz 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1237/</link>
		        <description><![CDATA[28.9.2025 (ca)<br />
Die Stadt Augsburg lädt herzlich ein zur Blue City Klimakonferenz 2025 am Freitag, den 10. Oktober 2025, von 14:30 bis 18:30 Uhr ins Umweltbildungszentrum am Botanischen Garten. Unter dem Leitthema „Herausforderungen und Chancen – so profitiert Augsburg vom Klimaschutz“ präsentieren Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung und Wirtschaft aktuelle, innovative Klimaschutzmaßnahmen. Die Konferenz will einen Raum für Wissensvermittlung, Vernetzung und Austausch schaffen.<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/klima-energie/klimaschutzberichte/blue-city-klimakonferenz]]></description>
		        <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 08:32:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1237/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Lösung für das Milliardenprojekt Uniklinik“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1236/</link>
		        <description><![CDATA[26.9.2025 (ca)<br />
Seit geraumer Zeit berichten wir regelmäßig über den geplanten Neubau der Uniklinik Augsburg, die Problematik der Festlegung des Standorts ohne Öffentlichkeitsbeteiligung und die damit verbundene Bedrohung des Naturjuwels „Klinikpark“. Ein übergeordneter Aspekt ist dabei die Frage der Finanzierung des Neubaus Nun berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung über die „Lösung für das Milliardenprojekt Uniklinik“ (24.9.2025, Ausgabe-Nr. 220, S. 9) wie folgt:<br />
„[…] Wie soll das Bundesland den Neubau von gleich drei Unikliniken finanzieren – Augsburg, Würzburg und München-Großhadern? […] In internen Runden war für alle drei Vorhaben zuletzt von Kosten weit jenseits der zehn Milliarden die Rede. Jetzt sollen private Finanziers helfen, die wichtigen Zukunftsprojekte zu stemmen. Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) hatte schon mehrfach eine private Baugesellschaft ins Spiel gebracht und Fortschritte angekündigt, bislang aber nicht geliefert. Gegenüber unserer Redaktion präzisierte Blume nun die Pläne. Er kündigte die Gründung einer Gesellschaft an, die für Bauvorhaben im Wissenschaftsbereich zuständig sein soll. „Wir wollen uns aus der Welt des staatlichen Bauens verabschieden“, so Blume weiter. Ziel sei, „doppelt so schnell und für die Hälfte vom Geld zu bauen“. Einzelne Großprojekte wie die Universitätskliniken in Würzburg und Augsburg sollen mit eigenen Projektgesellschaften realisiert werden, idealerweise in öffentlich-privater Partnerschaft. Die Universitätskliniken müssen dann Miete zahlen und erhalten vom Freistaat einen Zuschuss. Abschließende Kostenschätzungen gibt es laut Blume noch nicht. Unstrittig seien aber sowohl Würzburg als auch Augsburg Milliardenprojekte. […] Bis Mitte/Ende des kommenden Jahrzehnts sollen die drei Uniklinika früheren Ankündigungen zufolge in Betrieb gehen, wobei in Augsburg zunehmend die Zeit knapp wird. Bei den OP-Sälen ist das Krankenhaus zwar topmodern, doch dafür ist der hochaufragende Bettenturm aus wirtschaftlicher Sicht eine Ruine. Das 1982 eröffnete Bestandsgebäude gilt als nicht mehr zu retten, für Teile der Gebäudetechnik gibt es keine Ersatzteile mehr. Der Freistaat hat deshalb westlich des Hochhauses einen Neubau beschlossen. Umweltschützer protestieren, weil der sogenannte Patientenpark wegmüsste. Sie fordern die „ergebnisoffene Prüfung“ eines Neubaus im Osten. […] Wichtig wird nun das Genehmigungsverfahren, das bei der Stadt Augsburg liegt. Laut Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) startet noch in dieser Wahlperiode, die im kommenden Frühjahr endet, das Bauleitverfahren. Dieses sei – so sieht es das Gesetz vor – ergebnisoffen, sagte Weber unserer Redaktion. Im Zuge des Genehmigungsprozesses würden auch die Belange des Naturschutzes, der Nachbarn und anderer Träger öffentlicher Belange gewürdigt. Was Weber nicht sagt, aber jeder weiß, der mit der Materie befasst ist: So was kann sich ziehen.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/finanzierung-der-unikliniken-in-augsburg-und-wuerzburg-private-investoren-sollen-helfen-111293440<br />
<br />
Fazit: Eine interessante Neuigkeit. Wird gemäß Wissenschaftsminister Blums Ankündigung „Ziel sei, doppelt so schnell und für die Hälfte vom Geld zu bauen“ das gewichtige Zeit- und Kostenkriterium, welches bislang eine Fokussierung auf den Standort West mit Eliminierung des Klinikparks begründete, relativiert? Oder kann man sich mit dem Konstrukt einer öffentlich-privaten Projekt-Gesellschaft, selbstverständlich profitorientiert, noch mehr den Belangen des Naturschutzes, der Nachbarn und anderer Stakeholder entziehen? Wichtig ist daher die Aussage von OB Eva Weber bezüglich der Ergebnisoffenheit des anstehenden Bauleitverfahrens in Hinblick auf die möglichen Standorte Ost und West!]]></description>
		        <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 07:20:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1236/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Protestaktion „Bäume statt Asphalt“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1234/</link>
		        <description><![CDATA[25.9.2025 (ca)<br />
Versiegelte Flächen öffnen – so heißt es im gemeinsamen Aufruf der im Bündnis „Aufbruch zu Klimastadt“ vereinigten Augsburger Umweltinitiativen. Am Samstag, 27. September 2025, findet vor der Stadtbücherei Augsburg am Ernst-Reuter-Platz ab 12.00 Uhr eine Protestaktion des Klimabündnisses statt mit der Forderung, den versiegelten Platz, der ein Hitze-hot-spot Augsburgs ist, mit Bäumen und Grünflächen zu bepflanzen. Dazu werden Bürger befragt, die ihre Meinung zu einer Stadtbegrünung abgeben können. Höhepunkt der Aktion sind Schauspielszenen, die das bekannte Klexs-Theater Augsburg aus seinem Programm „Baumgeflüster“ mit Gesang und Live-Musik ab 12.15 Uhr auf dem Platz präsentieren wird.<br />
Detaillierte Informationen unter:<br />
https://aufbruch-zur-klimastadt.de/]]></description>
		        <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:53:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1234/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Film Festival Mondiale Augsburg 26.9. – 4.11.2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1233/</link>
		        <description><![CDATA[24.9.2025 (ca)<br />
Von September bis November 2025 wird es in Augsburg wieder hochkarätige Dokumentarfilme auf der Kinoleinwand zu sehen geben. Nach dem erfolgreichen Start des Filmfestivals im vergangenen Jahr, präsentiert die Mondiale dieses Jahr wieder 13 internationale Filme im Filmsaal des Zeughauses. Der Eintritt ist wie im letzten Jahr gratis.<br />
Im Hintergrund der ausgewählten Filme, die unterschiedlichste aktuell brisante Themen beleuchten, steht eine kritische Haltung gegenüber dem Glauben an unendlichen Fortschritt und Wachstum. Die Filme machen die Notwendigkeit einer globalen sozialökologischen Transformation sichtbar und zeigen auf, dass politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Weichen neu gestellt werden müssen, um eine friedliche, gerechte und solidarische Welt zu schaffen. Auch die Baum-Allianz Augsburg ist Kooperationspartner des Filmfestivals und präsentiert den Film „Der Waldmacher“ von Volker Schlöndorff am 7.10.2025 um 19.00 Uhr im Filmsaal des Zeughauses, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg.<br />
<br />
Weitere Informationen zum Film Festival Mondiale Augsburg unter: https://mondiale-augsburg.de/ <br />
Weitere Informationen zur Baum-Allianz Augsburg unter:<br />
https://baumallianz-augsburg.de/]]></description>
		        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 08:29:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1233/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Moor-Exkursion: Unterwegs im CO2-Speicher – wie Moore das Klima schützen“ am 2. Oktober 2025 in Friedberg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1231/</link>
		        <description><![CDATA[23.9.2025 (ca)<br />
In unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“ vom 3.9.2025 haben wir über das Klimaschutzprogramm des Deutschen Alpenvereins (DAV) berichtet. CO2-Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen greifen bereits, gleichwohl richtet sich der Blick vorausschauend auf die „Kompensation“, sprich den CO2-Ausgleich verbleibender Restemissionen ab dem Jahr 2030, und dies „by fair means“. Dazu gibt es bereits ein interessantes Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen und regionalen Unternehmen CO2-regio aus Neuburg an der Donau. Dort wird die Wiedervernässung von Moorflächen als wirkungsvolle Maßnahme zur CO2-Kompensation erprobt. Für eine fachliche Vertiefung bietet nun CO2-regio (in Zusammenarbeit mit der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH als Partnerin) eine Moor-Exkursion an mit folgenden Daten:<br />
● „Moor-Exkursion: Unterwegs im CO2-Speicher – wie Moore das Klima schützen“<br />
● Datum: Donnerstag, 2. Oktober 2025, von 15-18 Uhr<br />
● Treffpunkt: 14.45 Uhr am Hundeparkplatz Rederzhausen, 86316 Friedberg (Lindenauer Straße stadtauswärts Richtung Westen)<br />
● Hinweise: Die Exkursion führt mitten ins Moor – bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und Gummistiefel, um den Tag optimal zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei.<br />
● Beschreibung: Moore sind nicht nur einzigartige Ökosysteme, sondern auch effektive Klimaschützer: Sie speichern große Mengen CO2, fördern Biodiversität und wirken als natürlicher Regulator gegen Wetterextreme – vorausgesetzt, sie sind intakt. Auf der Moor-Exkursion erfahren Sie, welche Chancen sich für Unternehmen und Organisationen im Rahmen von regionalen Projekten zur Renaturierung von Mooren bieten. Sie lernen auch, wie diese auf die unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsziele einzahlen – einschließlich der Möglichkeit, einen zertifizierbaren Klimabeitrag zu leisten. Begleitet von Umweltwissenschaftler Dominik Dittrich von CO2-regio erhalten Sie einen fundierten Einblick in das Ökosystem Moor und seine charakteristische Vegetation und Tierwelt. Gleichzeitig erfahren Sie, wie dieses einzigartige Ökosystem funktioniert und welchen Beitrag es für den Klimaschutz und die regionale Wirtschaft leisten kann.<br />
<br />
Für die Teilnahme an der Moor-Exkursion gibt es noch freie Plätze! Verbindliche Anmeldung bitte bei unserem Allianzen-Mitglied und Koordinator Dr. Jochen Cantner (Freundeskreis NUK-Team Augsburg / DAV) über die Emailadresse: jochen.cantner(at)gmail.com<br />
Hintergrundinformationen zum Pilotprojekt des DAV und CO2-regio unter:<br />
https://www.region-a3.com/example/moorrenaturierung-dav-co2-regio/]]></description>
		        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 10:03:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1231/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Was ist uns der Naturschutz wert?“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1230/</link>
		        <description><![CDATA[22.9.2025 (ca)<br />
Unter dieser Überschrift berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrer Wochenendausgabe (vom 20./21.9.2025, Ausgabe-Nr. 217) ganz prominent auf der ersten Seite über die anstehenden Mittelkürzungen bei Naturschutzprojekten, so etwa der Wiedervernässung und Renaturierung von Mooren. Im Beitrag heisst es:<br />
„Dem Naturschutz in Bayern drohen Gelder für viele wichtige Projekte gestrichen zu werden. Das sagte Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV), unserer Redaktion. „Die Haushaltskürzungen in Bayern drohen nicht nur den Naturschutz wieder zu einem entbehrlichen Luxus zu degradieren, für den es nun eben kein Geld mehr gibt. Sie drohen auch die wichtige Zusammenarbeit von Naturschützern und Landwirtinnen und Landwirten zu zerstören“, warnte Schäffer. „Konkret fordern wir 60 Millionen Euro für Landschaftspflegemaßnahmen und zusätzlich Gelder für die Wiedervernässung trockengelegter Moore“, sagte Schäffer, betonte aber, dass die Gelder etwa für die Wiedervernässung der Moore vom Bund kommen müssten. Das Geld sei nötig, „um bereits zugesagte Naturschutzprojekte in Bayern weiter durchzuführen“. Hier stehe die Bayerische Staatsregierung auch gegenüber der EU in der Pflicht, „da sie zugesagt hat, dass bis 2030 bestimmte Arten im Biodiversitätsprogramm zunehmen“. Dabei gehe es nicht nur um den Schutz einzelner Tiere, die hochgradig gefährdet sind, Feldhamster etwa oder Vögel wie Ortolane oder Wiesenweihen. „Es geht, wenn wir uns beispielsweise für eine Wiedervernässung unserer Moore einsetzen oder für den Streuobstpakt, ganz wesentlich um den Erhalt der Lebensgrundlage von uns allen.“ Empfindliche Einsparungen in den aktuellen Verhandlungen für den bayerischen Doppelhaushalt 2026/27 befürchtet Schäffer vor allem bei den Artenhilfsprogrammen und im Vertragsnaturschutz. Davon seien vor allem engagierte Landwirte betroffen. […] Im bayerischen Umweltministerium heißt es: „Die allgemeinen Herausforderungen für die öffentlichen Haushalte sind bekannt.“ Dennoch werde man sich bei der Aufstellung des kommenden Doppelhaushalts für eine weitere Aufstockung der Mittel im Bereich des Natur- und Artenschutzes einsetzen. „Der Freistaat investiert viel Geld in den kooperativen Naturschutz“, betonte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). Man brauche hier aber auch den Bund als zuverlässigen Partner. […]“.<br />
Vergleiche in diesem Zusammenhang noch einmal unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Naturschützer wehren sich gegen Streichung von Geldern“ vom 18.9.2025 mit dem trefflichen Kommentar von unserem Allianzen-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer.<br />
<br />
Bild: Vorbildlicher Naturschutz mit CO2-Einsparung im Donaumoos durch Wiedervernässung und extensive Landwirtschaft]]></description>
		        <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 07:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1230/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Am Samstag 20. September 2025: Klimademo in Augsburg und World Cleanup Day</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1229/</link>
		        <description><![CDATA[19.9.2025<br />
Fridays for Future (FFF) informiert: „Während Waldbrände, Überschwemmungen und Hitzewellen Existenzen zerstören, handelt die Politik im Interesse fossiler Konzerne und heizt die Klimakrise weiter an – auch mit neuen Gasbohrungen in Reichling und in der Nordsee. Am Samstag, den 20.9.2025, protestieren Menschen weltweit für eine klimagerechte Politik. Auch in Augsburg gehen wir am 20.9. um 14 Uhr am Königsplatz gemeinsam unter dem Motto „Exit Gas – Enter Future“ auf die Straße.“ Weitere Informationen unter: www.fff-augsburg.de <br />
<br />
Ebenfalls am Samstag, den 20.9.2025, findet der World Cleanup Day statt, die größte Bottom-Up-Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung. Weitere Informationen und Termine zu Cleanups 2025 in Augsburg und Umgebung unter: www.worldcleanupday.de und https://www.worldcleanupday.de/alle-cleanups/.<br />
Unsere Partnerorganisation Greenpeace Augsburg lädt am Sonntag, den 21.9.2025, in Hochzoll zum Müllsammeln ein, siehe Details unter: https://greenwire.greenpeace.de/group/greenpeace-augsburg/veranstaltung/muellsammeln-hochzoll-am-sonntag-21-september]]></description>
		        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 07:59:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1229/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Naturschützer wehren sich gegen Streichung von Geldern“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1227/</link>
		        <description><![CDATA[18.9.2025 (ca)<br />
In Bayern kommt es im Bereich der Landschaftspflege zu erheblichen Mittelkürzungen, die durch eine erhöhte Haushaltssperre der Staatsregierung und die gekürzten Bundesmittel verursacht werden. Über die dramatischen Auswirkungen für den Landschaftspflegeverband Augsburg berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung kürzlich in ihrem Beitrag „Naturschützer wehren sich gegen Streichung von Geldern“ (vom 11.9.2025, Ausgabe-Nr. 209, S. 27) wie folgt: „[…] Eine mögliche Kürzung von Geldern setzt den Augsburger Landschaftspflegeverband finanziell unter Druck. Nachdem dieser im vergangenen Jahr bereits gut 40.000 Euro in der Landschaftspflege einsparen musste, drohen laut Geschäftsführer Nicolas Liebig für die kommenden zwei Jahre noch weitgehendere Einschnitte. Wie berichtet, soll das bayerische Umweltministerium wegen der schwierigen Haushaltslage für den Doppelhaushalt 2026/27 Millionen einsparen. Das dürfte massive Auswirkungen auf den Naturschutz haben. Bereits jetzt müssen Naturschutzprojekte geschoben werden. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburger-naturschuetzer-kaempfen-gegen-drohende-geldkuerzungen-fuer-stadtwaldprojekte-110718212 <br />
<br />
Dr. Eberhard Pfeuffer, renommiertes Mitglied in unserer Augsburger Naturschutz- und Lechallianz, nimmt dazu mittels Leserbrief wie folgt Stellung (AZ vom 15.9.2025, Ausgabe 212, S. 31): „Ein Mangel an Wertschätzung – Man stelle sich vor: Mitten in einer Pandemie würde die Staatsregierung 40 Prozent oder mehr der zugesagten Mittel für Krankenhäuser streichen. Undenkbar! Aber genau dies droht, liest man den Artikel über die Landschaftspflegeverbände Bayerns. Mitten in einer Zeit eines sich beschleunigenden Artensterbens und mitten in dem sich immer deutlicher abzeichnenden Klimawandel glaubt die bayerische Staatsregierung, den Rotstift beim Naturschutz in einem Ausmaß ansetzen zu müssen, der in anderweitigen Sparprogrammen seinesgleichen sucht. Betroffen von den Streichungen sind einmal die Landschaftspflegeverbände und ebenso die mit ihnen zusammenarbeitenden Landwirte, die viel Geld für die Anschaffung von Maschinen und Weidetieren investiert haben. Besonders betroffen aber ist die Natur Bayerns, und zwar dort wo sie am schönsten und gefährdetsten ist, z. B. in den stillen Tälern des Spessarts, auf den kahlen Kuppen der Rhön, auf den Trockenrasen im Jura, in den Mooren des Alpenvorlandes – und nicht zuletzt bei uns im „Stadtwald Augsburg“. Für den Erhalt dieser Landschaftsbereiche sind angesichts des Artensterbens und des Klimawandels heute wie nie zuvor neue Wege im Naturschutz gefragt. Und genau diesen Herausforderungen haben sich die Landschaftsverbände gestellt – bei uns in Augsburg seit nunmehr 30 Jahren. Eine Kürzung der Mittel würde die Arbeit der Pflegeverbände diskreditieren. Sie wäre aber vor allem ein eklatantes Zeichen für den Mangel an Wertschätzung typisch bayerischer Landschaft („Heimat“!). Deren Verlust, das sollte auch den politisch Verantwortlichen bewusst sein, ist irreversibel und niemals wieder gutzumachen!“<br />
Dies kann unsere Augsburger Naturschutz- und Lechallianz nur unterstreichen!<br />
<br />
Weitere Informationen zum Landschaftspflegeverband Augsburg unter: www.lpv-augsburg.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 07:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1227/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese 20 Jahre Lebensraum Lechtal e.V.</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1226/</link>
		        <description><![CDATA[17.9.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation „Lebensraum Lechtal e.V.“ besteht seit nunmehr 20 Jahren. Der Verein ist die Plattform für nachhaltigen Umgang mit der Landschaft des bayerischen Lechtals und ging aus dem gleichnamigen BayernNetzNatur-Projekt (Laufzeit 1998-2025) hervor. Mitglieder sind die Landkreise (DON, AIC, A, LL, WM, OAL), einzelne Kommunen und Landschaftspflegeverbände am Lech. Die kooperative Struktur bindet Kommunalpolitik, Landnutzer und Naturschutz ein. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und umfasst den Erhalt wertvoller Lebensräume mittels Pflegemaßnahmen, die Wiederherstellung der „Biotopbrücke Lechtal“ insbesondere durch die bevorstehende Projektierung Licca liber, die Förderung naturverträglicher Erholung mittels Besucherlenkungskonzepte sowie die Natur- und Umweltbildung im Rahmen von Führungen und Biotop-Patenschaften.<br />
Dies alles war Anlass für eine Feier des 20-jährigen Jubiläums des Lebensraum Lechtal e.V. am vergangenen Freitag (12.9.2025) in den Räumlichkeiten des Umweltbildungszentrums Augsburg (UBZ)! Dabei gab es umfassende Gruß- und Dankesworte von Reiner Erben, dem Vereinsvorsitzenden und Umweltreferenten der Stadt Augsburg. Sodann bot die Geschäftsführerin Birgitt Kopp einen interessanten Rückblick auf die Wurzeln des Vereins und seine Entwicklung bis heute. Fachlicher Höhepunkt war der Festvortrag „Flusslandschaften zukunftsfähig machen!“ von Matthias Settele, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am WZU der Universität Augsburg. Er referierte über aktuelle Probleme, Renaturierungsprojekte und Zukunftschancen für den Lech und auch andere stark beeinträchtigte Flüsse, wie Isar und Elbe. Besonders interessant sein Exkurs mit Blick auf Neuseeland, wo dem Whanganui River menschengleiche Persönlichkeitsrechte eingeräumt wurden – ein Vorbild auch für Deutschland und die EU?! Zwischendurch erfreuten auflockernde lyrische und visuelle Beiträge vom „Mundart-Künstler“ Hans Schütz und von Monica Calla zum Lebensraum Lech sowie einige persönliche Statements von Vereinsakteuren. Und ausreichend Zeit wurde dem wichtigen Austausch und Netzwerken der geladenen Gäste eingeräumt.<br />
Fazit: Eine sehr gelungene Veranstaltung, allen Beteiligten herzlichen Dank, wir wünschen dem Lebensraum Lechtal e.V. weiterhin gutes Gelingen!<br />
Weitere Informationen zum Lebensraum Lechtal e.V. unter: www.lebensraumlechtal.de<br />
<br />
Bilder: Impressionen der Feier des 20-jährigen Jubiläums des Lebensraum Lechtal e.V.<br />
Weitere Informationen und eine detaillierte Bilderschau finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 07:45:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1226/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>DAV und ÖAV kritisieren Umweltverträglichkeitserklärung zum Ausbau des Kraftwerks Kaunertal</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1225/</link>
		        <description><![CDATA[16.9.2025 (ca)<br />
Der Ausbau des Kraftwerks Kaunertal zählt zu den größten Wasserkraftvorhaben der letzten Jahrzehnte in den Alpen. Initiator ist die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG: Vorgesehen ist unter anderem die Flutung des Platzertals durch einen rund 120 Meter hohen Staudamm, der einen Speichersee von etwa 120 Hektar entstehen lassen würde. Die Unterlagen umfassen mehrere tausend Seiten. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung konnten in Österreich anerkannte Umweltorganisationen – darunter auch der Deutsche Alpenverein (DAV) und der Österreichische Alpenverein (ÖAV) – ihre Einwände bis 12. September einreichen. Für die Bearbeitung der umfänglichen Pläne und Fachgutachten zur Einschätzung der Eingriffe hatten die Expert*innen beider Alpenvereine sechs Wochen Zeit zur Bearbeitung.<br />
Nun haben DAV und ÖAV eine gemeinsame Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitserklärung der TIWAG für den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal vorgelegt. Die alpinen Verbände führen eine Reihe von gravierenden Kritikpunkten auf: Von der Verwendung veralteter Daten über unzureichende Alternativen-Prüfung bis hin zur Zerstörung einzigartiger Lebensräume. Das Platzertal ist von herausragender Bedeutung für Klima- und Naturschutz – seine Überstauung würde einen unwiederbringlichen Verlust bedeuten. Bis November werden die Einwände von der Tiroler Landesregierung behandelt. Eine mündliche Verhandlung zwischen Antragsteller, Behörde und Umweltorganisationen ist für das Frühjahr 2026 angesetzt. Detaillierte Informationen gibt es unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/dav-und-oeav-kritisieren-umweltvertraeglichkeitserklaerung-zum-ausbau-des-kraftwerks-kaunertal <br />
<br />
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Immerhin existiert in Österreich noch das regulierende Instrument der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). In Bayern hingegen gibt es hier Aufweichungen. Im Rahmen des „3. Modernisierungsgesetzes“ wurden die Schwellenwerte für UVPs angehoben, so dass ein großer Teil aller Vorhaben aus der UVP-Pflicht herausfallen – mit erheblichen Risiken für Natur und Umwelt. Vgl. hierzu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Nachlese Demo ‚Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz‘ auf dem Marienplatz in München“ vom 24.7.2025.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 07:44:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1225/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Veranstaltungsreihe zur bundesweiten Woche der Klimaanpassung 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1224/</link>
		        <description><![CDATA[15.9.2025 (ca)<br />
Die bundesweite Woche der Klimaanpassung findet vom 15. bis zum 21. September 2025 statt. Sie wird vom Zentrum KlimaAnpassung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) organisiert. Die Aktion zeigt die Vielzahl und Vielfalt der praktischen Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen von verschiedensten Akteuren in Deutschland.<br />
Die Stadt Augsburg und ihre Kooperationspartner bieten dieses Jahr folgende Veranstaltungen an:<br />
(1) Rundgang in der Innenstadt mit dem Klimaanpassungsmanagement (Montag, 15.9. ab 17 Uhr)<br />
(2) Vortrag „Von Bäumen zu Ökosystemen: Waldgärten als Antwort auf den Klimawandel?“ (Mittwoch, 17. 9. von 19:00 bis 20:30 Uhr)<br />
(3) Fahrradtour LIFE Stadt-Wald-Bäche (Donnerstag, 18.9. von 16 bis 18 Uhr)<br />
(4) Stadtspaziergang „Klimawandel und Stadtgrün“ (Samstag, 20.9. von 14 bis ca. 16 Uhr)<br />
(5) Fahrradtour „Klimawandel und Wasser“ (Sonntag, 21.9. von 14 bis ca. 16:30 Uhr)<br />
<br />
Nähere Informationen zu den Augsburger Veranstaltungen unter:<br />
https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/klima-energie/klimaanpassung/veranstaltungen <br />
Und hier geht es zur bundesweiten Übersicht:<br />
https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka25<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 09:59:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1224/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Vortrag und Gespräch „Das stille Sterben der Natur“ am 19. September 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1223/</link>
		        <description><![CDATA[14.9.2025 (ca)<br />
Von vielen unbemerkt verschwinden immer mehr Tiere und Pflanzen aus unserer Umwelt, was unsere Lebensgrundlagen zunehmend gefährdet. Der bekannte Evolutionsbiologe und SPIEGEL-Bestseller-Autor Prof. Dr. Matthias Glaubrecht zeigt in seinem Vortrag „Das stille Sterben der Natur“, was schiefläuft: Naturschutzgebiete werden nicht ernst genommen, wir schauen vor allem auf den Klimawandel und wie wir ihn eindämmen können, während es Biologen nicht gelingt, im selben Maß die Notwendigkeit des Artenschutzes deutlich zu machen, zudem setzen Wissenschaft und Politik falsche Prioritäten. Glaubrecht fordert, endlich konsequent ausreichend große Flächen für funktionierende Lebensgemeinschaften zu schützen, zu renaturieren und die Biodiversitätsforschung voranzutreiben. Dazu gibt es einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Harald Kunstmann, Leiter des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg, eine moderierte Podiumsdiskussion sowie einen Büchertisch.<br />
Die Daten zum Vortrag und Gespräch: Freitag, 19. September 2025, 19.00-22.00 Uhr, Eintritt: 10 €, Veranstaltungsort Stadtbücherei Augsburg in der neuen BibliotECO. Kartenvorverkauf und weitere Informationen finden sich auf der Website der Buchhandlung am Obstmarkt unter:<br />
https://www.buchhandlung-am-obstmarkt.de/veranstaltung/das-stille-sterben-der-natur-vortrag-und-gespraech/ <br />
<br />
Die Daten zum Buch: Matthias Glaubrecht, „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“, Erscheinungsdatum 16.4.2025, Hardcover, Pappband, 224 Seiten, 13,5x21,5cm, ISBN 978-3-570-10572-6, Verlag C. Bertelsmann / Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 22 €. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.penguin.de/buecher/matthias-glaubrecht-das-stille-sterben-der-natur/buch/9783570105726<br />
<br />
Die BibliotECO ist die neue mobile Nachhaltigkeitsbibliothek der Stadtbücherei Augsburg. Neben Medien für nachhaltige Lösungen im Bereich Energie, Mobilität, Natur- und Klimaschutz, Müll- und Plastikvermeidung sowie Upcycling bietet die Stadtbücherei auch Veranstaltungen zum Thema nachhaltiges Leben an. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.augsburg.de/bildung-wirtschaft/bildung/bibliotheken-und-archive/stadtbuecherei/aktuelles<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 07:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1223/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Jetzt EU-Umweltgesetze verteidigen!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1222/</link>
		        <description><![CDATA[6.9.2025 (ca)<br />
Unter dem Deckmantel von „Vereinfachung“ und „Entbürokratisierung“ droht ein gefährlicher Rückschritt. Die EU-Kommission plant, zentrale Umweltgesetze sowie Umwelt-Berichtspflichten aufzuweichen: Gesetze, die seit Jahrzehnten sauberes Wasser, frische Luft, gesunde Wälder und intakte Ökosysteme sichern. Nicht nur angesichts der Klimakrise wäre ein Abbau dieses Schutzes fatal. Ein aktuelles Beispiel für problematische „Entbürokratisierung“ ist das Dritte Modernisierungsgesetz dieses Sommers, das in Bayern die Anforderungen an Umweltverträglichkeitsprüfungen bei Bauvorhaben in den Alpen gesenkt hat – gegen den Widerstand zahlreicher gesellschaftlicher Akteure. Diese Debatte verdeutlicht, wie wichtig EU-Leitplanken sind: Ohne sie könnten nationale Regierungen Schutzstandards willkürlich aushöhlen. Vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Nachlese Demo „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz“ auf dem Marienplatz in München“ vom 24.7.2025.<br />
<br />
Der DAV und vielen andere Natur- und Umweltschutzverbände rufen daher dringend auf, sich bis zum 10. September an einer EU-Konsultation zu beteiligen – und so ein deutliches Signal gegen die Schwächung der Umweltgesetzgebung zu senden. Weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten zur Konsultation unter:<br />
https://www.alpenverein.de/artikel/stopp-haende-weg-vom-naturschutz_bf09d83b-a3a3-45df-b8d8-8fb71d4fa372 <br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 12:16:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1222/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese BN-Sommerstammtisch im Uniklinikpark Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1221/</link>
		        <description><![CDATA[5.9.2025 (ca)<br />
Wie wir bereits angekündigt hatten (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 29.8.2025), fand der Sommerstammtisch der BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß / Aystetten dieses Jahr im Klinikpark des Universitätsklinikums Augsburg statt. Geladen waren neben den BN-Mitgliedern auch alle Interessierten, um vor Ort die Problematik des geplanten Neubaus des Universitätsklinikums zu erfahren und zu erleben. Die Parkanlage am Fuß des Kobels ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet für Bürgerinnen und Bürger sowie zugleich ein wichtiger Freiraum für die Klinikpatienten. Gegenwärtig ist der Klinikpark jedoch von den Neubauplanungen des Freistaats Bayern bedroht: Das sogenannte Baufeld West, das große Teile der Grünfläche einbezieht, soll nach den bisherigen Vorstellungen Standort des neuen Klinikums werden. Aus Sicht des BUND Naturschutz ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar, da auch alternative Flächen – insbesondere östlich des Bestandsgebäudes – zur Verfügung stehen würden.<br />
Und so fand sich am vergangenen Dienstagabend (2.9.2025) eine illustre Gruppe von Natur- und Klimaschützern sowie unmittelbar betroffenen Anwohnern aus den Anliegerkommunen Neusäß und Stadtbergen zusammen. Unter der Leitung von Hannes Grönninger, dem Vorsitzenden der BN-Ortsgruppe Neusäß / Aystetten, inspizierte sie den idyllischen Park, erfuhr die Details seiner ökologischen und gesellschaftsrelevanten Funktionen, und man setzte auch einige Zeichen!<br />
Einig ist man sich, dass der Klinikpark gerettet werden muss. Wir appellieren daher weiterhin an den Augsburger Stadtrat, sich für ein vorgeschaltetes, transparentes Verfahren zur Standortwahl „Baufeld West“ versus „Baufeld Ost“ einzusetzen. Dies ist nicht nur im Hinblick auf Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung dringend erforderlich, sondern auch im Interesse der medizinischen Versorgungssicherheit. Denn ein unzureichend geprüfter und gesellschaftlich nicht akzeptierter Standort birgt erhebliche rechtliche und planerische Risiken, die zu jahrelangen Verzögerungen führen könnten – mit gravierenden Folgen für den rechtzeitigen Ersatz des bestehenden Klinikums. Vergleiche dazu nochmals ausführlich unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Offener Brief an den Augsburger Stadtrat zur Standortentscheidung für den Uniklinik-Neubau“ vom 21.7.2025.<br />
Denkbar wäre es nun, ein Bürgerbegehren zu initiieren. Parallel dazu gibt es bereits seit einiger Zeit eine Petition zur Rettung des Klinikparks, alle Informationen dazu unter: https://openpetition.de/uka<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 09:36:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1221/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1219/</link>
		        <description><![CDATA[3.9.2025 (ca)<br />
Deutschland hat das Ziel, bis 2045 treibhausgasneutral zu sein, was im novellierten Klimaschutzgesetz festgelegt ist. Dies bedeutet, dass bis zu diesem Zeitpunkt nur so viele Treibhausgase emittiert werden, wie auch durch natürliche Senken oder technische Verfahren wieder aus der Atmosphäre entfernt werden können. Während die Industrie zur CO2-Kompensation auf großtechnische Maßnahmen setzt, wie die aktuell wieder stark thematisierte CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage), bemüht sich der Deutsche Alpenverein zum Ausgleich seiner CO2-Emissionen (CO2-Haupttreiber sind die Mobilität zu den Bergsportdestinationen und die Gebäudeinfrastruktur) um regionale und naturbasierte Maßnahmen. „Kompensation durch Moorrenaturierung: Ein Pilotprojekt des DAV und CO2-regio“, so lautet der Titel eines Fachbeitrags, welcher von unserem Partner „A3-Region“ unlängst auf seiner Internetseite gepostet wurde und demnächst auch in Printform im A3-Region-Magazin publiziert werden wird.<br />
Im Beitrag heisst es: „Um dem Klimawandel aktiv entgegenzuwirken, setzen der Deutsche Alpenverein (DAV) und die CO₂-regio aus Neuburg an der Donau auf regionale Lösungen: In einem gemeinsamen Pilotprojekt wird die Wiedervernässung von Moorflächen als wirkungsvolle Maßnahme zur CO₂-Kompensation erprobt. Die Kooperation zeigt, wie durch gezielte regionale Partnerschaften konkrete Beiträge zum Klimaschutz geleistet werden können.“ Weiterlesen unter:<br />
https://www.region-a3.com/example/moorrenaturierung-dav-co2-regio/ <br />
<br />
Hintergrundwissen:  „A3“ steht für die „Regio Augsburg Wirtschaft GmbH“ mit ihren drei Gesellschaftern Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg, die sich gemeinschaftlich für den wirtschaftlichen Großraum Augsburg stark machen. Dazu gehören vielfältige Themenbereiche, so auch „Nachhaltiges Wirtschaften“, vgl. detailliert:<br />
https://www.region-a3.com/nachhaltiges-wirtschaften/ <br />
<br />
Bild: Die CO2-regio bei Messarbeiten im Moorgebiet – Jonas Galdirs (Geschäftsführer) und Dominik Dittrich (Projektmanagement) © Energieagentur Ebersberg München (2025)<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 07:02:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1219/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Sommerstammtisch im Uniklinikpark Augsburg am 2. September 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1218/</link>
		        <description><![CDATA[29.8.2025 (ca)<br />
Der diesjährige Sommerstammtisch der BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß / Aystetten findet aus aktuellem Anlass nicht wie ursprünglich geplant auf der Neusässer Streuobstwiese, sondern im Klinikpark des Universitätsklinikums Augsburg statt. Die Parkanlage am Fuß des Kobels ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet für Bürgerinnen und Bürger sowie zugleich ein wichtiger Freiraum für die Klinikpatienten. Gegenwärtig ist der Klinikpark jedoch von den Neubauplanungen des Freistaats Bayern bedroht: Das sogenannte Baufeld West, das große Teile der Grünfläche einbezieht, soll nach den bisherigen Vorstellungen Standort des neuen Klinikums werden. Aus Sicht des BUND Naturschutz ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar, da auch alternative Flächen – insbesondere östlich des Bestandsgebäudes – zur Verfügung stehen würden.<br />
Die Daten zum BN-Sommerstammtisch: Dienstag, 2. September 2025, um 19:00 Uhr. Treffpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle „Uniklinik BKH“. Eingeladen sind neben den BN-Mitgliedern alle Interessierte, wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme! Beim Sommerstammtisch möchten wir gemeinsam den Park erleben, die ökologischen und stadtklimatischen Qualitäten dieses besonderen Ortes in Erinnerung rufen und über die aktuellen Entwicklungen zum Klinikneubau informieren. <br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://www.myheimat.de/event/neusaess/c-natur/aenderung-sommerstammtisch-im-uniklinikpark-augsburg_e319448<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 07:22:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1218/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Verein zum Schutz der Bergwelt – Jubiläums-Jahrbuch 2024/25</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1217/</link>
		        <description><![CDATA[27.8.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Verein zum Schutz der Bergwelt e.V. (VzSB) feiert dieses Jahr das 125-jährige Jubiläum. Denn genau vor 125 Jahren – genauer: am 28. Juli 1900 – wurde der Verein im Anschluss an die DuOeAV-Generalversammlung in Straßburg gegründet, damals unter dem Namen „Verein zum Schutze und zur Pflege der Alpenpflanzen“. Das Jahrbuch 2024/2025 – als Doppelband anlässlich des Vereinsjubiläums 2025 – wurde in der vergangenen Woche an die Mitglieder versendet. Das umfangreiche Werk (506 Seiten) kann auch bei der VzSB-Geschäftsstelle zum Preis von 25 € bestellt werden.<br />
Dem Jubiläum widmen sich im Jahrbuch gleich drei Beiträge: das gemeinsame Grußwort der Alpenvereine AVS DAV, ÖAV und SAC, die detaillierte Vereinshistorie im Kontext naturschutzrelevanter Ereignisse und ein Artikel zu Einfluss und Wirkkraft des VzSB im Lauf seines Bestehens. Das Cover zeigt die spektakuläre Wildflusslandschaft der Vjosa in Albanien, deren Bedeutung als Modellökosystem und für den Schutz von Arten und Landschaften in einem Beitrag dargestellt wird. Zwei Forschungsberichte befassen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels im Gebirge: die Veränderungen der Hochgebirgsflora weltweit (GLORIA) sowie das Höhersteigen der Baumgrenzen in den Bayerischen Alpen (BAYSICS). Welche Zerstörungen dem Platzertal, einem Hochtal in den Ötztaler Alpen, durch die geplante Überstauung im Rahmen des Kraftwerkprojekts Kaunertal drohen, wird in einem Artikel aufgezeigt. Auf den Spuren des Eiszeitforschers Albrecht Penck wird die Geschichte des Isar-Loisach-Gletschers in einer Typusregion rekonstruiert. Ein historischer Artikel beschreibt den langen Weg bis zum Naturschutzgebiet „Westlicher Staffelsee mit angrenzenden Mooren“. Ein Beitrag fasst wissenschaftliche Basisfakten zum Klimawandel zusammen, ein anderer Beitrag gibt Hilfestellung, wie Klimawandelleugner begegnet werden kann.<br />
Weitere Informationen zum Jahrbuch unter: www.vzsb.de – Auch eine Mitgliedschaft im VzSB lohnt sich!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 06:40:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1217/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>BUND Naturschutz widerspricht Regierung von Schwaben – Vergleichende Raumverträglichkeitsprüfung ist erforderlich!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1215/</link>
		        <description><![CDATA[20.8.2025 (ca)<br />
In unserer untenstehenden Aktuellen Meldung „Neubau Uniklink: Forderung einer Raumverträglichkeitsprüfung“ vom 10.6.2025 hatten wir berichtet, dass sich der BUND Naturschutz Augsburg (respektive die Ortsgruppe Neusäß) bei Regierung von Schwaben dafür einsetzt, eine vergleichende Raumverträglichkeitsprüfung für den geplanten Neubau der Uniklinik Augsburg einzuleiten. Folgendes hat sich nun in der zwischenzeitlich ergeben, worüber auch in einer aktuellen BN-Pressemitteilung berichtet wird:<br />
Die Regierung lehnt das Ansinnen ab und beruft sich dabei auf das Bayerische Landesplanungsgesetz: Dort gilt die höhere Hürde einer „erheblichen überörtlichen Raumbedeutsamkeit“ zur Einleitung des Verfahrens. Eine Prüfung von Alternativstandorten ist nur vorgesehen, wenn diese vom Vorhabenträger, dem Freistaat Bayern, selbst eingebracht werden. Nach Auffassung des BUND Naturschutz stützt sich die Behörde damit auf eine überholte Rechtslage – denn seit September 2023 schreibt das geänderte Raumordnungsgesetz des Bundes vor, dass eine Raumverträglichkeitsprüfung bereits bei „überörtlicher Raumbedeutsamkeit“ einzuleiten ist und dabei auch Alternativen berücksichtigt werden müssen, die der Vorhabenträger nicht (mehr) verfolgt.<br />
Diese Haltung der Regierung von Schwaben ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern hat auch gravierende Folgen für die Öffentlichkeit und die betroffenen Nachbarkommunen Neusäß und Stadtbergen: Ein Verfahren, das eigentlich dazu dient, fachliche und räumliche Konflikte frühzeitig zu erkennen, Lösungswege aufzuzeigen und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, wird auf diese Weise blockiert. Höhere Hürden und das Ausschließen von Alternativen beschneiden die Beteiligungsrechte der Öffentlichkeit bei einem Großprojekt von regionaler Bedeutung.<br />
Die vollständige Pressemitteilung des BUND Naturschutz ist untenstehenden im pdf-Format downloadbar.<br />
Weiter Informationen zur BN-Petition unter: https://openpetition.de/uka<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 08:18:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1215/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Impressionen eines ökologischen Juwels in Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1214/</link>
		        <description><![CDATA[18.8.2025 (ca)<br />
Ergänzend zu unseren bisherigen Beiträgen zum Neubau des Uniklinikums (vgl. zuletzt die untenstehende Aktuelle Meldung „Neubau Uniklinik: Neues zur geplanten Straßenbahnlinie 5“ vom 14.8.2025) stellen wir heute ein Video unseres Partners Baum-Allianz Augsburg vor, das anschaulich die hohe Qualität der Parkanlage vermittelt, die es zu schützen gilt. <br />
Das Video ist unmittelbar verfügbar bei Youtube unter:<br />
https://www.youtube.com/watch?v=Jhhv0Mz_4pw<br />
Es ist ebenfalls auf der Webseite der Baum-Allianz Augsburg zusammen mit weiteren Informationen anzusehen unter:<br />
https://baumallianz-augsburg.de/archive/4303]]></description>
		        <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 11:38:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1214/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neubau Uniklinik: Neues zur geplanten Straßenbahnlinie 5</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1212/</link>
		        <description><![CDATA[14.8.2025 (ca)<br />
Ein wesentlicher Aspekt bei der Standortwahl des geplanten Neubaus der Uniklinik ist auch die verkehrstechnische Infrastruktur (s. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Nachlese Info-Veranstaltung Uniklinik Neubau bedroht Klinikpark im Zeughaus“ vom 26.7.2025). Relevant hierbei ist insbesondere die Einrichtung einer neuen Straßenbahnlinie 5. Über den aktuellen Planungsstand  berichtete vor kurzem die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Linie 5: Baustart frühestens Mitte des nächsten Jahrzehnts“ (9.8.2025, Ausgabe-Nr. 182, S. 32). Hier heisst es wie folgt:<br />
„Nachdem es in den vergangenen Jahren still um die Linie 5 zur Uniklinik wurde, hat die Stadt Augsburg nun erstmals wieder eine zeitliche Perspektive verlauten lassen: Demnach sei frühestens Mitte der 2030er Jahre mit einem Baustart zu rechnen, so die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion. Das hört sich zwar nach einem langen Zeitraum an. Der ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl in den Raum gestellte Zeitplan ist bei näherer Betrachtung aber überaus ehrgeizig. Das Genehmigungsverfahren könnten die Stadtwerke aus Sicht der Stadt nämlich bereits ab 2027 starten, Baurecht könnte dann ab 2030 vorliegen, sodass danach noch Detailplanungen und Auftragsvergabe stattfinden könnten. Die Linie 5 soll in Zukunft vom Bestandsgleis in der Pferseer Straße über die Bgm.-Ackermann-Straße (sie bleibt weiter vierspurig) zur Uniklinik laufen. Knackpunkte sind die Kreuzungen mit B17 und Kriegshaberstraße, die komplett umgebaut werden müssten. Für die Querung der B17 wäre zudem wohl eine Verbreiterung der Brücke samt Umbau der Rampen oder der Neubau eines eigenen Stegs nötig. All diese Fragen - über die seit mehr als zehn Jahren diskutiert wird - müssten für den Beginn einer Planfeststellung 2027 bis dahin grundsätzlich geklärt sein. Offen ist aktuell auch, wie die 5er ab der Pferseer Straße durchs Rosenauviertel zur Bgm.-Ackermann-Brücke über die Wertach geführt werden soll. Alleine diese Frage dürfte - gemessen an bisherigen Debatten - hochkontrovers diskutiert werden. Ungeklärt ist auch die Finanzierung des Projekts durch die Stadtwerke. Fürs erste wird aktuell debattiert, ob die Anbindung zwischen Hauptbahnhof und Uniklinik provisorisch nicht auch über die Umverlegung von AVV-Regionalbussen, die als Expressbus verkehren würden, verbessert werden kann. Die Anbindung der Uniklinik über die Linie 2 gilt als langsam, zudem ist mit dem Entstehen neuer Wohnareale entlang der Ackermann-Straße mit mehr Fahrgastzahlen zu rechnen. Die bestehende Buslinie 32 ist je nach Tageszeit an der Kapazitätsgrenze. […]“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-tramlinie-5-baustart-ist-fruehestens-mitte-des-naechsten-jahrzehnts-08-10-110578643<br />
<br />
Festzustellen bleibt, dass bei der derzeitigen gewillkürten Festlegung auf den „Standort West“ für den anstehenden Uniklinik-Neubau, der auch eine Eliminierung des Naturjuwels Klinikpark zur Folge hätte, eine komplett neue verkehrstechnische Erschließung erforderlich wäre, und dies bei äußerst begrenzten und beengten räumlichen Möglichkeiten. Anders dagegen beim „Standort Ost“, wo nur eine fallweise Erweiterung und Anpassung der bestehenden Infrastruktur erforderlich wäre. Weitere Informationen seitens BUND Naturschutz Augsburg auf der Petitionsseite zur Rettung des Klinikparks unter: https://openpetition.de/uka <br />
Bilder: Die aktuelle verkehrstechnische Situation an der Uniklinik – vielfältige Busanbindungen, die alteingesessene Straßenbahnlinie 2 von Göggingen über den Königsplatz zu den Haltestellen Medizincampus und Universitätsklinik bis hin zur Park-and-Ride-Endstation in Neusäß/Steppach, ein Taxi-Stand, Stellplätze für PKWs auf einem riesigen Parkplatz nebst Parkhaus sowie einige Fahrradabstellmöglichkeiten.]]></description>
		        <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 12:06:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1212/#14</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues zur Klimaresilienz in Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1210/</link>
		        <description><![CDATA[11.8.2025 (ca)<br />
Für die Stadt Augsburg gibt es seit dem Jahr 2022 ein Klima-Anpassungskonzept (KASA). Dort wurden gemäß dem Prinzip „Vorsorge ist besser als Schadensbeseitigung“ Strategien, Maßnahmen und Leitprojekte erarbeitet, um für die Folgen des voranschreitenden Klimawandels gerüstet zu sein. Regelmäßig informiert das Umweltamt in einem Newsletter über den Fortgang der Maßnahmen, so jüngst über die Klimainsel auf dem Martin-Luther-Platz mit Informationsveranstaltungen, die Verabschiedung eines Hitzeaktionsplans zur Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen extremer Hitze sowie das neue „Hitzeportal“ mit Verhaltenstipps, offiziellen Hitzewarnungen und einem Konzept für vulnerable Personengruppen im öffentlichen Raum. Es gibt aber auch mehr oder weniger aufwändige Infrastrukturprojekte zur Klimaresilienz. Darüber berichtet ganz aktuell die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrem Beitrag „Augsburg soll Schwammstadt werden“ vom 6.8.2025 (Ausgabe-Nr. 179, S. 32). Darin heisst es:<br />
„[…] Regen wird angesichts des Klimawandels künftig wohl ungleicher verteilt fallen - mal gibt es in wochenlanger Dürre und Hitze zu wenig, dann bei Starkregenereignissen schlagartig große Mengen. Um die Feuchtigkeit besser zu verteilen, verfolgt Augsburg seit einigen Jahren das Konzept der Schwammstadt. Dachbegrünung ist ein Thema, inzwischen kommen weitere Bausteine dazu. Die Idee: Regnet es viel, saugt sich die Stadt wie ein Schwamm voll, um das Wasser dann bis in die Trockenphasen zu speichern. Für die Trinkwasserversorgung in Augsburg ist das nicht nötig, weil mit dem Grundwasserstrom aus dem Voralpenland ständig genug Nachschub nachfließt, doch für Stadtklima, Artenreichtum und die Qualität des Flusswassers wäre es positiv. Und es gibt einen weiteren Punkt: Starkregen und Bevölkerungswachstum könnten dafür sorgen, dass die Kanalisation irgendwann punktuell zu gering bemessen ist. In der Vergangenheit ging es vor allem darum, das Regenwasser von Dächern und Straßen sofort über die Kanalisation abzuleiten. Teils kommen dabei enorme Mengen zusammen. Bei Starkregen, wenn die Speicherbecken der Kanalisation nicht mehr ausreichen, läuft ein Teil der Mischung aus Ab- und Regenwasser ungeklärt in Lech und Wertach. In der Zukunft, so das Stadtplanungsamt, werde es nicht mehr darum gehen, das Wasser schnellstmöglich abzuleiten, sondern die Effekte der zunehmenden Versiegelung zu dämpfen, indem das Wasser vor Ort behalten wird. Am wohl konsequentesten soll dieses Prinzip in dem geplanten Neubauquartier des Freistaats an der Berliner Allee umgesetzt werden. Regenwasser wird in einer ersten Stufe auf den Gründächern der Häuser zurückgehalten. Was zu viel ist, wird in offene Versickerungsmulden auf den Freiflächen des Quartiers geleitet, wo es versickert oder verdunstet. Bei starkem Regen soll das Wasser in Richtung des Lechparks laufen, sodass die Grünanlage zur Versickerungsfläche wird. Bei extremem Unwetter kann das Wasser in Richtung Lech laufen. Die Kanalisation dient im Wesentlichen nur noch dem Schmutzwasser aus den Haushalten. […] Schwierig werde die Umsetzung der Philosophie in Bestandsvierteln. Zum einen müsse man die Wirkung auf den Grundwasserstand im Hinblick auf Bestandsgebäude betrachten, vor allem sei die Umsetzung dort aber angesichts von enger Bebauung schwierig. Ein Pilotprojekt ist in der Hofackerstraße in Haunstetten geplant, die als „Klimastraße“ mehr Bäume, breitere Gehwege und eine deutliche Verkehrsberuhigung bekommen soll. Auch das anfallende Regenwasser soll vor Ort gespeichert werden. Eine Umsetzung des Projekts ist konkret aber noch nicht absehbar.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-wie-augsbug-zur-schwammstadt-werden-soll-08-08-110563389 <br />
<br />
Umfängliche Informationen zum Klimawandel-Anpassungskonzept für die Stadt Augsburg (KASA) gibt es unter: <br />
https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/klima-energie/klimawandel-anpassungskonzept/klimaanpassung<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 06:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1210/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Hat die Stadt das Müllproblem nicht im Griff?“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1209/</link>
		        <description><![CDATA[7.8.2025 (ca)<br />
Mit dieser Schlagzeile berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung kürzlich über die Müllprobleme in der Stadt Augsburg (4.8.2025, Ausgabe-Nr. 177, S. 32). In dem Beitrag heisst es:<br />
„Immer wieder beschweren sich Bürger, Anwohner und Gewerbetreibende über Abfall in der Innenstadt. Mehr Behälter und verschiedene Kampagnen helfen offenbar nicht weiter. […] Die Diskussion um zu viel Müll in der Stadt wird seit vielen Jahren geführt. Die Herausforderungen werden dabei nicht weniger. Laut Stadt sind die Abfallmengen aus Mülleimern im Stadtgebiet in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen. Waren es 2022 noch 626 Tonnen, meldete der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb (AWS) 2024 rund 1050 Tonnen. Manche Innenstadtbewohner führen dies unter anderem auf die steigenden Mengen an To-Go-Verpackungen zurück. Die Stadt erhebt hierzu keine Daten. Aktuell gibt es 2000 Abfallkörbe in Augsburg. Dazu kamen zuletzt in der Innenstadt 16 der sogenannten Abfallhaie mit und ohne Pressfunktion. Sie können zwischen 120 und 800 Liter aufnehmen. Während sie teilweise selbständig rückmelden, wann sie voll sind, werden konventionelle Müllbehälter bis zu viermal am Tag routinemäßig geleert. Die Stadt sagt, die Zahl der Müllbehälter sei zuletzt stetig erhöht worden. Dazu versucht sie mit verschiedenen Kampagnen und Mehrwegsystemen, Augsburg sauber zu halten. […] Der städtische Ordnungsdienst patrouilliert ferner im Schichtbetrieb unter anderem in der Innenstadt und habe dabei auch Müllsünder im Blick, so die Stadt. Wer Plastikbecher, Zigarettenkippen, Kaugummis oder sonstigen Müll nicht in den vorgesehenen Behältern entsorgt, zahlt seit August 50 Euro Bußgeld. Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) hätte zudem eine Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen als probates Mittel im Kampf gegen zunehmenden Müll gesehen. Der Freistaat erteilte dieser Idee, wie sie in Tübingen umgesetzt wird, eine Absage. Vielen Bürgern und Gewerbetreibenden geht das noch nicht weit genug. Es fehle nach wie vor ein funktionierendes Sauberkeitskonzept. Aber es gibt auch Rückendeckung: „Auch die Bürgerinnen und Bürger, der Einzelhandel, die Gastronomie und die Touristen selbst sind gefordert, um eine saubere Stadt anzustreben“, sagt Tourismusdirektor Götz Beck.“<br />
Den gesamten Beitrag onlinelesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/warum-bekommt-die-stadt-augsburg-das-muellproblem-nicht-in-den-griff-110531507<br />
<br />
Ein erhebliches Müllproblem stellen übrigens die Zigarettenkippen dar, die nicht nur extrem umweltschädlich sind, sondern überall und zuhauf (nicht nur) die Innenstadt verunstalten. Dies ist die lästigste, weil sehr kleinteilige und mühsam aufzusammelnde  Fraktion – so die Erfahrungen unseres Allianzen-Mitglieds Freundeskreis NUK-Team Augsburg im Rahmen seiner Beteiligung bei den regelmäßigen Müllsammelaktionen von Greenpeace Augsburg. Lösungsmöglichkeiten gäbe es in Form eines Zigarettenpfands (vgl. dazu umfassend die Bürgerinitiative „Die Aufheber“ unter: www.zigarettenpfand.eu) oder gar gänzliche Verbotsregimes wie angedacht in Neuseeland oder Großbritannien.<br />
Bild: Müllsammelaktion mit Greenpeace Augsburg – das Problem der „ewigen Zigarettenkippen“]]></description>
		        <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 07:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1209/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neues vom Innovationspark</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1208/</link>
		        <description><![CDATA[4.8.2025 (ca)<br />
Bekannterweise ist der „Augsburg Innovationspark“ seit etlichen Jahren ein Betätigungsfeld unser Naturschutzallianz Augsburg, bei welchem wir uns mit Anregungen und Know-how bei den Planungen zur artenschutzdienlichen Flächengestaltung eingebracht haben. Hierbei handelt es sich um das rund 70 ha große Areal südlich der Universität zwischen Bürgermeister-Ulrich-Straße, B 17 und den Universitätssportplätzen, wo einst im September 2009 der Spatenstich erfolgte (siehe dazu nochmals die umfängliche Berichterstattung zu unserem „Projekt Innovationspark“ unter https://www.naturschutzallianz.de/laufende-projekte/innovationspark/).<br />
In ihrem Beitrag „Innovationspark: Erdarbeiten für Grünanlage“ berichtete vor Kurzem die Augsburger Allgemeine Zeitung (28.7.2025, Ausgabe-Nr. 171, S. 26) zum gegenwärtigen Fortgang der Umsetzungsarbeiten:<br />
„Im Innovationspark zwischen FCA-Stadion und Universität starten am Montag die Erdarbeiten für die geplante Grünanlage im Zentrum des Gewerbe- und Forschungsgebiets. Die Fläche westlich der Forschungsallee wird mit einem Bauzaun gesichert, damit archäologische Untersuchungen und Aushubarbeiten erfolgen können. Die Geh- und Radwegverbindung über den Schmelzerbreitenweg nach Göggingen bleibt weiterhin nutzbar. In der Grünanlage und in ihrem Umfeld werden […] mindestens 600 Bäume gepflanzt. Das Projekt ist Teil einer Bundesförderung. Später führen auch Fuß- und Radwege durch die neu angelegten Wiesen. Die eigentlichen Arbeiten am Grünzug sollen im vierten Quartal folgen und bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Geplant sind auch ein Skatepark, ein öffentlicher Fitnessbereich und ein Spielplatz sowie eine Art Amphitheater mit Betonstufen. Bei dem Vorhaben handelt es sich - nach dem Neubau von Parkanlagen auf den ehemaligen Kasernenflächen im Augsburger Westen - um die aktuell größte Neuanlage eines Grünbereichs in Augsburg. Einstweilen wird die Grünanlage mitten auf Ackerland entstehen, weil der Innovationspark von Süden her bebaut wird. Mittelfristig soll die „Zentrale Mitte“ aber von Bürogebäuden umfasst sein und das Areal insgesamt aufwerten.“<br />
<br />
Wir sind auf die Umsetzungen gespannt und werden uns erforderlichenfalls gerne wieder ratgebend einbringen!<br />
Umfassende Informationen zum Augsburg Innovationspark unter:<br />
www.augsburg-innovationspark.com<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 08:03:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1208/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese SGG-Exkursion ins Leipheimer Moos</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1206/</link>
		        <description><![CDATA[31.7.2025 (ca)<br />
Unlängst (19.7.2025) gab es als letzte Sommersemester-Veranstaltung der Schwäbischen Geographischen Gesellschaft (SGG), assoziiert mit der Universität Augsburg, eine Führung durch das Schwäbische Donaumoos bei Leipheim (vgl. dazu nochmals die SGG-Veranstaltungsübersicht in unserer untenstehenden Aktuellen Meldung vom 12.5.2025). Das Schwäbische Donaumoos ist einer der größten Niedermoorkomplexe der Donauebene, d.h. gespeist von Grund- und Oberflächenwasser. Getrübt wird dieses Idyll seit Anfang des 20. Jahrhunderts durch gravierende Eingriffe in den Wasserhaushalt zum Zwecke der Trockenlegung und die damit einhergehende intensive Landnutzung vor allem durch Äcker und Grünland, aber auch zum Torfabbau. Im Leipheimer Moos, dem westlichen, in Bayern liegenden Teil des Schwäbischen Donaumooses, konnten indes weitgehend intakte Niedermoorreste die Zeit überdauern. Das Gesamtgebiet ist etwa 2700 ha groß. Darin liegt das „Naturschutzgebiet (NSG) Leipheimer Moos“ mit einer Fläche von 183 ha. Die Landschaftspflege des Mooses erfolgt seit 1990 durch die „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos“.<br />
Geleitet wurde unsere Exkursion von Dr. Ulrich Mäck, dem Mitbegründer und langjährigen Geschäftsführer (nun i.R.) der Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos. Aufgrund seiner engen Verbindung zu Prof. Dr. Thomas Schneider, dem SGG-Vorsitzenden, war es gewissermaßen auch eine „Exklusivveranstaltung“. Denn so erfuhr die interessierte Teilnehmerschaft ausgiebig über die vielfältigen administrativen und politischen Hintergründe des langandauernden Untersuchungs-, Beantragungs- und Genehmigungsprozesses der Renaturierung und speziell der Wiedervernässung des Leipheimer Mooses sowie die gegenwärtigen praktischen Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern und Landnutzern. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen! Unser Rundweg durchs Projektgebiet streifte den vorgegebenen Erlebnisweg lediglich. Vielmehr interessierte uns nördlicherseits der nunmehr stillgelegte „Grenzgraben“, der einst zur Moorentwässerung angelegt wurde, und die „Nauleitung“, eine knapp 4 km lange Rohrleitung ausgehend vom Donau-Nebenfluss Nau, mit welcher in den ehemaligen Torfsticharealen seit 2011 eine Vernässung an drei Ausläufen erfolgt. Mit diesen Maßnahmen wandelt sich das Moos sukzessive zurück zu einem intakten Niedermoor. Neben den damit verbundenen Ökosystemleistungen, wie der Regulierung des Wasserhaushalts und Verbesserung der Wasserqualität, ist ein besonderer Effekt die Kohlenstoffspeicherung: Bei entwässertem Torf wird der gebundene Kohlenstoff durch oxidative Prozesse vor allem als Kohlendioxid emittiert, und aus dem Kohlenstoffspeicher wird eine Treibhausgasquelle. Gerade die Wiedervernässung von Mooren vermindert deren Ausstoß an Treibhausgasen also erheblich. Ein naturnahes Moor ist mithin eine Kohlenstoffsenke und kann unter günstigen Bedingungen sogar klimaneutral wirken. Zudem sind Moore die größten und effektivsten Kohlenstoffspeicher auf der Erde, sie speichern doppelt so viel Kohlenstoff in ihren Torfen wie in den Wäldern weltweit enthalten ist. Ebenso positive Effekte: Intakte Moore bieten Lebensraum für viele, auch seltener gewordene Pflanzen- und Tierarten und stärken damit die Biodiversität. Und speziell für uns Menschen ergibt sich ein wunderbarer Natur- und Erholungsraum. Weitere Projektierungen im Schwäbischen Donaumoos stehen in Aussicht. Denn etliche Randflächen des NSG Leipheimer Moos wurden von der Stadt Leipheim erworben, die bedarfsweise als naturschutzrechtliche Ausgleichsflächen genutzt werden können, man spricht von einem sogenannten „Ökokonto“.<br />
<br />
Bild: Dr. Ulrich Mäck (ARGE Schwäbisches Donaumoos) erklärt die immensen Potenziale der Moorrenaturierung in Bayern<br />
Eine detaillierte Bilderschau und weitergehende Ausführungen finden sich bei unserem Allianzen-Mitglied Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 11:17:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1206/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Info-Veranstaltung „Uniklinik Neubau bedroht Klinikpark“ im Zeughaus</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1205/</link>
		        <description><![CDATA[26.7.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (23.7.2025) fand im Augsburger Zeughaus die gut besuchte Info-Veranstaltung „Uniklinik Neubau bedroht Klinikpark“ statt, federführend organisiert vom BUND Naturschutz Augsburg und der Baum-Allianz Augsburg (vgl. dazu nochmals unsere Ankündigung in der untenstehenden Aktuellen Meldung vom 20.7.2025). Christian Ohlenroth, der Vorsitzende der Baum-Allianz, moderierte durch die Veranstaltung, und Dr. Dietmar Kuhlmann, der Sprecher der BN Ortsgruppe Neusäß, präsentierte und erörterte die fachlichen Aspekte des geplanten Uniklinik Neubaus.<br />
In der anschließenden Publikumsdiskussion ließen sich einige Aspekte vertiefen, so insbesondere auch die Beeinträchtigungen für die Anliegerkommunen Neusäß und Stadtbergen, die sich bei der gegenwärtigen und gewillkürten Standortpräferierung „Bauplatz West“ ergeben würden. Dazu gehört nicht nur der Verlust des alteingesessen Klinikparks mit seinem wertvollen Baumbestand und seinen arten- und klimaschutzrelevanten Funktionen, sondern auch die immensen Erschließungsaufwendungen aufgrund mangelnder verkehrstechnischer Infrastruktur im Westen und die dann entsprechenden und fortwährenden Emissionsbelastungen für die Umgebung. „Ein Leben dort wäre nicht mehr möglich“, so ein betroffener Anwohner. Aber auch die bestehende Infrastruktur an der Ostseite, dem günstigeren Alternativstandort des Uniklinik Neubaus, wäre gegebenenfalls zu verstärken. Hierzu meldete sich der ehemalige Bürgermeister von Stadtbergen, Dr. Ludwig Fink zu Wort. Sein Redebeitrag ist nun auch in den Leserbriefen der Augsburger Allgemeine Zeitung (26./27.7.2025, Ausgabe-Nr. 170, S. 39) unter der Überschrift „Mehr Menschen, mehr ÖPNV“ nachzulesen. Dort heisst es: „Ich blende gut 20 Jahre zurück. Die Stadtwerke Augsburg mit Reinhold Wenninger an der Spitze hatten, zusammen mit dem damaligen Markt Stadtbergen, die Straßenbahnlinie 2 von Kriegshaber über das Zentralklinikum kommend zweigleisig nach Stadtbergen in den Park-and-Ride-Platz West verlegt. […] Wenninger betonte mir gegenüber nach der Inbetriebnahme der Linie 2 die dringende Notwendigkeit der Linien 5 und 6. „Ich“ - so betonte er - „baue die Linie zuerst, von der ich glaube, dass es schneller geht.“ Zu Recht setzte er auf die Linie 6, deren Verwirklichung auch nicht gerade ein Kinderspiel war. Die hohe Bedeutung der Linie 5 stand ihm und auch uns in Stadtbergen deutlich vor Augen. Wir richteten unsere Planungen danach aus, dass diese Linie nördlich der Ackermannstraße verlaufen würde und waren überrascht, als sie in die Mittellage verlegt werden sollte. Damals war von einer Uniklinik nur ganz entfernt die Rede. Heute wissen wir, dass Tausende von Studierenden, Patienten und Arbeitskräften mehr gegenüber früher die Uniklinik und den Campus bevölkern (werden). Dieses Mehr an Menschen sollte doch ein Mehr an ÖPNV erfordern. […]“. Man merkt also, dass die gegenwärtige Verkehrsplanung ebenso unausgegoren erscheint wie der Neubau der Uniklink!<br />
<br />
Wer die Präsentation von Dr. Dietmar Kuhlmann nochmals ansehen möchte oder die Info-Veranstaltung nicht besuchen konnte, der kann sich die Charts untenstehend im pdf-Format downloaden. Zudem stehen weitergehende Informationen und auch die wichtige Petition „Neubau Uniklinik Augsburg: Ergebnisoffene Untersuchung der möglichen Standorte!“ mit der Bitte um Beteiligung unter diesem Link zur Verfügung:<br />
https://openpetition.de/uka]]></description>
		        <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 07:13:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1205/#15</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Demo „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz“ auf dem Marienplatz in München</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1203/</link>
		        <description><![CDATA[24.7.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Dienstag (22.7.2025) fand wie angekündigt die Demo gegen das bayerische „3. Modernisierungsgesetz“ statt (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „DAV und das Bündnis „Rettet die Berge" protestieren gegen Gesetzeslockerung im Alpenraum – 22. Juli, Marienplatz München“ vom 18.7.2025). Es war eine lautstarke Kundgebung mit vielen Redebeiträge aus dem Bündnis „Rettet die Berge“ und gleichsam eine wichtige Presseaktion, um die Problematik der neuen Gesetzgebung in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Für den Deutschen Alpenverein sprach Vizepräsident Wolfgang Arnoldt. Besonders problematisch sieht der DAV die Anhebung der Schwellenwerte für Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP). Damit würde ein großer Teil aller Vorhaben im Bereich von Skipisten, Skiliften und Beschneiungsanlagen aus der UVP-Pflicht herausfallen – mit erheblichen Risiken für Natur und Umwelt. Der DAV weist auf eine rechtliche Einschätzung der Deutschen UVP-Gesellschaft hin, wonach diese Änderungen mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen EU-Recht verstoßen. In einem Gutachten betont die UVP-Gesellschaft, dass die EU-Mitgliedstaaten zwar einen Spielraum bei der Festlegung von Schwellenwerten haben, dieser jedoch nicht dazu führen darf, „dass die Mehrheit aller Projekte einer bestimmten Art von vornherein von der Pflicht zur UVP ausgenommen wären“. Genau das sei aber mit den bayerischen Regelungen zu erwarten.<br />
Bewirkt hat die Veranstaltung aber zunächst nichts. Denn am darauffolgenden Tag (23.7.2025) stimmte der Landtag in zweiter Lesung über das umstrittene Modernisierungsgesetz ab. Die Regierungsfraktionen CSU und Freie Wähler und ebenso die AfD stimmten mit Mehrheit für den Gesetzesentwurf, mit „Nein“ votierten Grüne und SPD. Das 3. Modernisierungsgesetz tritt somit am 1. August in Kraft. Einen ausführlicher Beitrag dazu mit dem Titel „Schneekanonen, Skilifte, Wohnungen: Bürokratieabbau beschlossen“ findet sich bei BR24 unter:<br />
https://www.br.de/nachrichten/bayern/landtag-umweltschutz-skilifte-und-der-buerokratieabbau,UrmUs7h<br />
Und wie geht es weiter? – „Wir bedauern diese Entscheidung, akzeptieren aber den demokratischen Prozess“, erklärt DAV-Vizepräsident Wolfgang Arnoldt. „Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Bayerische Staatsregierung bei der anstehenden Neuauflage der Seilbahnförderrichtlinie die richtigen Lehren zieht und die Förderpolitik endlich auf Zukunft und Nachhaltigkeit ausrichtet.“ Hierzu gibt es bereits einen Forderungskatalog seitens DAV, gemeinsam mit BUND Naturschutz, CIPRA, LBV, Mountain Wilderness, POW und dem Verein zum Schutz der Bergwelt. Vgl. dazu die aktuelle Pressemeldung des DAV unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/dav-bedauert-beschluss-zum-dritten-modernisierungsgesetz-fordert-kurswechsel-bei-der-seilbahnfoerderung<br />
<br />
Bild: Demo „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz“ auf dem Marienplatz in München vorm Rathaus. – Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 10:33:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1203/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>[Werbung] Der Alpen-Appell von Georg Bayerle</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1202/</link>
		        <description><![CDATA[23.7.2025 (ca)<br />
Die Alpen sind nicht nur ein riesiger Naturraum, Wasserschloss und beliebte Freizeitstätte in der Mitte Europas. Sie sind auch mehr denn je im Wandel begriffen – und so gefährdet wie nie zuvor. Grund dafür ist auch die vom Menschen initiierte und noch immer anhaltende Erschließung. Sie wird selbst in den entlegensten Regionen des Hochgebirges mit heute fragwürdigen Methoden durchgezogen. Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet diese Entwicklung seit mehreren Jahrzehnten, und das privat wie beruflich. In seiner Streitschrift „Alpen-Appell“ analysiert Bayerle den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinterfragt die auf Gewinnmaximierung basierende Alpenökonomie – und er zeigt Wege auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kontinents doch noch vor uns retten können.<br />
Dies geschieht mittels prägnanter Schilderung vielfältiger Fallbeispiele, subsummiert unter die Überschriften „Wandel der Natur“ und „Höher, schneller, weiter“, welche Kennern teils bekannt sind, aber in ihrer Reihung doch erst das ganze Ausmaß der Alpenproblematik verdeutlichen. Berichtet wird aber auch über positive Entwicklungen, so etwa die Etablierung von nachhaltigkeitsorientierten „Bergsteigerdörfern“ oder das übergreifende Raumplanungskonzept „Alpenplan“, welche den Keim für Hoffnung legen. In diesem Sinne formuliert Bayerle anknüpfend seinen Alpen-Apell, einen Forderungskatalog, mit dem wir unsere Berge noch retten könnten. Zentral dabei ist die klare Bestimmung länderübergreifender Ausbaugrenzen, um so viele Naturräume wie möglich zu bewahren, dabei speziell auch die Alpenflüsse als Korridore für die Wanderung und Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten. Aber es liegt auch an uns persönlich – die wir „Leidtragende und Verursacher zugleich“ sind. In einem Epilog zeigt Bayerle auf, wie die erforderliche Verhaltensänderung gelingen kann, und wenn es anfangs nur „kleine Kniffe“ sind.<br />
<br />
Alle Daten zum Buch: Georg Bayerle, „Der Alpen-Appell – Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen“, 160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos, 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur, Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025, ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,- (Auch als E-Book erhältlich, ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99).<br />
Weitere Informationen vom Tyrolia-Verlag, so auch ein Blick ins Buch, unter: https://www.tyroliaverlag.at/item/Der_Alpen-Appell/Georg_Bayerle?isbn=9783702242602<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 07:07:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1202/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Offener Brief an den Augsburger Stadtrat zur Standortentscheidung für den Uniklinik-Neubau</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1201/</link>
		        <description><![CDATA[21.7.2025 (ca)<br />
Vor kurzem hat unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg einen Offenen Brief an den Augsburger Stadtrat versendet. Darin wird ein transparentes, ergebnisoffenes Verfahren zur Standortwahl für den Neubau des Universitätsklinikums Augsburg noch vor Eröffnung des Bauleitverfahrens gefordert. Appelliert wird an den Stadtrat, sich in dieser zentralen Frage nicht das Heft des Handelns aus der Hand nehmen zu lassen. Eine solche Entscheidung muss auf einer fachlich belastbaren Grundlage und unter Einbeziehung der Öffentlichkeit getroffen werden – insbesondere mit Blick auf die gravierenden Auswirkungen auf Klima, Stadtentwicklung, Umwelt und die medizinische Versorgungssicherheit. Der Offene Brief wurde zudem wortgleich übermittelt an die Mitglieder des Kreistags des Landkreises Augsburg, die Stadträtinnen und Stadträte der vom Neubau der Uniklinik betroffenen Anliegerkommunen Neusäß und Stadtbergen sowie an die Abgeordneten des Bayerischen Landtags aus Stadt und Landkreis Augsburg.<br />
<br />
Am Mittwoch, den 23. Juli 2025, findet um 19.00 Uhr im Zeughaus Augsburg (Reichlesaal) eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, bei welcher der BUND Naturschutz seine Position und die Argumente zum Offenen Brief vorstellen wird (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Info-Veranstaltung: Uniklinik Neubau bedroht Klinikpark“ vom 20.7.2025).<br />
Wir bitten um zahlreiche Teilnahme – nicht nur von Seiten der angesprochen politischen Gremien, sondern auch von der breiten Öffentlichkeit! Eine umfassende Wissensvermittlung per Dialog und Diskussion ist sehr hilfreich und auch essentiell, um fundierte, abgewogene und damit akzeptable Entscheidungen treffen zu können.<br />
<br />
Der Offene Brief ist vollständig untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 07:33:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1201/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Info-Veranstaltung: „Uniklinik Neubau bedroht Klinikpark“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1200/</link>
		        <description><![CDATA[20.7.2025 (ca)<br />
Am kommenden Mittwoch, den 23. Juli, findet um 19.00 Uhr im Zeughaus Augsburg (Reichlesaal Raum 116, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg) eine Info-Veranstaltung mit dem Titel „Uniklinik Neubau bedroht Klinikpark“ statt. Dr. Dietmar Kuhlmann, der Sprecher vom BUND Naturschutz Neusäß, hinterfragt die Standortwahl kritisch und zeigt, warum das Baufeld Ost die bessere Lösung wäre – ökologisch, klimatisch und städtebaulich. Nach den Plänen des Freistaats Bayern und der Stadt Augsburg soll für den Neubau der Uniklinik der Klinikpark verschwinden – ein wertvoller Naturraum mit alten Bäumen, Biotopen und hoher Bedeutung für Klima, Artenvielfalt und Naherholung. Ein Neubau östlich des heutigen Klinikgebäudes wäre möglich – ohne Zerstörung des Parks. Dennoch wurde eine Vorentscheidung im kleinen Kreis getroffen – ohne Beteiligung der Öffentlichkeit und der betroffenen Nachbarkommunen.<br />
Bei der Info-Veranstaltung wird auch auf die Aufforderung an die Regierung von Schwaben, eine vergleichende Raumverträglichkeitsprüfung für die beiden möglichen Klinikstandorte durchzuführen, eingegangen (vgl. dazu nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung „Neubau Uniklink: Forderung einer Raumverträglichkeitsprüfung“ vom 10.6.2025). Nun liegt dem BUND Naturschutz Neusäß die Antwort der Behörde vor: Die Regierung von Schwaben sieht keine Notwendigkeit für eine Raumverträglichkeitsprüfung. Ihre knappe Begründung ist im Zeitungsartikel „Regierung von Schwaben will Klinik-Neubau nicht prüfen“ der Augsburger Allgemeinen Zeitung (11.7.2025, Ausgabe-Nr. 157, S. 30) nachzulesen, online verfügbar unter:<br />
www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/uniklinik-neubau-regierung-von-schwaben-will-sich-nicht-einschalten-110414479<br />
Weitere aktuelle Informationen zum Thema seitens BUND Naturschutz unter: www.openpetition.de/uka<br />
<br />
Das vollständige Einladungsplakat zur Info-Veranstaltung mit allen Informationen ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 07:50:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1200/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>DAV und das Bündnis „Rettet die Berge" protestieren gegen Gesetzeslockerung im Alpenraum – 22. Juli, Marienplatz München</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1198/</link>
		        <description><![CDATA[18.7.2025 (ca)<br />
Unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus plant die Bayerische Staatsregierung mit dem sogenannten „Dritten Modernisierungsgesetz“ tiefgreifende Einschnitte in bestehende Umweltstandards. Besonders betroffen ist die sensible Bergwelt Bayerns: Der Bau von Skipisten, Skiliften und Beschneiungsanlagen soll künftig schneller und unbürokratischer möglich sein – zulasten des Naturschutzes und einer verantwortungsvollen Planung mit Öffentlichkeitsbeteiligung. Der Deutsche Alpenverein (DAV) und weitere namhafte Naturschutzverbände (so auch unsere Allianzen-Partner BUND Naturschutz und LBV) sowie Vertreter*innen der Politik sehen diese Entwicklung mit großer Sorge. Sie gefährdet den Erhalt alpiner Naturräume und schwächt den Schutz sensibler Gebiete in einer Zeit, in der alpine Lebensräume durch den Klimawandel ohnehin schon stark unter Druck sind. Daher hat sich der DAV entschieden gegen die geplanten Änderungen im Dritten Modernisierungsgesetz ausgesprochen und unterstützt die entsprechende Petition des Bündnis „Rettet die Berge", verfügbar unter: https://actionnetwork.org/forms/du-hast-es-in-der-hand-rettet-die-berge-kein-ruckschritt-beim-alpenschutz/ <br />
Die finale Entscheidung über das Gesetz wird voraussichtlich am 22. oder 23. Juli 2025 im Bayerischen Landtag getroffen. Aus diesem Anlass ruft der DAV gemeinsam mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis zur Protestaktion „Rettet die Berge“ auf am Dienstag, 22. Juli 2025, 11.00 Uhr, auf dem Marienplatz München (vor dem Rathaus). Der DAV-Bundesverband ist als anerkannter Naturschutzverband in Bayern vor Ort vertreten. DAV-Vizepräsident Wolfgang Arnoldt wird ein öffentliches Statement abgeben. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!<br />
<br />
Der Ablauf:<br />
11.00 Uhr: Aufstellung zum Gruppenfoto während des Glockenspiels<br />
11.15 Uhr: Begrüßung<br />
11.20 Uhr: Alphornmusik der Well-Brüder<br />
11.25 Uhr: Statements der beteiligten Organisationen und Parteien<br />
11.55 Uhr: Abschluss mit Musik<br />
<br />
Weitere Informationen seitens DAV zu den bisherigen Aktivitäten unter:<br />
https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/der-deutsche-alpenverein-unterstuetzt-buendnis-gegen-das-dritte-modernisierungsgesetz-der-bayerischen-staatsregierung <br />
Foto: Erste Kundgebung „Rettet die Berge – kein Rückschritt beim Alpenschutz!“ gegen das „Dritte Modernisierungsgesetz“ der Bayerischen Staatsregierung bereits Anfang Juni 2025 in München © DAV]]></description>
		        <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 07:30:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1198/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Aufbruch zur Klimastadt: „Fuggerallee jetzt!“ am 19. Juli 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1196/</link>
		        <description><![CDATA[13.7.2025 (ca)<br />
Sieben umwelt- und verkehrspolitische Initiativen haben sich zum Bündnis „Aufbruch zur Klimastadt“ zusammengeschlossen, um der Forderung „Fuggerallee jetzt!“ Nachdruck zu verleihen.<br />
Die Fuggerstraße war einst eine Allee mit Vorgärten und vier Baumreihen. Die Bürger Augsburgs schlenderten hier im Sommer durch die begrünte Straße und genossen den Schatten und die Feuchte der Bäume. Heute ist diese Straße ein vernachlässigter Ort mit zwei übrig gebliebenen Baumreihen, die über viele Jahrzehnte kaum gepflegt wurden. Das Bündnis möchte, dass die Fuggerstraße wieder eine Allee wird. Sie soll ein Symbol werden für eine gesamte Begrünung der Innenstadt in den Zeiten des Klimawandels und der Aufheizung der Städte.<br />
Die Veranstaltung mit Kundgebung am kommenden Samstag, den 19. Juli 2025, auf dem Augsburger Königsplatz soll der Auftakt sein für das Bündnis „Aufbruch zur Klimastadt“. Dort werden Vorschläge und Forderungen unterbreitet, damit nicht nur geredet, sondern endlich gehandelt wird.<br />
Weitere Informationen unter: www.aufbruch-zur-klimastadt.de<br />
<br />
Der Flyer zu Veranstaltung ist vollständig untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 21:05:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1196/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „Lange Nacht der Natur“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1195/</link>
		        <description><![CDATA[11.7.2025 (ca)<br />
Die diesjährige „Lange Nacht der Natur“ im Botanischen Garten Augsburg am vergangenen Samstag (5.7.2025), organisiert von unserer Partnerorganisation NANU! Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung e.V., war besonders harmonisch! Denn aufgrund zeitgleicher Großveranstaltungen wie die „Augsburger Sommernächte“ oder die „Friedberger Zeit“ hielt sich der Besucherandrang in angenehmen Grenzen, was der Beschaulichkeit der Veranstaltung und dem Flair des Botanischen Gartens sehr diente. Das Programm war vielseitig (vgl. dazu nochmals zur Übersicht unsere untenstehende Aktuelle Meldung „NANU!, das wird eine lange Nacht!“ vom 17.6.2025). Hier einige Impressionen:<br />
Von Seiten unserer Augsburger Naturschutzallianz und Lechallianz waren das Naturmuseum Königsbrunn, der Fischereiverband Schwaben sowie der Naturwissenschaftliche Verein Schwaben (nwvs) vertreten. Beim nwvs-Stand gab es eine wunderbare, musikalisch unterlegte Bildvorführung der AG Naturfotographie. Erstmals vertreten bei der Langen Nacht war die Baum-Allianz Augsburg, die sich unter anderem sehr kooperativ und engagiert für den Erhalt des Klinikparks im Rahmen des geplanten Neubaus des Universitätsklinikums Augsburg einsetzt.<br />
Allen Beteiligten herzlichen Dank, insbesondere natürlich dem Organisator NANU! Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung e.V.!<br />
<br />
Weitergehende Informationen sowie Bildmaterial findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 10:37:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1195/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese SGG-Exkursion Güterverkehrszentrum Region Augsburg</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1194/</link>
		        <description><![CDATA[10.7.2025 (ca)<br />
Das Güterverkehrszentrum Region Augsburg (GVZ) ist ein interessanter Ort: Zum einen wegen der besonderen wirtschaftlichen Bedeutung für den Großraum Augsburg, zum anderen aber auch angesichts seiner vorbildlichen Naturschutzausgleichsflächen! Dies nahm unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG), assoziiert mit der Universität Augsburg, zum Anlass für eine Exkursion (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Veranstaltungen der SGG im Sommersemester 2025“ vom 12.5.2025). Am vergangenen Freitag (4.7.2025) gab es also die Führung durch das GVZ mit Ralf Schmittmann, dem Geschäftsführer der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH.<br />
Hier konnten wir vom langandauernden Entstehungsprozess des Zentrums erfahren, welches zunächst als Containerbahnhof zur Entlastung bzw. Weiterentwicklung des Augsburger Bahnhofs geplant war, dann aber zum intermodalen Servicepark erweitert wurde mit diversen Nutzungsflächen für Hotel, Tagung, Büro und Einzelhandel, dabei alles mit Ausrichtung auf die Kontraktlogistik. Für das GVZ hatten sich im Jahr 1997 die Städte Augsburg, Neusäß und Gersthofen als Träger zusammengeschlossen. Heute gibt es dazu drei Organisationseinheiten in Form des Planungsverbands Güterverkehrszentrum Raum Augsburg, der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH und des Zweckverbands Güterverkehrszentrum Raum Augsburg, welche zuständig sind für die städtebauliche Planung, das Standortmarketing und die Verwaltung der öffentlichen Flächen und Koordination der Anliegen der Nutzer des GVZ. Das insgesamt 112 Hektar große Areal sieht vor 54 % Nutzfläche für Unternehmen (heute fast vollständig verkauft und weitgehend bebaut), 9 % Nutzfläche für den gerade in Entstehung befindlichen Containerbahnhof, 11 % Straßenflächen sowie 25 % Grünflächen, so insbesondere in Form naturschutzrechtlicher Ausgleichsflächen. Letztgenannte waren im Weiteren der Hauptaugenmerk unserer Führung durchs Gelände. Diese speziell ausgewiesenen Flächen dienen als Ausgleich für die durch den Bau des GVZ verursachte Flächenversiegelung und sollen die natürliche Lebensgrundlagen für Fauna und Flora erhalten und fördern sowie den Erholungswert der Umgebung steigern. Sie umfassen Grünland, Gehölzflächen, Rohbodenflächen und auch Wasserflächen. Mit dem Bodenaushub für die GVZ-Baulichkeiten wurde eine Hügellandschaft errichtet, die zudem als Lärm- und Sichtschutz für die anliegende Wohnbebauung dient. Es gibt auch ein Gipfelkreuz und den Namen „Mount Bärenkeller“. Zusätzliche Naturschutzausgleichsflächen wurden in der naheliegenden Kommune Rettenbergen eingerichtet.<br />
Fazit: Eine interessante Führung, allen Beteiligten herzlichen Dank! Nun kann man auf die letzte und eigentliche Komponente des GVZ Region Augsburg gespannt sein, nämlich die Errichtung des Containerbahnhofs. Hierzu soll es im September seitens der Deutschen Bahn eine Informationsveranstaltung geben.<br />
<br />
Weitere Informationen zum GVZ Region Augsburg unter:<br />
www.gvz-augsburg.de <br />
Weitere Informationen speziell zu den Ausgleichsflächen unter: <br />
https://egerpartner.de/landschaftsplanung/natur-und-artenschutz/pflege-und-entwicklungsplaene/pepl-ausgleichsflaechen-gvz-augsburg.html<br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 07:55:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1194/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Stadtwald ächzt unter dem Klimawandel“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1193/</link>
		        <description><![CDATA[4.7.2025 (ca)<br />
Vor kurzem war unser Allianzen-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer auf der Königsbrunner Heide unterwegs und war von dem trostloses Bild, welches sich ihm bot, erschüttert. Die Augsburger Allgemeine Zeitung hat diese Problematik nun aufgegriffen und berichtet im Beitrag „Stadtwald ächzt unter dem Klimawandel“ (3.7.2025, Ausgabe-Nr. 150, S. 32 und Kommentar) wie folgt:<br />
„Die artenreiche Königsbrunner Heide trocknet zunehmend aus. Experten sprechen von „mediterranen Verhältnissen“. […] Auf einem schmalen Pfad durch die Königsbrunner Heide bleibt Eberhard Pfeuffer stehen. Pfeuffer, der als anerkannter Naturforscher das Ökosystem des Augsburger Stadtwalds wie kein zweiter kennt, greift nach einem verdorrten Stängel. „Sehen Sie, das Ochsenauge, kümmerlichst.“ Auch die Sumpfgladiolen, die die artenreichen Heideflächen jahrzehntelang prägten, gibt es in diesem Jahr kaum. Stattdessen, wohin man blickt – vertrockneter Rasen. „Die Biodiversitätskrise und der Klimawandel beschleunigen sich in einer Weise, dass einem schlecht wird“, sagt Pfeuffer. Die Forstverwaltung versucht, die Folgen der Trockenheit abzufedern. Es gibt Erfolgsmeldungen, in vielem sind den Förstern aber die Hände gebunden. Es ist die Trockenheit, die das Jahr in Augsburg bisher prägt. Zwischen 1. Januar und 30. Juni kamen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) 250 Liter pro Quadratmeter Regen herunter. Kein Wert der vergangenen zehn Jahre war derart niedrig. Selbst in den trockenen Jahren 2018 und 2023 hat es im selben Zeitraum mehr geregnet. Hinzu kamen zuletzt die hohen Temperaturen. […] Für den durch die Wetterextreme der vergangenen Jahre vorgeschädigten Stadtwald hat das Folgen. „Die Extreme werden immer extremer“, erklärte Forstamtsleiter Jürgen Kircher im Frühjahr. Man arbeite im „ständigen Katastrophenmodus“. Spätestens seit dem schweren Hagelschlag im Spätsommer 2023, der etliche Bäume, vor allem die Kiefern, schädigte, sind tausende Bäume geschwächt oder komplett abgestorben. Die länger werdenden Hitzeperioden und Trockenphasen bei gleichzeitig zunehmenden Starkregenereignissen der vergangenen Jahre verschärfen die Situation. „Je mehr Trockenphasen, je heißer die Tage in einem Jahr, desto schwieriger wird es für die Waldbäume“, sagt Kircher. Aktuell seien bei den Fichten der Befall mit Borkenkäfern und auch die Trockenschäden ein Thema. Grob lasse sich sagen, dass man im nördlichen Waldbereich des Lechs noch wenig Schäden sehe. „Anders dagegen im Haunstetter Wald.“ Dort hätten die Förster schon zahlreiche trockene Fichten entdeckt. Aktuell sei frischer Stehendbefall durch Borkenkäfer zu finden. „Wir müssen befallene Bäume suchen, markieren, entnehmen und zeitnah aus dem Wald fahren und eine Borkenkäferverbreitung versuchen zu vermeiden“, so Kircher. Die Situation bei den Kiefern ist seit Ende 2023 dramatisch. Tausende Bäume sind abgestorben. Pfeuffer nennt es „ein Trauerspiel“. […]“.<br />
Was ist zu tun? Im Beitrags-Kommentar heisst es dazu:<br />
„[…] Von Augsburg aus wird sich der Klimawandel nicht stoppen lassen. Die Augsburger Forstverwaltung und der Landschaftspflegeverband ergreifen etliche Maßnahmen, um die Folgen abzumildern. Sie können aber nur Symptome lindern, an die Ursachen kommen sie nicht heran. Verzweiflung oder Nihilismus sollte dennoch nicht um sich greifen. Letztlich hat es jeder selbst in der Hand, einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.“<br />
<br />
Der AZ-Beitrag ist vollständig verfügbar online unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/es-tut-weh-das-zu-sehen-augsburger-stadtwald-aechzt-unter-dem-klimawandel-110364563<br />
Bild: Königsbrunner Heide am 24.6.2025 © Dr. Eberhard Pfeuffer]]></description>
		        <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 08:18:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1193/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Städte-Hitzecheck der Deutschen Umwelthilfe</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1191/</link>
		        <description><![CDATA[3.7.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Baum-Allianz Augsburg wendet sich anlässlich des aktuellen Städte-Hitzechecks der Deutschen Umwelthilfe mit einem Offenen Brief an die Oberbürgermeisterin Eva Weber der Stadt Augsburg. Als probate Maßnahmen werden mehr Bäume, mehr Grün und eine klimaaktive Infrastruktur mit Speicherkapazitäten für Wasser und Kühleffekte empfohlen.<br />
Das Schreiben findet sich vollständig auf der Webseite der Baumallianz unter:<br />
https://baumallianz-augsburg.de/archive/4195<br />
Umfassende Informationen zum Städte-Hitzecheck der Deutschen Umwelthilfe gibt es unter:<br />
https://www.duh.de/mitmachen/hitze-check/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 07:48:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1191/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Anfrage: Erhalt des Klinik-Parks trotz Neubau des UNI-Klinikums</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1189/</link>
		        <description><![CDATA[24.6.2025 (ca)<br />
Wie wir gestern berichteten, hat die V-Partei kürzlich einen Antrag auf Durchführung eines Ratsbegehrens zum geplanten Neubau der Uniklinik Augsburg gestellt (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Universitätsklinik: Antrag auf Durchführung eines Ratsbegehrens“ vom 23.6.2025). – Und auch die ÖDP engagiert sich!<br />
Der Stadtrat Christian Pettinger hatte bereits Anfang Juni eine offizielle Anfrage an die Stadtregierung gestellt. Er fordert Aufklärung darüber, ob tatsächlich eine ergebnisoffene Bewertung der Standortalternativen erfolgt ist – und welche naturschutzfachlichen Werte der Klinikpark besitzt. Zudem möchte er wissen, wie die Stadt mit der laufenden BN-Petition (s. dazu https://openpetition.de/uka mit mittlerweile gut über 1.000 Unterschriften) umzugehen gedenkt.<br />
Die ÖDP-Anfrage ist untenstehend vollständig im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 09:29:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1189/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Universitätsklinik: Antrag auf Durchführung eines Ratsbegehrens</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1187/</link>
		        <description><![CDATA[23.6.2025 (ca)<br />
Die V-Partei im Augsburger Stadtrat hat kürzlich bekanntgegeben, an die Oberbürgermeisterin Eva Weber einen Antrag auf Durchführung eines Ratsbegehrens zum geplanten Neubau der Uniklinik Augsburg gestellt zu haben. Der Antrag mit Titel, Fragestellung und Begründung ist untenstehend vollständig im pdf-Format downloadbar. Sämtliche Unterlagen mit Anhängen können im Ratsinformationssystem der Stadt Augsburg eingesehen werden unter: www.augsburg.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=1000204<br />
<br />
Unsere Naturschutzallianz Augsburg begrüßt diesen Antrag! Und wir hoffen, dass sich angesichts der dargelegten Faktenlage auch die anderen Stadtratsfraktionen dem Ratsbegehren anschließen werden, so insbesondere Bündnis 90/Die Grünen. Vergleiche in diesem Zusammenhang nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Neubau Uniklink: Forderung einer Raumverträglichkeitsprüfung“ vom 10.6.2025, wo am Ende des Beitrags auf die gegenwärtige, sehr fragwürdige Position der Grünen eingegangen wird.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 06:42:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1187/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>NANU!, das wird eine lange Nacht!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1184/</link>
		        <description><![CDATA[17.6.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation NANU! Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung e.V. veranstaltet auch dieses Jahr eine „Lange Nacht der Natur“ im Rahmen eines Beleuchtungsabends im Botanischen Garten Augsburg (Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 86161 Augsburg). Termin ist Samstag, der 5. Juli 2025, ab 18 Uhr. Das umfangreiche und vielseitige Programm für Jung und Alt ist untenstehend im pdf-Format downloadbar. Die Veranstaltung ist kostenlos, es sind lediglich die Eintrittsgebühren für den Botanischen Garten zu entrichten.<br />
<br />
Weitere Informationen zu NANU! unter: www.nanu-augsburg.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 06:46:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1184/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Augsburger Alpenflüsse Lech und Wertach</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1183/</link>
		        <description><![CDATA[16.6.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG) widmet sich einem breiten Themenfeld, zu dem natürlich auch die Augsburger Alpenflüsse Lech und Wertach zählen. Der SGG-Vorsitzende Prof. Dr. Thomas Schneider macht in diesem Zusammenhang auf interessante Filmreportagen zu den beiden Flüssen aufmerksam, welche das Bayerische Fernsehen in der Mediathek bereithält:<br />
● „Versteckte Paradiese – Unser Lech“ unter:<br />
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyMldPMDEzMTYzQTA<br />
● „Versteckte Paradiese – Die Wertach“ unter:<br />
https://www.ardmediathek.de/video/versteckte-paradiese/versteckte-paradiese-die-wertach/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyMldPMDEzMTUxQTA<br />
● „So sah die Wertach 1964 aus“ unter:<br />
https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/so-sah-die-wertach-1964-aus/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2UxODk3OWZiLTcxNjEtNGM4ZC1iNzA3LTdlYTk1ZmQ1MjhiMw<br />
<br />
Weitere Informationen zur SGG unter: https://sgg-augsburg.de/ <br />
<br />
Bilder: Augsburger Lech (mit Blick vom Hochablass Richtung Norden) und Augsburger Wertach (flussabwärts nach der Kulperhütte)<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 06:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1183/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Beweidung der Ausgleichsflächen an der Uniklinik – Pro und Contra</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1182/</link>
		        <description><![CDATA[13.6.2025 (ca)<br />
Seit jüngerer Zeit weiden auf den naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen für den aktuellen Bau des Medizincampus an der Uniklink acht schottische Hochlandrinder. Nun gibt es einen Disput, über den die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet. Im Beitrag „Adelige Rinder weiden an der Uniklinik“ vom 6.6.2025 (Ausgabe-Nr. 129, S. 31) heißt es:<br />
„Die Augsburger Universitätsklinik hat neuerdings adelige Nachbarn. „Pretty“ und Twain von der Wolfzahnau“ beweiden eine rund fünf Hektar große Fläche im Schatten des Krankenhauses. Zusammen mit sechs weiteren Schottischen Hochlandrindern sollen Pretty und Twain die Artenvielfalt fördern. Es ist ein weiteres Beweidungsprojekt des städtischen Landschaftspflegeverbands (LPV). Mittlerweile werden laut Geschäftsführer Nicolas Liebig rund 200 Hektar in Augsburg beweidet. Doch diesmal gibt es Kritik. Die acht Rinder würden auf der ökologisch sensiblen Fläche Schaden anrichten, kritisiert ein Stadtrat. Liebig weist die Anwürfe deutlich zurück. […] Stadtrat Roland Wegner (V-Partei) sieht die „ökologisch hochsensiblen Feuchtflächen“ durch die Beweidung gefährdet. Durch Trittbelastung, Bodenerosion und Nährstoffeintrag werde das Habitat empfindlicher Arten wie des Laubfrosches empfindlich gestört, so Wegner. Zudem, kritisiert der Stadtrat, würden schützenswerte Schilf-Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen. LPV-Geschäftsführer Liebig kennt diese Kritik. Er sagt, zahlreiche Studien bewiesen, dass extensive Rinderbeweidung die Artenvielfalt befördere. „Laubfrösche und Rinder sind Brüder im Geiste“, sagt Liebig. Natürlich fräßen die Rinder Schilf am Ufer, doch davon profitierten lichtliebende Tierarten. Neben der Förderung der Artenvielfalt hebt Liebig den therapeutischen Aspekt im Klinikumfeld hervor. Von dem geplanten Neubau der Uniklinik wären die Ausgleichsflächen im Gegensatz zum Klinikpark nicht betroffen.“<br />
In einem Leserbrief dazu, erschienen in der gestrigen Ausgabe der AZ (12.6.2025, Ausgabe-Nr. 129, S. 31), kann man lesen:<br />
„Mit dem Begriff „Adelige Rinder“ wird versucht, einem ökologischen Schildbürgerstreich einen romantischen Anstrich zu verpassen. Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell: Die Argumentation für „noch mehr Rindviecher in Augsburg“ ist nicht nur fadenscheinig – sie ist widersprüchlich und in ihrer Konsequenz ein Armutszeugnis für eine Stadt, die sich gern als grün vermarktet. Fünf Hektar Naturfläche, die eigentlich als geschützte Ausgleichsfläche für die Versiegelung des Universitätscampus dient, werden nun für die Fleischproduktion genutzt – umrahmt von einem Elektrozaun, der damit heimische Wildtiere wie Rehe ausschließt und ihnen so den Lebensraum stiehlt. Das ist kein Naturschutz, das ist seine Umkehrung unter dem Deckmantel der angeblichen Artenvielfalt. […]“<br />
<br />
Zu bemerken ist, dass eine selektive Beweidung der sich gerade entwickelnden naturschutzrechtlichen Ausgleichflächen im Vergleich zu einer turnusmäßigen Mahd mittels Mähgerätschaften per  Saldo der gewünschten Artenvielfalt nützt. Allerdings ist dazu die Kombination mit dem alteingesessenen Klinikpark und seiner üppig vorhandenen Fauna und Flora, welche als notwendige „Biotopbrücke“ fungiert, erforderlich. Wie unsere Naturschutzallianz Augsburg in Erfahrung bringen konnte, war vom LVP geplant, die Beweidungsflächen in den Park auszudehnen. Dieses Ansinnen wurde von der Uniklinik aber abgelehnt, weil man eine damit verbundene ökologische Aufwertung des Klinikparks befürchtete, gekoppelt mit einem weiteren Argument gegen den Bauplatz West für den geplanten Neubau der Uniklinik, der bekanntermaßen die Vernichtung des Parks bedeuten würde.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 09:04:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1182/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neubau Uniklink: Forderung einer Raumverträglichkeitsprüfung </title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1181/</link>
		        <description><![CDATA[10.6.2025 (ca)<br />
Unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Augsburg respektive die Ortsgruppe Neusäß hat jüngst einen wichtigen Zwischenschritt auf unserem Weg der Forderung nach einer ergebnisoffenen Standortwahl für den Neubau der Uniklinik erreicht. Die Kanzlei PNT Partner aus Frankfurt wies die Regierung von Schwaben in einem ausführlichen Schreiben auf die „Notwendigkeit der Durchführung einer Raumverträglichkeitsprüfung“ hin. Das Schreiben samt Stellungnahme ist vergangene Woche übermittelt worden. Alle Informationen hierzu finden sich in der BN-Pressemitteilung vom 5.6.2025. Sie ist vollständig untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
Die beauftragte Kanzlei wird auch bei den nächsten rechtlichen Schritten eingebunden – etwa im Austausch mit den Behörden und bei der Vorbereitung weiterer Einwendungen oder Verfahren. Die juristische Begleitung ist mit erheblichen Kosten verbunden. Daher möchte wir noch einmal an den Spendenaufruf erinnern, siehe dazu unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Spendenaufruf: Gemeinsam den Klinikpark retten – bitte unterstützen Sie uns jetzt!“ vom 7.6.2025.<br />
<br />
Hinzuweisen ist auch auf einen druckfrischen Beitrag der Augsburger Allgemeine Zeitung mit dem Titel „Naturschützer machen Druck bei Standortprüfung“ vom heutigen 10.6.2025 (Ausgabe-Nr. 131, S. 26), wo auf das Anwaltsschreiben sowie die bekannten Positionen des BUND Naturschutz Augsburg einerseits und der Uniklinik andererseits eingegangen wird. Besonders interessant ist indes der Hinweis auf die Parteipolitik im Augsburger Stadtrat, die doch sehr erstaunlich ist. Speziell zur Position von Bündnis 90/Die Grünen heißt es in dem Beitrag:<br />
„[...] Wohl in Anbetracht des Widerstands der Naturschützer fordern die Grünen in Augsburg inzwischen konkret, einen Wiederaufbau des Patientenparks im Osten der Uniklinik zu prüfen, sollte im Westen gebaut werden. Nach Vorstellung der Grünen sollte das Areal der jetzigen Parkplätze und die Fläche der ehemaligen Kinderklinik an der Neusäßer Straße zum Park werden, der auch für die Bevölkerung aus Kriegshaber als Grünfläche dienen könnte.“<br />
Aus Sicht des BUND Naturschutz und demgemäß unserer Naturschutzallianz Augsburg ist dies eine völlig absurde Vorstellung. Bekanntermaßen liegen längst fachliche Stellungnahmen des Augsburger Umweltamts, der Unteren Naturschutzbehörde und des Amts für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen vor, gemäß derer eine Bebauung des voreilig präferierten Baufelds West für ausgeschlossen gehalten wird. Wie nur passt dazu die Intention von Bündnis 90/Die Grünen?<br />
<br />
Der gesamte AZ-Beitrag ist nun auch online verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/klinik-neubau-naturschuetzer-machen-druck-bei-standortpruefung-109204610 <br />
In einem Online-Kommentar kann man zudem erfahren: „Es ist schon bemerkenswert: Ausgerechnet die Grünen wollen zusammen mit der CSU einen gewachsenen Park mit altem Baumbestand zerstören – um irgendwo anders neuen „Ersatz“ zu schaffen. Das ist kein Naturschutz, das ist Greenwashing. Man kann Natur nicht einfach umsiedeln. Die Bäume, die Tiere, das ganze Ökosystem dort – das lässt sich nicht einfach kopieren. Und ja, es gibt Alternativen. Sie wären machbar, wenn man sie nur wirklich wollte. Neben Baufeld Ost wäre auch eine Generalsanierung nach wie vor machbar. Wer Klima- und Naturschutz ernst meint, muss genau solche Naturflächen schützen – nicht plattmachen, um ein grünes Feigenblatt an anderer Stelle zu pflanzen.“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 07:13:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1181/#21</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Spendenaufruf: Gemeinsam den Klinikpark retten – bitte unterstützen Sie uns jetzt!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1180/</link>
		        <description><![CDATA[7.6.2025 (ca)<br />
Zur Lösung der Problematik des geplanten Neubaus der Uniklinik Augsburg an ungünstigem Standort und der damit verbundenen Zerstörung des Klinikparks hat unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) nun juristische Expertise hinzugezogen. Dazu informiert Dr. Dietmar Kuhlmann, Sprecher der BN-Ortsgruppe Neusäß, wie folgt:<br />
„Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, Ihre Stimme ist ein starkes Zeichen für den Schutz des Klinikparks und ein faires, transparentes Verfahren zur Standortwahl für den Neubau der Uniklinik. Es braucht aber nicht nur ehrenamtliche Energie, sondern auch finanzielle Mittel: für juristische Unterstützung, Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit. Im nächsten Schritt werden wir von der Regierung von Schwaben die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens einfordern – damit die Öffentlichkeit noch vor dem Bauleitverfahren bei der Standortwahl beteiligt wird. Wir haben eine erfahrene Anwältin für Umwelt- und Planungsrecht beauftragt. Sie prüft unsere Argumente sorgfältig und unterstützt uns bei der formalen Ausarbeitung und Begründung unserer Forderung gegenüber der Planungsbehörde. Aber auch für eine gerichtliche Auseinandersetzung nach einer mögliche Verabschiedung eines Bebauungsplans zum Neubau der Uniklinik auf dem Klinikparkgelände müssen schon jetzt die Weichen gestellt werden – indem Fakten gesammelt, Gutachten geprüft und rechtliche Argumente sorgfältig vorbereitet werden. Aber so weit wollen wir es gar nicht kommen lassen. Unser Ziel ist es, den Verantwortlichen schon jetzt die möglichen Konsequenzen ihres Handelns deutlich zu machen – und so einen Sinneswandel hin zu einer transparenten und fairen Standortwahl zu bewirken. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer SPENDE – jeder Beitrag zählt! Die juristische Begleitung durch eine spezialisierte Umwelt- und Verwaltungsrechtskanzlei ist mit erheblichen Kosten verbunden. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, rechtliche Schritte vorzubereiten und eine breite Öffentlichkeitsarbeit auf den Weg zu bringen.“<br />
<br />
Der Spenden-Flyer mit allen Informationen ist im pdf-Format untenstehend downloadbar. Zudem gibt es ein sehr sehenswertes Youtube-Video, um diese Kampagne noch weiter in die Öffentlichkeit zu tragen, unter:<br />
https://youtu.be/_bf5r1JSVhA<br />
Wenn Ihnen das Video gefällt, kommentieren Sie es gerne – und teilen Sie es weiter!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 07:49:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1180/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Mahd innerstädtischer Grünflächen zur Unzeit</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1179/</link>
		        <description><![CDATA[6.6.2025 (ca)<br />
Nach langer Trockenheit sorgte der Regen in den vergangenen Wochen für üppiges Pflanzenwachstum. Doch wenn man in der Stadt Augsburg unterwegs ist, sieht man vielfach rigoros abgemähte Grünflächen. Unser Allianzen-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer hat einschlägiges Fotomaterial angefertigt und äußert sich dazu wie folgt:<br />
„In der Einleitung zur „Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Augsburg“ aus dem Jahr 2009 ist die besondere Verantwortung Augsburgs zum Schutz der biologischen Vielfalt festgehalten: „Die Stadt Augsburg hat aufgrund ihrer einzigartigen Lebensraumausstattung und ihrer speziellen naturräumlichen und biogeographischen Situation (…) eine besondere Verantwortung zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie nimmt den besorgniserregenden Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume zum Anlass, eine auf den Stadtkreis Augsburg zugeschnittene Biodiversitätsstrategie zu entwickeln.“ Bei der Umsetzung dieser Strategie kommt der Grünflächenpflege – und hier einem sich an dem Blühaspekt orientierenden Mahdmanagement – eine wesentliche Rolle zu. Die Naturschutzallianz kritisiert seit Jahren eine immer wieder zur Unzeit erfolgte Mahd. Trotzdem wurden auch  heuer (2025) wieder weitreichende innerstädtische Verbundsysteme sowie große naturnahe Parkflächen bereits im April und Anfang Mai in toto gemäht. Damit geht der Stadtbevölkerung nicht nur das inzwischen selten gewordene Erlebnis blühender Frühlingswiesen verloren. Vor allem wirkt sich die Mahd der Grünflächen unmittelbar vor oder während der Hauptblütezeit in desolater Weise auf die Insektenwelt, insbesondere auf die Gruppe der „Bestäuber“, aus. Das Auslöschen dieser Arten betrifft auch einen wesentlichen Teil der Vogelfauna, die gerade jetzt, d.h. zur Brutzeit, auf  Insekten als  Nahrungsressource angewiesen ist. Deshalb fordert die Naturschutzallianz Augsburg mit Nachdruck die Erstellung eines verbindlichen Pflegeplans, der sich an der Zielsetzung der Augsburger Biodiversitätsstrategie orientiert.“<br />
<br />
Zu diesem Zweck hat unsere Naturschutzallianz kürzlich ein konstruktives Gespräch mit den zuständigen Ämtern der Stadt Augsburg geführt. Und wir sind zuversichtlich, dass dort entsprechende Überlegungen und Maßnahmen erfolgen werden, die letztlich in einen offiziellen Grünflächenpflegeplan mit Regelbetrieb münden!<br />
<br />
Bilder: Foto 1: Verbundachse Postillionstrasse Haunstetten/Augsburg, Datum 2.5.2025; Foto 2: Verbundachse Rumplerstrasse Augsburg, Datum 2.5.2025; Foto 3: Verbundachse Unterer Talweg Haunstetten/Augsburg, Datum 2.5.2025; Foto 4: Kleiner Park in Haunstetten/Augsburg, Datum 2.5.2025; Fotos 5: Parkanlage/Verbundachse am innerstädtischen Lech/Ostseite, Datum 15.5.2025 © Dr. Eberhard Pfeuffer<br />
<br />
Das o.g. Dokument „Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Augsburg“ aus dem Jahr 2009  ist als pdf-File untenstehend downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 12:53:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1179/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen „H2O: kostbar, kraftvoll, knapp“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1177/</link>
		        <description><![CDATA[4.6.2025 (ca)<br />
Die Alpen gelten als das „Wasserschloss Europas“. Als Quellgebiet vieler bedeutender Flüsse, so auch unserer Augsburger Alpenflüsse Lech und Wertach, versorgen sie mehr als 170 Millionen Menschen in ganz Europa. Die drei planetaren Krisen – Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung – setzen die Gewässer allerdings zunehmend unter Druck. Die Wasserverfügbarkeit verändert sich, Nutzungskonflikte entstehen. Häufigere Dürren und Starkregen führen zu Murgängen und Hochwasser. Gletscher schmelzen und Verschmutzung durch Chemikalien, Mikroplastik und Düngemittel gefährden Gewässerlebensräume – und uns.<br />
Diesen Problemstellungen widmet sich das Liechtensteiner ZukunftsForum Alpen unter dem Titel „H2O: kostbar, kraftvoll, knapp“ am 27. und 28. Juni 2025 in Schaan. Geboten werden Beiträge zu den Auswirkungen der Klimakrise auf das Wasserschloss Alpen und Diskussionen über gute Beispiele und Maßnahmen aus Wissenschaft und Praxis, damit wir auch künftig genügend Wasser als Lebensraum und Ressource zur Verfügung haben. Workshops und Präsentationen in kleiner Runde ermöglichen ein tieferes Eintauchen ins Thema Wasser. Das Programm bietet einen interdisziplinären Austausch, die Möglichkeiten zum Netzwerken sowie spannende Exkursionen in Liechtenstein. Das ZukunftsForum Alpen steht unter dem Patronat der Regierung des Fürstentums Liechtenstein und wird von der CIPRA International organisiert sowie von der Gemeinde Schaan finanziell unterstützt.<br />
<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.zukunftsforumalpen.li.<br />
Anmeldeschluss ist der 13. Juni 2025. Die Anzahl Plätze ist begrenzt.<br />
Weitere Informationen zur Alpenschutzkommission CIPRA, der auch der Deutsche Alpenverein angehört, finden sich unter:<br />
https://www.cipra.org/de/cipra<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 07:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1177/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Schützt mich und meinen Park!“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1175/</link>
		        <description><![CDATA[30.5.2025 (ca)<br />
Seit geraumer Zeit berichten wir über die Problematik des geplanten Neubaus der Uniklinik Augsburg und der damit verbundenen Zerstörung des Klinikparks mit seinem wertvollen Baumbestand (vgl. zuletzt unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Was kann sich Bayern noch leisten?“ vom 14.5.2025). Die entsprechende Petition für eine ergebnisoffene Untersuchung der Standorte für den Neubau, initiiert und organisiert vom BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß im Frühjahr, wird nicht nur seitens unserer Naturschutzallianz Augsburg unterstützt, sondern auch sehr engagiert von der Baum-Allianz Augsburg e.V.!<br />
Die Baum-Allianz hat nun einen kompakten Flyer erstellt, der die Petition unter dem Motto „Schützt mich und meinen Park!“ weiter befördert, dabei mit einem QR-Code für Detailinformationen und Beteiligungsmöglichkeit. Er wird in haptischer Form an diversen Auslagestellen in der Augsburger Innenstadt und in den vom Neubau unmittelbar betroffenen Anliegerkommunen Neusäß und Stadtbergen verbreitet, zudem auch online auf den Webseiten und Social Media der unterstützenden Institutionen und Organisationen. Wir bitten um Beachtung und weitergehende Unterstützung unserer sehr sinnvollen und wichtigen Petition!<br />
Zum Hintergrund des Flyer-Titelbilds mit dem pittoresken Laubfrosch: Am Hangfuß des Klinikparks wurde vor wenigen Jahren zur Kompensation der Eingriffe in den Naturhaushalt durch die Erschließung des Campusgeländes der Universitätsmedizin Augsburg eine gut sechs Hektar große Ausgleichsfläche angelegt. Dort gibt es auch eine Kette flacher Mulden, in denen sich Niederschlagwasser ansammelt. Die so entstehenden Tümpel fungieren als Laichgewässer für Amphibien. Sie sollen unter anderem der Laubfroschpopulation im Teich des Klinikparks eine Ausbreitung ermöglichen und deren Fortbestand sicherstellen. Denn Laubfrösche sind eine gemäß Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützte Art. Der alteingesessene Klinikpark und die Ausgleichsflächen sind somit eine notwendige Kombination für den lokalen Naturschutz und insbesondere zur Erhaltung gefährdeter Arten.<br />
<br />
Der vollständige Flyer ist im pdf-Format untenstehend downloadbar.<br />
Außer über QR-Code auf dem Flyer kommt man auch mit diesem Link zur Petitions-Webseite vom BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß:<br />
https://openpetition.de/uka<br />
Siehe zudem den aktuellen Beitrag auf der Web-Seite der Baum-Allianz Augsburg e.V. unter:<br />
https://baumallianz-augsburg.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 30 May 2025 07:34:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1175/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ersatztermine Filmvorführung „Der Forggensee“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1172/</link>
		        <description><![CDATA[21.5.2025 (ca)<br />
Anfang Mai gab es im Königsbrunner Cineplex-Kino (Bürgermeister-Wohlfarth-Straße 81, 86343 Königsbrunn) die hochinteressante Filmvorführung „Der Forggensee – Einer neuer See im alten Bett“ (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 17.4.2025 mit der Ankündigung). Der Besucherandrang war überwältigend und daher für viele mit einer Enttäuschung verbunden. Das können wir natürlich so nicht belassen. Unser Allianzen-Mitglied Günther Groß informiert nun wie folgt:<br />
„Der Filmabend über den Forggensee war ein großer Erfolg. Leider konnten viele Interessierte den Film nicht sehen, weil er sehr schnell ausverkauft war. Das Cineplex hat uns freundlicherweise rasch Ersatztermine angeboten: <br />
● Sonntag, 25. Mai 2025, 10:45 und 13:00 Uhr<br />
● Mittwoch 4. Juni 2025, 18:00 Uhr<br />
Wir sind uns nun sicher, dass alle einen passenden Termin finden werden. Der Film wird euch gefallen, wir freuen uns auf euren Besuch im Cineplex!“<br />
<br />
Die Kinokarten sind auch über die Cineplex-Webseite zu bestellen unter: https://www.cineplex.de/film/der-forggensee/402105/koenigsbrunn/ (die Karten für den Juni-Termin sind gegenwärtig noch nicht online)<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 21 May 2025 20:42:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1172/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Was kann sich Bayern noch leisten?“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1167/</link>
		        <description><![CDATA[14.5.2025 (ca)<br />
Eine gewichtige Frage, welche die Augsburger Allgemeine Zeitung kürzlich dem CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek stellte, nachzulesen in ihrem Interview-Beitrag am vergangenen Freitag (9.5.2025, Ausgabe-Nr. 106, S. 13). Holetschek kündigte einen Kassensturz für Bayern an und äußerte eine klare Meinung zu den Zukunftsplänen von Ministerpräsident Markus Söder.<br />
Speziell wurde auch auf die Finanzierung der bayerischen Universitätskliniken eingegangen. Über den geplanten und problematischen Neubau der Universitätsklinik Augsburg (UKA), die mögliche Vernichtung des alteingesessenen Klinikparks mit wertvollem Baumbestand und die weiteren gewichtigen Argumente unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz Augsburg haben wir vielfach berichtet (vgl. zuletzt untenstehende Aktuelle Meldung „Gibt es Aussicht auf mehr Beteiligung?“ vom 8.5.2025). In dem AZ-Interview-Beitrag heißt es nun zur Finanzierungsfrage wie folgt:<br />
„[AZ:] In Würzburg und Augsburg kostet der geplante Ausbau der Unikliniken Milliardensummen. Wird dafür auch in Zukunft genug Geld zur Verfügung stehen? Holetschek: Versprochene Projekte werden wir erfüllen. Das hat auch etwas mit Vertrauen zu tun. Wir müssen aber auch fragen: Was kann man finanziell leisten? Wo liegen die Prioritäten? Was ist absolut notwendig? Und wir müssen auch über neue Finanzierungsinstrumente nachdenken. [AZ:] Das heißt: Es könnte mit der Erweiterung beider Unikliniken länger dauern als versprochen? Holetschek: Das will ich so nicht sagen. Wir haben ohne Frage keine einfache finanzielle Situation. Aber wir haben in Berlin eine neue Chance mit einer neuen Regierung, die mehr Verständnis hat für die Bedürfnisse des Freistaats Bayern. Daraus leite ich die Erwartung ab, dass wir zusätzliche Ressourcen bekommen, die wir hier in Bayern effektiv einsetzen können. Die Unikliniken haben auch eine wichtige Funktion bei der Versorgung der Menschen.“<br />
<br />
Man kann also gespannt sein, ob bzw. in welcher Form der UKA-Neubau erfolgen kann. Beabsichtigt war ja einst eine Sanierung des Bestandsgebäudes, was unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung nach wie vor sehr bedeutsam und erwägenswert ist. Und nun umso mehr unter Kosten- und auch Zeitaspekten!<br />
<br />
Weitere Informationen des BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß und Stadtbergen zum Erhalt des Klinikparks und die entsprechende Petition:<br />
https://openpetition.de/uka<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 14 May 2025 08:13:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1167/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Veranstaltungen der SGG im Sommersemester 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1165/</link>
		        <description><![CDATA[12.5.2025 (ca)<br />
Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG) bietet im Sommersemester 2025 folgende Veranstaltungen an:<br />
(1) Freitag, 16.5.2025: „Unser Wald im Klimawandel: Herausforderungen durch Hitze, Dürre, Sturm und Starkregen“ (geführte Wanderung). Förster Tobias Veh von den Bayerischen Staatsforsten zeigt bei einer ca. zweistündigen Waldführung, welchen gravierenden Einfluss der Klimawandel auf den Wald hat und mit welchen Maßnahmen die Forstwirtschaft dem Klimawandel entgegenwirkt.<br />
(2) Samstag, 21.6.2025: Fahrrad-Exkursion durch das Murnauer Moos (Führung Thomas Schneider, Vorsitzender der SGG). Die Exkursion befasst sich mit der Landschaftsgeschichte dieses Raumes, der als bedeutendstes und vielfältigstes Moor am nördlichen Alpenrand gilt. Themenbereiche werden die spät- und nacheiszeitliche morphologische Entwicklung, die Vegetationsgeschichte, aber auch die aus dem Spannungsfeld Nutzung vs. Schutzwürdigkeit resultierenden Probleme sein.<br />
(3) Freitag, 4.7.2025: Führung durch das Güterverkehrszentrum Augsburg durch Herrn Ralf Schmittmann (Geschäftsführer des GVZ). Mit dem Bau eines hochmodernen Containerbahnhofes und der fast vollständigen Vermarktung der gewerblichen Flächen im GVZ Region Augsburg führt uns der Geschäftsführer in einem rund einstündigen Rundgang durch das GVZ zu prägnanten Punkten. Dort erfahren wir jeweils interessantes und manchmal auch unterhaltsames rund um das GVZ Region Augsburg – samt einem Ausblick auf den Tag nach der Inbetriebnahme des Containerbahnhofs.<br />
(4) Samstag, 19.7.2025: Führung durch das Schwäbische Donaumoos bei Leipheim, Thema: „Wasser, Weite, Wildnis – Exkursion ins wiedervernässte Leipheimer Moos“. Auf dieser rund vierstündigen Exkursion erkunden wir ein wiedervernässtes Niedermoor im Schwäbischen Donaumoos. Die Teilnehmer erwartet ein spannender Einblick in aktuelle Naturschutzpraxis: Von der Wiedervernässung über die Beweidung mit Wasserbüffeln, die Entwicklung von Ökokonto-Flächen, Bruchwald-Dynamiken und dem Erhalt gefährdeter Arten wie der Bekassine. Geleitet wird die Exkursion von Dr. Ulrich Mäck, langjähriger Geschäftsführer, und Dr. Raphael Rehm, dem heutigen Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos.<br />
<br />
Detaillierte Informationen und Anmeldemodalitäten zu allen Veranstaltungen unter:<br />
https://sgg-augsburg.de/2025/04/30/veranstaltungen-im-sommersemester-2025/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 12 May 2025 07:10:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1165/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Gibt es Aussicht auf mehr Beteiligung?“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1164/</link>
		        <description><![CDATA[8.5.2025 (ca)<br />
Diese Frage stellte die Augsburger Allgemeine Zeitung in ihrer Berichterstattung zum Fortgang beim geplanten Neubau der Uniklinik Augsburg (6.5.2025, Ausgabe-Nr. 103, S. 29). Dort wird über die Belange und Forderungen der Anliegerkommunen Neusäß und Stadtbergen sowie der einschlägigen Naturschutzverbände und -institutionen berichtet. So heißt es am Ende des Beitrags:<br />
„Derzeit wird ein erster Vorentwurf für einen Bebauungsplan für den Neubau des Uniklinikums als Grundlage für den Aufstellungsbeschluss für das Bauleitplanungsverfahren durch den Stadtrat der Stadt Augsburg erarbeitet. Dieser Aufstellungsbeschluss ist für das vierte Quartal 2025 vorgesehen“, erklärt die Sprecherin des staatlichen Bauamts. Dann hätten wieder die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Nachbarstädte das Wort. „Unmittelbar im Anschluss daran findet die sogenannte frühzeitige formelle Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden, also auch der Städte Neusäß und Stadtbergen, statt. Mit dieser können und sollen bereits alle Aspekte zum Entwurf eingebracht werden und nach einer Erörterung und Abwägung aller Stellungnahmen in die weitere Planung des Bebauungsplans einfließen.“ Ziel sei es, bereits in diesem sehr frühen Stadium des Bauleitplanverfahrens möglichst alle Belange zu berücksichtigen und abzuwägen, sodass der dann überarbeitete Bebauungsplanentwurf mit Billigungsbeschluss des Stadtrats der Stadt Augsburg verabschiedet und nach einer nochmaligen öffentlichen Auslegung und formellen Beteiligung schließlich nach endgültiger Ausarbeitung als Satzung beschlossen werden kann, so die Hoffnung im staatlichen Bauamt. Anschließend erfolgt die Genehmigung des Bebauungsplans durch die Regierung von Schwaben und die formale Bekanntmachung, mit der die Rechtskraft eintritt. Das wird jedoch aufgrund notwendiger Bearbeitungs- und Auslegungsfristen voraussichtlich nicht vor 2028 sein.“<br />
<br />
Dies ist nach Auffassung des BUND Naturschutz jedoch zu spät. Auf der am vergangenen Montag (5.5.2025) nunmehr dritten Infoveranstaltung der Uniklinik Augsburg (nach Neusäß und Stadtbergen endlich auch in Augsburg im AZ-Kundencenter) äußerte sich Dr. Dietmar Kuhlmann, Sprecher vom BUND Naturschutz Ortgruppe Neusäß, dazu nochmals entsprechend kritisch, aber gleichsam konstruktiv. Dieser kurze, prägnante und wichtige Redebeitrag ist im pdf-Format untenstehend downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 08 May 2025 12:44:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1164/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Konflikt Klinikpark – Gegenkampagne der Uniklinik?!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1161/</link>
		        <description><![CDATA[3.5.2025 (ca)<br />
Im Nachgang zum Aktionstag „Klinikpark retten“ am bundesweiten Tag des Baums (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Meldung vom 26.4.2025), bei dem es um den problematischen Neubau der Uniklinik Augsburg und die geplante Zerstörung des Parks mit wertvollem Baumbestand geht, gab es eine böse Überraschung: Viele der vom BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß/Aystetten und seinen Unterstützern angebrachten Baumkennzeichnungen waren über Nacht mit Aufklebern der Uniklinik versehen, auf denen ein QR-Code zu einem Artikel der Augsburger Allgemeine Zeitung aufgedruckt ist! In diesem Artikel (siehe dazu online https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/kommentar-der-neubau-der-augsburger-uniklinik-kann-nicht-schnell-genug-kommen-108960694) wird die Dringlichkeit des Neubaus thematisiert, die unausgewogene Standortentscheidung zugunsten des Baufelds West mit dem Klinikpark jedoch bleibt außen vor. Dazu lässt sich nun Folgendes feststellen:<br />
1. Die Gegenkampagne der Uniklinik erscheint doch sehr schlicht. Das Überkleben der Argumente des BUND Naturschutz ist unlauter und gleichsam undemokratisch.<br />
2. Viel wichtiger wäre es, die angesprochene Standortentscheidung für den Neubau auf den Prüfstand zu stellen und entsprechend zu revidieren. Die Unterlagen stellt die Stadt Augsburg unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/stadtplanung/projekte/neubau-universitaetsklinikum. Relevant ist dabei insbesondere die „Kriterienmatrix“, in welcher die Haupt- und Unterkriterien für die Standortwahl, ihre Bewertung und Gewichtung bis hin zur Verdichtung zu einer Kennzahl aufgeführt sind. Dazu ist zu bemerken, dass die Kriterien-Liste nicht vollständig ist und die Bewertung und Gewichtung der Kriterien interessenorientiert und damit subjektiv erfolgte, was dem Umstand geschuldet ist, dass nicht alle „Stakeholder“ in die Analyse einbezogen wurden. In der jüngsten Stadtratssitzung der Stadt Neusäß, die im Entscheidungsprozess übergangen wurde, kam man einstimmig zu dem Ergebnis, dass es sich um eine „tendenziöse Standortentscheidung“ handelt.<br />
3. Wer die Online-Petition des BUND Naturschutz zum Erhalt des Klinikparks noch nicht unterschrieben hat, kann dies gerne hier tun: https://openpetition.de/uka<br />
<br />
Bild: Gegenkampagne der Uniklinik durch Überkleben der Baumkennzeichnungen in Klinikpark. Weiteres Bildmaterial findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
<br />
Zu einem virtuellen Rundgang mit weiteren Bildern und einem Bericht zur Bedeutung des Klinikparks lädt der Beitrag von Dr. Dietmar Kuhlmann (BUND Naturschutz Ortsgruppe Neusäß) auf myheimat ein:<br />
https://www.myheimat.de/neusaess/c-lokalpolitik/neubau-uniklinik-wunderschoenen-park-vernichten-obwohl-es-eine-alternative-gibt_a3553171<br />
Dort finden sich auch weitere Beiträge des BUND Naturschutz zum Neubau der Uniklinik:<br />
https://www.myheimat.de/tag/bund-naturschutz-neusäßaystetten<br />
Nach Neusäß und Stadtbergen veranstaltet die Uniklinik nun ihre nächste Infoveranstaltung in Augsburg am Montag, 5.5.2025:<br />
http://www.uk-augsburg.de/nachrichten/aktuelles/details/informationsveranstaltung-zum-neubau-des-universitaetsklinikums<br />
Es wäre eine gute Gelegenheit, den Verantwortlichen mitzuteilen, was von der Vorgehensweise und der Festlegung auf das Baufeld West zu halten ist.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 03 May 2025 21:52:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1161/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vernissage Lech-Wanderausstellung</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1160/</link>
		        <description><![CDATA[2.5.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (30.4.2025) fand im Königsbrunner Rathaus die Vernissage der Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“ statt, erstellt vom unserem Allianzen-Partner Naturmuseum Königsbrunn (vgl. dazu nochmals unsere Ankündigung in untenstehender Aktueller Meldung vom 22.4.2025). Die gut besuchte Veranstaltung wurde vom Bürgermeister Franz Feigl eröffnet, wobei er die besondere Lage, die Historie und das Gedeihen der Stadt Königsbrunn im Lechfeld beleuchtete. Im Weiteren reflektierte Günther Groß, der Vorsitzende des Naturmuseums Königsbrunn, die Intention und Erstellung der Lech-Wanderausstellung, und der bekannte Lechexperte Dr. Eberhard Pfeuffer begeisterte mit seinem leidenschaftlichen Plädoyer zum Erhalt bzw. der Notwendigkeit der Wiederherstellung des Lechs als alpinen Wildfluss. Zentral dabei war der Lechkiesel, welcher vom Klangkünstler Karl Michael Ranftl mit einigen lyrischen und musikalischen Beiträgen untermalt wurde. In der Ausstellung kann man die angesprochenen Aspekte nun im Detail nachvollziehen in Form von zahlreichen Stellwänden mit Bildern, Erklärungen und Fachinformationen zum Lech sowie auch akustischen und haptischen Erlebnissen.<br />
Wir wünschen der Wanderausstellung, die zu den Öffnungszeiten des Rathauses nun 6 Wochen besichtigt werden kann, viele interessierte Besucher – und wir hoffen, dass sie bald einmal ebenso das Augsburger Rathaus bereichern wird!<br />
Weitere Informationen zur Wanderausstellung unter:<br />
https://www.koenigsbrunn.de/communice-calendar/veranstaltungskalender/veranstaltung/oekosystem-wildfluss-lech-wanderausstellung<br />
<br />
Im Bild (v.l.n.r.): Franz Feigl, Günther Groß, Rebecca Ribarek (Leiterin Kulturbüro), Dr. Eberhard Pfeuffer. Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 02 May 2025 08:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1160/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Aktionstag „Klinikpark retten“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1159/</link>
		        <description><![CDATA[26.4.2025 (ca)<br />
Am gestrigen Freitag (25.4.205), dem bundesweiten „Tag des Baumes“, fand passenderweise der von unserem Allianzen-Partner BUND Naturschutz Augsburg veranstaltete Aktionstag „Klinikpark retten“ statt, worauf wir bereits neulich schon hingewiesen haben (vgl. nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung vom 14.4.2025).<br />
Um 16 Uhr traf man sich bei durchwachsenem Wetter an der Straßenbahnhaltestelle des Universitätsklinikums Augsburg (UKA) und versammelte sich sodann im Vorbereich des Klinikparks, der durch den geplanten Neubau des Klinikums am ungünstigen Standort West in seinem Bestand gefährdet ist. Hannes Grönninger und Dr. Dietmar Kuhlmann von der BN Ortsgruppe Neusäß/Aystetten erläuterten dem interessierten Publikum nochmals die Hintergründe des Bauvorhabens, die Problematik der Vorfestlegung des Neubaustandortes und demgemäß die Erforderlichkeit einer objektivierten Raumverträglichkeitsprüfung mit besonderer Berücksichtigung des alteingesessenen Klinikparks mit seinen ökologischen, klimarelevanten und sozialen Funktionen und Werten. Dazu machten wir eine Ortsbegehung mit beispielhafter Kennzeichnung des Baumbestandes nach Art und Alter. Dabei stellte sich heraus, dass viele der Bäume wesentlich älter als die rund 50-jährige Parkanlage sind, da sie bei ihrer Pflanzung bereits ein Alter zwischen rund 10 und 40 Jahren hatten. In unserer Aktionsgruppe gab es etliche Zeitzeugen, so etwa der ehemalige Bürgermeister Dr. Ludwig Fink der Anliegerkommune Stadtbergen, und zudem auch dezidierte Baumexperten, so etwa Henry Bellosa, der Baumtourenführer unserer Partnerorganisation Baum-Allianz Augsburg e.V., welche hier wichtige Detailinformationen geben konnten. Das älteste Baumexemplar, das wir auffanden, war eine Stiel-Eiche mit taxierten 150 Lebensjahren und einer Lebenserwartung von 500 Jahren!<br />
Erfreulicherweise konnten wir auf das geplante Müllsammeln im Park verzichten, denn Vandalismus gibt es in diesem Natur- und Erholungsidyll glücklicherweise nicht. Schön wäre allerdings noch das abschließende „Picknick im Park“ gewesen, wozu die Veranstalter auch einen Pavillon und Sitzgelegenheiten bereitgestellt hatten. Doch die meisten zog es nachhause in die geheizte Stube mit Warmgetränk.<br />
Fazit: Ein gelungener und informativer Aktionstag zum Schutz des Klinikparks. Man konnte vor Ort erleben, dass es sehr lohnenswert ist, sich für den Erhalt des Parks und seiner Bäume einzusetzen, allen Beteiligten herzlichen Dank! Dazu gibt es die Informations- und Kampagnenseite des BUND Naturschutz Augsburg unter: https://openpetition.de/uka. Wir bitten weiterhin um zahlreiche Beteiligung bei der Petition!<br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux]]></description>
		        <pubDate>Sat, 26 Apr 2025 10:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1159/#13</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vernissage Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“ am 30. April 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1157/</link>
		        <description><![CDATA[22.4.2025 (ca)<br />
Die Wanderausstellung „Der Lech – Das Ökosystem Wildfluss“, erstellt vom unserem Allianzen-Partner Naturmuseum Königsbrunn, wird im Rathaus von Königsbrunn (Marktplatz 7, 86343 Königsbrunn) der breiten Bevölkerung gezeigt. Die feierliche Eröffnung in Form einer Vernissage erfolgt am Mittwoch, den 30.4.25, um 19.00 Uhr. Dazu laden wir alle Lechfreunde*innen ganz herzlich ein!<br />
Weitere Informationen zum Programm bietet der untenstehende Flyer.]]></description>
		        <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 21:25:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1157/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Neusäß will zur Uniklinik gehört werden“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1156/</link>
		        <description><![CDATA[18.4.2025 (ca)<br />
Vor kurzem (10.4.2025) wurde in der Neusässer Stadtratssitzung das Thema „Neubau Uniklinik“ behandelt. Neusäß ist eine der maßgeblich tangierten Nachbarkommunen. Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet darüber unter o.g. Schlagzeile (17.4.2025, Ausgabe-Nr. 90, S. 38) wie folgt:<br />
„Nachdem die Stadt Neusäß nun die detaillierten Unterlagen über die Standortanalyse für den Neubau der Uniklinik Augsburg (UKA) erhalten und geprüft hatte, wurde das Thema jetzt auch im Stadtrat besprochen. Bei einer Infoveranstaltung in Neusäß vor wenigen Wochen wurde klar, dass der Freistaat als Bauherr das Baufeld im Westen an der Grenze zu Steppach und Westheim bevorzugt. Seitdem regt sich heftiger Widerstand in der betroffenen Nachbarstadt Neusäß. Denn damit würde die neue Uniklinik und damit auch der Hubschrauber nicht nur näher an die Wohnbebauung heranrücken, es müsste dafür auch der Klinikumspark abgeholzt werden.<br />
Wie Bürgermeister Richard Greiner in der Stadtratssitzung erklärte, störe man sich vor allem daran, bei den Planungen bisher nicht über das rechtlich vorgeschriebene Maß hinaus mit einbezogen worden zu sein: „Das Vorhaben grenzt an die Steppacher Straße und nur hierzu wurden wir im Arbeitskreis Verkehr als Nachbar beteiligt, das war‘s.“ Dabei müssten ja alle beteiligten Stellen, vor allem der Freistaat und das UKA selbst, ein hohes Interesse daran haben, dass der Neubau rasch und ohne Verzögerungen umgesetzt werden kann. Stünden hingegen noch Klagen von Anwohnern und viele Einsprüche an, würde das ja das Projekt erheblich verzögern, meinte Greiner. „Daher wäre es umso sinnvoller, alle Betroffenen frühzeitig einzubinden und zu beteiligen“, so der Bürgermeister, um eine konsensfähige Planung hinzubekommen. Andernfalls dauert alles noch länger. Und dass die Zeit drängt, sehe man schon an der Gewichtung der verschiedenen Faktoren in der umfassenden Standortanalyse, die die beiden Baufelder West (zu Steppach hin) und Ost (zur Stadt Augsburg hin) abwägt. Das Dokument ist inzwischen auch öffentlich im Internet zugänglich, obwohl es bereits mehrere Monate fertig ist. Denn neben den Kosten (25 Prozent), Stadtplanung (25 Prozent) und Betriebsorganisation (15 Prozent) wurde der Aspekt „Zeit“ mit dem höchsten Faktor von 35 Prozent gewichtet - was laut Stadtbaumeister Björn Nübel, der sich über andere Klinikumsbauten in Deutschland informiert hatte, ungewöhnlich sei. „Wir wissen nicht, wie es zu dieser Bewertungsmatrix gekommen ist“, so Nübel. […] Dass im Westen durch Abholzung des Parks schneller zu bauen ist als durch den „Umzug“ der bestehenden Nutzer im Osten, hat durch die starke Gewichtung des Zeitfaktors in der Standortanalyse zu einem besseren Abschneiden des Baufelds-West geführt. Nachteile für die Natur oder das städtebauliche Bild, die ebenfalls Erwähnung finden, haben somit weniger Gewicht. […] Nun müsse es nach einhelliger Auffassung der Neusässer darum gehen, in die künftige Planung einbezogen zu werden. Dabei sind drei Verfahrensteile laut Bürgermeister Greiner wichtig: Der Rahmenplan für das Gesamtareal, die städtebauliche Vorstudie, die derzeit erstellt wird sowie der Bebauungsplan-Vorentwurf der Stadt Augsburg. Er erhielt in einem einstimmigen Beschluss des Stadtrats den Auftrag, sich um eine Beteiligung der Stadt Neusäß im Rahmen „einer geeigneten Plattform“, etwa dem bestehenden Lenkungsausschuss oder an regelmäßigen Gesprächsrunden bei der Regierung von Schwaben, zu bemühen, um im laufenden Verfahren Gehör zu finden.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/neusaess-fordert-mitspracherecht-beim-uniklinik-neubau-standortanalyse-in-der-kritik-108919327 <br />
<br />
Vgl. zu allem auch unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen und das Engagement vom BUND Naturschutz Augsburg, so insbesondere der „Aktionstag Klinikpark retten“ nächste Woche am 25.4.2025. Detaillierte Informationen zur BUND-Petition unter: openpetition.de/uka<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 09:21:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1156/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Filmvorführung „Der Forggensee – Einer neuer See im alten Bett“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1155/</link>
		        <description><![CDATA[17.4.2025 (ca)<br />
In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Königsbrunn ist es unserem Allianzen-Mitglied Günther Groß gelungen, den hochinteressanten Film über den Forggensee in das Cineplex nach Königsbrunn zu holen. Am Mittwoch, den 7. Mai um 19.00 Uhr wird der Film vorgeführt. Er ist für jede*n Lechliebhaber*in ein besonderes Erlebnis, wird doch sehr kritisch gezeigt, wie es damals abgelaufen ist, als der Lech zum See aufgestaut wurde. An diesem Abend wird der Filmautor Herr Häring anwesend sein und steht für eine Diskussion zur Verfügung. Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!<br />
Weitere Informationen vom Cineplex Königsbrunn unter:<br />
https://www.cineplex.de/film/der-forggensee/402105/koenigsbrunn/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 10:55:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1155/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Aktionstag „Klinikpark retten“ am 25. April 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1153/</link>
		        <description><![CDATA[14.4.2025 (ca)<br />
Am Freitag, den 25. April, ist der „Tag des Baumes“, der entsprechend als ein bundesweiter Aktionstag zum Pflanzen neuer Bäume gilt. Dies nimmt der BUND Naturschutz Augsburg zum Anlass, einen Aktionstag „Klinikpark retten“ zu veranstalten, wo es um den Erhalt des Parks mit seinem inzwischen 50-jährigen Baumbestand geht (vgl. dazu nochmals unsere untenstehenden Aktuellen Meldungen zum problematischen Neubau der Uniklinik im Westen der Stadt Augsburg, beginnend mit dem Beitrag am 1.3.2025).<br />
Treff- und Ausgangspunkt der Aktion „Klinikpark retten“ ist ab 16 Uhr bis 19 Uhr stündlich die Straßenbahn-Haltestelle Universitätsklinikum Augsburg (Stenglinstr. 2, 86156 Augsburg) mit folgendem Programm:<br />
16 Uhr: Auftakt und Information seitens BUND Naturschutz Ortgruppe Neusäß/Aystetten<br />
17 Uhr: Aktion „Schöner Park“ – Müllsammelaktion mit Handschuhen, Müllsack und Greifzangen<br />
18 Uhr: Baumartenbestimmung und Kennzeichnung mit entsprechenden Hinweisschildern<br />
19 Uhr: Picknick im Park … nach getaner Arbeit sind ein fröhliches Zusammensein und Resümieren unerlässlich – bitte Brotzeit mitbringen und ggf. Sitzkissen, falls die Bänke nicht ausreichen<br />
<br />
Wer die Online-Petition zum Erhalt des Klinikparks noch nicht unterschrieben hat, kann dies gerne hier tun: https://openpetition.de/uka<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 09:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1153/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>30 Jahre Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V.</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1150/</link>
		        <description><![CDATA[8.4.2025 (ca)<br />
Vergangenen Donnerstagabend (3.4.2025) gab es im Umweltbildungszentrum Augsburg eine kleine Feier: Der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V. (LPVA) blickte auf 30 Jahre des erfolgreichen Wirkens zurück! Im Anschluss an die Mitgliederversammlung gaben der Vorsitzende Reiner Erben und der Geschäftsführer Nicolas Liebig einen interessanten Rück- und Ausblick auf die vielfältigen Aufgabenbereich der Landschaftspflege und das Zusammenwirken im Verbund mit den einschlägigen Augsburger Natur- und Umweltschutzorganisationen. Selbst wenn man die Weltprobleme nicht lösen kann, auch im Kleinen könne man vieles erreichen. Ein inspirierendes Fazit für unsere „Graswurzelbewegung“!<br />
Weitere Informationen zum LPVA unter: https://lpv-augsburg.de/ <br />
Eine Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter:<br />
www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 07:57:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1150/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Arbeiten im Katastrophenmodus“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1146/</link>
		        <description><![CDATA[31.3.2025 (ca)<br />
Es geht um den Augsburger Stadtwald, darüber berichtete die Augsburger Allgemeine Zeitung vor kurzem (25.3.2025, Ausgabe-Nr. 70, S. 28) wie folgt:<br />
„Augsburgs Forstamtsleiter Jürgen Kircher ist kein Mann, der zu übertriebener Dramatik neigt. Nüchtern betrachtet er die Herausforderungen, die sich ihm und seinem Team bei der Pflege des Augsburger Stadtwalds stellen. Ganz nach dem Motto: Probleme sind da, um gelöst zu werden. Seit einigen Jahren nehmen die Krisen aber derart rasant zu, dass den Förstern die Kontrolle zu entgleiten droht. Verantwortlich dafür ist der Klimawandel. „Die Extreme werden immer extremer“, sagt Kircher. Besonders betroffen sind die lichten Schneeheide-Kiefernwälder, die einen seltenen Naturschatz darstellen. Deshalb untersuchte die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) zuletzt Kiefernproben aus dem Stadtwald. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Seit dem schweren Hagelschlag im Spätsommer 2023 sind die Kiefern das Sorgenkind der Förster. Wie berichtet, wiesen die Bestände nach dem schweren Unwetter massive Schäden auf. Die Hagelkörner schlugen Löcher in die Rinde am Stamm und in den Zweigen. Dort, vermuteten Experten, drangen Diplodia-Pilze ein, die das sogenannte Diplodia-Triebsterben auslösen können. Bereits damals ahnte Nicole Burgdorf von der Abteilung Waldschutz der LWF, dass der Hagelschlag nicht der einzige Auslöser gewesen sein kann. Vielmehr vermutete sie eine Kombination an Ursachen. Eine umfassende Analyse sollte Klarheit bringen. Bis heute haben sich die Kiefern nicht erholt. In der Königsbrunner Heide, die ein in Bayern einmaliges Ökosystem mit seltenen Tier- und Pflanzenarten aufweist, gibt es keine annähernd vitalen Kiefern mehr. Naturforscher beobachten hier ein massives Artensterben. Nun ist klar: Auf zwei Dritteln der 210 Zweigproben war der Diplodia-Erreger nachweisbar. Bei rund 70 Prozent der stark geschädigten Kiefern war zudem eine umfangreiche Blaufärbung im Splint der Krone zu finden, was ebenfalls auf eine Beteiligung des Pilzes hindeutet. […] Für die Förster heißt das, dass sie zuletzt deutlich mehr Bäume fällen mussten, als vorgesehen. Tendenz weiter steigend. „Es ist frustrierend“, sagt Kircher. „Wir arbeiten im Katastrophenmodus.“ Das nage an den physischen und psychischen Kräften seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aktuell ist die Forstverwaltung dabei, hunderte Kiefern am Wegesrand zu fällen. Wie berichtet, setzt die Forstverwaltung nun auf eine unkonventionelle Nachpflanzstrategie, um den seltenen Kiefernbestand zu bewahren. […]Wie geht es weiter mit dem Augsburger Stadtwald? „Es ist der Blick in die Glaskugel“, sagt Kircher. Förster müssten in Zeiträumen von Jahrzehnten denken. Was heute gelte, könne in zehn Jahren längst überholt sein. Bei einem ist sich Kircher sicher: „Unser Wald wird nicht sterben. Aber er wird sich verändern.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/arbeiten-im-katastrophenmodus-zustand-der-kiefern-im-augsburger-stadtwald-ist-dramatisch-106655681<br />
<br />
Weitere Informationen von der Forstverwaltung der Stadt Augsburg unter: https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/stadtwald/waldschutzprogramm<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 09:47:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1146/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Uniklinik-Neubau: Neusässer erwarten mehr Infos und Gegenwehr“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1145/</link>
		        <description><![CDATA[29.3.2025 (ca)<br />
Neues vom Neubau Uniklinik – am vergangenen Mittwoch (26.3.2025) gab es eine Bürgerversammlung in Alt-Neusäß. Eingeladen hatte Bürgermeister Richard Greiner. Davon gab es gestern einen Bericht in der Augsburger Allgemeine Zeitung (Ausgabe-Nr. 78, S. 35) unter der obigen Schlagzeile. Im Beitrag heisst es:<br />
„Bis auf den letzten Stuhl besetzt war der Saal bei der Bürgerversammlung für Alt-Neusäß. Viele der etwa 50 Bürgerinnen und Bürger dürften nicht nur die aktuellen Großprojekte in der Stadt wie der Neubau der Feuerwehr und Grundschule Westheim, der Fernwärmeausbau oder das neue Feuerwehrhaus in Neusäß interessiert haben, sondern vor allem der Neubau der Uniklinik (UKA). Denn dieser ist zwar gar nicht in der Verantwortung der Stadt Neusäß, aber die neueste Entwicklung hinsichtlich des Mega-Bauvorhabens direkt an der Neusässer Stadtgrenze erhitzt schon jetzt die Gemüter. […] Sachstand und die Hintergründe trug Bürgermeister Richard Greiner in der Bürgerversammlung vor und erläuterte detailliert, wie die Stadt Neusäß in die Entscheidung eingebunden oder eben nicht eingebunden war. „Wir sind im Lenkungsausschuss nicht vertreten“, so der Bürgermeister, der mit seinen Ausführungen auf drei eingegangene Bürgeranfragen antwortete. Er betonte, dass die Planung noch in einem sehr frühen Stadium sei. „Alles, was wir kennen, ist die Flächendarstellung mit der im Lenkungsausschuss als potenziell denkbare Bauflächen diskutierten Karte.“ Zumindest sei Neusäß aber im Arbeitskreis Verkehr in Person von Stadtbaumeister Björn Nübel mit dabei und konnte hier bereits auf einige Fragen Einfluss nehmen, etwa verhindern, dass die Steppacher Straße zur Erschließung dient sowie bei Fragen zum Parkdeck und Stellplätzen und dem Ausgleichsbiotop, das vor einigen Jahren als Trenngrün zu Steppach hin angelegt wurde und unberührt bleiben wird. […] Im Moment werde abgeklärt, ob eine Raumverträglichkeitsprüfung nötig ist. „Aus Sicht des Freistaats nicht, aber wir sehen das kritisch“, so der Neusässer Bürgermeister. Warum man die so wichtige Standortanalyse erst jetzt erhalten hat, wisse er auch nicht. „Ich finde das ganze Verfahren bisher auch unglücklich“, so Greiner, man werde aber am Ball bleiben und darauf drängen, mehr in die Prozesse einbezogen zu werden. Man dürfe das UKA nicht als Insel inmitten von Neusäß und Stadtbergen betrachten, sondern es müsse eine Gesamtlösung geben, die für alle drumherum funktioniert und verträglich ist. Für den Bürgermeister ist aber klar: Beim Neubau der Uniklinik werde es nicht ohne Belastungen gehen, vor allem während der Bauzeit. „Wir erkennen die Dringlichkeit und Notwendigkeit des Projekts an und sagen Ja zur Spitzenmedizin. Aber wir werden das Bestmögliche für Neusäß herausholen.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/neubau-der-uniklinik-in-neusaess-buerger-fordern-mehr-informationen-und-mitbestimmung-107628527 <br />
<br />
Weitere Informationen zur Petition des BUND Naturschutz Augsburg unter: openpetition.de/uka <br />
Es gibt zwischenzeitlich über 500 Unterstützer*innen, wir bitten weiterhin um zahlreiche Beteiligung!<br />
<br />
Foto: Blick vom Kobelhang Richtung Osten mit Steppacher Straße, Ausgleichsflächen, Klinikpark und dahinter das UKA-Bestandsgebäude<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 08:01:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1145/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Rückblick swa Wassertag</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1143/</link>
		        <description><![CDATA[26.3.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Sonntag (23.3.2025) fand zum krönenden Abschluss der Weltwasserwoche 2025 in Augsburg der Wassertag der Stadtwerke Augsburg (swa) statt. Hier gab es geführte Einblicke in das historische Wasserwerk am Hochablass und Mitmachaktionen rund um das Thema Wasser!<br />
Weitere Informationen zum Wasserwerk am Hochablass unter:<br />
https://wassersystem-augsburg.de/de/objekte/wasserwerk-am-hochablass<br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 06:43:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1143/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Pressemitteilung des BUND Naturschutz zum Neubau der Uniklinik</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1142/</link>
		        <description><![CDATA[22.3.2025 (ca)<br />
Der BUND Naturschutz, unser Partner in der Augsburger Naturschutzallianz, hat anlässlich des problematischen Neubaus der Universitätsklinik Augsburg und der korrespondierenden Informationsveranstaltung am 18.3.2025 insbesondere zur undemokratisch erscheinenden Standort-Vorentscheidung respektive interessengeleiteten Standortanalyse (vgl. dazu nochmals unsere Aktuelle Meldung vom 21.3.2025) eine Pressemeldung herausgegeben. Diese Stellungnahme ist untenstehend vollständig im pdf-Format downloadbar.<br />
<br />
Weitere Informationen zur Petition des BUND Naturschutz Augsburg für eine ergebnisoffene Untersuchung der möglichen Standorte „West“ und „Ost“ unter: openpetition.de/uka <br />
Die Zahl der Unterstützer*innen wächst kontinuierlich, wir bitten weiterhin um zahlreiche Beteiligung!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 22 Mar 2025 08:48:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1142/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neubau Uniklinik –Informationsveranstaltung des BUND Naturschutz </title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1140/</link>
		        <description><![CDATA[21.3.2025 (ca)<br />
Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, gibt es derzeit eine Petition des BUND Naturschutz Augsburg. Dabei geht es um den problematischen Neubau der Uniklinik im Westen der Stadt Augsburg, wobei der alteingesessene Klinikpark zerstört und viele andere natur- und gesellschaftsrelevante Beeinträchtigungen zu erwarten sind. (vgl. dazu nochmals unsere initiale Aktuelle Meldung vom 1.3.2025). Gebeten wird in der zu unterstützenden Petition um eine ergebnisoffene Untersuchung der möglichen Standorte „West“ und „Ost“. In der Folge standen drei Informationsveranstaltungen an, nämlich die erste offizielle Informationsveranstaltung seitens der Universitätsklinik Augsburg in der Stadthalle Neusäß am 12.3.2025, eine Begehung des Klinikparks seitens BUND Naturschutz Augsburg bzw. den Ortsgruppen Neusäß/Aystetten und Stadtbergen zusammen mit interessierten Bürgern, Kommunalpolitikern und auch Klinikvertretern am 15.3.2025  und schließlich die Informationsveranstaltung des BUND Naturschutz Ortgruppe Neusäß/Aystetten im St. Ägidius Begegnungszentrum in Neusäß am 18.3.2025. Bei dieser letzten Veranstaltung gab es nun wesentliche Erhellungen:<br />
Dr. Dietmar Kuhlmann, der Sprecher der Ortsgruppe, stellte dem interessierten Publikum nochmals die Hintergründe und das Ansinnen der Petition zur ergebnisoffenen Untersuchung der möglichen Standorte vor – und auch das enge Zeitfenster, in welchem man nun agieren müsse, um die undemokratisch erscheinende Standort-Vorentscheidung zu verändern. Besonders interessant waren sodann die Ausführungen zur Standortanalyse, welche jüngst endlich zugänglich wurde und in den nächsten Tagen auch allgemein veröffentlicht werden soll. Hier kam zur Sprache, wie diverse Kriterien der Vorteilsabwägung der beiden Standorte erfasst, begutachtet, normiert, gewichtet und schließlich zu Kennzahlen verdichtet wurden. Es zeigt sich bereits jetzt, dass hier erheblicher Klärungsbedarf besteht. In der Publikumsdiskussion wurde dazu angedacht, Expertenwissen bis hin zu juristischem Beistand einzubeziehen.<br />
Die Vortragspräsentation von Dr. Dietmar Kuhlmann ist im pdf-Format untenstehend downloadbar.<br />
Mittlerweile stellt die Stadt Augsburg nun auch die vorliegenden Daten zur Standortanalyse zur Verfügung unter:<br />
https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/stadtplanung/projekte/neubau-universitaetsklinikum<br />
<br />
Weitere Informationen zur Petition des BUND Naturschutz Augsburg unter: openpetition.de/uka<br />
Es gibt zwischenzeitlich rund 500 Unterstützer*innen, wir bitten weiterhin um zahlreiche Beteiligung!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 09:28:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1140/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Klinikpark: Naturschützer beklagen Frevel“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1139/</link>
		        <description><![CDATA[18.3.2025 (ca)<br />
Mit dieser Schlagzeile berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung über die am vergangenen Samstag (15.3.2025) erfolgte Begehung des Klinikparks im Rahmen der unlängst vom BUND Naturschutz Augsburg bzw. den Ortsgruppen Neusäß/Aystetten und Stadtbergen gestarteten Petition zum Neubau der Universitätsklinik Augsburg (vgl. dazu nochmals die untenstehende Aktuelle Meldung „Neubau Uniklinik - Bürgerbeteiligung JETZT - Online-Petition gestartet“ vom 1.3.2025 und auch die Folgemeldungen vom 10.3.2025 und 15.3.2025).<br />
In dem aktuellen AZ-Artikel (17.3.2025, Ausgabe-Nr. 63, S. 30) heißt es: „Ludwig Fink, früherer Bürgermeister von Stadtbergen, heute Vorsitzender der dortigen Ortsgruppe des Bund Naturschutz, hat zur Begehung geladen. Fink will vor Ort zeigen, welcher „Frevel“ es wäre, den Park für einen Klinik-Neubau abzuholzen. Dafür hat er sich fachliche Unterstützung geholt. Die Naturschützer hoffen, die Neubaupläne im Westen des Uniklinikums verhindern zu können. Sie bevorzugen eine andere Variante. […] Die Anlage sei ein natürliches Kunstwerk mit hohem ideellem und materiellem Wert, so Fink. Schließlich trage die frische Luft und die Möglichkeit, hier spazieren zu gehen, zur Gesundung der Patienten bei, sagt der frühere Bürgermeister. „Den Park abzuholzen, wäre ein Frevel.“ Damit würde nicht nur der wertvolle alte Baumbestand gerodet, auch die ökologischen Ausgleichsflächen, die unweit davon angelegt wurden, verlören ihren Wert. „Die stehen dann direkt an den Neubauten“, sagt Fink. […] Um die Uniklinik besser mit dem neu entstandenen Medizin-Campus zu vernetzen und so eine enge Verzahnung von Medizinbetrieb und Lehre/Forschung zu ermöglichen, wird aber der Westen als besser angesehen. Hinzu kommt, dass der 100 Millionen Euro teure Intensiv-Anbau nur mit einem Krankenhaus-Neubau im Westen sinnvoll zu betreiben ist. Für die Naturschützer ist das der falsche Weg. Sie kritisieren am Samstag, dass es keine öffentliche Abwägung zwischen der Ost- und Westlösung gegeben hat. Vergangene Woche habe man Einsicht in die Standortanalyse, auf der die Entscheidung fußt, im Augsburger Stadtplanungsamt erhalten, sagt Dietmar Kuhlmann vom Bund Naturschutz. Dabei sei ersichtlich gewesen, dass die Entscheidung für die West-Lösung knapp ausgefallen sei, so Kuhlmann. „Wir Bürger müssen uns dafür einsetzen, dass ein Verfahren aufgesetzt wird, in dem die Anliegen des Naturschutzes stärker berücksichtigt werden.“ Baureferent Steffen Kercher (parteilos) wolle die Standortanalyse in den kommenden Tagen öffentlich stellen. Für eine ergebnisoffene Untersuchung möglicher Standorte des Neubaus haben die Naturschützer jüngst eine Petition gestartet. Derzeit haben diese gut 400 Menschen unterzeichnet.“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/uniklinik-neubau-in-augsburg-naturschuetzer-fordern-erhalt-alter-baeume-im-klinikpark-106690318<br />
<br />
Der aktuelle Stand der Petition seitens Bund Naturschutz Neusäß mit Möglichkeit zur Beteiligung findet sich unter:<br />
https://www.openpetition.de/petition/online/neubau-uniklinik-augsburg-ergebnisoffene-untersuchung-der-moeglichen-standorte<br />
Unsere Naturschutzallianz Augsburg bittet um zahlreiche Unterstützung!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 07:44:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1139/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Kommende Lech-Veranstaltungen im März und April</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1138/</link>
		        <description><![CDATA[16.3.2025 (ca)<br />
Der Lebensraum Lechtal e. V. informiert über folgende Lech-Veranstaltungen:<br />
<br />
(1) „Weltwasserwoche 2025“ – Das UNESCO-Welterbe-Büro der Stadt Augsburg veranstaltet gemeinsam mit dem Umweltbildungszentrum (UBZ) und den Stadtwerken Augsburg vom 17. bis 23. März die Weltwasserwoche 2025. Formate wie ein Krimi-Dinner, Fahrradtouren, Schulveranstaltungen und ein Welt-Café ergeben einen bunten Mix. Der Weltwassertag selbst wird am Samstag, 22. März auf dem Rathausplatz mit vielen Ständen und unterstützenden Kooperationspartnerinnen und -partnern gefeiert. Weitere Informationen unter:<br />
https://wassersystem-augsburg.de/de/weltwasserwoche<br />
 <br />
(2) „3. Landsberger Wasser-Symposium“ – Ebenfalls am 22. März 2025 zum internationalen Tag des Wassers findet das 3. Landsberger Wassersymposium im Rahmen der Landsberger Wasserwoche statt. Der Flyer zur Veranstaltung ist untenstehend im pdf-Format downloadbar. Unter anderem referiert Matthias Settele von der Universität Augsburg über „Die Transformationen des bayerischen Lechs – Vom Wildfluss zum ‚Cyborg‘“.<br />
<br />
(3) „Unser Lech - wild, gezähmt und einzigartig?“ – Hierbei handelt es sich um eine mitreißende, berührende und aufrüttelnde Veranstaltung von „vier fließenden Frauen“ über den heutigen Lech, seinen ökologischen Zustand und Fragen zur Zukunft eines der einzigartigsten aller dealpinen Flüsse. Nähere Informationen finden sich im unten abgebildeten Veranstaltungsflyer. In Augsburg findet die Darbietung statt am 4. April 2025 um 18:30 Uhr im Lechsaal des Bürgerhauses Pfersee, Stadtberger Str. 17, 86157 Augsburg.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 16 Mar 2025 07:30:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1138/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Uniklinik-Neubau auf dem Parkgelände?“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1137/</link>
		        <description><![CDATA[15.3.2025 (ca)<br />
Am vergangenen Mittwoch (12.3.2025) fand die erste offizielle Informationsveranstaltung der Universitätsklinik Augsburg zum Thema geplanter Uniklinik-Neubau statt (vgl. hierzu auch nochmals unseren Terminhinweis in untenstehendem Aktuellen Beitrag „Neubau Uniklinik - Bürgerbeteiligung JETZT - Online-Petition gestartet“ vom 1.3.2025, wo es auch um die Bürgerbeteiligung im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens geht). Die Fachvorträge waren informativ, aber – wie sich in der anschließenden Publikumsdiskussion zeigte – sehr interessenorientiert. Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet in ihrem gestrigen Beitrag „Uniklinik-Neubau auf dem Parkgelände?“ (14.3.2025, Ausgabe Nr. 61, S. 33) wie folgt:<br />
„2009 hatte der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer der Stadt Augsburg ins Goldene Buch geschrieben „Die Uniklinik kommt!!!“. Zehn Jahre später war es dann so weit und erst 2023 fiel die Entscheidung für einen Neubau. Inzwischen gab es seitens des Staatlichen Bauamts und der Stadt Augsburg etliche Voruntersuchungen und -planungen. Nun startete die Informationskampagne der Uniklinik dort, wo die unmittelbaren Nachbarn des Mega-Projekts am meisten betroffen sind: in Neusäß. Dass das Foyer der Stadthalle mit etwa 150 Zuhörern voll besetzt war, kann nicht verwundern – grenzen doch die Stadtteile Steppach und Westheim im Westen und Norden direkt an das nun favorisierte Baufeld für die neue Uniklinik an, die damit noch näher an Neusässer Gebiet heranrückt. Mit einigen Nachteilen, die von einigen Bürgerinnen und Bürgern heftig kritisiert wurden. Ganz oben auf der Liste stand die Abholzung des Klinik-Parks. Dagegen formierte sich bereits Widerstand. Der Bund Naturschutz Neusäß hatte das Vorgehen bereits kritisiert und eine Petition gestartet. Sprecher Dietmar Kuhlmann wiederholte die Argumente auch auf der Infoveranstaltung in der Stadthalle. Zudem bemängelte er, dass die Bürgerbeteiligung jetzt viel zu spät erfolge, nachdem man sich schon für das Baufeld auf dem Park-Areal als favorisierte Lösung festgelegt habe. […] Wilhelm Kugelmann und Susanne Höhnle, zweiter Bürgermeister und dritte Bürgermeisterin in Neusäß, vertraten den abwesenden ersten Bürgermeister Richard Greiner, der beim Städtetag in Berlin war. Kugelmann sagte, Belastungen der Anwohner seien unvermeidbar, aber man müsse sie möglichst gering halten. Susanne Höhnle fragte, wer entschieden habe, dass die beiden betroffenen Städte Neusäß und Stadtbergen nicht in den Lenkungsausschuss und die Planungen mit einbezogen werden. „Wir sollen die Infrastruktur bereitstellen, die Straßen und die Kita-Plätze, werden aber am Entscheidungsprozess nicht beteiligt“, kritisierte Höhnle. […] Wie Bürgermeister Greiner im Nachgang der Veranstaltung mitteilte, nehme man die Präferenz für das Baufeld West als eine Sichtweise der Bauherren zur Kenntnis. Endgültig rechtskräftig sei diese Standortpräferenz allerdings nicht „und insofern behält sich die Stadt Neusäß eine kritische Hinterfragung vor.“ Inhaltlich könne man noch keine Stellung nehmen, da das Gutachten der Standortanalyse mit der detaillierten Bewertungsmatrix noch nicht vorliegt. Laut Augsburger Stadtverwaltung ist es bald auch öffentlich einsehbar.“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/uniklinik-neubau-auf-parkgelaende-heftige-kritik-und-unmut-bei-infoveranstaltung-in-neusaess-106680152<br />
<br />
Weitere Informationen zum Thema nebst der Online-Petition seitens Bund Naturschutz Neusäß finden sich unter: https://openpetition.de/uka. Unsere Naturschutzallianz Augsburg bittet um zahlreiche Unterstützung!]]></description>
		        <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 16:54:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1137/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neuigkeit zur Petition: Neubau Uniklinik Augsburg – Ergebnisoffene Untersuchung der möglichen Standorte!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1135/</link>
		        <description><![CDATA[10.3.2025 (ca)<br />
Unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Augsburg informiert aktuell zur Petition (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „Neubau Uniklinik - Bürgerbeteiligung JETZT - Online-Petition gestartet“ vom 1.3.2025) wie folgt:<br />
Am Sonntagvormittag (9.3.2025) haben wir die Marke von 200 Unterstützern überschritten. Die zahlreichen Kommentare zeigen, wie wichtig es ist, dass wir dieses Thema aufgegriffen haben. Bitte machen Sie weiterhin Werbung in Ihrem Umfeld, damit jeder, der von dem Neubau der Uniklinik betroffen ist, auch teilnehmen kann. Alle Informationen und Fortschritte zur Petition gibt es hier:<br />
https://www.openpetition.de/petition/online/neubau-uniklinik-augsburg-ergebnisoffene-untersuchung-der-moeglichen-standorte <br />
Am vergangenen Montag, 2.3.2025, hat die Augsburger Allgemeine im Artikel „Bund Naturschutz protestiert gegen Rodung des Klinikums-Parks“ ausführlich über unser Anliegen berichtet. Im Artikel „Augsburger Uniklinik zu Neubauplänen im Westen“ vom Samstag, 8.3.2025, reagiert die Uniklinik auf unsere Kritik, die sich gegen die Vorfestlegung auf das Baufeld „West“ wendet und eine ergebnisoffene Untersuchung der beiden möglichen Standorte (West und Ost) mit öffentlicher Beteiligung fordert.<br />
Die Äußerungen der Uniklinik bestätigen leider alle unsere Annahmen und die daraus abgeleiteten Forderungen:<br />
1. Im Zeitungsartikel wird berichtet, dass das Baufeld "Ost" prinzipiell für den Neubau der Uniklinik geeignet sei und wäre sogar aus Stadtplanungssicht „besser gewesen als ein Neubau Richtung Kobelhang“.<br />
2. In dem Artikel wird wiederum bestätigt, dass die Standortauswahl bereits „gemeinsam von Wissenschafts- und Bauministerium sowie der Regierung von Schwaben, der Stadt Augsburg, der Uniklinik und dem Staatlichen Bauamt getroffen wurde“. Im Zeitungsartikel wird weiterhin ausgeführt, dass auf Basis der Standortfestlegung nun planerisch „eine Konzeption für den Neubau und das ganze Areal“ entwickelt wird. Auf dieser Basis solle der Bebauungsplan durch die Stadt Augsburg ausgearbeitet werden. Damit ist eine ergebnisoffene Untersuchung und öffentliche Erörterung in dem zukünftigen Bauleitverfahren, das noch gar nicht begonnen hat, nach unserer Auffassung gar nicht mehr möglich. Die frühzeitige Festlegung auf das Baufeld "West" ohne öffentliche Beteiligung stellt eine Vorentscheidung dar, die den Grundsatz der ergebnisoffenen Abwägung verletzt. Daher fordern wir ein transparentes Verfahren zur Standortwahl, wie es ein Raumordnungsverfahren gewährleisten würde.<br />
3. Das Uniklinikum führt in dem Zeitungsartikel aus, dass viele Aspekte, die in einem Raumordnungsverfahren geprüft würden, bereits „in der Standortanalyse mit betrachtet worden“ seien. Die Standortanalyse und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen sind allerdings ohne öffentliche Beteiligung erfolgt. Aus unserer Sicht bietet es sich für eine transparente, weitere Vorgehensweise daher an, diese Untersuchungen bei der Beantragung eines Raumordnungsverfahrens als Unterlagen öffentlich bereitzustellen. Ein solches Verfahren gewährleistet eine transparente und sachgerechte Abwägung der verschiedenen Standortoptionen. Das Raumordnungsverfahren würde zu einer frühzeitigen Beteiligung aller Betroffenen führen und würde auch zu diesem Zeitpunkt die erforderliche Umweltprüfung transparent und öffentlichkeitswirksam integrieren. Der Verfahrensablauf und die Vorteile eines Raumordnungsverfahrens sind in einem Flyer der Regierung von Oberbayern zusammengefasst.<br />
<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 09 Mar 2025 21:46:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1135/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese „Volksentscheid der Lebewesen“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1133/</link>
		        <description><![CDATA[5.3.2025 (ca)<br />
Eine besondere Veranstaltung im Rahmen des Augsburger Brechtfestivals 2025 war am vergangenen Samstag (1.3.) der „Volksentscheid der Lebewesen“ auf der brechtbühne im Alten Gaswerk. Es handelte sich um „ein experimentelles politisches Format“ und dabei es ging um den Augsburger Alpenfluss Lech (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Vorankündigung vom 14.2.2025).<br />
Bei diesem speziellen Volksentscheid debattierten und entschieden Vertreterinnen von Gewässerlebewesen zusammen über die Zukunft des Welterbes der Wasserstadt Augsburg. Dabei durfte sich das Publikum unmittelbar beteiligen, indem es die Rolle von acht Organismengruppen aus Fauna und Flora einnahm und deren Wasserbedürfnisse im Plenum vertrat. Zur Abstimmung standen schließlich vier Vorgehensweisen: die demokratische Einbindung aller Spezies durch einen geeigneten Umbau des Stadtrats (sog. Demokratische Evolution), das Abwarten auf eine heilsame Katastrophe (wie sie sich etwa durch den drohenden Lechsoldurschlag abzeichnet), der gegenwärtige Landschafts- und Artenschutz der Menschen (so in Form der anstehenden Projektierung Licca liber) sowie eine Stadterweiterung durch Baumaßnamen der Spezies Biber (fiktiv im künftigen Haunstetten Südwest). Die Wahl erfolgte klassisch mittels Urnengang und begleitend durch Tarierung. Die Waage zeigte schließlich einen äußerst knappen Volksentscheid für die Demokratische Evolution an. Die Projektierung Licca Liber, die übrigens sehr engagiert von Nicolas Liebig (Geschäftsführer beim Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V.) und Prof. Dr. Tanja Seider (Expertin für soziale Arbeit und Pädagogik an der HSAP Berlin) im Plenum vorgestellt und argumentiert wurde, unterlag mit nur einer Stimme. Also wird nun alles Weitere im Stadtparlament entschieden werden, nunmehr aber ergänzt mit Vertretern der Pflanzen- und Tierwelt!<br />
Wie das genau von statten gehen soll, wird am 6. April 2025 im Umweltbildungszentrum Augsburg geklärt beim „Ersten Treffen der Speziesbotschafter*innen Augsburg“. Man darf gespannt sein!<br />
In Szene gesetzt wurde das Experiment von der Künstlerinnengruppe Club Real und Mitgliedern der Organismenrepublik Augsburg. Weitere Informationen zur Organismenrepublik Augsburg unter:<br />
https://organismendemokratie.org/wo/augsburg-wallanlagen/ <br />
<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 07:18:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1133/#10</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Neubau Uniklinik - Bürgerbeteiligung JETZT - Online-Petition gestartet</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1132/</link>
		        <description><![CDATA[1.3.2025 (ca)<br />
Unser Allianzen-Partner BUND Naturschutz Augsburg informiert aktuell zum problematischen Neubau der Uniklinik im Westen der Stadt Augsburg wie folgt:<br />
Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde, am 25.10.2016 berichtete die Augsburger Allgemeine über die Pläne für den Medizin-Campus: "Das Klinikum wird das dominante Gebäude bleiben. Nebenan soll für Forschung und Lehre fast ein neuer Stadtteil entstehen.“ Auf einem simulierten Luftbild des Architektenbüros konnte man das frisch sanierte Uniklinik-Gebäude sehen. Die 14,7 ha des Medizincampus auf dem Kobelfeld waren nahezu vollständig bebaut. Lediglich der Uniklinikpark ragte als grüne Insel im Bild heraus. Nachdem im Dezember 2017 der Bebauungsplan für den Medizincampus verabschiedet wurde, ist mittlerweile schon die Hälfte der Fläche versiegelt und bebaut. Keine 6 Jahre später kommt nun die bayerische Staatsregierung und verspricht den Bürgern und Kommunen einen Neubau der Uniklinik anstatt einer Sanierung. Wir sollen dafür lediglich noch die verbliebene "grüne" Insel, den Klinikpark und die landwirtschaftliche Fläche vor dem Bestandsgebäude zur Verfügung stellen. Und das, obwohl auch ein Standort östlich des Bestandsgebäudes möglich wäre. In der Standortdiskussion wurden die angrenzenden Kommunen und Bürger bisher außen vor gelassen.<br />
Die BUND Naturschutz Ortsgruppen Neusäß und Stadtbergen haben sich daher dazu entschlossen, jetzt aktiv eine Bürgerbeteiligung im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens einzufordern. Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben wir eine Online-Petition gestartet. Wenn Sie dieses Anliegen unterstützen möchten, so bitten wir um ihre Unterschrift unter folgendem Link: https://openpetition.de/zpffm<br />
<br />
In diesem Zusammenhang lädt der BUND Naturschutz Stadtbergen ein zu einer Begehung des Uniklinikparks am Samstag 15.3.2025. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle des Uniklinikums. Der BUND Naturschutz Neusäß lädt ein zu einer Info-Veranstaltung zum Neubau der Uniklinik am Dienstag 18.3.2025 um 19:00 Uhr in die Begegnungsstätte St. Ägidius, Bürgermeister-Kaifer-Str. 6, in Neusäß.<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://www.myheimat.de/neusaess/c-lokalpolitik/bund-naturschutz-fordert-buergerbeteiligung-jetzt_a3545677<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 01 Mar 2025 10:38:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1132/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Symposium Zukunftspotenziale für Klima- und Artenschutz in der Stadt</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1131/</link>
		        <description><![CDATA[27.2.2025 (ca)<br />
Die gutbesuchte Fachveranstaltung fand am 21.2.2025 im Umweltbildungszentrum Augsburg statt als Folgeveranstaltung des Symposiums vom vergangenen Jahr. Erneut luden das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg (AGNF) zusammen mit der Orts- und Kreisgruppe des BUND Naturschutz Augsburg ein (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „3. Symposium Zukunftspotentiale für Klima- und Artenschutz in der Stadt“ vom 10.1.2025 mit dem Überblick zum Vortragprogramm). Die Symposiumseröffnung erfolgte seitens BN-Vorsitzende Christine Kamm, Umweltreferent Reiner Erben, AGNF-Leiterin Anette Vedder sowie BN-Vorsitzenden Johannes Enzler, welcher im Weiteren die Moderation übernahm.<br />
Eine detaillierte Darstellung der Vorträge und Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
Bild: Symposiumseröffnung von Christine Kamm (Vorsitzende BUND Naturschutz Ortsgruppe Augsburg).<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 07:19:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1131/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Volksentscheid der Lebewesen“ am 1. März auf der brechtbühne im Alten Gaswerk</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1129/</link>
		        <description><![CDATA[14.2.2025 (ca)<br />
Das Augsburger Brechtfestival 2025 mit dem Titel „Die große Methode“ beginnt am 21. Februar und dauert bis 3. März 2025. Dort ist die letzte Veranstaltung der „Organismenrepublik Augsburg“ der „Volksentscheid der Lebewesen“ (Samstag, 1.März 2025, 16.00 Uhr, brechtbühne im Alten Gaswerk). Dabei handelt es sich um „ein experimentelles politisches Format“. Die Künstlerinnengruppe Club Real und Mitglieder der Organismenrepublik Augsburg informieren dazu wie folgt:<br />
„Hört Ihr das Quaken, Knarren, Krächzen, Klopfen und Pochen? Was will dieses Säuseln, Schaben, Zwitschern und Zirpen? Das ist Vox populi, die Stimme des Volkes der Lebewesen! Beim ersten Volksentscheid der Lebewesen debattieren und entscheiden Vertreterinnen von Gewässerlebewesen zusammen über die Zukunft des Welterbes der Wasserstadt Augsburg!<br />
Warum orientieren sich politische Entscheidungen ausschließlich an menschlichen Bedürfnissen? Die „Organismenrepublik Augsburg“ stellt die Menschen vorbehaltene Demokratie in Frage und zeigt wie eine Weiterentwicklung möglich ist. Im Staatsgebiet am Roten Tor wurden über 600 Arten – vom Einzeller bis zum Biber – gleichberechtigt eingebürgert. Es wurde eine Verfassung verabschiedet, das Parlament hat getagt und Entscheidungen wurden umgesetzt. Doch die Stadt Augsburg ignoriert den Beschluss des Verfassungsgerichts, den Bibern ihre Ingenieurbaukunst zu gestatten. Hofft die Verwaltung darauf, dass der Organismenrepublik der Atem ausgeht? Der erste Volksentscheid der Lebewesen widmet sich nun auf ungewohnte Weise dem „Welterbe“: Die Lebewesen des Welterbes sollen selbst entscheiden wie die Zukunft aussieht. Bis zu160 Menschen übernehmen die Vertretung eines Gewässerlebewesens aus Augsburg und entscheiden über die Dringlichkeit von 4 eingebrachten Vorschlägen zur Zukunft des Welterbes und der Stadt:<br />
● Laichkraut und Brennnessel fordern eine demokratische Neuerfindung und Aufteilung der Macht auf alle Spezies durch einen Umbau des Stadtrats<br />
●  Armleuchteralge und Cyanobakterium sind der Meinung die Menschen brauchen jetzt eine heilsame Katastrophe, wie sie sich durch den drohenden Lechsoldurschlag abzeichnet<br />
●  Biber und Bakterienvirus Lambda fordern die Stadterweiterung durch Biber und die Dezentralisierung der Abwasseraufbereitung im Rahmen eines „schmutzigen Welterbes“<br />
●  Grauerle und Mühlkoppe verweisen auf Erfolge im Landschafts- und Artenschutz der Menschen und sagen: „Weiter so, wir sind auf einem guten Weg“!<br />
Kommt zum Volksentscheid der Lebewesen! Erlebt den Perspektivwechsel zu einem Augsburger Wasserlebewesen, debattiert mit und entscheidet in Vertretung eines Lebewesens wie und ob es weitergehen soll auf dem Weg zu einer gerechten Multispeziesgesellschaft!“<br />
<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter:<br />
brechtbühne, Am Alten Gaswerk 8, 86156 Augsburg<br />
Tickets: www.brechtfestival.de<br />
Infos: organismendemokratie.org<br />
Kontakt: 01795255802, info@organismendemokratie.org<br />
Der Flyer zur Veranstaltung ist untenstehend im pdf-Format downloadbar.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 09:27:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1129/#12</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Heft 47/1 der Zeitschrift „Anliegen Natur“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1128/</link>
		        <description><![CDATA[13.1.2025 (ca)<br />
Die Bayerische Akademie für Landschaftspflege gibt folgenden Publikationshinweis, welcher für das Wirken unserer Augsburger Naturschutzallianz von Interesse ist:<br />
Seit kurzem (Ende Januar 2025) liegt die vollständige Ausgabe 47/1 von Anliegen Natur vor. Auch die gedruckte Version steht damit ab sofort zur Verfügung. Lesen Sie in diesem Heft Beiträge zu den Vorteilen der Beweidung für den Biotopverbund sowie zu den Möglichkeiten und Herausforderungen von Beweidung in der Stadt. Außerdem finden Sie im Heft Themen wie die Neuerhebung der bayerischen Moorbodenfläche, 40 Jahre Vertragsnaturschutz in Bayern, Konkurrenz zwischen Wild- und Honigbienen, einen Rückblick auf unsere Schwerpunkt-Veranstaltung zur Reaktivierung der Landschaftsplanung sowie einer Analyse zum Dolomit-Kiefernwald.<br />
Das Online-Archiv und die vollständige Ausgabe finden sich unter:<br />
www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/anliegen47_1.htm<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 09:03:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1128/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vortrag Vortrag Prof. Dr. Ottmar Edenhofer zu negativen CO2-Emissionen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1125/</link>
		        <description><![CDATA[5.2.2025 (ca)<br />
Der Klima- und Artenschutz ist gegenwärtig etwas aus den Schlagzeilen geraten, stehen doch so viele weitere dringliche Problemstellungen und -lösungen an. Dennoch gibt es hier interessante Entwicklungen und Überlegungen. Darüber referierte am vergangenen Montag (3.2.2025) am Zentrum für Klimaresilienz (ZfK) der Universität Augsburg der renommierte Klimaforscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Pressemitteilung „Gastvortrag von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer am Zentrum für Klimaresilienz“ vom 27.1.2025).<br />
Für 2050 hat die EU Klimaneutralität beschlossen. Ab dann müsste für jede noch emittierte Tonne CO2 eine Tonne aus der Atmosphäre zurückgeholt werden. Eine Schlüsselrolle auf dem Weg dorthin könnte eine Europäische Kohlenstoff-Zentralbank spielen – und mit marktwirtschaftlichen Anreizen die Weichen stellen, dass die Emissionsbilanz in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts netto-negativ, Europa sozusagen zum CO2-Staubsauger wird. Wie das ökonomisch funktionieren kann, erklärte Ottmar Edenhofer in seinem Vortrag „Die (fehlende) dritte Säule – Klimapolitik im Lichte der planetarischen Abfallwirtschaft“.<br />
<br />
Detaillierte Ausführungen zum Vortrag bietet unser Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 22:27:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1125/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Gastvortrag von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer am Zentrum für Klimaresilienz</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1123/</link>
		        <description><![CDATA[27.1.2025 (ca)<br />
Das Zentrum für Klimaresilienz (ZfK) der Universität Augsburg lädt alle Interessierten zu einem Vortrag von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ein. Der renommierte Klimaforscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wird am Montag nächste Woche, den 3.2.2025, von 14.30-16.00 Uhr im Raum 1201/1202 des ZfK (Universitätsstr. 12, 86159 Augsburg, Lageplan unter: https://assets.uni-augsburg.de/media/filer_public/9a/cb/9acb164d-508d-4445-916c-61c6d23d37c1/zfk_lageplan.jpg) über die dringende Notwendigkeit von negativen Emissionen sprechen.<br />
Das Pariser Klimaabkommen hat ehrgeizige Ziele gesetzt, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Doch die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass freiwillige Selbstverpflichtungen der Staaten nicht ausreichen. Um die Klimaziele zu erreichen und damit verbunden gleichfalls den dringend erforderlichen Artenschutz in Fauna und Flora zu gewährleisten, müssen wir in Zukunft aktiv CO₂ aus der Atmosphäre entfernen. Professor Edenhofer wird in seinem Vortrag „Globales Kohlenstoffmanagement und die planetarische Müllabfuhr – Warum und wofür wir negative Emissionen brauchen“ die Herausforderungen und Möglichkeiten dieser sogenannten negativen Emissionen beleuchten.<br />
<br />
Weitere Informationen zum ZfK unter:<br />
https://www.uni-augsburg.de/de/forschung/einrichtungen/institute/zentrum-fur-klimaresilienz/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 08:15:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1123/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Jagen und Fischen 2025</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1119/</link>
		        <description><![CDATA[18.1.2025 (ca)<br />
Aktuell findet in der Messe Augsburg die Fach- und Publikumsmesse „Jagen und Fischen 2025“ statt (17.-19.1.2025). Mitvertreten sind dort unsere Allianzen-Partner Jägervereinigung Augsburg e.V. und Fischereiverband Schwaben e.V.. Neben ihren Hauptaktivitäten Jagen bzw. Fischen sind beide Vereine stark engagiert im breitgefächerten Themengebiet Natur- und Artenschutz (so wie etwa auch unsere Allianzen-Partner Deutscher Alpenverein bzw. der assoziierte Freundeskreis NUK-Team Augsburg mit den Themengebieten Bergsport einerseits und „Natur Umwelt Kultur“ andererseits). Auf der Messe bietet die Jägervereinigung insbesondere Informationen zur Jagdschule an, also die Ausbildung zum Jäger zum Zwecke der Hege und Pflege der Wildreviere, welche auch als „Grünes Abitur“ bezeichnet wird. Der Fischereiverband bietet vielfältige Informationen zu den heimischen Fischen und zur Gewässerökologie an. Neueste Projektierung ist die Initiative „Bachflüsterer“, um sich noch mehr um die Belange kleinerer Flüsse und Bäche zu kümmern, so etwa auch im Stadtwald Augsburg.<br />
Am gestrigen Freitag (17.1.) war Messeeröffnung mit diversen Ansprachen. Ein Messebesuch ist noch bis einschließlich Sonntag möglich, und es lohnt sich! Weitere Informationen unter:<br />
https://www.messeaugsburg.de/de/jagen-und-fischen-2025/e33<br />
<br />
Bilder: Impressionen vom Eröffnungstag der Messe mit Ansprachen von Peter Schiele (Bezirkstagsvizepräsident Bezirk Schwaben), Lorenz A. Rau (Geschäftsführer Messe Augsburg), Hans Fürst (Vorsitzender Jägervereinigung Augsburg e.V.) und Hans-Joachim Weirather (Präsident Fischereiverband Schwaben e.V.) sowie Messerundgang.<br />
Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner Freundeskreis NUK-Team Augsburg in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 18 Jan 2025 09:39:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1119/#13</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>3. Symposium „Zukunftspotentiale für Klima- und Artenschutz in der Stadt“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1118/</link>
		        <description><![CDATA[10.1.2025 (ca)<br />
Unsere Allianzen-Partner BUND Naturschutz Kreis- und Ortsgruppe Augsburg laden ein in Kooperation mit dem AGNF der Stadt Augsburg (Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen mit Unterer Naturschutzbehörde) zum 3. Symposium „Zukunftspotentiale für Klima- und Artenschutz in der Stadt“.<br />
Die Veranstaltung findet statt am 21. Februar 2025 im Umweltbildungszentrum Augsburg von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr und beinhaltet erneut spannende Fachvorträge. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!]]></description>
		        <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 11:56:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1118/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Bienen auf der Flugplatzheide</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1115/</link>
		        <description><![CDATA[7.1.2025 (ca)<br />
Eines der laufenden Projekte im Rahmen unserer Betätigung als Augsburger Naturschutzallianz ist die Betreuung der sogenannten Flugplatzheide, einer naturschutzrechtlichen Ausgleichsfläche zwischen dem Landesamt für Umwelt und dem Augsburger Innovationspark. Dieses Biotop soll auch Heimatstätte für Wildbienen sein. Unser Allianzen-Mitglied Dr. Eberhard Pfeuffer steht in dieser Sachfrage in unmittelbarem Austausch mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde, sprich dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg. Gemäß der einschlägigen Schutzverordnung („EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur“ – EUVerordnung 2024/1991) ist wichtigste Zielsetzung, „den Fortbestand der seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu sichern und entwickeln“. Als verboten gilt es zudem nach der Verordnung, „Pflanzen einzubringen oder Tiere auszusetzen“. Im Besonderen geht es nun um die Ansiedlung von Honigbienen auf der Flugplatzheide.<br />
<br />
In diesem Zusammenhang sei auf einen Publikationshinweis der Bayerischen Akademie für Landschaftspflege in der Fachzeitschrift ANLIEGEN NATUR 47(1), 2025 verwiesen. Dieser Beitrag vom Autorenteam Hans Richard Schwenninger, Noel Silló und Erwin Scheuchl ist betitelt mit „Konkurrenz oder Koexistenz? – Wege zur Vereinbarung von Wildbienenartenschutz und Honigbienenhaltung“. Dort heißt es einleitend: „Wildbienen sind essenzielle Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen, die in den letzten Jahrzehnten starke Bestandseinbrüche erlitten haben. Oft wird allerdings Honigbienenhaltung als Beitrag zum Bienenschutz betrachtet, der auch in Naturschutzgebieten Einzug halten soll. Aus diesem Grund positioniert sich das Kompetenzzentrum Wildbienen zu dieser Thematik und schlägt Maßnahmen zu Schutz und Förderung der Wildbienen vor.“<br />
Der gesamte Beitrag ist verfügbar unter:<br />
www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/meldungen/wordpress/wildbienen-honigbienen/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 07:42:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1115/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Rote Liste der Gefäßpflanzen Bayerns 2024</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1114/</link>
		        <description><![CDATA[Zum Jahresausklang 2024 ein fachlicher Hinweis, der das Bestreben unserer Naturschutzallianz unterstreicht, den dringend erforderlichen Biotop- und Artenschutz vereint und mit allen Kräften zu unterstützen.<br />
<br />
Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) informiert in seiner neuen Publikation:<br />
Rote Listen dokumentieren den Rückgang von Arten und machen damit auf die Gefährdung der biologischen Vielfalt in Bayern aufmerksam. Sie sind damit unverzichtbare Instrumente des Naturschutzes und Grundlage für Planungen und wissenschaftliche Arbeiten. Sie bieten unter anderem Argumentations- und Entscheidungshilfen für umwelt- und raumrelevante Planungen, Hinweise auf den notwendigen Handlungsbedarf im Naturschutz (zum Beispiel für Biotopschutz und Artenhilfsprogramme), einen Gradmesser für den Erfolg des Naturschutzes, Anregungen für künftige Forschungsfragen sowie Informationen für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit.<br />
Seit kurzem gibt es die vierte Auflage der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen Bayerns, die auch als Gefäßpflanzen bezeichnet werden (Gefäßpflanzen bilden Samen als Ausbreitungsorgane, deren Entstehung die Blütenbildung vorausgeht). Dort werden 3.265 einheimische Sippen (Arten, Unterarten, Varietäten, Aggregate, Hybriden) mit einer Rote-Liste-Kategorie aufgeführt. Dazu kommen 382 überwiegend eingebürgerte Neophyten, die ohne Gefährdungseinstufung geführt werden. Über ein Drittel (37 %) der Gefäßpflanzen Bayerns ist unterschiedlich stark bestandsgefährdet oder ausgestorben (Kategorien 0, 1, 2, 3), 10 % befinden sich zudem auf der Vorwarnliste. Ein Drittel der Arten ist noch ungefährdet (Kategorie *). Der Vergleich mit der Roten Liste von 2003 ist nur eingeschränkt möglich, da sich die Bewertungsmethodik geändert hat. Im direkten Vergleich der einzelnen Arten zeigt sich dennoch, dass v.a. die stark gefährdeten Arten zugenommen haben, während die gefährdeten Arten entsprechend weniger geworden sind. Es hat demnach eine Verschiebung etlicher Arten von gefährdet hin zu stark gefährdet stattgefunden. Da für die Rote Liste von 2024 nicht mehr alle acht floristischen Regionen separat bewertet wurden, bleibt die Rote Liste von 2003 diesbezüglich weiterhin relevant.<br />
Siehe zu allem ausführlich:<br />
https://www.lfu.bayern.de/natur/rote_liste_pflanzen/index.htm <br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 08:47:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1114/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vogelbeobachtungsplattform am Römersee</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1112/</link>
		        <description><![CDATA[Mitte Dezember (12.12.) wurde am Römersee südlich von Königsbrunn die vor einiger Zeit eingerichtete Vogelbeobachtungsstation offiziell eingeweiht. Sicherlich wird die Arbeitsgruppe Ornithologie unseres Allianzen-Partners Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V. (nwvs) hier bald einmal eine geführte Exkursion für die Öffentlichkeit durchführen.<br />
Die Augsburger Allgemeine Zeitung (Ausgabe vom 16.12.2024, Nr. 290, S. 47) berichtet dazu wie folgt: „Es ist ein großer Schritt für den lokalen Naturschutz. Am Römersee bei Oberottmarshausen eröffnete am Donnerstag die erste Vogelbeobachtungsstation im Landkreis Augsburg. Marion Ebentheuer vom Naturwissenschaftlichen Verein für Schwaben erklärt, dass noch vor ein paar 100 Jahren im Lechfeld Hirten mit ihren Schafen unterwegs waren. Heute wird eine dort angelegte Kiesgrube auf einer Fläche von 11 Hektar renaturiert.“<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/koenigsbrunn-oberottmarshausen-am-roemersee-wird-naturschutz-lebendig-104052127<br />
<br />
Bilder: Impressionen einer nwvs-Exkursion am Römersee im Jahr 2021 – noch ohne Beobachtungsplattform <br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 07:40:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1112/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>In eigener Sache: Hans Frei ist von uns gegangen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1111/</link>
		        <description><![CDATA[Unser langjähriges und überaus engagiertes Allianzen-Mitglied Prof. Dr. Hans Frei ist vor kurzem verstorben, und dies überraschend. Wir sind alle sehr betroffen und traurig. Es ist noch nicht lange her, da gab es eine besondere Geburtstagsfeier. Hans und seine Gattin Traudl feierten unter dem Motto „Älter werden ist wie auf einen Berg steigen, je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber so weiter sieht man!“ zusammen mit engen Freunden und Wegbegleitern ihre Geburtstage mit stattlicher Numerik. Passende Fest-Location war ihr Lebensumfeld im schönen Örtchen Bergheim, direkt gelegen am Augsburger Naturpark Westliche Wälder. In der Gaststätte Jägerhaus gab es stimmungsvolle Hausmusik, einen vergnüglichen Rück-und auch Ausblick zu den Lebensstationen von Traudl und Hans, verbunden mit einer kleinen Exkursion, und natürlich auch Kulinarisches. Zudem wurde seine neueste Publikation präsentiert, nämlich die Broschüre „Was Museen vermitteln und bewirken können – 25 Museumspreise für Schwaben von der Hans Frei-Kulturstiftung“. Und natürlich mit dabei Traudl als treibende Kraft und Unterstützerin im Hintergrund. Dieses erfolgreiche Team hatte noch einiges vor.  So sollte etwa in dieser Woche ein Beitrag über den Eisenerzabbau im Aichacher Grubet fertiggestellt werden. Mit der Thematik hatte sich Hans schon dezidiert einst als Promovend beschäftigt.<br />
<br />
In der gestrigen Augsburger Allgemeinen Zeitung (12.12.2024, Ausgabe Nr. 287, S. 24) kann man einen Nachruf für Hans lesen. Dort heißt es: „Professor Hans Frei war Museumsdirektor in Oberschönenfeld, er war viele Jahre lang Bezirksheimatpfleger. Sein Herz galt Schwaben. Nun ist er gestorben.“ Den ganzen Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/landkreis-augsburg-er-hat-oberschoenenfeld-gerettet-104046445 <br />
<br />
Bild: Hans Frei, der „Natur Umwelt Kultur“-Experte, wie wir ihn bestens kannten und sehr schätzten.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 08:17:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1111/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Auftakt „Runder Tisch Stadtbäume“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1109/</link>
		        <description><![CDATA[Die städtischen Bäume in Augsburg sind infolge des Klimawandels und der steigenden Temperaturen bzw. geringeren Niederschlags in den vergangenen Sommern verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Mit dem neuen Format „Runder Tisch Stadtbäume“ möchte die Stadt Augsburg einen unmittelbaren Austausch über Themen rund um Stadtbäume ermöglichen sowie Raum bieten für Anregungen und die Weitergabe von Wissen. Die Bezeichnung „Stadtbäume“ umfasst die städtischen Bäume beispielsweise entlang von Straßen, auf Plätzen und in Grünanlagen, hingegen nicht die Bäume im Wald, die in die Zuständigkeit der Forstverwaltung fallen und anderen Regeln unterliegen.<br />
Anfang Dezember (2.12.2024) fand die Auftaktveranstaltung dieses Dialogformats im Seminarraum des Botanischen Gartens statt. Teilnehmer sind lokal tätige Naturschutzverbände und -vereine, so insbesondere auch unsere Augsburger Naturschutzallianz, sowie die öffentliche Verwaltung mit Vertretern von Stadtratsfraktionen bzw. Einzelmitgliedern, Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses, des Naturschutzbeirats sowie des Umweltamts und des Amts für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofwesen. Geplant sind im weiteren Treffen zweimal im Jahr. Unsere Allianz freut sich auf ein gedeihliches Zusammenwirken am neu eingerichteten Runden Tisch Stadtbäume!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 08:09:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1109/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Die neue Flora von Bayern und weitere Bestimmungswerke</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1108/</link>
		        <description><![CDATA[Pflanzen bestimmen ist gerade für Einsteiger mühsam. Inzwischen helfen oft KI-basierte Programme dabei. Wenn es aber um die Details geht, sind immer noch eine fundierte Artenkenntnis und die entsprechende Literatur nötig. Anlässlich des Erscheinens der seit langem erwarteten „Flora von Bayern“ sowie einer Vielzahl weiterer neuer oder aktualisierter Bestimmungs- und Florenwerke liefert der Rezensionsartikel „Die neue Flora von Bayern und weitere Bestimmungswerke“ der Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) einen Überblick und ordnet die einzelnen Werke ein. <br />
<br />
Der Artikel, erschienen in der Zeitschrift AnliegenNatur (Ausgabe 47(1) 2025, Autoren Lisa Silbernagl und Andreas Zehm), ist online les- und auch downloadbar unter:<br />
www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/meldungen/<br />
wordpress/florenwerke/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sun, 08 Dec 2024 09:15:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1108/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Eröffnung des neuen Projektraums im Naturmuseum Königsbrunn</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1106/</link>
		        <description><![CDATA[Am vergangenen Freitag (29.11.) wurde im Naturmuseum Königsbrunn, Partner unserer Augsburger Naturschutz- und Lechallianz, ein neuer Projektraum eröffnet. Seine Gestaltung widmet sich dem Thema „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lechtal“. Der Leiter des Naturmuseums Günther Groß und der Königsbrunner Bürgermeister Franz Feigl hielten Ansprachen, zudem gab es eine musikalische Begleitung.<br />
Die Augsburger Allgemeine Zeitung publizierte im Vorfeld einen großen Artikel. Unter der Headline „Erleben, wie Natur funktioniert“ wird wie folgt berichtet  (Ausgabe Nr. 276, S. 40):<br />
„Mit wachen Augen blickt der Fuchs in Richtung der Bildschirme. Wie das Reh, der Frischling und die Vögel neben ihm, ist er ein echtes Tierpräparat. Im Naturmuseum in Königsbrunn verdeutlicht er, dass sich hier nicht nur nachlesen lässt, wie die Natur im Landkreis Augsburg und der Region funktioniert. Es lässt sich erleben, anschauen, nachhören, interaktiv herausfinden. Am Freitag wird das Projekt „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lech?“, für das es von der EU rund 65.000 Euro Leader-Förderung gibt, offiziell vorgestellt. Die Leader-Förderung soll der Entwicklung ländlicher Regionen dienen. Mit ihr konnte das Naturmuseum um Vorsitzenden Günther Groß etwa Touch-Screen-Monitore anschaffen – und ein kleines Stück Wald mitten in die Ausstellung holen. Es geht um den Stoffkreislauf in der Natur, erklärt Groß. Der ist der zentrale von drei Teilen des Projektes. Auf den paar Quadratmetern Wald im Museum befinden sich neben Tierpräparaten nachgebildete Bäume mit echten Ästen sowie echte und nachgebildete Pilze.“<br />
<br />
Den gesamten Beitrag online lesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/koenigsbrunn-in-koenigsbrunn-laesst-sich-erleben-wie-natur-funktioniert-103658945<br />
<br />
Bilder: Impressionen der Eröffnung des neuen Projektraums im Naturmuseum Königsbrunn nebst neuer Wanderausstellung „Ökosystem Wildfluss Lech“<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 10:31:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1106/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vortrag „Das Blaue Herz Europas schlägt auf dem Balkan“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1105/</link>
		        <description><![CDATA[Vergangenen Freitag (22.11.2024) gab es im Umweltbildungszentrum Augsburg den interessanten EuroNatur-Vortrag zur ökologischen Bedeutung und Gefährdung der wertvollsten Wildflüsse auf dem Balkan, organisiert von unserem Allianzen-Partner BN Kreisgruppe Augsburg, vertreten durch den Vorsitzenden Johannes Enzler. In seinen Ausführungen unter dem Titel „„Das Blaue Herz Europas schlägt auf dem Balkan“ stellte der Referent Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe, die noch weitgehend unverbauten Flüsse auf dem Balkangebiet mit über 80.000 Fluss-Kilometer und die damit verbundene Naturschönheit und Artenvielfalt vor, andererseits aber auch die drängende Problematik der vor einiger Zeit begonnenen und nun großzahlig geplanten Wasserkraftwerke und anderer Bebauungen. Dabei ging er im Besonderen auf den Wildfluss und gleichsam Nationalpark namens „Vjosa“ ein, welcher im Nordwesten Griechenlands entspringt und in Albanien in die Adria mündet. Im Mündungsdelta wird derzeit ein Großflughafen errichtet mit entsprechend negativen Umweltauswirkungen, und dies entgegen der EU-Gesetzgebung sowie nationalen Bestimmungen. EuroNatur organisiert mit Partnerorganisationen und der Bevölkerung vor Ort den Widerstand, insofern besteht Hoffnung für ein Umdenken der Entscheider und den Erhalt des sogenannten „Blauen Herzens Europas“. – Daran sollte man sich auch bei der Realisierung von Augsburgs „Licca liber“ orientieren!<br />
Weitere Informationen unter: www.euronatur.org und www.balkanrivers.net <br />
<br />
Bilder: Impressionen des Vortrags „Das Blaue Herz Europas schlägt auf dem Balkan“. Eine detaillierte Bilderschau findet sich bei unserem Allianzen-Partner „Freundeskreis NUK-Team Augsburg“ in den Sozialen Medien unter: www.facebook.com/nukaux<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 17:52:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1105/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese SGG-Vortrag zum Haspelmoor</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1104/</link>
		        <description><![CDATA[Vergangene Woche (14.11.) fand der erste Vortrag im Wintersemester 2024/2025 unserer Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG) an der Universität Augsburg statt. Es referierte PD Dr. Michael Peters von der LMU München / Fakultät für Kulturwissenschaften über das Thema „Rund um das Haspelmoor – Landschaft, Vegetation und Mensch vergangener Zeiten“. Zentrale Aspekte waren die paläontologische Erforschung der Vegetationsentwicklung des nahe Augsburg liegenden Haspelmoors, dabei mittels pollenanalytischer Untersuchungen seitens Dr. Peters und Team, sowie entsprechende Rückschlüsse auf die Siedlungsgeschichte dieses Gebietes im Zeitablauf. Die Materie ist kompliziert, wurde aber mit vielen Schaubildern gut nachvollziehbar dargestellt.<br />
<br />
Umfassende Informationen zum Haspelmoor finden sich in der einschlägigen Publikation „Das Haspelmoor – Geschichte(n) einer Landschaft und ihrer Bewohner“ von Toni Drexler (einstmals Kreisheimatpfleger beim LRA Fürstenfeldbruck), geeignet sowohl für Fachleute als auch Laien. Nähere dazu Informationen unter:<br />
https://www.wissner.com/.../natur/das-haspelmoor-detail<br />
<br />
Interessant ist natürlich auch eine Erkundung des Haspelmoors vor Ort. Die SGG beabsichtigt, im kommenden Sommersemester 2025 zusammen mit Dr. Peters eine Exkursion dorthin anzubieten. Wir werden zu gegebener Zeit darüber informieren.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 07:50:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1104/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ökologische Bedeutung und Gefährdung der wertvollsten Wildflüsse auf dem Balkan</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1102/</link>
		        <description><![CDATA[Die Augsburger Naturschutzallianz informiert: Im Umweltbildungszentrum Augsburg (Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg) wird am 22.11.2024, Beginn 19 Uhr, der interessante Vortrag „Ökologische Bedeutung und Gefährdung der wertvollsten Wildflüsse auf dem Balkan“ dargeboten:<br />
Auf dem Balkan gibt es sie noch – unverbaute Wildflüsse wie die Vjosa, die eine außerordentliche Artenvielfalt aufweisen. Doch obwohl die albanische Regierung hier einen Nationalpark ausgewiesen hat, scheint es trotzdem Pläne für den Bau von Wasserkraftwerken zu geben, welche die Dynamik des Flusses ausschalten würden. Im Mündungsdelta der Vjosa ist zudem ein Flughafen geplant. Gibt es noch eine Chance für den Erhalt der Wildflüsse und wie können wir dazu einen Beitrag leisten? Auf die ökologischen Bedeutung der Balkanflüsse und ihre Gefährdung wird Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von der Naturschutzorganisation EuroNatur, in seinem Vortrag eingehen. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!<br />
<br />
Weitere Informationen zu EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe unter: https://www.euronatur.org/ <br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 16 Nov 2024 09:44:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1102/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Korrektur SGG-Veranstaltungen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1100/</link>
		        <description><![CDATA[Zu unserem untenstehenden Beitrag „SGG-Vorträge im Wintersemester 2024/25“ vom 29.10.2024 gibt es seitens der Schwäbischen Geographischen Gesellschaft e.V. eine Korrektur:<br />
<br />
Am 14.11.2024 (18:00 Uhr) spricht Herr PD Dr. Michael Peters (LMU München, Fakultät für Kulturwissenschaften, Dept. für Kulturwissenschaften u. Altertumskunde, Vor- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie) über das Thema „Rund um das Haspelmoor – Landschaft, Vegetation und Mensch vergangener Zeiten“.<br />
Wichtiger Hinweis: Entgegen der ursprünglichen Ankündigung findet der Vortrag nicht im Hörsaal 2045 (Gebäude N, Informatik) statt, sondern in Hörsaal 1004 (Hörsaaltrakt der Physik, Gebäude T – ebenfalls an der Universitätsstraße schräg gegenüber gelegen, vgl. Lageplan unter:<br />
https://www.uni-augsburg.de/de/services/lageplan/standort-campus<br />
]]></description>
		        <pubDate>Sat, 09 Nov 2024 20:47:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1100/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Einladung ins Naturmuseum Königsbrunn</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1099/</link>
		        <description><![CDATA[Unser Allianzen-Partner „Freunde des Naturmuseums Königsbrunn e.V.“, vertreten durch die Vorsitzenden Günther Groß und Birgit Kopp, lädt ein zur Eröffnung des neuen Projektraums „Wie funktioniert die Natur in unserem Lebensraum Lech“.<br />
Weitere Informationen zum Naturmuseum Königsbrunn unter:<br />
www.naturmuseum-koenigsbrunn.de<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 06:47:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1099/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>SGG-Vorträge im Wintersemester 2024/25</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1097/</link>
		        <description><![CDATA[Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft e.V. (SGG) veranstaltet im Wintersemester 2024/25 folgende interessante Vorträge, bitte die Termine und Teilnahme vormerken!<br />
● 14.11.2024: PD Dr. Michael Peters, LMU München, Fakultät für Kulturwissenschaften, Department für Kulturwissenschaften und Altertumskunde, Vor- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie. Thema: „Rund um das Haspelmoor – Landschaft, Vegetation und Mensch vergangener Zeiten“<br />
● 5.12.2024: Dr. Ulrich Mäck, Dipl.-Biologe, Geschäftsführer (i.R.) der „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e. V.” in Leipheim. Thema: „Nasse Moore auch bei uns – die Erfolge der ARGE Donaumoos“<br />
● 16.1.2025: Dipl.-Biologe Henning Werth, Regierung von Schwaben, Fachkraft für Naturschutz, Stv. Leiter des Alpinium – Zentrum Naturerlebnis Alpin, Obermaiselstein (OA). Thema: „erleben.verstehen.bewahren – die Arbeit des Alpinium im südlichen Schwaben“<br />
<br />
Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und finden an der Universität Augsburg statt im Hörsaal 2045 (Informatik-Gebäude N, Zugang von der Universitätsstraße, vgl. Lageplan unter:<br />
https://www.uni-augsburg.de/de/services/lageplan/standort-campus).<br />
Weitere Informationen zur SGG unter: https://sgg-augsburg.de/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 20:59:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1097/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vortragsabend über die Problematik von Wasserkraftanlagen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1094/</link>
		        <description><![CDATA[Am 22. Oktober 2024 referierte Prof. Dr. Jürgen Geist im Umweltbildungszentrum Augsburg über die Problematik von Wasserkraftanlagen. Der Vortrag war seitens Fachleuten und Interessierten bestens besucht. Als Organisator fungierte unsere Augsburger Naturschutzallianz, dabei federführend Johannes Enzler, Vorsitzender vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) Kreisgruppe Augsburg. Er fasst die Veranstaltung wie folgt zusammen:<br />
<br />
Die Naturschutzallianz Augsburg konnte als Referenten zum Thema „Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen“ Professor Dr. Jürgen Geist vom Lehrstuhl Aquatische Systembiologie an der Technischen Universität München gewinnen.<br />
Wasserkraftwerke gelten zwar als emissionsarm und klimafreundlich, umstritten ist aber inwieweit sie eine Schädigung von Fischen und anderen im Wasser lebenden Organismen hervorrufen. Das Team von Professor Geist hat seit 2014 bei verschiedenen Kraftwerkstypen über 70.000 Fische im Unterwasser der Anlagen auf Schädigungen untersucht. 8.500 Fische wurden mit Hilfe von Röntgenaufnahmen außerdem auf innere Verletzungen untersucht. Neben Schuppenverlusten, Einblutungen, Quetschungen, Totaldurchtrennungen wurden durch die Röntgenaufnahmen auch Wirbelsäulenverformungen und -frakturen festgestellt. Die Mortalitätsraten lagen zwischen 5 und 40 Prozent, wobei auch angeblich fischfreundliche Wasserkraftanlagen hohe Verlustraten aufwiesen. Die installierten Feinrechen mit lichten Weiten von 20 Millimetern und kleiner konnten viele Fische nicht von der Turbinenpassage abhalten. Wasserkraftwerke verändern auch die Umweltfaktoren im Ober- und Unterwasser. Die Strömungsgeschwindigkeit ist im Oberwasser verringert, die Deposition von Feinsedimenten ist höher und der Sauerstoffgehalt im Kieslückensystem geringer. Von dieser Veränderung profitieren zwar Generalisten wie die ursprünglich bei uns nicht heimische Regenbogenforelle, nachteilig sind aber die Veränderungen für die selteneren Mühlkoppen und Äschen. Professor Geist stellte auch Möglichkeiten vor, wie eine Schädigung der Fische gemildert werden kann. So ziehen zum Beispiel Aale im Herbst und in der Nacht zum Laichen in die Sargassosee flussabwärts. In dieser Zeit könnten die Turbinen abgeschaltet werden, um den Tieren eine gefahrlose Passage zu ermöglichen. Professor Geist hat die Ergebnisse der Untersuchungen frei zugänglich gemacht. Es liegt an den Genehmigungsbehörden und den Betreibern, seine Vorschläge umzusetzen.<br />
<br />
Bilder: Impressionen vom Vortragsabend über die Problematik von Wasserkraftanlagen; im letzten Bild (vlnr): Dr. Martin Trapp (LBV Kreisgruppe Augsburg), Prof. Dr. Jürgen Geist (TUM), Johannes Enzler (BN Kreisgruppe Augsburg), Stefan Zott (Fischereiverband Schwaben e.V.), Dr. Jochen Cantner (Freundeskreis NUK-Team Augsburg / DAV), im Vordergrund der Huchen (ein Leitfisch des Lechs)<br />
<br />
Weitere Information zu Prof. Dr. Jürgen Geist unter:<br />
https://www.professoren.tum.de/geist-juergen<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 06:48:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1094/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Harter Kampf ums Alpenwasser</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1092/</link>
		        <description><![CDATA[CIPRA International, die internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes), berichtet in ihrem aktuellen Newsletter alpMedia 7/2024 wie folgt:<br />
Revival für den Wasserkraft-Boom – schon vor 70 Jahren wurden viele Alpenflüsse für Kraftwerke gestaut und wertvolle Hochtäler verbaut. Heute bedrohen neue Begehrlichkeiten ihre ökologischen Funktionen. Angesichts schwindender Gletscher und zunehmender Nutzungsansprüche droht ein Verteilungskampf. „Auch wenn in ihnen zu wenig fließt, um die Ökosysteme zu nähren, ist es gerade noch etwas zu viel, um endlich in Ruhe gelassen zu werden“, schreibt Kaspar Schuler, Geschäftsführer von CIPRA International, einleitend in seinem achtseitigen Gastbeitrag über die Alpenflüsse für das „Alpenvereinsjahrbuch 2025“. Die Aussichten für alpine Gletscher und Stauseen seien aufgrund der Klimaerwärmung fatal, eine europaweite Verteilungskrise des alpinen Wassers sei nicht auszuschließen.<br />
<br />
Der Beitrag von Kaspar Schuler mit dem Titel „Harter Kampf ums Alpenwasser – Energiegewinnung und Naturschutz im Widerstreit“ ist bereits jetzt als PDF in deutscher Sprache verfügbar unter: https://www.cipra.org/de/publikationen/alpenvereinsjahrbuch-berg-2025 <br />
Weitere Informationen zu CIPRA International unter:<br />
https://www.cipra.org/de/cipra <br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 18 Oct 2024 09:54:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1092/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1091/</link>
		        <description><![CDATA[Die Augsburger Naturschutzallianz lädt ein am 21.10.2024 ins Umweltbildungszentrum Augsburg (Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg) zum Vortrag „Ökologische Auswirkungen innovativer und konventioneller Wasserkraftanlagen“ mit Beginn 19 Uhr. Referent ist Prof. Dr. Jürgen Geist, Leiter des Lehrstuhls für Aquatische Systembiologie an der TU München.<br />
<br />
Dazu folgende Hintergrundinformation: Auch moderne und vermeintlich schonendere Wasserkraftwerke schädigen die Ökosysteme von Flüssen erheblich. Das zeigt eine Studie von Prof. Jürgen Geist, die Anfang des Jahres in der Zeitschrift „Journal of Applied Ecology“ veröffentlicht wurde. Geist untersuchte mit seinem Team an fünf Standorten in Bayern die Veränderungen der komplexen Lebensgemeinschaften in Flüssen vor und nach dem Einbau von Wasserkraftwerken. Dabei wurden nicht nur die Fische, sondern vor allem auch Kleinstlebewesen, Wasserpflanzen und Algenbewuchs betrachtet. Weitere Informationen unter:<br />
https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/auch-moderne-wasserkraftanlagen-schaedigen-oekologie-massiv<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 05:41:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1091/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Verjüngungskur für den Stadtwald</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1090/</link>
		        <description><![CDATA[Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe (14.10.2024, Nr. 237, S. 36), dass seit dem Hagelschlag vor gut einem Jahr tausende von Kiefern im Stadtwald leiden. Es droht, ein einzigartiges Ökosystem zusammenzubrechen. Die Lage der Kiefern im Stadtwald ist „dramatisch“. So beschreibt es der Augsburger Naturforscher Dr. Eberhard Pfeuffer, Mitglied in unserer Augsburger Naturschutzallianz. „Ein wesentlicher Teil der Kiefern hat nicht mehr ausgeschlagen und ist nach meinem Eindruck tot“, sagt er. Die Forstverwaltung geht nun einen besonderen Weg. <br />
Revierleiter Christian Ripperger erklärt: „Wir haben uns in Abstimmung mit der Fachstelle Waldnaturschutz ein Konzept überlegt.“ Dieses sehe vor, in den kommenden fünf bis zehn Jahren den teils abgestorbenen Baumbestand im Stadtwald zu verjüngen. Die Naturschutzverordnung verpflichte dazu, die lichten Kiefernwälder zu erhalten. Durch die bestehenden Schädigungen mache es aber keinen Sinn, komplett auf Kiefern zu setzen. Der Kiefern-Anteil soll auch künftig bei mindestens 40 Prozent liegen, rund ein Drittel Eiche und der Rest trockenheitsverträgliche Laubbaumarten wie Aspe, Speierling oder Elsbeere.  Im Weiteren setzt die Forstverwaltung nun auf eine unkonventionelle Nachpflanzstrategie. „Wir holen das Saatgut aus den Zapfen der noch lebenden Kiefern und verpflanzen sie erneut“, erklärt Ripperger. Für die Gewinnung des Saatguts benötige es eigentlich eines Zertifikats. Über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn habe sich die Forstverwaltung eine Ausnahmegenehmigung eingeholt, um Saatgut entnehmen zu dürfen.<br />
Parallel dazu laufe im kommenden Jahr ein Langzeitprojekt des LWF in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf an, sagt Forstamtsleiter Jürgen Kircher. Dafür würden Dutzende Kiefern im Stadtwald unter Dauerbeobachtung gestellt. Ziel des Projekts sei es zu erforschen, wie bestehender Kiefernbestand ohne menschliche Eingriffe auf natürliche Weise verjüngt werden könne.<br />
<br />
Der gesamte Beitrag ist als Online-Fassung verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/so-will-die-augsburger-forstverwaltung-die-kiefern-im-stadtwald-retten-103123600<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 18:56:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1090/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>„Stadtgrün naturnah“: Gold für Augsburg!</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1085/</link>
		        <description><![CDATA[Besitzt eine Stadt das Label „Stadtgrün naturnah“, bedeutet das: Hier setzt man sich für naturnahes Grünflächenmanagement ein. Das heißt, dass städtische Wiesen und Felder artenreich bepflanzt sind und es Blühwiesen, Staudenbeete, Hecken und gesunde Bäume gibt –  und somit biologische Vielfalt gefördert wird. Augsburg hat es geschafft und bekommt das Label „Stadtgrün naturnah“ erneut in Gold! Mitte September fand die feierliche Preisverleihung in Darmstadt statt.<br />
Vergeben wird das Label vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“. Es prüft, inwieweit Kommunen ihr Potenzial nutzen, um ein naturnahes Grünflächenmanagement zu führen. Augsburg ist nicht das erste Mal dabei. Bereits 2020 hat die Stadt das Label „Stadtgrün naturnah“ in der Stufe Gold erhalten und sich nun erneut zertifizieren lassen. Die Auszeichnung gilt drei Jahre, dann ist eine neue Zertifizierung erforderlich. Mit Blick in die Zukunft hat auch hier Augsburg einige innovative Ideen in petto. Die Stadt nimmt am Bundesprojekt „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg (SMSA)“ teil und plant, mit geeigneten Mähgeräten eine insektenschonende Mahd durchzuführen. Außerdem gibt es Maßnahmen für mehr Artenschutz auf den Augsburger Friedhöfen.<br />
<br />
Den ganzen Artikel lesen unter: https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/stadtgruen-naturnah-gold-fuer-augsburg <br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 25 Sep 2024 20:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1085/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Erster bio-regionaler Einkaufsführer für Augsburg Stadt und Landkreis online</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1084/</link>
		        <description><![CDATA[Das Büro für Nachhaltigkeit mit Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 der Stadt Augsburg informiert: Der bio-regionale Einkaufsführer ist ein Projekt der städtischen Fachstelle „Biostadt Augsburg“ und der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg. Das Portal informiert über die Vielfalt der regionalen Bio-Betriebe in und um Augsburg und lädt ein, neue Bezugsquellen für den alltäglichen Einkauf zu entdecken. Auf einer interaktiven Karte sind Wochenmärkte, Direktvermarktungen, Naturkosthandel, Unverpacktläden, Bäckereien und andere Verarbeitungsbetriebe sowie Gastronomiebetriebe verzeichnet. Zum Start findet man etwa 100 Unternehmen und Verkaufsstellen, weitere werden aufgenommen. Diese können sowohl zur Einkaufsplanung zuhause als auch spontan unterwegs auf dem mobilen Endgerät aufgerufen werden.<br />
<br />
Der neue bio-regionale Einkaufsführer für Stadt und Landkreis Augsburg ist online unter: www.bio-regional-augsburg.de]]></description>
		        <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 20:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1084/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Klimawandel und Schmetterlinge</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1082/</link>
		        <description><![CDATA[Im Beitrag der Augsburger Allgemeine Zeitung vom gestrigen Donnerstag (12.9.2024) geht es ebenfalls um die klimabedingten Hochwasserereignisse, das veränderte Ökosystem und dabei speziell um das Wohlergehen der Schmetterlinge. Dazu geben kompetent Auskunft unsere beiden Allianzen-Mitglieder Georg Stiegel und Dr. Eberhard Pfeuffer vom Naturwissenschaftlichen Verein Schwaben.<br />
<br />
Der Beitrag ist online verfügbar unter:<br />
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/landkreis-augsburg- so-bedroht-der-klimawandel-schmetterlinge-im-kreis-augsburg-102984853<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 07:56:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1082/#9</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Themenabend Hochwasser – ein Thema, viele Perspektiven</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1081/</link>
		        <description><![CDATA[Heute Abend (9.9.2024) findet im Umweltbildungszentrum (Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg) von 19 bis 21.30 Uhr ein Themenabend zum diesjährigen Hochwasser in Augsburg und der Region sowie die Eröffnung der ersten Dauerausstellung zum Thema „Grund- und Trinkwasser“ statt. <br />
<br />
Ein Nachlese zur Veranstaltung findet sich in den Sozialen Medien vom UBZ unter:<br />
https://www.facebook.com/share/p/L88Q6Yv6aXG178NZ/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 10:36:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1081/#11</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Augsburger Kinderfriedensfest 2024</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1071/</link>
		        <description><![CDATA[Das Kinderfriedensfest findet traditionell seit über 370 Jahren am 8. August, dem Tag des Augsburger Hohen Friedensfestes, statt. Vergangenen Donnerstag, am 8.8.2024, wurde es wieder im Botanischen Garten der Stadt Augsburg veranstaltet. Kinder, Jugendliche und ihre Familien waren eingeladen, sich bei rund 50 Mitmachangeboten spielerisch und mit Spaß mit den Themen Frieden, Demokratie und Wertschätzung unserer Lebensgrundlagen auseinanderzusetzen. Demgemäß waren etliche regionale Natur- und Umweltschutzvereinigungen vor Ort, so auch aus dem Kreis unserer Naturschutz- und Lechallianz. Die Veranstaltung war gut besucht, das Wetter passend und der krönende Abschluss wie gehabt ein menschengebildetes Peace-Symbol auf der grünen Wiese.<br />
<br />
Weitere Informationen unter: https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/kinder-und-jugendliche/kinderfriedensfest<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 12 Aug 2024 07:32:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1071/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>In eigener Sache: Neues Allianzen-Mitglied</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1069/</link>
		        <description><![CDATA[Seit kurzem gibt es ein neues Mitglied in unserer Lechallianz und Naturschutzallianz – der „Freundeskreis NUK-Team Augsburg“! Hervorgegangen ist dieser Freundeskreis aus der Naturschutzarbeit der DAV-Sektion Augsburg unter der Ägide von Dr. Jochen Cantner (Naturschutzreferent auf Vorstandsebene 2016-2020) und seiner Arbeitsgruppe Natur Umwelt Kultur, dem sogenannten NUK-Team. Dazu folgende Informationen:<br />
<br />
„Der Freundeskreis NUK-Team Augsburg ist eine rein private, nicht kommerzielle Initiative und steht als solche in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit den DAV-Sektionen im Augsburger Raum (u.a. Augsburg, Friedberg, Gersthofen), obschon wir uns in erster Linie denselben Arbeitsgebieten widmen. Unser Interesse gilt der Kenntnisvermittlung und Bewusstseinsschaffung für die Themenbereiche Natur(räume), Umwelt(schutz) und Kultur(landschaften) in den Alpen, den Mittelgebirgen, dem Alpenvorland und dort fokussiert auf die Region Augsburg und weitergehend Schwaben. Dazu treffen wir uns regelmäßig, tauschen Informationen aus und organisieren Touren, Aktionen und andere Mitmachformate, dabei alles mit besonderem Augenmerk auf die NUK-Themen und auch unter Einbindung relevanter regionaler sowie überregionaler Partnerorganisationen und Kooperationspartner (so insbesondere auch der Deutsche Alpenverein Bundesverband). Wir sind unpolitisch, uneigennützig, überkonfessionell, unkommerziell und unabhängig.“<br />
<br />
Zum Aufgabenbereich gehören natürlich auch Aktivitäten im Networking sowie Transfer- und Multiplikatorfunktionen. Die Publikationen des Freundeskreises NUK-Team Augsburg erfolgen in den Sozialen Medien unter www.facebook.com/nukaux. In diesem Zusammenhang hat Dr. Jochen Cantner zu Beginn des Jahres die Betreuung der Internetseiten der Lechallianz (www.lechallianz.de) und der Naturschutzallianz (www.naturschutzallianz.de) übernommen. Wir freuen uns über die inhaltliche und fachliche Fortführung unserer beiden Portale!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 22 Jul 2024 10:23:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1069/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Auftakt SMSA</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1068/</link>
		        <description><![CDATA[Vor kurzem (11.7.2024) stellten Reiner Erben (Umweltreferent der Stadt Augsburg), Anette Vedder (Leiterin AGNF) sowie weitere Fachexperten im Kolpingsaal das mit rund 8 Mio. Euro geförderte Projekt  „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg (SMSA)“  vor. Geplant und in beginnender Umsetzung sind ein intelligentes, bedarfsorientiertes Gießmanagement (Smarte Baumbewässerung und Gewässer-Monitoring), Baumpflanzungen in der Innenstadt sowie im Innovationspark („Grünanlage Zentrale Mitte“) und Schaffung von Klimaoasen durch geeignete Umwandlung von bestehenden Plätzen. Bei allem ist die Beteiligung von Fachpublikum, Politik, Vereinen und Verbänden sowie der Öffentlichkeit erforderlich. Die Projektierung wird zudem vom Zentrum für Klimaresilienz an der Universität Augsburg begleitet.<br />
<br />
Weitere Informationen unter: https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/ umwelt/stadtgruen/smartes-stadtgruen<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 18 Jul 2024 06:39:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1068/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>SMSA – Jetzt geht´s los</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1066/</link>
		        <description><![CDATA[Im Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ wird das Projekt „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg (SMSA)“ gefördert. Die Stadtgesellschaft wartet schon länger auf konkretere Informationen, was im Zuge des Projektes umgesetzt werden soll. Am Donnerstag, den 11.7.2024, stellen im Kolpingsaal (Frauentorstraße 29) von 17-19 Uhr Reiner Erben, der Umweltreferent der Stadt Augsburg, und die Fachexperten das Gesamtprojekt SMSA mit seinen vier Teilprojekten, Zielen und Maßnahmen sowie den Projekt-Zeitplan vor.<br />
<br />
Weitere Informationen unter: https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/projektstart-am-11-juli-smartes-stadtgruen-fuer-ein-klimaresilientes-augsburg-smsa  <br />
<br />
Anmeldung bis 5.7.2024 unter: https://eveeno.com/318937983. <br />
<br />
Mehr zu SMSA unter: https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/ umwelt/stadtgruen/smartes-stadtgruen <br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 07:29:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1066/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Exkursion „Spätnachmittäglicher Gang über die Flugplatzheide“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1061/</link>
		        <description><![CDATA[Unsere Partnerorganisation Schwäbische Geographische Gesellschaft (SGG) bietet in den bevorstehenden Monaten im Sommersemester wieder einige Unternehmungen an, welche derzeit im Fokus stehende Themen im unmittelbaren Augsburger Umfeld aufgreifen (Fluss- und Brachland-Renaturierungsmaßnahmen). Speziell auf folgende Veranstaltung möchten wir hinweisen:<br />
Freitag 24.5.2024: „Spätnachmittäglicher Gang über die Flugplatzheide“. Führung: Dr. Eckhard Hartmann (Universität Augsburg, Biologie). Inhalt: Botanik sowie historische Entwicklung der Rest-Heidefläche. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr am Bischofsackerweg, dort wo er von W-O- in N-S-Richtung umbiegt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://sgg-augsburg.de/2024/05/16/veranstaltungen-im-sommersemester-2024/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Tue, 21 May 2024 08:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1061/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachlese Vortragsabend zum Lech im UBZ</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1060/</link>
		        <description><![CDATA[Die interessante und facettenreiche Veranstaltung im Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ)  vergangene Woche (17.4.2024) war gut besucht. Zunächst gaben Nicolas Liebig (Geschäftsführer LPV Augsburg) und Dr. Peter Fassl (Rotary Club Augsburg) eine kurze Einführung ins Thema. Anschließend referierte Dr. Eberhard Pfeuffer (ehem. Vorsitzender Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V.) über „Der wilde Lech“, Günther Groß (Sprecher der Augsburger Naturschutz- und Lechallianz) berichtete über den „Versuch der Renaturierung des Lechs im Raum Augsburg“.<br />
<br />
Fazit: Der Lech als Wildfluss in seiner einstigen Struktur und mit der besonderen Biotopbrückenfunktion, welche eine europaweit einzigartige Fauna und Flora schuf, lässt sich wohl nicht mehr wiederherstellen, zumindest auf Sicht. Gleichwohl ist die Projektierung „Licca liber“ im Augsburger Raum ein wichtiger Schritt in Richtung Renaturierung. Dabei ist das intendierte neue Wasserkraftwerk des Energiekonzerns Uniper, welches geringen Nutzen für die Energieerzeugung aber weitere ökologische Beeinträchtigungen brächte, kontraproduktiv und muss verhindert werden. In der Publikumsdiskussion wurde eine umfassende Kosten-/Nutzenanalyse angeregt, um die Entscheidungsträger ebenfalls davon zu überzeugen. Auch sollte die Öffentlichkeit verstärkt in die Problemstellung und -lösung eingebunden werden.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 06:43:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1060/</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Nachtrag in eigener Sache: „Silberdistel“ für Günther Groß</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1059/</link>
		        <description><![CDATA[Anfang des Jahres gab es in einer Wochenendausgabe der Augsburger Allgemeinen Zeitung (27.1.2024) ein interessantes Feature von Günther Groß, der unter anderem das ansprechende Naturmuseum Königsbrunn kuratiert und darüber hinaus als Sprecher der Augsburger Naturschutz- und Lechallianz fungiert. Eines der gemeinsamen Projekte ist aktuell „Licca liber“, welches den Alpenfluss zumindest abschnittsweise wieder in einen ökologisch wertvollen Wildfluss verwandeln soll. In dem Augsburger Allgemeine Feature heißt es: „Das Ehrenamt prägt den Großteil des Lebens von Günther Groß aus Königsbrunn, und er ist immer noch nicht müde. Die Redaktion verleiht ihm nun die Silberdistel.“ Weiterlesen unter: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/silberdistel-er-ist-naturschuetzer-vollbluthandwerker-und-lebt-fuers-ehrenamt-id69014346.html<br />
<br />
Speziell zum Naturmuseum Königsbrunn siehe:<br />
https://www.naturmuseum-koenigsbrunn.de/.<br />
Dort erfolgt aktuell eine Erweiterung der Ausstellungsräume.<br />
<br />
Und die Maßnahmenumsetzung von „Licca liber“ ist mit der vor jüngerer Zeit (29.2.2024) erfolgten Übergabe der Planfeststellungsunterlagen seitens WWA Donauwörth an die Stadt Augsburg gestartet, allerdings nach wie vor mit dem Problem des im Renaturierungsgebiet geplanten Wasserkraftwerks des Energiekonzerns Uniper – siehe dazu die „Aktuellen Meldungen“ unter https://www.lechallianz.de/.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:05:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1059/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vortragsabend zum Lech im UBZ</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1058/</link>
		        <description><![CDATA[Die bevorstehende Renaturierung des Lechs ist eine der größten Flussbaumaßnahmen Bayerns. Die Diskussion um den Lech wird heute von ökonomischen, ökologischen, wasserwirtschaftlichen und kulturellen Aspekten geprägt, die sich nur aus der Geschichte des Flusses erklären lassen.<br />
Im Rahmen des „Vortragsabends zum Lech“ im Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ) am kommenden Mittwoch, den 17.4.2024, stellen zwei Referenten den (ehemaligen) Wildfluss und die Chancen und Herausforderungen der Renaturierung vor:<br />
<br />
(1) Dr. Eberhard Pfeuffer (ehem. Vorsitzender Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V.): „Der wilde Lech“<br />
(2) Günther Groß (Sprecher der Naturschutzallianz): „Versuch der Renaturierung des Lechs im Raum Augsburg“<br />
<br />
Weitere Informationen unter:<br />
https://us-augsburg.de/umweltbildungszentrum/<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 07:22:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1058/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Vortragsreihe „UmweltStudium – Schutz der Natur“ am LfU</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1054/</link>
		        <description><![CDATA[Weltweit, auch in Bayern, ist die Natur unter Druck und nicht nur der Klimawandel macht ihr zu schaffen. Die Ursachen sind vielfältig: Flächeninanspruchnahme mit der Zerschneidung von Lebensräumen und der Versiegelung von Flächen, Ausbau der Infrastruktur, Verkehr, erneuerbare Energien, intensivierte Landwirtschaft und nicht zuletzt auch die Erholungsnutzung. Wie reagieren wir, wie schützen wir den Naturhaushalt sowie die Vielfalt und die Schönheit unserer Landschaften? <br />
Die Vortragsreihe „UmweltStudium – Schutz der Natur“ vermittelt grundlegendes Wissen und stellt verschiedene Perspektiven dar. So entsteht ein Gesamtbild, wie die vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern sind. Sie wird vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU), der Universität Augsburg und der Technischen Hochschule Augsburg organisiert. Termine und Vortragsort sind jeweils montags, ab 15. April 2024, 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr, im LfU, Großer Hörsaal.<br />
<br />
Zum Vortrags-Programm bitte auf untenstehenden Link klicken!<br />
]]></description>
		        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 07:53:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1054/#8</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Symposium „Klimaschutz durch Grün in der Stadt“</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1053/</link>
		        <description><![CDATA[Die gutbesuchte Fachveranstaltung fand am 22.3.2024 im Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ) statt als Folgeveranstaltung des Symposiums vom vergangenen Jahr. Erneut luden das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg (AGNF) zusammen mit der Orts- und Kreisgruppe des BUND Naturschutz Augsburg ein zum 2. Symposium mit dem Thema „Klimaschutz durch Grün in der Stadt". Berichtet und diskutiert wurde über den Fortgang der Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Klimaresilienz in Augsburg durch geeignete Begrünungs- und Bewässerungsmaßnahmen im Rahmen der mit 9,6 Mio. € geförderten Projektierung „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg (SMART)“.<br />
Zum Symposium-Programm bitte auf untenstehenden Link klicken!<br />
<br />
Bilder: Symposiumseröffnung von Christine Kamm (Vorsitzende BUND Ortsgruppe Augsburg), Moderation von Johannes Enzler (Vorsitzender BUND Kreisgruppe Augsburg)<br />
]]></description>
		        <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 12:23:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1053/#7</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>Außenanlagen des Innovationsparkes</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1045/</link>
		        <description><![CDATA[Chance für eine neue Stadtökologie – wo, wenn nicht hier!<br />
Das knapp 70 Hektar große Areal des Augsburg Innovationspark ist aus landschaftlicher, ökologischer<br />
kultureller Sicht bedeutend. Es war die letzte Fläche in Augsburg, in der der Übergang der<br />
Niederterrasse zur Hochterrasse noch nicht überbaut war.]]></description>
		        <pubDate>Mon, 27 Jun 2022 15:54:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1045/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>175 Jahre Naturwissenschaftlicher Verein</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1044/</link>
		        <description><![CDATA[Die Schönheit und den Artenreichtum der Natur in Bayrisch-Schwaben hat der Naturwissenschaftliche Verein für Schwaben in seinem Jubiläumsband zum 175-jährigen Bestehen eindrucksvoll dargestellt.]]></description>
		        <pubDate>Tue, 07 Dec 2021 11:02:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1044/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>10.08.2018    Regierung von Schwaben beharrt immer noch auf dem Baurecht</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1041/</link>
		        <description><![CDATA[Obwohl nur eine Unterschutzstellung der gesamten Fläche Sinn macht, ist die Regierung von Schwaben derzeit nicht bereit, auf die 0,7 ha Fläche zu verzichten. <br />
Deshalb darf die betroffene Fläche nicht nach naturschutzfachlichen Regeln gepflegt werden. <br />
Selbst der Ausbreitung von Goldrute und der Hartriegel sind damit keine Grenzen gesetzt, was wiederum Rückwirkungen auf die Gesamtfläche der Flugplatzheide hat.<br />
Dieses Festhalten am Baurecht des ökologisch sehr wertvollen innerstädtischen Areals ist auch bei Berück-sichtigung der immer wieder angeführten „Wohnungsnot“ nicht nachvollziehbar. <br />
So ist, um nur ein Beispiel zu nennen, es unverständlich, warum die Räume des inzwischen freigewordenen Bayern-kollegs in Augsburg noch immer nicht als Wohnräume genutzt werden.<br />
Warum versucht man noch immer nicht, die 217.000 leerstehenden Wohnungen in der Bundesrepublik endlich als Wohnraum zu aktivieren. <br />
Und schließlich sei erwähnt, dass der Bund eine Fläche von 125.000 ha für den Naturschutz freigibt. <br />
Da sollten doch die 0,7 ha Fläche der Flugplatzheide für den<br />
Freistaat kein Thema sein!]]></description>
		        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 11:36:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1041/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>28.07.2018    Unterschutzstellung hängt immer noch an der Altlastenproblematik</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1040/</link>
		        <description><![CDATA[Wegen der ungeklärten Altlasten geht es mit der Unterschutzstellung immer noch nicht weiter. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, warum die Maßnahme der Unterschutzstellung sich weiter verzögert.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 11:36:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1040/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>26.07.2018    Vorschläge für eine langfristige Pflege vorgestellt</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1039/</link>
		        <description><![CDATA[Nicolas Liebig, Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg, stellt Pflegemaßnahmen einem Expertenteam zur Diskussion vor. Dabei wird deutlich, dass die Maßnahmen langfristig anzulegen sind. Vordringlich sind Maßnahmen gegen den  Hartriegel und die Kanadische Goldrute. Die Ziegenbeweidung wird weitergeführt. <br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 11:35:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1039/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>17.12.2017    Naturschutzallianz dringt auf schnellstmögliche Pflege</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1038/</link>
		        <description><![CDATA[Um einer Entwertung der Heide vorzubeugen, ist es dringend erforderlich, sofort mit der Pflege zu beginnen. Deshalb haben wir die Regierung von Schwaben um eine Lösung gebeten.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 11:35:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1038/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>15.11.2017    Regierung von Schwaben zieht sofortige Bebauung zurück</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1037/</link>
		        <description><![CDATA[Erfreulich ist, dass es der Regierung endlich gelungen ist, eine Alternativlösung zu finden. Dabei ist uns aber bewusst, dass wir dadurch nur vorläufig Zeit gewonnen haben. Deshalb bemühen wir uns weiter, auch dieses kleine Teilstück für den Naturschutz zu gewinnen, gerade auch, weil eine Bebauung dieses Areals das Schutzgebiet im Ganzen empfindlich stören würde.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 11:34:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1037/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>10.08.2017    Bemühungen über die Unterschutzstellung der Restfläche ziehen sich hin.</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1036/</link>
		        <description><![CDATA[Forderungen vonseiten der Archäologie und eine etwaige Prüfung von Altlasten verzögern den Verwaltungsakt der Unterschutzstellung. Warum gelingt es nicht die Altlastenproblematik zügig zu lösen???<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 11:34:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1036/#6</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>18.05.2017   Letzter Versuch, die Flugplatzheide zu retten</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1021/</link>
		        <description><![CDATA[Mit dem Brief an unseren OB wollen wir als letzten Versuch auf die nicht mehr nachvollziebare Ignoranz seitens des Ministeriums hinweisen. Es ist schon bezeichnend, wie die Stadt derzeit mit dem Thema umgeht. Die Regierung stellt die Wohnungen hin und die Stadt kann schauen wie sie mit der Integration an dieser Stelle klarkommt. Mit dem entsehenden sozialen Brennpunkt braucht sich die Regierung nicht auseinandersetzen, das ist ja Sache der Stadt.<br />
Die Belange der Natur spielen in heutiger Zeit sowieso keine Rolle, wie wir aus vielen anderen Bereichen erfahren.]]></description>
		        <pubDate>Thu, 18 May 2017 18:59:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1021/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>08.05.2017   Online Befragung abgeschlossen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1020/</link>
		        <description><![CDATA[Wir haben Mitte Mai die Online - Befragung zum Schutz der Flugplatzheide abgeschlossen.<br />
Wir danken allen Unterstützern für Ihre Teilnahme. Wir freuen uns, dass 1500 Bürgerinnen und Bürger sich mit Ihrer Unterschrift für den Schutz der Flugplatzheide eingesetzt haben.<br />
<br />
Wir sind für die Flüchtlinge und für die Natur.<br />
Wer aber Flüchtlinge in einem Industriegebiet in ein Ghetto abschieben will, ist gegen diese Menschen und gegen die Natur. ]]></description>
		        <pubDate>Mon, 08 May 2017 11:35:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1020/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>29.04.2017   Die CSU im Landtag lehnt die Petition zum Schutz der Fluglatzheide ab.</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1018/</link>
		        <description><![CDATA[Der Umweltausschuss des Landtags hat am 27.4.2017 unsere Petition zum Schutz der Flugplatzheide vor einer weiteren Bebauung mit CSU-Mehrheit gegen die Stimmen von SPD, Grüne und Freie Wähler abgelehnt. <br />
<br />
Nun steht also der Weg zur Teilbebauung dieses innerstädtischen ökologischen Juwels frei - was für ein Signal der Landesregierung an unsere Umweltstadt Augsburg – und dies in Sichtweite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, das einmal Bayerisches Landesamt für Umweltschutz hieß! <br />
<br />
Seit Beginn der Auseinandersetzung um den Bestand der Flugplatzheide mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Regierung von Schwaben als Ausführungsorgan der Landesregierung keinerlei  Verhandlungs- bzw. Kompromissbereitschaft erkennen ließ. Dabei steht die Schutzwürdigkeit der gesamten verbliebenen Heidefläche, ohnehin nur noch ein kleiner Rest der ursprünglichen Fläche, außer Zweifel. Unsere Experten haben – von der Gegenseite unwidersprochen –  nachgewiesen, dass es sich bei der Flugplatzheide um ein bayernweit einzigartiges Biotop im städtischen Bereich handelt.<br />
Von Seiten des Bayerischen Naturschutzgesetzes ist die Sache ebenfalls klar. Wir erinnern unter anderen relevanten Passagen an Art. 2, in dem Folgendes steht: „Naturschutz ist verpflichtende Aufgabe für Staat und Gesellschaft sowie für jeden einzelnen Bürger. […]  Ökologisch besonders wertvolle Grundstücke im Eigentum von Staat, Gemeinden, Landkreisen, Bezirken und sonstigen juristischen Personen des öffentlichen Rechts dienen vorrangig Naturschutzzwecken.“<br />
Mit ihrer Entscheidung gegen den Bestand der Restfläche der Flugplatzheide tritt die Landesregierung und in ihrem Gefolge die Regierung von Schwaben die Zielsetzung der Bayerischen Naturschutzgesetzgebung mit Füßen. Die Ablehnung der Petition durch den Landtag setzt die jüngste Reihe von gravierenden Entscheidungen gegen unsere heimische Natur fort – man denke z.B. nur an den Kabinettsbeschluss  zum Riedberger Horn. Mit dieser Politik beweist die Bayerische Staatsregierung, dass ihr an der vor Jahren proklamierten Reduzierung der Rote-Liste-Arten um 50% bis zum Jahr 2020 de facto überhaupt nichts liegt. In diesem Sinne sehen wir auch das Versprechen der Regierung von Schwaben zur Unterschutzstellung der Restfläche mehr als skeptisch. Was soll man denn von einem solchen Versprechen halten, wenn – wie die Landesregierung jetzt z.B. am Riedberger Horn demonstriert – eine Unterschutzstellung nur so lange Geltung hat, wie sie anderweitigen Interessen nicht widerspricht? <br />
Es ist wohl nachvollziehbar, dass wir nach der Ablehnung der Petition  verbittert sind. Wir, der ehrenamtliche Naturschutz, glauben unsere Aufgabe erfüllt zu haben. Sie reicht von aufwändiger Kartierungsarbeit (die der Freistaat Bayern trotz Verpflichtung bis heute selbst nicht erbringt) bis hin zu zahllosen Gesprächen mit Entscheidungsträgern, Kommunalpolitikern und zuständigen Institutionen. Dabei müssen wir der Gegenseite vorwerfen, dass sie ihre Entscheidung trifft, ohne eigene Daten zu erheben, ohne Rücksicht auf die Natur und ohne, wie bereits erwähnt, auf die Naturschutzgesetzgebung  Rücksicht  zu nehmen.  Nicht zuletzt stellen wir – auch wenn dies nicht zu unserem Aufgabenbereich zählt – fest, dass die Bayerische Staatsregierung/Regierung von Schwaben, aus welchen Gründen auch immer,  hier einen Standort für die Ansiedlung von Flüchtlingen gewählt hat, der für deren Wohl und deren Integration unpassender nicht sein könnte.]]></description>
		        <pubDate>Sat, 29 Apr 2017 10:24:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1018/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>31.03.2017   Dr. Eberhard Pfeuffer gibt Auszeichnung zurück</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1017/</link>
		        <description><![CDATA[Trotz der eindeutigen Meinung der Bevölkerung gegen die unnötige Skischaukel am Riedberger Horn wird gebaut.<br />
Was sollen wir von diesen Politikern noch halten. Rücksichtslos wird mit der Natur umgegangen. Jetzt interessieren sich die Herren vom Ministerium nicht einmal mehr für die eigenen Gesetze. Unter diesen Umständen wird eine Ehrung zu einer Zumutung.<br />
Aus diesem Grunde hat Dr. Eberhard Pfeuffer seine Urkunde zurück gegeben. Respekt.<br />
]]></description>
		        <pubDate>Fri, 31 Mar 2017 17:35:00 +0200</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1017/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>01.03.2017   Online Befragung ist aktiv</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1016/</link>
		        <description><![CDATA[Wenn Sie auch der Meinung sind, dass der letzte Rest der Flugplatzheide nicht bebaut werden soll, dann können Sie uns das mit Ihrer Teilnahme an der Online - Befragung mitteilen.<br />
Unter - laufende Projekte - Flugplatzheide - können Sie sich am Ende des Textes eintragen.<br />
 Wir wollen mit dieser Aktion der Politik ein Signal geben.]]></description>
		        <pubDate>Wed, 01 Mar 2017 11:33:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1016/#5</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>30.12.2016   Videos über die Flugplatzheide</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1014/</link>
		        <description><![CDATA[Im Kampf um die letzten Reste der Flugplatzheide vor der Verbauung zu schützen, hat uns die BR Abendschau bereits zweimal mit einem Beitrag unterstützt. Die Videos sind neu auf der rechten Spalte. Das Herunterladen dauert ca. 2 min.]]></description>
		        <pubDate>Fri, 30 Dec 2016 16:43:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1014/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>01.11.2016   Flugplatzheide in Gefahr</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1013/</link>
		        <description><![CDATA[Trotz eindeutiger Gesetzeslage, will die Regierung von Schwaben den letzten Rest der Flugplatzheide bebauen. Mehr dazu auf - Laufende Projekte/Flugplatzheide - und im Pressespiegel]]></description>
		        <pubDate>Tue, 01 Nov 2016 11:10:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1013/#3</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>25.01.2016   Naturschützer gegen Flüchtlingswohnungen</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1007/</link>
		        <description><![CDATA[Mit dieser Überschrift wurden die Naturschützer sehr stark irritiert. Der gute Artikel von Frau Knab sagte allerdings etwas anderes aus. Diese unpassende Überschrift löste eine Reihe von Leserbriefen aus.<br />
Hier die Leserbriefe<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
im Artikel vom 15.01.2016 wurde mehrfach der Naturwissenschaftliche Verein für Schwaben erwähnt. In der sehr dezenten ergänzenden Darstellung ist dagegen nur die Naturschutzallianz erwähnt. Die Berichterstattung, insbesondere die Schlagzeile, ist geeignet, das Image unseres Vereins und seiner Mitglieder ernsthaft zu beschädigen. Wir bitten daher dringend um einen Abdruck des nachfolgenden Textes als Leserbrief:<br />
Naturschützer sind dafür !!!!<br />
Natürlich ist die Welt einfacher, wenn man die Komplexität reduziert und das Dasein in klare Schubladen einteilt. Eine davon: Naturschützer sind gegen alles. Gegen Straßen, gegen Bebauung, gegen Fortschritt  - und - die Versuchung war für den Schreiber der Schlagzeile dann doch allzu unwiderstehlich: nun auch noch gegen Flüchtlinge!!!<br />
Als Naturkundler versichern wir Ihnen: die Welt ist komplexer als viele Schubladen und viele mediale Darstellungen. Naturschützer sind vor allem dafür! Für die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten, für die biologische Vielfalt in der Stadt Augsburg - und dafür, dass bauliche Entwicklungen dort stattfinden, wo der Eingriff in Natur und Landschaft möglichst gering ist. Bei der Augsburger Flugplatzheide ist dies sicher nicht der Fall. Daher sind wir hier ausnahmsweise dagegen: dass ausgerechnet diese Fläche bebaut wird! Womit auch immer! <br />
Dafür sind wir aber auch, dass in den Medien Information und sachliche Berichterstattung höher gewichtet werden als ein gelegentlich zwanghaft anmutendes Bedürfnis nach Unterhaltung. „Wir wollen nicht Flüchtlinge gegen Naturschutz ausspielen“ lautet ein Zitat im Text, „Naturschützer gegen Flüchtlingswohnungen“ die Überschrift. Wenn der Sinn entstellt wird, um Aufmerksamkeit zu erzeugen - dann sind wir dagegen!<br />
Der Naturwissenschaftliche Verein für Schwaben verwehrt sich entschieden gegen den durch diese Berichterstattung vom 15.01.2016 erzeugten Eindruck, dass unser Verein die Nöte von Flüchtlingen geringschätzt oder sich gegen die Aufnahme von Asylsuchenden wendet!<br />
Mit freundlichen Grüßen <br />
Michael Mährlein<br />
1. Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben e.V.<br />
<br />
<br />
<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
<br />
Das gesamte Rohboden-Gebiet südlich vom LfU und Studentenwohnheim wurde aufgrund mehrerer Raritäten und bayerischen Besonderheiten in mehreren Jahren in Dauerbeobachtung genommen. Unter der Beteiligung hauptberuflicher Sachverständigen wurden die Daten von den dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, überwiegend in ehrenamtlicher Arbeit, Fotos und Bestandsaufnahmen gemacht und ausgewertet. Das Ergebnis wurde mindestens in zwei Medienberichten der Öffentlichkeit vorgestellt! In keinem der bisherigen Berichte war etwas darüber zu lesen, dass die Kämpfer für den Naturschutz im Geringsten etwas gegen Flüchtlingswohnungen haben. Im o.g. Bericht wird das durch die Aussage von Herrn Dr. E. Pfeuffer eindeutig belegt! Die Überschrift wirft deshalb kein gutes Licht auf die AZ! <br />
Es ist aus meiner Sicht falsch, wenn jetzt so getan wird, als hätte der Freistaat Bayern vom Artenreichtum auf dieser Fläche nichts gewusst. <br />
Es wurde vom Naturschutz ausgehend, von Anfang an immer wieder versucht, aus dem geplanten gesamten Gewerbegebiet eine Fläche für Ausgleichsmaßnahmen zu erreichen, die entweder vom Grundbesitzer Freistaat Bayern, oder von der Stadt Augsburg von Nutzen ist. Beide sind nach dem Naturschutzgesetz zur Anlage von Ausgleichsflächen verpflichtet und suchen oft dringend nach solchen Flächen! Ein Flächentausch wäre bei etwas Entgegenkommen bestimmt möglich, um das Problem aus der Welt zu schaffen!<br />
Eine Bebauung wie im Bericht dargestellt, würde die jetzt schon minimale Restfläche nicht nur noch mehr entwerten, sondern auch den Bestand der besonderen Arten wie z.B. den Großen Knorpellattich (Chondrilla juncea) oder das Rebhuhn voll treffen und für immer vernichten! <br />
Schön wäre es nun, wenn sich alle bisher an diesem Projekt arbeitenden Personengruppen an einen Tisch zusammenfinden könnten, um eine gute und für die Flüchtlinge schnelle Lösung zu erarbeiten. <br />
Bernhard Uffinger <br />
<br />
Leserbrief zum Artikel in der AZ vom 15.1.2016<br />
<br />
Naturschützer sind nicht gegen Wohnungen für Flüchtlinge! Wer so etwas in dieser pauschalen Art als Überschrift wählt, stellt uns in eine rechte Ecke neben Pegida, wo wir auf keinen Fall hingehören! Selbstverständlich müssen Flüchtlinge in unserem Land auch menschenwürdig untergebracht werden, letztlich natürlich in Wohnungen und nicht in Zelten! Aber wir Naturschützer wollen nicht, dass noch ein weiteres wertvolles Restchen Natur verloren geht - eine andere Lösung muss her!<br />
Zum Beispiel: Es heißt, die Nutzungsdauer der Wohnungen auf dem Gelände nahe dem LfU (mit reduzierten Bau- und Wohnungsstandards) soll auf 10 Jahre begrenzt werden - also könnte doch das riesige Gelände des zukünftigen Innovationsparkes für diesen Zeitraum zwischengenutzt werden. Die Entwicklung des Parkes geht so langsam voran, dass eine teilweise anderweitige Nutzung des Geländes für 10 Jahre problemlos denkbar wäre.<br />
Eine andere Lösung muss her - also, meine Damen und Herren der Oberen Naturschutzbehörde, machen Sie sich stark für diese Idee und überzeugen Sie Ihre Obrigkeit! Also, meine Damen und Herren des Landesamtes für Umwelt, erinnern Sie sich an Ihren alten Namen, wo Umweltschutz wörtlich Bestandteil war, greifen Sie diese Idee auf! Also, meine Damen und Herren aus der Stadtregierung und aus der Unteren Naturschutzbehörde, machen Sie sich diese Idee zu eigen!<br />
Geht nicht gibt`s nicht!<br />
<br />
Dr. Günter Bretzel<br />
]]></description>
		        <pubDate>Mon, 25 Jan 2016 17:03:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1007/#4</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>30.01.2016   Einladung zur Buchvorstellung</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1006/</link>
		        <description><![CDATA[Am 23.07.2015 wird das neue Buch - Am Lech - Lebensräume für Schmetterlinge - von Dr. Eberhard Pfeuffer im LFU Augsburg vorgestellt. Dr. Eberhard Pfeuffer stellt sein Buch persönlich vor. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr.<br />
Der Eintritt ist frei.]]></description>
		        <pubDate>Sun, 10 Jan 2016 14:23:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1006/#2</guid>
		    </item>
				
		    <item>
		        <title>07.01.2015  Buchvorstellung</title>
		        <link>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1003/</link>
		        <description><![CDATA[18.07.2015<br />
Am 23.07.2015 findet im LFU Augsburg die Buchvorstellung "Am Lech - Lebensräume für Schmetterlinge" von Dr. Eberhard Pfeuffer statt. Beginn 19.00 Uhr, Eintritt frei. Dr. Eberhard Pfeuffer stellt sein Buch persönlich vor.]]></description>
		        <pubDate>Thu, 07 Jan 2016 16:49:00 +0100</pubDate>
				<guid>https://www.naturschutzallianz-augsburg.de/loadnews/1003/#3</guid>
		    </item>
				
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